DE2652C - Fallwerk mit dem Hammer entgegenbewegtem Ambos zur Vermeidung von Erschütterungen in der Umgebung - Google Patents
Fallwerk mit dem Hammer entgegenbewegtem Ambos zur Vermeidung von Erschütterungen in der UmgebungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/06—Drop hammers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
Description
1S78.
Klasse 49.
JULES F. L. E. LESENECHAL in PARIS.
in der Umgebung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1878 ab.
Bei denjenigen Fallwerken, die ihren Unterstützungspunkt auf dem Boden haben, welcher
auf verschiedene Weise hergerichtet wird, um den Stofs der fallenden Masse aufzunehmen,
entstehen stets Erschütterungen, welche oft schädlich und für die Wirkung verlustbringend
sind. Um diesen Uebelständen abzuhelfen, wendet der Erfinder eine Construction an,
welche auf folgendem Grundgedanken beruht:
Einer Masse, welche eine gegebene Bewegungsgröfse besitzt, stellt er eine andere Masse
entgegen, welche eine gleiche Bewegungsgröfse genau in der entgegengesetzten Richtung hat,
er bringt also das dem Schlage ausgesetzte Stück zwischen zwei in entgegengesetzter Richtung
bewegte Massen, deren Gewicht und Geschwindigkeit derartig berechnet sind, dafs sich
ihre Bewegungsgröfsen beim Zusammentreffen gegenseitig aufheben. Die Bewegungsrichtung
der Massen kann je nach der auszuführenden Arbeit eine andere werden. Wenn sie eine
senkrechte ist, kann man die Maschine in der durch die beiliegende Zeichnung angegebenen
Weise construiren.
In der beiliegenden Zeichnung sind:
A zwei Seitenstücke aus Gufseisen;
B vier Gleitschienen aus Eisen;
C vier Gleitschienen aus Eisen;
D vier Gleitschienen aus Eisen;
E eine Bodenschwelle aus Gufseisen;
F zwei Federn aus Stahl;
G ein Hammerkopf aus Gufseisen;
H ein Ambos aus Gufseisen;
/ zwei Riemen aus Leder;
J ein Riemen aus Leder;
K eine Riemscheibe aus Gufseisen;
L eine lose Riemscheibe mit konischer Reibfläche aus Gufseisen;
M eine Welle aus Eisen;
η zwei an dem Ambos festgeschraubte Zapfen
aus Eisen;
m Betriebstheile, durch welche die lose Scheibe L bewegt wird.
Der Hammerkopf G, welcher durch die Gleitschienen B geführt wird, wird durch den Riemen
J gehoben; dieser ist in einer Weise, welche jegliches Gleiten verhindert, an der
Scheibe K befestigt, auf welche er sich aufrollt.
An jedem Ende der Welle M, auf welcher die Scheibe K festgekeilt ist, ist ein Riemen / befestigt.
Beide Riemen rollen sich um die Welle, aber in. entgegengesetzter Richtung und abwechselnd
mit dem Riemen J, welcher den Hammer G bewegt.
Diese Riemen / bewegen den Ambos IT, indem sie sich um die Drehzapfen η legen, welche
an demselben befestigt sind. Der durch die Gleitschienen C geführte Ambos gehorcht der
Bewegung, welche ihm die Riemen /mittheilen, wenn sie anziehen, um ihn dem Hammer G
entgegen zu heben. Wenn der Ambos herabfällt, senken sich die Federn F, auf welchen er
ruht, so dafs er der Bewegung der sich abrollenden Riemen folgen kann, welche seinen Fall
mit einer verhältnifsmäfsigen Geschwindigkeit, die stets mit derjenigen des Hammers verbunden
ist, mäfsigen. Das ganze System wird durch eine lose Scheibe L mit konischer
Friction in Betrieb gesetzt. Die Einrückung wird bei jedem Hammerschlag durch die Zubehörtheile
m m m bewirkt, jedoch ist klar, dafs dazu auch jedes andere Mittel oder Verfahren angewendet
werden kann. ·■
Bemerkungen: Bei dem in der Zeichnung dargestellten Apparat wird ein Theil der Geschwindigkeit
des Hammers dazu benutzt, den Ambos zu heben. Giebt man den Federn F
mehr Stärke, so ist es leicht, diesen kleinen Uebelstand zu vermeiden, weil der Ambos
nöthigenfalls durch diese gegen den Hammer gehoben und gestofsen werden könnte. In diesem
Falle würden die Riemen / durch unbiegsame Theile, wie Eisenstangen oder dergleichen, ersetzt
werden, welche durch Zug und Druck wirken, z. B. durch einen an den Zapfen η befestigten
eisernen Arm zum Bewegen des Ambos und zum Spannen feiner Federn. Das andere Ende dieser Arme würde in einer Zahnstange
auslaufen, welche in ein Getriebe greift, das auf der Welle M festgekeilt ist, an deren beiden
Enden sich die Riemen /befinden, jedoch ohne die in Zeichnung 2 dargestellte Neigung, welche
unwesentlich ist. Der rechtwinklige Rücken jeder Zahnstange würde durch eine an dem betreffenden
Seitenstück A befestigte Gleitschiene geführt werden.
Claims (1)
- In der Zeichnung wird auch der Hammer durch einen biegsamen Theil (Riemen) bewegt, es kann jedoch auch dies durch eine unbiegsame Stange etc. geschehen, je nach dem angewendeten Motor. Ebenso können alle bekannten vermittelnden Betriebsorgane, biegsam oder nicht, aber in geeigneter Weise angebracht, dazu angewendet werden, um die relativen Geschwindigkeiten der beiden Massen nach dem oben angegebenen Grundgedanken zu regeln. Um jedoch die Abnutzung oder den Bruch der Betriebsorgane für die directe oder vermittelnde Transmission zu vermeiden, würden an geeigneten Stellen Theile mit Federn einzuschalten sein, wie es in derartigen Apparaten üblich ist.Patent-Anspruch: Ein Fallwerk, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2652C true DE2652C (de) |
Family
ID=281879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2652D Active DE2652C (de) | Fallwerk mit dem Hammer entgegenbewegtem Ambos zur Vermeidung von Erschütterungen in der Umgebung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2652C (de) |
-
0
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