AT120868B - Kinofilm mit Kennzeichnung. - Google Patents

Kinofilm mit Kennzeichnung.

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  Kinofilm mit Kennzeichnung. 
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 kenntlich gemacht. Durch die Verpackung ist der Film nur so lange gekennzeichnet, wie er sich in ihr befindet, während die   aufbelichtete   Randkennzeiehnung erst sichtbar wird, wenn der Film entwickelt worden ist. Es hat sich gezeigt, dass eine Kennzeichnung der einzelnen Filme in der   Weise wünschens-   wert ist, dass die Art und Herkunft beliebiger Längen des Films ausserhalb der Verpackung ohne Schwierigkeit feststellbar sind. Besonders   wünschenswert   erscheint eine Kennzeichnung, die auch den aufgerollten Film vor oder nach der Entwicklung und Fixierung auf den ersten Blick kenntlich macht. 



   Es wurde gefunden, dass eine derartige Kennzeichnung des Kinofilms in einfacher Weise erreicht werden kann, wenn man mit an sieh bekannten Mitteln einen oder beide Ränder des Films so verändert, dass sich der Film deutlich von andern, nicht veränderten Filmen unterscheidet. 



   Die Veränderung des Filmrandes kann in verschiedener Weise erfolgen. Beispielsweise kann dem Rande eine Färbung verliehen werden, indem man   Farblösungen     anträgt,   wie sie in den deutschen Patentschriften 467780, 468374 und 469193 für das Anbringen von sichtbaren kopierfähigen Beschriftungen auf Kinofilm vorgeschlagen worden sind. Für die Kennzeichnung von Zelluloseazetatfilm ist z. B. eine Suspension von 5 g fein gemahlenem Ultramarin in 100   e/M   Glykolazetat, der noch 2 g Zelluloseazetat zugesetzt werden können, geeignet. 



   Bei der Auswahl der Färbemittel muss man dafür sorgen, dass sieh die erzielte Färbung wesentlich 
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 deutlich unterscheidet. Man erhält dann einen Film, der bereits in der Rolle durch die eigenartige Färbung der   Seitenfläche   zu erkennen ist. 



   Die Kennzeichnung des Films kann z. B. auch an einem der Filmränder durch Auftragen eines Mittels auf die Emulsionsseite ausserhalb der Perforationsreihen erfolgen, welches das Eindringen der   Entwickler- und Fixierlösungen   an diesem Rande verhindert, so dass der fertig entwickelte und fixierte Film auf der behandelten Seite infolge des unverändert gebliebenen Silbersalzes   gelblichweiss   aussieht. Eine derartig behandelte fertigentwickelte Filmrolle wäre also dadurch zu erkennen, dass die eine Seitenfläche das Aussehen unentwickelten Rohfilms besitzt. Ein geeignetes Mittel, das diesen Schutz des Silbersalzes bewirkt, ist beispielsweise eine   l-5% ige Kollodiumlosung.

   Falls   der Film auch in unentwickeltem Zustande gekennzeichnet werden soll, kann der Kollodiumlösung ein geeigneter Farbstoff zugesetzt werden.
Es ist bekannt, Kinofilm auf der Fläche zwischen den Perforationslöehern und dem Rand mit 
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 Alle diese Kennzeichnungen sind so beschaffen, dass sie nur am abgewickelten Filmstreifen, nicht aber an der aufgewickelten Rolle sichtbar sind. Es besteht aber in der Praxis häufig das Bedürfnis, den Film bereits in der Rolle erkennen zu können, ohne ihn erst abwickeln zu müssen. Der Erfindungsgedanke der vorliegenden Anmeldung liegt darin, zu diesem Zwecke die Signierung so nahe an die Kante des Films zu legen, dass sie bereits bei der aufgewickelten Rolle von aussen auf den ersten Blick erkennbar ist. Die   Signierung   kann mit beliebigen, an sich bekannten Mitteln vorgenommen werden. 



   Der in der neuen Art gekennzeichnete Film hat gegenüber allen bisher auf den Markt   gekommenen   Filmen den Vorteil, dass er seiner Art nach bereits in der Rolle erkennbar ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kinofilm mit Kennzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder beide Filmränder durch an sich bekannte Mittel, z. B. durch Anfärben oder Auftragen von das Eindringen von Entwickler-und Fixierlösungen in die lichtempfindliche Schicht verhindernden Stoffen, in der Weise verändert sind, dass der Film in der Rolle von andern, nicht in dieser Weise veränderten Filmen ohne weitere Priifung unterschieden werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120868D 1927-11-22 1928-10-15 Kinofilm mit Kennzeichnung. AT120868B (de)

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