DE48124C - Säemaschine - Google Patents

Säemaschine

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Publication number
DE48124C
DE48124C DENDAT48124D DE48124DA DE48124C DE 48124 C DE48124 C DE 48124C DE NDAT48124 D DENDAT48124 D DE NDAT48124D DE 48124D A DE48124D A DE 48124DA DE 48124 C DE48124 C DE 48124C
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DE
Germany
Prior art keywords
seed
rollers
sowing
box
seed drill
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48124D
Other languages
English (en)
Original Assignee
JOS. BERTOLDI und A. LYTHALL in Halle a. d. Saale, Merseburgerstrafse 21
Publication of DE48124C publication Critical patent/DE48124C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/121Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes
    • A01C7/122Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes using more than one feeding wheel; using double-run feeding wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Um den Mechanismus der Saatvertheilung an Säemaschinen zu vereinfachen und das Säen jeden Augenblick unterbrechen zu können, ist die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung beispielsweise an einer Drillmaschine angebracht worden.
Fig. ι ist theilweise eine Hinteransicht, theilweise ein verticaler Längsschnitt, Fig. 2 ein verticaler Querschnitt der Drillmaschine, Fig. 3 eine Saatwalze in vergröfsertem Mafsstabe.
Ein starker, durchgehender Eisenbalken trägt an seinen Enden die lose gehenden Fahrräder, sowie zwei aufgenietete Kopfstücke a. An letzteren ist ein durchgehender Balken b befestigt , der als Träger für die einzelnen Trichter c der Saatröhren dient. In den Kopfstücken α ist die Saatwelle d gelagert, auf welcher die Saatwalzen e mittelst Stellschrauben befestigt sind, und welche durch Räderübersetzung von dem einen Fahrrade aus in Umdrehung gesetzt wird.' Jede Saatwalze ist auf ihrem Umfange mit zwei Reihen von Vertiefungen, Fig. 3, für gröberes und feineres Saatgut versehen, zwischen welchen ein Stück der - Saatwalze glatt bleibt. Ueber den Saatwalzen e ist der Saatkasten / angebracht, der durch je zwei glatte Zapfen g an seinen Stirnplatten, die in Löchern der Kopfstücke α sich schieben können, von letzteren getragen wird. An der unteren Seite entspricht die Form der convergirenden Längsbretter, die einen Längsspalt von circa 2 bis 3 cm. offen lassen, genau dem Umfange der Saatwalzen e, so dafs diese sich frei unter dem Kasten f drehen können. Das Innere des Saatkastens/ ist durch schräge Bretter in so viel trichterförmige, umgekehrt pyramidale Abtheilungen getheilt, als Säewalzen vorhanden sind. Die untere Oeffnung jeder Abtheilung ist etwas kürzer, als die glatte Oberfläche der Saatwalzen e in axialer Richtung lang ist. Der Saatkasten / läfst sich zwischen den Kopfstücken α nach rechts und links verschieben. In der Zeichnung geschieht es durch entsprechendes Drehen (mit einer Kurbel) der Schraube h. Die Schraube h ist dazu in dem einen Kopfstück α drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert und findet ihre Mutter in der gegenüberliegenden Stirnplatte des Saatkastens/. Damit die Saat sich nicht zwischen dem Kastenbrett und der sich drehenden Saatwalze quetscht, ist an ersterem ein Abstreicher i von Leder oder Gummi angebracht.'
Im übrigen ist die Maschine mit Scharen, Saatröhren, der Zugvorrichtung und übrigen bekannten Einrichtungen in gewöhnlicher Weise versehen, oder für Breitsäemaschinen an Stelle der Saatröhren und dazugehörigen Einrichtungen mit dem schrägen Wurf brett, um das Saatgut gehörig zu vertheilen.
Der Saatkasten / wird von Anfang an so gestellt, dafs die Oeffnungen desselben auf den glatten Theil der Saatwalzen e treffen, und dann mit Saatgut gefüllt. Soll nun gesäet werben, so wird, je nach der Art des Saatgutes, der Saatkasten mittelst der Schraube h so viel nach rechts oder links verschoben, bis die gewünschte Saatmenge in die Vertiefungen der Saatwalzen e gelangt und von letzteren in die Trichter c abgegeben wird, von wo sie durch die Saatröhren in die Furchen fällt. Die Einstellung bezw. Abänderung der Menge der Aussaat kann während der Arbeit der Maschine
jeden Augenblick durch Wechselräder in bekannter Weise, stattfinden. Sollen einzelne Saatwalzen e nicht säen, so wird an ihnen die Preisschraube 'gelöst und werden sie dann so auf der Welle verschoben, dafs ihr glatter Theil unter die Oeffnung des Saatkastens kommt, und wieder festgeschraubt. Die betreffende Walze e kann dann keine Saat auswerfen. Soll grofskörniges Saatgut gesa'et werden, so wird der Saatkasten nach rechts, dagegen für feinkörniges nach links verschoben, so dafs seine unteren Oeffnungen über die grofsen bezw. kleinen Vertiefungen der Saatwalzen e zu stehen kommen. Soll der Saatkasten / auf einmal entleert werden, so wird er so weit nach links verschoben, dafs seine Saatöffnungen über die Saatwalzen e seitlich, hinausreichen, wodurch das Saatgut frei auslaufen kann.
Es sei noch bemerkt, dafs die Saatwelle d mit sämmtlichen Saatwalzen e zum Stillstand gebracht werden kann, indem eines der die Bewegung des betreffenden Fahrrades auf die Saatwelle d übertragenden Zahnräder ausgerückt wird, um beim Transport der Maschine keine unnöthige Reibung zwischen dem Saatkasten/ bezw. den Abstreichern i und den Saatwalzen e zu haben.
Die Verschiebung des Saatkastens / kann auch durch einen Stellhebel oder einen anderen Mechanismus bewirkt und die Erfindung mit demselben Erfolge auch auf breitwürfige Sä'emaschinen angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Säemaschinen mit Säewalzen die Anordnung des Saatkastens unmittelbar über den Säewalzen in Verbindung mit der Einrichtung zur Verschiebung des Saatkastens gegenüber den auf der Welle festen Saatwalzen mittels der Schraube h oder einen anderen Mechanismus, sowie jeder einzelnen Säewalze mittels Preisschrauben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48124D Säemaschine Expired - Lifetime DE48124C (de)

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DENDAT48124D Expired - Lifetime DE48124C (de) Säemaschine

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE843009C (de) * 1940-06-01 1952-07-03 Heinrich Braukmann Fluessigkeitserhitzer mit Dampfkondensation
EP1440616A1 (de) * 2003-01-27 2004-07-28 Vaillance SA Vorrichtung zum wahlweisen Dosieren von Körnern und Zutaten, die für das Säen und das Verbessern des Bodens vorgesehen sind

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE843009C (de) * 1940-06-01 1952-07-03 Heinrich Braukmann Fluessigkeitserhitzer mit Dampfkondensation
EP1440616A1 (de) * 2003-01-27 2004-07-28 Vaillance SA Vorrichtung zum wahlweisen Dosieren von Körnern und Zutaten, die für das Säen und das Verbessern des Bodens vorgesehen sind
FR2850234A1 (fr) * 2003-01-27 2004-07-30 Jean Yves Soun Dispositif pour le dosage selectif de graines et d'additifs destines a ensemencer et a amender les sols

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