DE482230C - Kinofilm mit Kennzeichnung - Google Patents

Kinofilm mit Kennzeichnung

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DE482230C
DE482230C DEI32740D DEI0032740D DE482230C DE 482230 C DE482230 C DE 482230C DE I32740 D DEI32740 D DE I32740D DE I0032740 D DEI0032740 D DE I0032740D DE 482230 C DE482230 C DE 482230C
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film
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cinema film
undeveloped
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DEI32740D
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IG Farbenindustrie AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Kinofilm mit Kennzeichnung Kinofilm wurde bislher in bezug auf seine besonderen Eigenschaften und auf seine Herkunft einerseits durch die Verpackung, anderseits durch aufbelichtete Buchstaben. und Zeichen auf den Rändern kenntlich gemacht. Durch die Verpackung ist der Film nur so lange gekennzeichnet, wie er sich in ihr befindet, während die -aufbelichtete Randkennzeichnung erst sichtbar wird, wenn der Film. entwickelt worden ist. Es hat sich gezeigt, daß eine Kennzeichnung der einzelnen Filme in der Weise wünschenswert ist, daß die= Art und Herkunft beliebiger Längen des Films außerhalb der Verpackung ohne Schwierigkeit feststellbar sind. Besonders wünschens# wert -erscheint eine Kennzeichnung, die auch den aufgerollten Film vor oder nach der Entwicklung und Fixierung auf den ersten Blick- kenntlich macht, d. h. die so beschaffen ist, daß. ein Blick auf die eine Breitsexte der aufgewickelten Filmrolle genügt, um die Art des darin enthaltenen Films feststellen zu können.
  • Es wurde gefunden, daß eine deraxtige Kennzeichnung des Kinofilms in einfacher Weise erreicht werden kann, wenn man mit an sich bekannten: Mitteln einen oder beide Ränder des Filzas so verändert, daß sich der unentwickelte, insbesondere aber der entwikkelte Film .deutlich von anderen, nicht veränderten Filznen unterscheidet.
  • Die Veränderung des Filmrandes kann in verschiedener Weise erfolgen. Beispielsweise kann dem Rande eine Färbung verliehen werden, indem man Farblösungen anträgt, wie sie in, dem Patent 467 780 nebst Zusatzpatenten ¢68 374 und 469 193 für das Anbringen von sichtbaren, kopierfähigen Beschriftungen auf Kinofilm vorgeschlagen worden sind: --Für die Kennzeichnung von Gelluloseacetatfilm ist z. B. eine kolloidale Lösung von 5 g Ultramarin, ioo ccm Glykolacetat und gegebenenfalls z g Celluleseaeetat geeignet.
  • Bei der Auswahl der Färbemittel muß man dafür sorgen, daß sich die erzielte Färbung wesentlich von der natürlichen Farbe des Schichtträgers oder von einer etwaigen künstlichen Färbung des Films deutlich unterscheidet. Man erhält dann einen Film, der bereits in der Rolle durch die eigenartige Färbung der zu erkennen isst.
  • Die Kennzeichnung .des Films kann z. B. auch an einem der Filmränder durch Auf. tragen eines Mittels auf -die Emul'sionsseite außerhalb der Perforationsreihen erfolgen, welches das Eindringen der Entwickler- und Fixierlösungen an .diesem Rande verrbindext, so daß der fertig entwickelte und fixierte Film auf der behandelten Seite infolge der unverändert gebIiieb:enen Silbersalzes, gelblichweiß aussieht. Eine derartig behandelte, fertig entwickelte Filmrolle wäre also dadurch zu erkennen, daß, die eine Seitenläche das Aussehen unentwickelten Rohfilznes besitzt. Ein geeignetes Mittel, das diesen Schutz des Silbersalzes bewirkt, ist beispielsweise eine i- bis 5prozentige Kollodiumlösung. Falls der Film auch in unentwickeltem Zustande ge# kennzeichnet werden soll, kann der KolTodium7:ösung ein geeigneter Farbstoff zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. I<:inofihn, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder beide Fihnr'änder durch an sich bekannte Mitte, in der Weise verändert sind, daß der unentwickelte und der entwickelte Film in der Rolle von anderen, nicht veränderten Filmen ohne weitere Prüfung unterschieden. werden kamn. z. Kinofilm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder beeide Filmränder gefärbt oder mit Stoffen, die das Eindringen von Entwickler- und Fixierlösungen in die lichtemp%ndliche Schicht verhindern, bedeckt sind.
DEI32740D 1927-11-23 1927-11-23 Kinofilm mit Kennzeichnung Expired DE482230C (de)

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