DE2200056B2 - Auslöseskibindung - Google Patents
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Description
halter relativ zum Ski zur Folge, daß bei unbeabsichtigten Bewegungen des Skischuhes relativ zum Ski
die Freigabe sehr rasch erfolgen kann. Bei Fronialstürzen werden beide hakenförmigen Niederhalter
mit dem Schieber gegen die Kraft der Feder nach rückwärts gedrückt, bis der Bolzen mit dem Skischuh
nach oben verschwenken kann. Bei einem Drehsturz mit oder ohne Verkanten des Schuhes bleibt zunächst
ein Bolzen im Niederhalter und drückt den Schieber zurück, während auf der anderen Seite der
Bolzen sich aus dem Niederhalter herausbewegt. Damit wird auch der Schuh frei. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Bindung besteht darin, daß der Beizen durchgehend ausgebildet ist, wodurch die
beidseitig vorstehenden Endteile einwandfrei miteinander fluchten.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind an Hand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen
F i g. i und 2 in einander zugeordneten Rissen eine erfindungsgemäße Abfahrtsbindung,
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Draufsicht, jedoch bei seitlich verschwenktem Schuh,
F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende Seitenansicht,
wobei der Schuh jedoch nach oben verschwenkt ist,
Fig. 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10 jeweils einander
zugeordnete schematische Risse in drei verschiedenen Stellungen einer Auslöseskibindung, die sowohl
zum Tourenlauf als auch zur Abfahrt Verwendung finden kann und
Fig. 11 ein Detail.
Fig. 11 ein Detail.
In den F i g. 1 bis 4 sind zwei Achsen 1 unbeweglich an einem Ski 2 befestigt. Auf diesen Achsen 1 lagern
verschieb- und verschwenkbar hakenförmig ausgebildete Niederhalter 3, welche einen in einer Skischuhsohle
S angeordneten und diese auf beiden Seiten überragenden Bolzen 6 übergreifen. Ein Schieber
7 ist ebenfalls an den Achsen 1 verschiebbar gelagert und weist Einschnitte auf, in welchen die hakenförmigen
Niederhalter 3 an den Achsen 1 lagern. Dadurch können die Niederhalters und der Schieber
7 nur gemeinsam in Längsrichtung der Achsen 1 verschoben werden. Der Schieber 7 stützt sich über
Federn 8 an einem zweiten Schieber 9 ab, welcher ebenfalls auf den Achsen 1 verschoben werden kann
und durch eine Klemmvorrichtung in der erforderlichen Lage fixiert wird.
Die Klemmvorrichtung besteht aus zwei Klemmkörpern 10, die durch einen Exzenter 11, der auf
einem Verstellhebel 12 angeordnet ist, gegen die Achsen 1 gedruckt werden. Die beiden Schieber
und 9 sind über ein Verbindungsglied 13 zusammengekuppelt, das die durch die Federn 8 bewirkte Auseinanderbewegung
der Schieber im Nichtgebrauchszustand mittels eines Anschlages 14 begrenzt. Jedem
Niederhalter 3 ist eine Feder 15 zugeordnet, deren Funktion es ist, die Niederhalter 3 in der dargestellten
vertikalen Stellung zu halten. Diese Federn können daher verhältnismäßig schwach ausgebildet sein.
Die Federn 8 drücken die hakenförmigen Niederhalter 3 gegen aie die Skischuhsohle S überragenden
Enden des Bolzen". 6 und drücken somit auch die Skischuhsohle 5 gegen einen vorderen Anschlag 16,
der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als
Rolle ausgebildet isj. Beim Einsteigen wird der Skischuh gegen die Rolle 16 abgestützt und hinuntergetreten,
wobei der Bolzen 6 auf Abweisflächen 17 der Niederhalter 3 abgleitet und diese zurückdrückt, so
wie die:, F i g. 4 zeigt. Nachdem der Skischuh vollkommen nach unten bewegt worden ist, übergieifen
die Niederhalters den Bolzen6, so daß wieder die
Gebrauchsstellung nach F i g. I gegeben ist.
Kommt es zu einem Drehsturz, so verdreht sich Her Schuh, gemäß F i g. 3, gegenüber dem Ski 2. Dabei
wird der Bolzen 6 auf der einen Seite im hakenförmigen Niederhalter IS verbleiben und den Schieber
7 gegen die Kraft der Federn 8 zurückdrücken und auf der anderen Seite aus dem anderen hakenförmigen
Niederhalter 3 herausgleiten. Sobald er von dem Haken freikommt, kommt auch der Skischuh
frei. Hierbei wird durch die Skischuhsohle S der andere Haken auch etwas verschwenkt, was jedoch auf
die Auslösefunktion keinen Einfluß hat. Bei einem Sturz nach vorne werden beide hakenförmigen
Niederhalter 3 mit dem Schieber 7 gegen die Kraft der Federn 8 nach rückwärts gedrückt, und zwar fo
so weit, daß der Bolzen 6 mit derr. Skischuh nach oben
verschwenken kanu, w as ebenfalls aus F i g. 4 deutlich zu erkennen ist.
Eingestiegen kann in die Bindung werden, wie bereite im vorhergehenden beschrieben, durch Aufgleiten
ues Bolzens 6 auf den Abweisflächen 17 der Niederhalter 3. Eine andere Möglichkeit besteht noch
darin, daß der Anschlag 16 nach vorn verschoben wird, indem man einen Hebel 25 hochhebt. Es wird
hierbei der Schuh aufgesetzt, dann wird der Hebel 25 wieder geschlossen, und der Anschlag 16 schiebt den
Schuh nach hinten bis der Bolzen 6 von den hakenförmigen Niederhaltern 3 übergriffen wird.
Die Ausbildung nach den F i g. 5 bis 10 ist ähnlich
dem ersten Ausführungsbeispiel. Ein Unterschied besteht lediglich darin, daß man diese Auslöseskibindung
auch zum Tourengehen verwenden kann. Hierzu sind die Achsen 1 am Ski 2 im vorderen Bereich
bei 18 schwenkbar gelagert. Der vordere Anschlag 16 wird hierbei in Skilängsrichtung unverschiebbar
mit den Achsen 1 verbunden. Die hakenförmigen Niederhalter 3 wirken wiederum mit dem
Bolzen 6 zusammen und können gemeinsam mit dem Schieber 7 auf den Achsen 1 verschoben werden. Die
Federn 8 sind weiter zwischen den beiden Schiebern 7 und 9 angeordnet.
Der Schieber 9 unterscheidet sich nun gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß eine
Führung 19 vorgesehen ist, in welcher das Ende eines am Ski bei 21 drehbar gelagerten Führungsgliedes
20 verschiebbar und in einer Endstellung durch ^perrteile 22 fixierbar ist. Diese Sperrteile 22 werden
durch den Hebel 12 betätigt und sind mit den Klemmteilen 10 verbunden. Sperren die Sperrteile
22, so wie in F i g. 5 und 6 gezeigt, das Führungsglied 55 20 im Schieber 9. so sind die Klemmteile 10 nicht im
Eingriff. Bdm Hochheben der Achsen 1 um den Drehpunkt 18 wird daher der Schieber 9 nach hinten
gezogen und somit auch der Schieber 7 mit den Niederhaltern 3. Es kann jetzt der Schuh aufgesetzt
60 werden, wobei die Spitze der Skischuhsohle 5 an den
vorderen Anschlag 16 angelegt wird. Jetzt wird hinuntergetreten und das Führungsglied 20 bewegt dabei
die beiden Schieber 7 und 9 nach vorne. Wenn dann die Niederhalter 3 den Bolzen 6 übergreifen,
65 bewegt sich nur mehr der Schieber 9 nach vorne, wobei er die Federn 8 entsprechend spannt.
Es ergibt sich dann eine Stellung des Skischuhes, so wie sie die F i g. 7 und 8 zeigen. Es wird jetzt der
Hebel 12 umgelegt, so daß die Sperrteile 22 die Schiebebewegung des Führungsgliedes 20 freigeben
und die Klemmteile gegen die Achsen 1 gedruckt werden, wodurch der hintere Schieber 9 unbeweglich
auf den Achsen 1 fixiert ist.
Mit einem Riegel 23 kann jetzt die Bindung entweder für Touren oder für Abfahrt eingestellt werden.
Bei der Stellung nach den F i g. 7 und 8 übergreift der Riegel die Achsen 1 und das Führungsglied
20, so daß diese nicht abgehoben werden können. Es handelt sich also hier um die Abfahrtstellung. Wird
der Riegel in die Stellung geschwenkt, wie sie die Fig.9 und 10 zeigen, so kann die Einrichtung um
die vordere Achse 18 hochschwenken, wie dies zum Tourengehen erforderlich ist. Dabei gleitet das Ende
des Führungsgliedes 20 in der Führung 19 des an den Achsen 1 fixierten Schiebers 9.
Der Bolzen 6 kann aber auch drehbar gelagert werden, wie dies beispielsweise die Fig. 11 zeigt.
Dabei wird nicht der Bolzen 6, sondern eine den Bolzen 6 aufnehmende Hülse 24 in der Schuhsohle 5 angeordnet.
Dadurch ergibt sich bei einer Auslösung praktisch ein Abrollen des Bolzens gegenüber den
Sperrflächen.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Der Bolzen 6 oder
die Hülse 23 können gleich bei der Herstellung des Schuhes in der Schuhsohle vorgesehen werden, beispielsweise
durch Einvulkanisieren, Eingießen oder Einkleben. Eine nachträgliche Anbringung ist aber
auch möglich. Es braucht dabei nur in einfacher Weise eine Querbohrung in der Schuhsohle für den
Bolzen oder die Hülse vorgesehen zu werden. Weiter besteht die Möglichkeit, das Führungsglied anstatt
im hinteren Schieber am Ski in einer Führung verschiebbar zu lagern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Auslöseskibindung, die den Skischuh bei Bolzen ausgebildeten Beschlag zusammenwirken.
Auftreten einer Überlast freigibt und die von 5 Eine derartige Skibindung ist aus der deutschen zwei am Ski beweglich gelagerten, federbelastet Patentschrift 569 828 bekannt. Ihre beiden hakenför- und hakenförmig gestalteten Niederhaltern gebil- migen Niederhalter sind, jeweils durch eine Torsionsdet wird, die mit je einem mindestens an den bei- feder in Richtung auf die Skioberriäche belastet, w den Seiten der Skischuhsohle vorgesehenen, als der Skischuhspitze an einem die Federn enthaltenden Bolzen ausgebildeten Beschlag zusammenwirken, io Gehäuse gelagert. Die Niederhalter bilden dabei zudadurch gekennzeichnet, daß die sammen den gegabelten Arm eines Hebels, dessen Niederhalter (3), die mit einem die Skischuhsohle anderer, einteilig und etwa flächig ausgebildeter Arm
Auftreten einer Überlast freigibt und die von 5 Eine derartige Skibindung ist aus der deutschen zwei am Ski beweglich gelagerten, federbelastet Patentschrift 569 828 bekannt. Ihre beiden hakenför- und hakenförmig gestalteten Niederhaltern gebil- migen Niederhalter sind, jeweils durch eine Torsionsdet wird, die mit je einem mindestens an den bei- feder in Richtung auf die Skioberriäche belastet, w den Seiten der Skischuhsohle vorgesehenen, als der Skischuhspitze an einem die Federn enthaltenden Bolzen ausgebildeten Beschlag zusammenwirken, io Gehäuse gelagert. Die Niederhalter bilden dabei zudadurch gekennzeichnet, daß die sammen den gegabelten Arm eines Hebels, dessen Niederhalter (3), die mit einem die Skischuhsohle anderer, einteilig und etwa flächig ausgebildeter Arm
(5) nach vom abstützenden Anschlag (16) zusam- sich in Richtung auf die Skispitze erstreckt. Am Skimenwirken,
auf zwei auf der Skioberfläche sich schuh sind in Spitzennähe beidseirig vorstehend
jeweils nahe dem seitlichen Rand gegenüberlie- 15 kurze Bolzen vorgesehen, die mit den hakenförmigen
gend angeordneten und in Skilängsrichtung aus- Niederhaltern in folgender Weise zusammenwirken:
gerichteten Achsen (1), die sich in Gebrauchsstel- Zum Aufsetzen des Schuhs wird der vordere Hebellung
unterhalb der Skischuhsohle befinden, in arm nach unten gedrückt, wozu dieser Hebelarm eine
Skilängsii;htung verschiebbar und um die Ach- Vertiefung aufweist, in welche die Skistockspitze einsen
(1) schwenkbar gelagert sind und den die Ski- 20 gesetzt und zum Abwärtsdrücken verwendet werden
Schuhsohle an beiden Seiten überragenden BoI- kann. Dadurch heben sich die hakenförmigen
zen (6) übergreifen, wobei sie in Verbindung sie- Niederhalter an, die Schuhspitze kann so daruntergehen
mit einem auf beiden Achsen (1) verschieb- schoben werden, daß bei Freigabe des Hebels die
bar angebrachten, sich über Federn (8) abstüt- Haken über die Bolzen an der Skischuhsohle greifen,
zenden Schieber (7). 25 Diese Bindung gestattet dem Skischuh »ein unge-
2. Auslöseskibindung nach Anspruch 1, da- hemmtes natmiiehes Abwälzen der Stiefelsohle undurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (7) sich mittelbar auf dem Ski... wobei der Stiefel stets siüber
die Federn (8) an einem zweiten Schieber eher geführt und doch frei beweglich gehalten ist.«
(9) abstürzt, welcher auf den Achsen (1) durch Diese Wirkung ist mit der Bindung ausdrücklich beeine
lösbare Klemmvorrichtung (Ϊ0 bis 12) fixiert 30 absichtigt und entspricht einer Skilauftechnik, wie sie
ist. in der Anmeldezeit des genannten Patentes, also in
3. AuslöseskibinduDg nach Anspruch 1, da- den dreißiger Jahren, üblich war. Für heutige A.idurch
gekennzeichnet, dai> die in Skilängsrich- spräche ist die Bindung ungeeignet, da sie nicht ertung
angeordneten Achsen (1) etwa im Bereich laubt, die ganze Skischuhsohle am Ski zu halten. Ferder
Skischuhspitze hochschwenkbar gelagert sind. 35 ner ist die Bindung nicht als Auslöseskibindung an-
4. Auslöseskibindung nach den Ansprüchen 1 zusprechen. Weder bei einem Sturz direkt nach vorn
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite noch bei einer im wesentlichen parallel zur Skiober-Schieber
(9) eine Führung (19) aufweist, in der fläche verlaufenden Drehbewegung gibt der Niederdas
Ende eines am Ski (2) drehbar gelagerten halter den Schuh frei. Nur bei einem Verkanten des
Führungsgliedes (20) verschiebbar und in einer 40 Skischuhes kann zunächst der eine, später der andere
Endstellung durch Sperrteile (22) fixierbar ist. Bolzen aus seinem Niederhalter austreten, dies je-
5. Auslöseskibindung nach den Ansprächen 1 doch in Bewegungsstadien und Zeitfolgen, die keine
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm- Sicherheit gegen Verletzungen bieten,
vorrichtung (10, 11) für den zweiten Schieber (9) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine und die Sperrteile (22) für das Führungsglied 45 Auslöseskibindung der eingangs beschriebenen Gat-(20) miteinander gekuppelt sind, derart, daß beim tung so auszubilden, daß sie einfach aufgebaut ist Lösen der Klemmvorrichtung die Sperrteile sper- und bei Dreh- und Frontalstürzen zuverlässig funkren und umgekehrt. tioniert.
vorrichtung (10, 11) für den zweiten Schieber (9) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine und die Sperrteile (22) für das Führungsglied 45 Auslöseskibindung der eingangs beschriebenen Gat-(20) miteinander gekuppelt sind, derart, daß beim tung so auszubilden, daß sie einfach aufgebaut ist Lösen der Klemmvorrichtung die Sperrteile sper- und bei Dreh- und Frontalstürzen zuverlässig funkren und umgekehrt. tioniert.
6. Auslöseskibindung nach den Ansprächen 1 Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gebis
5, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich be- 50 löst, daß die Niederhalter, die mit einem die Skikannter
Weise zum Umstellen der Bindung von schuhsohle nach vorn abstützenden Anschlag zusam-Abfahrt
auf Tour ein Riegel (23) vorgesehen ist. menwirken, auf zwei auf der Skioberfläche sich je-
7. Auslöseskibindung nach Anspruch 1, da- weils nahe dem seitlichen Rand gegenüberliegend andurch
gekennzeichnet, daß der Bolzen (6) in der geordneten und in Skilängsrichtung ausgerichteten
Skischuhsohle (S) drehbar gelagert ist. 55 Achsen, die sich in Gebrauchsstellung unterhalb der
8. Auslöseskibindung nach den Ansprüchen 1 Skischuhsohle befinden, in Skilängsrichtung verund7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen schiebbar und um die Achsen schwenkbar gelagert
(6) in einer in der Schuhsohle (5) fixierten Hülse sind und den die Skischuhsohle an beiden Seiten
(24) drehbar gelagert ist. überragenden Bolzen übergreifen, wobei sie in Ver-
60 bindung stehen mit einem auf beiden Achsen verschiebbar angebrachten, sich über Federn abstützen-
den Schieber.
Bei dieser Skibindung kann durch das Zusammenwirken mit einem Anschlag vor der Skischuhspitze
65 eine Hakenform gewählt werden, die den Bolzen an
Die Erfindung betrifft eine Auslöseskibindung, die einem geringeren Umfangsbereich umgibt, als dies
den Skischuh bei Auftreten einer Überlast freigibt bei der bekannten Bindung der Fall ist. Dies hat im
und die von zwei ?jn Ski beweglich gelagerten, feder- Zusammenwirken mit der Beweglichkeit der Nieder-
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|---|---|---|---|
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| DE2200056C3 DE2200056C3 (de) | 1974-09-05 |
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