DE481802C - Gutscheinmarkierkasse - Google Patents

Gutscheinmarkierkasse

Info

Publication number
DE481802C
DE481802C DEB133967D DEB0133967D DE481802C DE 481802 C DE481802 C DE 481802C DE B133967 D DEB133967 D DE B133967D DE B0133967 D DEB0133967 D DE B0133967D DE 481802 C DE481802 C DE 481802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lever
spring
receipt
receipt strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB133967D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB133967D priority Critical patent/DE481802C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE481802C publication Critical patent/DE481802C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Gutscheinmarkierkasse Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Gutscheinmarkierkasse nach Patent 455 399, wabeii in bekannter Weise der Vorschub des Bonstreifens .automatisch erfolgt. Hierbei wird, um ein sicheres Arbeiten des Zählwerkes zu-gewährleisten, welches nur dann möglich ist, wenn der Stempel vollständig zurückgegangen ist, dieser auf dem ganzen Rückweg stufenweise gegen vorzeitiges Herunterdrücken selbsttätig gesperrt. Ferner wird bis zur Wirkung der ersten Sperrstufe der Bonstreiifen festgehalten, damit er in dieser Zeit nicht von Hand vorgezogen werden kann, um so eine Markierung vorzunehmen, .die vom Zählwerk nicht aufgenommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen: Abb. i eine Längsansicht der Gutscheinmarkierkasse, wobei die Haube geschnitten ist, Abb. z die Ansicht der Abb. i nach Pfeilrichtung A und Abb. 3 die Draufsicht der Abb. i.
  • In dem Rahmen a und der- Zwischenwand ä sind die Stempel b, c und d geführt, die durch Federn. i hochgehalten werden. Während nach dem Hauptpatent die Stempel ,als Stanzen ausgebildet sind und der Bon von Hand unter die Stempel geschoben wird, sind hier die Stempel mit Typen versehen, die auf der Farbwalze a stehen, wobei beim Herunterdrücken eines Stempels diese nach hinten ausschwenkt und so lange in dieser Lage verbleibt, bis :der hochgehende Stempel sie zum Einschwenken in die ursprüngliche Lage freigibt. Beim Niedergehen des Stempels wird der Bonatreifentransportheb.el 3, der in Bolzen 4 drehbar gelagert ist, durch einen der Stifte 5, die fest am Stempel sind, nach unten bewegt, wodurch die Federn 6 gespannt werden, die beim Hochgehen des Stempels den Transporhebel_3 hochziehen und :dabei in bekannter Weise über die Sperrklinke 7, das Schaltrad 8 und die Transportwalze 9 drehen, die durch die 'Druckwalze io den Bonstreifen e um ein bestimmtes Stück vorbewegt. Die Bewegung der Stifte 5 wird gleichzeitig zum Schaltendes Zählwerkes v benutzt.
  • Um ein richtiges Schalten des Zählwerkes v zu gewährleisten, muB der Stempel und damit der Stift 5 vollständig hochgehen. Damit nun keine Markierungen vorgenommen werden können, die das Zählwerk nicht aufzeichnet, beispielsweise durch kurzes Anheben und Niederdrücken des Stempels, ,ist folgende Sperrung getroffen. Beim Niederdrücken eines Stempels wird, wie vorher beschrieben, auch der Transporthebel3 mit be:runterbewegt. Dieser Trausporthebel hat seitlich .eine vorstehende Nase i i, welche das durch die Feder 1a in einer bestimmten Lage gehalterte Blech 13, welches auf der Welle 14 ,am Gestell gelagert ist, nach vorn drückt, wobei der ebenfalls auf der Welle 14 drehbar gelagerte Sperrhebel 15 durch den Mitnehmerstift 16 aus der Sperrstellung herausgeschwenkt wird und die Feder 17 spannt, so daß der Transporthebel 3 sich frei nach unten bewegen kann, bis seine Nase I I :am Ende ides Stempelhubes durch den Ausschnitt 18 des Bleches 13 hnn.durcheritt, worauf die Feder 12 das Blech 13 und die Feder 17 den Sperrhebel 15 in die Sperrstellung zurüclcbezvegt, in welcher er durch den Anschlagstift i9 gehalten wird. Wird nun der Stempel nur teilweise hochgelassen, um ihn alsdann wieder herunterzudrücken, so wird dieses dadurch verhindert, daß die 'L\T@asei i i in eine der Sperrstufen 2o des Sperrhebels 15 eingreft.
  • Damit nun ,auch in der Zeit, wo sich der Stempel bis zur ersten Sperrstufe zurückbewegt, durch Vorziehen ides Bonstreifens e von Hand keine unregistrierte Markierung vorgenommen werden kann, wird der Bon innerhalb dieser Zeit durch folgende Einrichtung festgehalten. Ivllit der Bewegung des Transporthebels 3 nach unten wird auf dem letzten Teil seines Weges ein von .der Feder 21 betragener, um den Bolzen 22 schwenkbarer Hebel 23, der amen unter Federdruck 24 stehenden, .in dem Hebel 23 lose geführten Bolzen 25 trägt, nach unten bewegt, wobei die nach unten ragende, angespitzte Querleiste 26 in den Bonstreifen c eingreift. Die Feder 21, welche den Hebel 23 mit dem Bolzen 25 von dem Bonstreifen abhält, ist schwächer als die Feder 24, die den Bolzen 25 auf dem Hebel 23 hochhält. Der Vorgang ist nun folgender. Beim Heruntergehen des Transporthebels 3 trifft die Querstange 27 den Bolzen 25 und bewegt den Hebe123 bis zur Auflage der Querleiste 26 ,auf dem Bonstreifen e nach unten; nunmehr wird beim weiteren Heruntergehen des Transporthebels 3 die Feder 24 zusammengedrückt, wodurch die Querleitste 26 fest in den Bonstreifen e .eingedrückt wird. Beim Hochgehen des Transporthebels 3 hält die Feder 24 die Ou:erleiste 26 so lange auf dem Bonstreifen e fest, bis die Nase i i die erste Sperrstufe 2o des Sperrhebels 15 erreicht hat. l'"Tach dieser Zeit -ist die Feder 24 entlastet, und die Feder 2i hebt bei weiterem Hochgehen des Transporthebels 3 die Querleiste 26 von dien Bonstreifen e gab.
  • Damit nur immer ein Stempel bedient werden kann, sind .an jedem Stempel Führungsstifte 28 vorgesehen, die isich frei in Schlitzen 29 eines fest am Gestell a .angeordneten Bleches 3o führen. An diesem Blech 30 ist seitlich verschiebbar, in Stiften 31 gelagert, der Sperrschieber 32 mit den Führungsschlitzen 33. Während ,der mittlere Stempel c mit dem Führungsstift 28 durch die übereinanderliegenden mittleren Schlitze 29 und 33 nach unten ,bewegt werden kann, können die Stempel b und d nur dann nach unten bewegt werden, wenn der Sperrschieber 32, die die äußeren Schlitze 33 einen weiteren Abstand von -der Mitte haben als die äußeren Schlitze 29, entsprechend zur Seite bewegt wird, wodurch immer nur ein Stempel heruntergedrückt werden kann. Die seitliche Bewegung des Sperrschiebers 32 wird durch Abgleiten der Führungsstifte 28 rder äußeren Stempel b und d ,auf den Einfallkurven 34 erreicht. Damit nun der Sperrschieber 32 beim Hochsein aller Stempel immer in die Mittelstellung zurückkehrt, äst folgende Vorrichtung getroffen. An dem festen Blech 3o hinten sind um Bolzen 35 dde Hebel 36 drehbar gelagert, welche durch die Feder 37 zusammengehalten werden, wobei der am festen Blech 3o angebrachte Anschlagstift 38 die Hebel 36 auseinander hält, während der am Sperrschieber 32 vorgesehene Mitnehmerstift 39 sich fin dem Schlitz 42 der festen Wand 30 führt. Wird nun der Sperrschieber 32 durchNiederdrücken des Stempels b nach Abb. 2 nach rechts bewegt, so wird der linke Hebel 36 festgehalten, und der Mitnehmerstift 39 ,nimmt den rechten Hebel 36 mit, während beim Hochgehen des Stempels b nach Freigabe des Sperrschiebers 32 durch den Führungsstift 28 -die Feder 37 den Sperrschieber wieder in die Mittelstellung zurückbewegt. Beim Niederdrücken des Stempels d ist der Vorgang umgekehrt.
  • Zum Verschließen aller Stempel wird der Sperrschieber vermittels .des Schloßriegels 40 und des Stiftes 41 am Sperrschieber 32 ganz zur Seite bewegt, .so @d.aß alle Führungsschlitze 33 so weit zur Seite verschoben werden, daß die Führungsstifte 28 auf dem Schieber 32 ruhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gutscheinmarkierkasse mit mehreren Stempeln nach Patent 455 399, bei welcher der Bonstreifen selbsttätig vorgeschoben -wird, .dadurch gekennzeichnet, daß der hochgehende Stempel (b, c, d) nach einer teilweisen Aufwärtsbewegung .gegen vorzeitiges Herunterdrücken dadurch geeperrt wird, daß eine Nase (i i) am Tnansporthiebel (3) .des Bonstreifens (e) in Sperrstufen (2o) eines von einem abgefederten Blech (13) besteuerten Sperrhebels (15) eingreift, während bis zur Wirkung des Sperrhebels (15) eine ebenfalls vom Transporthebel (3) beeinflußte Klemmvorrichtung (26, 23, 25)- den Bonstreifen (e) gegen unbefugtes Herausziehen von Hand festhält.
DEB133967D 1927-10-20 1927-10-20 Gutscheinmarkierkasse Expired DE481802C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB133967D DE481802C (de) 1927-10-20 1927-10-20 Gutscheinmarkierkasse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB133967D DE481802C (de) 1927-10-20 1927-10-20 Gutscheinmarkierkasse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE481802C true DE481802C (de) 1929-08-29

Family

ID=6998425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB133967D Expired DE481802C (de) 1927-10-20 1927-10-20 Gutscheinmarkierkasse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE481802C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1160674B (de) Belegfoerdereinrichtung fuer Druckwerke mit Zeilensucheinrichtung in Registrierkassen oder aehnlichen Buchungsmaschinen
DE481802C (de) Gutscheinmarkierkasse
DE2200056B2 (de) Auslöseskibindung
DE879330C (de) Anordnung zum Lochen und Bedrucken von Aufzeichnungstraegern
DE894033C (de) Selbsttaetige Auswerfvorrichtung an Presswerkzeugen
DE718676C (de) Verbindung einer Schreibmaschine, Schreibrechenmaschine o. dgl. mit einer Kartenlochmschine
DE480384C (de) Rechenmaschine mit Druckwerk
DE600885C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schablonen für die Einstellung der Geldausgabevorrichtungen bei Lohnzahl und Wechselkassen.
DE276826C (de)
DE893772C (de) Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenumreifungen
DE65748C (de) Typenschreibmaschine
DE715804C (de) Mit einer Kartendruck- und (oder) -lochvorrichtung vereinigte Rechenmaschine
DE666522C (de) Papierwagenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl. mit einem entsprechend den verschieden breiten Buchstabentypen veraenderlichen Schaltschritt
DE274478C (de)
DE412010C (de) Praegemaschine
DE66498C (de) Vorrichtung zur Verzögerung des Zifferntransports an in den Schriftsatz einzusetzenden Numerirvorrichtungen (sog. Plungerwerken)
AT123548B (de) Vereinigte Rechen- und Kartenlochmaschine.
AT99758B (de) Schalterfahrkartendrucker.
DE163945C (de)
DE196566C (de)
DE673243C (de) Vorrichtung zur Erzielung eines Daueranschlages an einer Schreibrechenmaschine mit Motorantrieb
DE649908C (de) Vorrichtung zum Drucken und Ausgeben von Karten
DE293969C (de)
AT132190B (de) Tastensperrvorrichtung für rechnende Schreibmaschinen.
DE100349C (de)