DE2504696B2 - Kettenspannvorrichtung fuer kettenbetriebene arbeitsmaschinen, insbesondere im bergbau - Google Patents
Kettenspannvorrichtung fuer kettenbetriebene arbeitsmaschinen, insbesondere im bergbauInfo
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- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
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Description
zung zu erzielen.
Die Erfindung betrifft eine Keitenspannvorrichtung Die erfindungsgemäße magnetische Spannrolle der
für kettenbetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Kettenspannvorrichtung kann mit einem eigenen
bei im Bergbau verwendeten Kohlenhobelanlagen oder Antrieb versehen sein. Sie kann aber auch an den
Kettenkratzerförderern. 35 Antrieb der Arbeitsmaschine angeschlossen sein. ^
je nach Belastung eine mehr oder weniger starke Ie im Antriebsrahmen untergebracht.
Hängkettenbildung auf, d. h, die von einem Kettenstern Die Erfindung wird nachfolgend in einem Beispiel
bzw. Kettenrad ablaufende Kette hängt hinter diesem anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
lose durch. Dies hat häufig ein Überspringen von 40 Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungs-Zähnen des Kettensterns bzw. Kettenrades zur Folge. gemäßen Kettenspannvorrichtung zugrundeliegenden
Außerdem können Schwierigkeiten beim Einlaufen der Prinzips,
Kette in die Kettenführung auftreten. Dadurch werden F i g. 2 einen Kettenkratzerförderer und die
aber die Lebensdauer der Ketten, Kettensterne bzw. Fig.3 und 4 Kohlenhobeleinrichtungen, die mit der
-räder und Kettenführungen sowie auch der Antriebs- 45 erfindungsgemäßen Kett«nspannvorrichtung ausgerümaschinen verkürzt. Außerdem besteht eine hohe stet sind.
Unfallgefährdung wegen der hohen Gefahr eines In Fig. 1 ist ein Kettenstern bzw. -rad 3 einer
Kettenbruches. kettenbetriebenen Arbeitsmaschine dargestellt, über
Um die Hängkettenbildung der Kette von z.B. den bzw. das ein endloser Kettenstrang 4 hinweggeführt
Kettenkratzerförderern oder Kohlenhobeln klein zu 50 ist. Der Pfeil Ii zeigt die Umlaufrichtung des
halten, werden diese Ketten durch Auseinanderrucken Kettenstrangs 4 an. Der Kettenstrang 4 besteht aus dem
der an den beiden Enden der Arbeitsmaschine Oberkettenstrang 40, hier der auflaufenden Kette 42, die
angeordneten Kettensterne bzw. -räder mittels beson- durch die Betriebsweise gespannt gehalten wird, und aus
derer mechanischer Vorrichtungen sehr stark vorge- dem Unterkettenstrang 41, hier der ablaufenden Kette
spannt. Hierdurch wird aber wiederum eine Erhöhung 55 43, die hinter dem Kettenstern bzw. -i-ad 3 im Betrieb
der Antriebsleistung erforderlich, und der Verschleiß an mehr oder weniger stark lose durchhängt Die Bildung
Ketten und Kettensternen bzw. -rädern nimmt entspre- dieser sogenannten Hängkette 44, die im Beispiel der
chendzu. Fig. 1 hinter einer magnetischen Spannrolle S auftritt,
Der Erfindung liegt die Aufgebe zugrunde, diese ist somit bei der enindungsgcfnäSen K.enenspsnnvcr-Schwierigkeiten zu beheben, die bei kettenbetriebenen 60 richtung vordem Kettenstern bzw. -rad 3 weg verlagert.
Arbeitsmaschinen tnU schwach vorgespannter Kette Eine vergleichsweise geringe magnetische Kreft der
infolge der Hängkettenbildung oder auch bei stark Spannrolle 5 reicht aus, dem Unterkettenstrang 41 im ;>:
vorgespannter Kette wegen der starken Vorspannung Bereich zwischen Kettenstern und magnetische Spann- \
zwangsläufig auftreten. rolle 5 so viel Kettenspannung zu geben, daß einmal ein
Diese Aufgebe wird dadurch gelöst, daß die 65 Überspringen von Zähnen am Kettenstern bzw. rrad 3 .
Kettenspannvorrichtung aus einer im Abstand vom vermieden und zum anderen sichergestellt wird, daß die
Kettenstern bzw. -rad angeordneten, an sich bekannten Kette 4 in eine evtl. Kettenführung ohne Schwierigk'ei-Spannroile besteht, die in ebenfalls an sich bekannter ten eingezogen werden kann.
In F ί g. 2 Ist ein Kette«kratmförderer I dargestellt,
der im Beispiel mit Fördergut (0 beladen ist. Das Fürdergut 10 wird in Förderrichtung 11 abgefördert.
Der Kettenkratzerförderer 1 besitzt zwei Antriebe 2, die in Antriebsrahmen 20 untergebracht sind, Im
Antriebsrahmen 20 ist der Kettenstern bzw, dos
!Kettenrad 3 verlagert, um das der endlose Kettenstrang
4 herumgelegt ist, Im Beispiel ist zur Vermeidung von Kiingkcitenbüdung in dem einen Antriebsrahmen 20
eine magnetische Spannrolle 50 an der ablaufenden Kette 43 angeordnet, die hier von dem Unterkettenstrang
41 gebildet wird, Im anderen Antriebsrahmen 20 ist eine magnetische Spannrolle 51 ebenfalls an der
ablaufenden Kette 43 angeordnet, die hier aber vom Öberkettenstrang40 gebildet wird,
;i In Fi g, 3 \U eine Kohlcnbobslanlage dargestellt, die
r,us einem Kohlenhobel 6 besteht, der von einem daran
angeschlagenen Kettenstrang 4 am Strebförderer 1 hin- und herbewegt wird. Der Kettenstrang 4 besteht aus
dem Oberkettenstii»ng 40 und dem Unterkettenstrang
41. Zwischen beiden ist im Bereich des einen Antriebsrahmens 20 eine magnetische Spannrolle 52
angeordnet, die dazu dient, den Kettenstrang 4 sowohl bei Bergfahrt nls auch bei Talfahrt (Pfeile 12 und 13) auf
der jeweiligen Ablaufseite des Kcttensternes bzw. ■rades 3 so weit vorzuspannen, daß ein« Hängkettenbildung
hinter dem Kettenstern bzw «rad 3 in der jeweiligen ablaufenden Kette 43 vermieden wird,
Während die magnetische Spannrolle 52 beim Beispiel der F i g, 3 so angeordnet ist, daß sie sowohl den
Oberkettenstrang 40 als auch den Unterkettsnstrang 41
in ihrem Einwirkungsbereich zu halten vermag, werden im Beispiel der F i g. 4 zwei magnetische Spannrollen 53,
54 verwendet, wovon die magnetische Spannrolle 53 bei der Bergfahrt (Pfeil 12) wirksam wird, um eine
Hängkettenbildung im Unterkettenstrang 41 zu vermeiden, und die magnetische Rolle 54 bei der Talfahrt (Pfeil
13) wirksam wird, um eine Hängkettenbildung im Öberkettenstrang 40 zu verhindern.
Um den Kraftschluß zwischen der magnetischen Spannrolle 5 und der ablaufenden Kette 43 zu
verbessern, kann es sich empfehlen, was in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist, die Oberfläche
der Spannrolle 5 nach Form und Art entsprechend den jeweiligen betrieblichen Erfordernissen auszubilden.
Hierzu X Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 25 04 896 u aι , 2Welse als Magnetrolle ausgebildet ist, Mit der '''' Patentansprüche: erfindungsgemäClen.Kettenspannvorrichtung mit ma- ",raieniansprucne, ivpetlsclien Spannrollen.ausgerüstete-'keuenbetriebene , >'I, Kettenspannvorricbtung für kettenbetriebene «Arbeitsmaschine'n keimen mit geringen Ke«envorspan. "!- Arbeitsmaschinen, insbesondere bei im Bergbau 5 nungen betrieben werden, pie auftretende Hängketten. <-, ,# - verwendeten Kohlenhobelanlagen oder Krataförde- bildung ist dabei unbedenklich, denn dutch die ^ rern, dadurch gekennzeichnet, daß im Verwendung der magrtetischen Spannrolle tritt die . ^ "Abstand vom Kettenstern bzw, -rad (3) eine an sich Hangkettenbildung nicht mehr unmittelbar hinter dem ■ j*. bekannte Spannrolle (5; 50, 51; 52; S3, 54) , Kettenstern bzw. Kettenrad, sondern erst hinter der <|f . angeordnet ist, die in ebenfalls an sich bekannter io magnetischen Spannrolle auf, wo sie nicht mehr schadet, ■ :Weisc als Magnetrolle ausgebildet ist. Dadurch wird eine Erhöhung der Lebensdauer der .,,,,"- 2, Kettenspanjivorrichtung nach Anspruch J. da- ,keUenbetricbenen Arbeitsmaschinen erzielt, Betriebs- ^, durch gß^^nzeichp^ ^aß.dii/nagnetiichc Spann-^ fstörunge«'#pr.niieden und eine Verringerung der ' <% 'rolle (5;' 50,' 5lj 52; 53,* 54) In dem von ' Ünfallgefahrerreicht, . „ „ , ' tOberketienstrang (40) Und Unterkettenstrang tfa))if Es ist an sicn bekannt, bei Antrieben mit Rollenketten begrenzten Bereich angeordnet ist, . , . ;fe/pder bei Gurtförderern zur Aufrechterhaltuug von"3, Kettenspannvorrichtuhg nach Anspruch 1, da-" -.PMindestspannungen in der Kette oder in dem Gurt eine > · -durch gekennzeichnet, daß'die magnetische Spann- H oder mehrere Spannrollen oder Spannräder zu verwen-/rolle(5>50, 51; 52; 53,54) einen.eigenen Antrieb ,,den, die über Schwenkhebel od.dgl, wirken, Diese ' " ■ ', aufweist. vt Spannrollen werden an die Kette bzw. das Band'■'■' 4, Keüenspannvorrichtung nach Anspruch 1, da- angedrückt und müssen außerdem bei Ketten Form-' durch gekennzeichnet, daß die magnetische Spann- , tfschlüß haben.rolle (5{ 50, 51; 52; 53, 54) an den Antrieb dei Es ist ebenfalls an sieht bereits bekannt, magnetischeArbeitsmaschine angeschlossen ist. Rollen als Antriebstrommeln für Gurtförderer zu5. Kettenspannvorrichtung nach den Ansprü- i5 verwenden. Die magnetische Kraft dieser Rolle wird chen 1,2 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedoch bei diesen Anlagen i digiich dazu benutzt, die magnetische Spannrolle (5; 50,51; 52; 53,54) im Eisen^ile aus Massengütern abzuscheiden. Antriebsrahmen (20) untergebracht ist. Vorteilhaft wird die magnetische Spannrolle in demvon Oberkettenstrang und Unterkettenstrang umgrenz-3o Jen Bereich angeordnet, um eine optimal·. Raumausnut-
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