DE239018C - - Google Patents

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DE239018C
DE239018C DENDAT239018D DE239018DA DE239018C DE 239018 C DE239018 C DE 239018C DE NDAT239018 D DENDAT239018 D DE NDAT239018D DE 239018D A DE239018D A DE 239018DA DE 239018 C DE239018 C DE 239018C
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DE
Germany
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fertilizer
wheels
container
wheel
rollers
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DENDAT239018D
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Publication of DE239018C publication Critical patent/DE239018C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/001Fertiliser distributors with slowly turning wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den bekannten Düngerstreumaschinen haftete der Übelstand an, daß sich der sehr zum Zusammenballen und Zusammenklumpen neigende Dünger sich leicht an der Austritts-Öffnung des Düngerbehälters festsetzte, wodurch ein weiteres richtiges Arbeiten mit der Streumaschine erschwert wurde. Dieser Übelstand wurde auch nicht durch diejenigen Düngerstreumaschinen beseitigt, bei welchen an der Austrittsöffnung des Düngerhehälters Walzen vorgesehen waren, weil diese bei ihrer Drehung sich zwar in den Dünger einarbeiteten, jedoch hierbei ein Festpressen des Düngers verursachten, so daß nach kurzer Zeit oberhalb dieser Walzen Hohlräume im Dünger entstanden, ohne daß derselbe weiterhin durch die Walzen zwangsweise aus dem Düngerbehälter herausbefördert wurde. Auch diejenigen der Düngerstreumaschinen besaßen den erwähnten Nachteil, bei welchen Sternräder an den Auslaßöffnungen angebracht waren, weil diese so angeordnet wurden, daß· der Dünger auf den mittleren Teil der Streuräder gelangte und dann für diese Räder gar keine Veranlassung mehr vorhanden war, den zusammengeballten Dünger aus dem Behälter zwangsweise herauszubringen. Diese Übelstände sollen durch vorliegende Erfindung beseitigt werden, und zwar dadurch, daß in Verbindung mit Streurädern an der Austrittsöffnung des Düngerbehälters ein an sich bekannter beweglicher Boden vorgesehen ist, der den Dünger ständig lockert und ihn in diesem gelockerten Zustande den Streurädern zuführt, die lediglich mit ihren Sternen oder Fingern in den Düngerbehälter hineinragen. Hierdurch wird der ständig durch den beweglichen Boden gelockerte Dünger von den Fingern der sich drehenden Streuräder gleichsam zwangsweise aus dem Düngerbehälter herausgerissen, um dann auf bewegliche Verteilungsplatten zu iallen, welche den Dünger in verteiltem und gelockertem Zustande, gewissermaßen als ob er gesät würde, auf den Boden fallen lassen.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil der Maschine, Fig. 2 eine Rückansicht, während die Fig. 2 a und 2 b Einzelheiten darstellen. Fig. 3 zeigt eine teilweise Rückansicht der Maschine, Fig. 4 eine teilweise Draufsicht, während Fig. 5 eine Seitenansicht darstellt, bei welcher die Getrieberäder entfernt sind. Fig. 6 veranschaulicht einen Querschnitt durch den unteren Teil eines Behälters der Maschine, die Fig. 7 und 8 zeigen Einzelheiten und Fig. 9 schaubildlich" eine Endansicht der Maschine.
Die Maschine besitzt einen Düngerbehälter A mit einem über die ganze Breite der Maschine sich erstreckenden Ausfallschlitz a (Fig. 3
und 6). Der Boden dieses Behälters erstreckt sich nach hinten und bildet ein Auflager β1 (Fig. 4 und 6) für eine Anzahl Streuräder B, welche in Fig. ι teilweise durch punktierte Linien angedeutet sind und wagerecht liegen. Diese Räder B sind über die ganze Breite des Behälters α verteilt angeordnet und werden von senkrechten Wellen b getragen, die in den Hülsen B1 gelagert sind. Letztere sind an der Außen wandung A1 des Behälters angebracht. Die Wellen der Räder B tragen am Oberende Schneckenräder B2, welche durch eine Welle C mittels der Schnecken c angetrieben werden. Diese Schneckenwelle C liegt parallel zum Behälter A und oberhalb des Bodens ax für die Räder B und wird von den Lagern c1 getragen, während sie mit Hilfe des Kettenradgetriebes D, D1, D2 von der Laufradachse E der Maschine angetrieben wird. Die den Austritt des Düngers zwangsweise bewirkenden Räder B können durch Schaber b1 reingehalten werden (Fig. 8), welche an der festen Lagerhülse B1 der Welle b angebracht sind und welche dicht an die Räder B herangeführt sind. Um das Arbeiten mit der, Maschine möglichst sauber zu gestalten, kann die vorspringende Bodenplatte a1 mit Glas oder galvanisiertem Stahl überzogen sein. Die Vorderwandung A2 des Düngerbehälters A ist nach einwärts geneigt (Fig. 5 und 6), während der schräge Teil des Behälterbodens durch eine Platte A1 gebildet wird, die eine hin und her gehende Bewegung erhalten kann, damit der Dünger, welcher auf dieser Platte ruht, zu den Rädern B geführt werden kann. Der hin und her gehende Boden A 7 wird von den aus Fig. 5 ersichtlichen Führungen getragen und wird ebenfalls von der Laufradachse E angetrieben. Dieser Antrieb kann aus einer Schnecke F bestehen, die auf der Achse E sitzt und in das Schneckenrad f1 eingreift. Letzteres sitzt fest auf dem einen Ende der Welle f2, die von dem Lager fz getragen wird. Letzteres ist am Ende der Maschine angebracht. Das andere Ende der Welle p trägt eine Kurbel f* mit Zapfen, der durch die Verbindungsstange f5 mit dem Zapfen f6 der schrägen Bodenplatte A7 verbunden ist (Fig. 9). Diese Einrichtung ist derart, daß die Drehbewegung der Schnecke F auf die Welle f2 und die Kurbel fl übertragen wird, wodurch die Stange f6 und die Bodenplatte A7 eine hin und her gehende Bewegung erhalten. Die Platte A 7 trägt zweckmäßig in gewissen Abständen Finger Aa, welche das Festsetzen des Düngers verhindern.
Das Verteilungsbrett G, auf welches der
Dünger durch die Räder B geführt wird, kann fest oder angelenkt sein, oder auch eine hin und her gehende Bewegung ausführen, Letztere könnte beispielsweise durch zwei senkrechte Stangen H, H1 (Fig. 3) hervorgerufen werden, welche in einem Abstand voneinander drehbar auf Zapfen h angebracht sind, die ihrerseits an der Unterseite des Bodens a1 sitzen. Das eine Ende dieser Stangen ist an dem Verteilungsbrett G angebracht, während das Oberende der Stange H1 einen Zapfen h1 trägt, der in die Nut des schiefwinkligen Rades H2 der Schneckenwelle C eingreift, und zwar derart, daß . die Stange H1 eine Schwingbewegung ausführen kann, durch welche die Hin- und Herbeweguug des Brettes G erzielt wird. Letzteres könnte auch auf- und abwärts in einem Winkel bewegt werden oder auch an losen Ketten angebracht sein. Das Verteilungsbrett G kann als glatte Fläche oder auch mit Vorsprüngen versehen sein. Ein gekrümmtes Verteilungsstück g (Fig. 2, 2a, und 2 b) kann an dem Bo- den a1 unter jedem Rad B angebracht sein, um hierdurch den Dünger beim Niederfallen auf das Verteilungsbrett besser zu verteilen.
Innerhalb des Behälters kann ein Rührwerk vorgesehen sein, und zwar oberhalb desjenigen Teils der Räder B, der in diesen Behälter A hineinragt. Dieses Rührwerk besteht aus einer Stange / (Fig. 4), die lose durch die eine oder durch beide Seitenwände des Behälters A hindurchführt und eine Längsbewegung durch einen rechtwinkligen Hebel j erhält, dessen Zapfen j1 in die Nut eines der schiefwinkligen Räder H2 eingreift. Letztere sitzen auf der Schneckenwelle C, und zwar derart, daß die Rührvorrichtung auch das Festsetzen des Düngers oberhalb der Räder B verhindert und die richtige Zufuhr des Düngers nach den Rädern bewirkt. Gewünschtenfalls kann man auch Stifte an der Stange / anbringen und ferner könnte man das Rührwerk aus einer glatten Eisenplatte bestehen lassen, die dicht an der Innenseite der Rückwand des Troges mit Hilfe einer Kurbelvorrichtung bewegt werden kann.
Die Schneckenwelle C kann mit Hilfe des Kettengetriebes D, D1, D2 angetrieben werden. Das eine Kettenrad D2 sitzt auf der Laufradachse E, und zwar seitlich vom Laufrad E1, und trägt einen Kupplungsteil e, der, falls er außer Eingriff ist, gegen eine Spiralfeder e1 drückt, die fest in einem Lager sitzt. Dieses Lager ist an den Enden des Gestelles des Behälters festgegossen. Die andere Seite der Kettenräder besitzt eine Backenkupplung e2, in die eine Klinke e3 der Laufradachse E eingreift, wobei die Feder e1 das Einrücken der Kupplung bewirkt. Um das Ausrücken der Kupplung hervorzurufen und somit die Räder B auszuschalten, ist eine Gabel K vorgesehen. Eine ähnliche Kupplungsvorrichtung ist an dem anderen Ende
des Behälters in Verbindung mit der Schnecke F angeordnet. An der Rückseite der Maschine ist ein Handgriff vorgesehen, durch welchen die Kupplungen an jedem Ende des Behälters gleichzeitig ein- und ausgerückt werden können. Um die Weite des Ausfallschlitzes a (Fig. 3) zu regeln, kann ein Schieber a2 vorgesehen sein, der in Führungen an der Außenseite des Behälters gleitet und durch Glieder α3, «4 mit Winkelhebeln α5, α6 in Verbindung steht. Die freien Enden dieser Hebel sind durch eine Querstange a1 verbunden. Der eine Winkelhebel ist mit einer Verlängerung a8 versehen, die nach der Rückseite eines Quadranten α9 führt. Letzterer ist an der Rückwandung A1 des Behälters befestigt und besitzt einen Schlitz α10,· der konzentrisch zum Zapfen a11 des Winkelhebels as liegt. Diese Verlängerung des einen Hebels bildet den Handgriff und trägt einen Zapfen a12, der durch den Schlitz a10 hindurchragt. Der Zapfen α12 trägt eine Gewindemutter α13, so daß beim Lockern dieser Mutter und bei Verschiebung des Griffes a3 dem Schieber α2 eine Parallelbewegung erteilt wird, um diesen durch Festschrauben der Mutter a13 in jeder gewünschten Stellung festzustellen.
Die Räder B besitzen zweckmäßig eine viereckige Öffnung in der Mitte, in welche die Wellen b passen. Diese Wellen können zugleich mit den Schneckenrädern B% angehoben werden, ohne daß irgendwelche Teile außer Eingriff kommen, bis der Vierkantteil der betreffenden Welle b das Rad B freigibt,
.35 worauf man das betreffende Rad zwecks Reinigung oder Auswechselung abnehmen kann. Anstatt in Verbindung mit den Rädern B die erwähnte Platte A7, die einen Teil des Behälterbodens bildet, anzuwenden, kann man auch in Verbindung mit den Rädern B eine oder mehrere drehbare Walzen vorsehen. Man könnte auch diese Walzen bzw. die hin und her bewegliche Bodenplatte durch einen endlosen Riemen 0. dgl. ersetzen. Die erwähnten Walzen müßten dann einen Teil des Behälterbodens bilden und werden auf die Räder B zu gedreht, damit der Dünger den Rädern zugeführt wird. Diese Walzen werden dann zweckmäßig von der Laufradwelle C aus durch ein Gestänge angetrieben, welches am Ende des Behälters gelagert ist. Auf dem Ende der Welle C sitzt eine Schnecke, die. mit einem Schneckenrade des erwähnten Gestänges in Eingriff steht, wobei letzteres noch ein zweites Schneckengetriebe besitzen kann, das den Antrieb auf die Walze selbst überträgt. Bestehen die Walzen aus zwei Teilen und werden dieselben in der Mitte gelagert, so verwendet man eine Welle, die an beiden Enden mit Antrieb versehen ist. Der genannte Riemen ohne Ende kann über geeignete Führungsrollen 0. dgl. geführt sein. Der obere Teil des Riemens bildet dann einen Bodenteil des Behälters. Die Achse oder der sonstige Träger für den endlosen Riemen kann in ungefähr rechtem Winkel zu dem hin und her gehenden Boden A 7 oder den Walzen verlaufen, wobei die Bewegungsrichtung zweckmäßig dieselbe ist wie die Drehrichtung der Räder B. Man könnte auch den endlosen Riemen in Verbindung mit den Rädern B und dem hin und her beweglichen Boden oder in Verbindung mit Walzen anwenden ; gleichzeitig könnte auch noch eine besondere Rührvorrichtung vorhanden sein.
Um das Ausstreuen des Düngers zu bewirken, und zwar in Furchen, sind in Verbindung mit den wagerechten Rädern B Streu- · rohre vorgesehen, welche über der Furche liegen, so daß beim Austritt des Düngers aus dem Behälter beispielsweise mit Hilfe von vier Rädern B dieser Dünger durch die Streurohre in die Furche gelangen kann. Die Anzahl der Streurohre wird sich nach der Breite der Maschine richten. Die Maschine kann natürlich in bekannter Weise mit einer Deichsel 0. dgl. versehen sein. As ist der Deckel des Behälters A (Fig. 1). An der Rückseite A1 des Behälters ist eine Schutzplatte A6 angebracht, welche die Schneckenradgetriebe überdeckt. Um den Transport der Maschine zu erleichtern, sind die Laufradachsen E in den Lagerarmen M gelagert, und zwar derart, daß die Achsen durch die Seitenwände des Behälters hindurchragen und mit Hilfe von Keilen m (Fig. 7) festgehalten werden. Zum Transport sind die Laufradachsen E in ähnlichen Lagerarmen gelagert, welche an den Vorder- und Rückseiten des Troges A in der Mitte angebracht sind.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRu ch:
    Düngerstreumaschine mit um senkrechte Achsen drehbaren Streurädern, dadurch gekennzeichnet, daß der Düngerbehälter (A) mit einem beweglichen Boden (A 1J versehen ist und die um senkrechte Achsen drehbaren Streuräder (B) nur mit ihren Fingern in den Ausfallschlitz des Düngerbehälters hineinragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239018D Active DE239018C (de)

Publications (1)

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DE239018C true DE239018C (de)

Family

ID=498494

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT239018D Active DE239018C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE239018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0088415A3 (de) * 1982-03-05 1986-01-22 Helmuth Schmoock Schichtstoff und Verfahren zur Herstellung von Leiterbahnen

Cited By (1)

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