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Gutscheinmarkierkasse Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung
der Gutscheinmarkierkasse nach Patent 455 399, wabeii in bekannter Weise der Vorschub
des Bonstreifens .automatisch erfolgt. Hierbei wird, um ein sicheres Arbeiten des
Zählwerkes zu-gewährleisten, welches nur dann möglich ist, wenn der Stempel vollständig
zurückgegangen ist, dieser auf dem ganzen Rückweg stufenweise gegen vorzeitiges
Herunterdrücken selbsttätig gesperrt. Ferner wird bis zur Wirkung der ersten Sperrstufe
der Bonstreiifen festgehalten, damit er in dieser Zeit nicht von Hand vorgezogen
werden kann, um so eine Markierung vorzunehmen, .die vom Zählwerk nicht aufgenommen
wird.
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In der Zeichnung zeigen: Abb. i eine Längsansicht der Gutscheinmarkierkasse,
wobei die Haube geschnitten ist, Abb. z die Ansicht der Abb. i nach Pfeilrichtung
A und Abb. 3 die Draufsicht der Abb. i.
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In dem Rahmen a und der- Zwischenwand ä sind die Stempel
b, c und d geführt, die durch Federn. i hochgehalten werden. Während
nach dem Hauptpatent die Stempel ,als Stanzen ausgebildet sind und der Bon von Hand
unter die Stempel geschoben wird, sind hier die Stempel mit Typen versehen, die
auf der Farbwalze a stehen, wobei beim Herunterdrücken eines Stempels diese nach
hinten ausschwenkt und so lange in dieser Lage verbleibt, bis :der hochgehende Stempel
sie zum Einschwenken in die ursprüngliche Lage freigibt. Beim Niedergehen des Stempels
wird der Bonatreifentransportheb.el 3, der in Bolzen 4 drehbar gelagert ist, durch
einen der Stifte 5, die fest am Stempel sind, nach unten bewegt, wodurch die Federn
6 gespannt werden, die beim Hochgehen des Stempels den Transporhebel_3 hochziehen
und :dabei in bekannter Weise über die Sperrklinke 7, das Schaltrad 8 und die Transportwalze
9 drehen, die durch die 'Druckwalze io den Bonstreifen e um ein bestimmtes Stück
vorbewegt. Die Bewegung der Stifte 5 wird gleichzeitig zum Schaltendes Zählwerkes
v benutzt.
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Um ein richtiges Schalten des Zählwerkes v zu gewährleisten, muB der
Stempel und damit der Stift 5 vollständig hochgehen. Damit nun keine Markierungen
vorgenommen werden können, die das Zählwerk nicht aufzeichnet, beispielsweise durch
kurzes Anheben und Niederdrücken des Stempels, ,ist folgende Sperrung getroffen.
Beim Niederdrücken eines Stempels wird, wie vorher beschrieben, auch der Transporthebel3
mit be:runterbewegt. Dieser Trausporthebel hat seitlich .eine vorstehende Nase i
i, welche das durch die Feder 1a in einer bestimmten Lage gehalterte Blech 13, welches
auf der Welle 14 ,am Gestell gelagert ist, nach vorn drückt, wobei der ebenfalls
auf der Welle 14 drehbar gelagerte Sperrhebel 15 durch den Mitnehmerstift
16 aus der Sperrstellung herausgeschwenkt wird
und die Feder 17
spannt, so daß der Transporthebel 3 sich frei nach unten bewegen kann, bis seine
Nase I I :am Ende ides Stempelhubes durch den Ausschnitt 18 des Bleches 13 hnn.durcheritt,
worauf die Feder 12 das Blech 13 und die Feder 17 den Sperrhebel 15 in die Sperrstellung
zurüclcbezvegt, in welcher er durch den Anschlagstift i9 gehalten wird. Wird nun
der Stempel nur teilweise hochgelassen, um ihn alsdann wieder herunterzudrücken,
so wird dieses dadurch verhindert, daß die 'L\T@asei i i in eine der Sperrstufen
2o des Sperrhebels 15 eingreft.
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Damit nun ,auch in der Zeit, wo sich der Stempel bis zur ersten Sperrstufe
zurückbewegt, durch Vorziehen ides Bonstreifens e von Hand keine unregistrierte
Markierung vorgenommen werden kann, wird der Bon innerhalb dieser Zeit durch folgende
Einrichtung festgehalten. Ivllit der Bewegung des Transporthebels 3 nach unten wird
auf dem letzten Teil seines Weges ein von .der Feder 21 betragener, um den Bolzen
22 schwenkbarer Hebel 23, der amen unter Federdruck 24 stehenden, .in dem
Hebel 23 lose geführten Bolzen 25 trägt, nach unten bewegt, wobei die nach unten
ragende, angespitzte Querleiste 26 in den Bonstreifen c eingreift. Die Feder 21,
welche den Hebel 23 mit dem Bolzen 25 von dem Bonstreifen abhält, ist schwächer
als die Feder 24, die den Bolzen 25 auf dem Hebel 23 hochhält. Der Vorgang ist nun
folgender. Beim Heruntergehen des Transporthebels 3 trifft die Querstange 27 den
Bolzen 25 und bewegt den Hebe123 bis zur Auflage der Querleiste 26 ,auf dem Bonstreifen
e nach unten; nunmehr wird beim weiteren Heruntergehen des Transporthebels 3 die
Feder 24 zusammengedrückt, wodurch die Querleitste 26 fest in den Bonstreifen e
.eingedrückt wird. Beim Hochgehen des Transporthebels 3 hält die Feder 24 die Ou:erleiste
26 so lange auf dem Bonstreifen e fest, bis die Nase i i die erste Sperrstufe 2o
des Sperrhebels 15 erreicht hat. l'"Tach dieser Zeit -ist die Feder 24 entlastet,
und die Feder 2i hebt bei weiterem Hochgehen des Transporthebels 3 die Querleiste
26 von dien Bonstreifen e gab.
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Damit nur immer ein Stempel bedient werden kann, sind .an jedem Stempel
Führungsstifte 28 vorgesehen, die isich frei in Schlitzen 29 eines fest am Gestell
a .angeordneten Bleches 3o führen. An diesem Blech 30 ist seitlich verschiebbar,
in Stiften 31 gelagert, der Sperrschieber 32 mit den Führungsschlitzen 33. Während
,der mittlere Stempel c mit dem Führungsstift 28 durch die übereinanderliegenden
mittleren Schlitze 29 und 33 nach unten ,bewegt werden kann, können die Stempel
b und d nur dann nach unten bewegt werden, wenn der Sperrschieber 32, die die äußeren
Schlitze 33 einen weiteren Abstand von -der Mitte haben als die äußeren Schlitze
29, entsprechend zur Seite bewegt wird, wodurch immer nur ein Stempel heruntergedrückt
werden kann. Die seitliche Bewegung des Sperrschiebers 32 wird durch Abgleiten der
Führungsstifte 28 rder äußeren Stempel b und d ,auf den Einfallkurven 34 erreicht.
Damit nun der Sperrschieber 32 beim Hochsein aller Stempel immer in die Mittelstellung
zurückkehrt, äst folgende Vorrichtung getroffen. An dem festen Blech 3o hinten sind
um Bolzen 35 dde Hebel 36 drehbar gelagert, welche durch die Feder 37 zusammengehalten
werden, wobei der am festen Blech 3o angebrachte Anschlagstift 38 die Hebel 36 auseinander
hält, während der am Sperrschieber 32 vorgesehene Mitnehmerstift 39 sich fin dem
Schlitz 42 der festen Wand 30 führt. Wird nun der Sperrschieber 32 durchNiederdrücken
des Stempels b nach Abb. 2 nach rechts bewegt, so wird der linke Hebel 36 festgehalten,
und der Mitnehmerstift 39 ,nimmt den rechten Hebel 36 mit, während beim Hochgehen
des Stempels b nach Freigabe des Sperrschiebers 32 durch den Führungsstift 28 -die
Feder 37 den Sperrschieber wieder in die Mittelstellung zurückbewegt. Beim Niederdrücken
des Stempels d ist der Vorgang umgekehrt.
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Zum Verschließen aller Stempel wird der Sperrschieber vermittels .des
Schloßriegels 40 und des Stiftes 41 am Sperrschieber 32 ganz zur Seite bewegt, .so
@d.aß alle Führungsschlitze 33 so weit zur Seite verschoben werden, daß die Führungsstifte
28 auf dem Schieber 32
ruhen.