DE29994C - Dibbelapparat mit Drehschiebern und Rührern - Google Patents
Dibbelapparat mit Drehschiebern und RührernInfo
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- DE29994C DE29994C DENDAT29994D DE29994DA DE29994C DE 29994 C DE29994 C DE 29994C DE NDAT29994 D DENDAT29994 D DE NDAT29994D DE 29994D A DE29994D A DE 29994DA DE 29994 C DE29994 C DE 29994C
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- Germany
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- dibbling
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- axis
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/18—Machines for depositing quantities of seed at intervals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist die in Frage stehende Maschine dargestellt. Fig. 1 zeigt
dieselbe in Seitenansicht, Fig. 2 in Oberansicht, Fig. 3 die Deckwalze zum Andrücken der zugeworfenen
Furche, Fig. 4 zeigt in gröfserem Mafsstabe den Saatkasten mit dem Dibbelapparat
im Schnitt bezw. von der Seite gesehen, Fig. 5 die Oberansicht davon, Fig. 6 einen Theil des Längsschnittes durch diesen
Theil und Fig. 7 die Dibbelcylinder im Querschnitt, Seiten- und Oberansicht.
Aus dem oben offenen Saatkasten Q. fällt die Saat durch,. Bodenöffnungen in den Vertheilerkasten
R, in welchem sie durch einen rotirenden Rührer P aufgerührt und vor Festsetzen
gesichert wird. . Vorder- und Rückwand dieses Kastens sind schnabelartig nach hinten
gebogen, und an der unteren Oeffnung des Schnabels befindet sich der Dibbelcylinder M
mit Schöpf kehle m, Fig. 4 und 7, welcher um seine Achse in Schwingung versetzt wird und
abwechselnd Oeffnung und Verschlufs des Schnabels bewirkt.
Dabei fällt die Saat aus der Schöpf kehle des Cylinders M in gleichen Abständen auf
den Acker, wie denn auch die Abstände der einzelnen Saatreihen wegen des gleichen Abstandes
der Dibbelcylinder von einander gleich sind. Die vom Fahrrad B mittelst der Zahnräder
C D in Umdrehung versetzte Achse E, Fig. 2 und 4, überträgt einerseits durch Kegelräder
N O, Fig. ι und 2, Drehung auf die
Rührer P, andererseits vermittelst Schalträder E schwingende Bewegung auf die Dibbelcylinder, ■
indem die Schalträder mit ihren Zähnen die abgebogenen oberen Enden der durch Bolzen
/ mit Arm L, Fig. 4, der Dibbelcylinderachsen verbundenen Stangen G erfassen und
diese anheben. In diesem Falle verschliefsen die Dibbelcylinder den.Schnabel des Vertheilerkastens.
Bei weiterer Drehung von E gleiten die Stangen G infolge der Wirkung von Federn
J von den Radzähnen herunter und drehen dabei die Dibbelcylinder M nach, links
um, so dafs die Saat aus ihren Schöpf kehlen in auf den Acker fällt. Zur Regülirung des
Stangenhubes dienen die Stellmuttern H, welche durch das Aufschlagen auf den Rahmen A eine
Erschütterung herbeiführen und dadurch das Herausfallen der Saat befördern.
Die Stangen G verschieben sich in Schlitzen des Rahmens A und werden darin durch Federn
K gehalten.
An vertical stellbaren Schienen T des Rahmens A werden sowohl die Vorderschare U
zum Ziehen der Furche, als auch die Hinterschare V zum Bedecken der Saat in der Furche
mittelst Klammern und Schrauben W befestigt. Die beiden Hinterräder B1 der Maschine kann
man fortnehmen und an deren Stelle Walzen Z, Fig. 3, bringen, um den Boden der bedeckten
Furche anzudrücken. Die Achse X dieser Walzen findet ihre Lagerung in den Lagern Y,
Fig. ι, des Rahmens A. Um an Stelle des Drehung auf Achse E übertragenden Stirnrades
D ein anderes von gröfserem Durchmesser setzen, d. h. bei einer bestimmten Vor-
wärtsbewegung der Maschine die Saat in verschiedenen Abständen in der Reihe auf den
Acker bringen zu können, ist die Fahrradachse a1 in Coulissen α am Rahmen A einstellbar.
Vorn am Rahmen der Maschine befinden sich zwei Haken zum Anspannen eines Zugthieres,
und hinten sitzt eine Doppelsterze b, die der den Apparat Bedienende mit den Händen
erfafst hält. Vermittelst der rechts von der Sterze im Rahmen drehbar gelagerten
Spindel S, Fig. 2, kann man die Zahnkupplung s während der Fahrt beliebig ein- und
ausrücken und dadurch die Achse E in Umdrehung und Stillstand versetzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Dibbelapparat für Säemaschinen, bestehend aus einer Anzahl von Dibbelcylindern M mit Schöpf kehlen m in Combination mit Rührern P und dem Antriebsmechanismus, bestehend aus Achse E mit Kegelrädern N O zum Betriebe der Rührer und mit Schalträdern F, welche durch Einwirkung auf die federnd gelagerten Stangen G mittelst der Arme L die Dibbelcylinder bewegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29994C true DE29994C (de) |
Family
ID=306137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29994D Expired - Lifetime DE29994C (de) | Dibbelapparat mit Drehschiebern und Rührern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29994C (de) |
-
0
- DE DENDAT29994D patent/DE29994C/de not_active Expired - Lifetime
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