DE479494C - Umsteuervorrichtung fuer Lokomotiven - Google Patents

Umsteuervorrichtung fuer Lokomotiven

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DE479494C
DE479494C DEK99432D DEK0099432D DE479494C DE 479494 C DE479494 C DE 479494C DE K99432 D DEK99432 D DE K99432D DE K0099432 D DEK0099432 D DE K0099432D DE 479494 C DE479494 C DE 479494C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/04Reversing-gear by links or guide rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Umsteuervorrichtung für Lokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf Umsteuervorrichtungen für Lokomotiven mit durch eine hin und her schwingende Nockenwelle zwangläufig gesteuertenVentilenundmitzwei oder mehr Zylindern, bei denen die Bewegung des Kurbelzapfens unter Vermittlung von doppelarmigen Hebeln auf eine quer zum Maschinenrahmen liegende Zwischenwelle übertragen und der Antrieb der Nockenwelle, Führungsänderung und Umsteuerung durch mit Kulissensteuerung versehene Exzenter bewirkt wird.
  • Die Erfindungbesteht darin, daß die genannten Exzenter mit der vom Handhebel gesteuerten Umsteuer- und Füllungsverstellvorrichtung auf der Zwischenwelle angeordnet sind.
  • Bei den bekannten Umsteuervorrichtungen der vorliegenden Art sitzen die genannten Exzenter auf der Radachse und sind daher den Bewegungen dieser Achse mit bezug auf den die Zylinder tragenden Rahmen unterworfen. Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Exzenter auf der Zwischenwelle angeordnet sind, die keine Bewegung mit Bezug auf den Lokomotivrahmen und die Zylinder ausführen, ist ein genaueres Arbeiten des Ventilgetriebes ermöglicht. Auch wird durch die Erfindung die Konstruktion des gesamten Getriebes vereinfacht und alle Teile des Getriebes sind ohne weiteres bequem zugänglich. In den Zeichnungen ist Abb. z eine schematische Seitenansicht einer mit der neuen Ventilsteuerung versehenen Lokomotive. Abb. 2 zeigt dieselbe im Grundriß. Abb. 3 ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zum Einstellen des Hubes der in der Steuerung befindlichen Exzenter und zum Umsteuern.
  • i, 2 und 3 sind die Zylinder einer Dreizylinderlokomotivmaschine, die mit Kolbenstangen q. und Pleuelstangen,5 versehen sind, die auf eine einzige Triebwelle 6 einwirken. Auf dem Hauptantriebskurbelzapfen 7 zu jeder Seite der Maschine ist ein Arm 8 angebracht, von welchem ein Zapfen g vorragt. Wie aus Abb. z ersichtlich, ist die Umlaufbewegung eines jeden Zapfens g synchronisiert mit derjenigen des Kurbelzapfens 7, jedoch mit einer konstanten Voreilung, deren Größe durch das Einstellen und die Länge des Armes 8 bestimmt wird. Durch Pleuelstangen =o wird die Umlaufbewegung der Zapfen g in eine Schwingbewegung doppelarmiger Hebel zz umgewandelt, deren Drehachse sich bei x2 befindet. Je ein doppelarmiger Hebel ist auf jeder Seite der Maschine vorgesehen.
  • Eine in Lagern 1q. ruhende Exzenterwelle 13 ist mit Kurbelzapfen 15 versehen, die durch Stangen 16 mit den zugehörigen Schwinghebeln zz gekuppelt sind. Die Zapfen 9 und i5 auf einer Seite der Maschine sind um go ° mit Bezug auf den entsprechenden Zapfen auf der anderen Seite der Maschine versetzt. Diese Verbindungen wirken in solcher Weise, daß die Umlaufbewegung der Zapfen g, die in eine Schwingbewegung des Hebels zz umgewandelt wird, weiterhin in eine Umlaufbewegung der Welle 13 umgewandelt wird. Dadurch, daß man die Zapfen um go ° versetzt, tritt kein Totpunkt in der Umdrehung der Welle =3 auf, da sich stets der eine oder andere Zapfen 15 in einer Lage befindet, in welcher er bewirkt, daß die Welle eine ununterbrochene Umlaufbewegung erhält, solange sich die Triebräder der Maschine in Umlauf befinden.
  • Jedes Exzenter auf der Exzenterwelle 13 umfaßt eine Exzenterscheibe 17 (Abb. 3) und einen Exzenterbügel 18, der einen sich radial erstreckenden Arm zg besitzt, welcher an einem geeigneten Teil seiner Länge mit einem Stift oder Gleitbock 2o versehen ist, der sich in einer Führung 2= in einer Bewegungsplatte 22 verschieben kann, welche so angebracht ist, daß sie drehbar eingestellt werden kann. Die Stellungen der Platten 22 werden geregelt durch Pleuelstangen 23, die sich zu Armen 24 hin erstrecken, welche auf einer Regler- und Umkehrwelle vorgesehen sind, die mittels eines Reglerhebels 26 bewegt werden kann, der sich in irgendeiner geeigneten Lage befindet. Die Enden der Arme xg sind mit Stangen 27 verbunden, die mit den Armen 28 der Ventilnockenwellen 28a mittels Schwinghebeln 7,9 und Stangen 30 in Verbindung stehen. Die Enden der Arme zg erhalten bei der Drehung der Welle 13 eine Bewegung, die sich zum Teil aus der zwangläufigen Bewegung der Zapfen 2o und zum Teil aus der Schwingung der Arme auf diesen Zapfen ergibt. Die Lager, welche die Bewegungsplatten-22 tragen, sind mit der Exzenterwelle 13 durch Gelenklager 31 verbunden, so daß die Entfernung zwischen der Achse der Welle und den Achsen der Bewegungsplatten sich nicht ändern kann. Eine Änderung der Lage der Führung 21 bedingt eine Änderung des Absperrens der Ventile und eine Umkehrung der Bewegungsrichtung der Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umsteuervorrichtung für Lokomotiven mit durch eine hin und her schwingende Nockenwelle zwangläufig gesteuerten Ventilen und mit zwei oder mehr Zylindern, bei denen die Bewegung des Kurbelzapfens unter Vermittlung von doppelarmigen Hebeln auf eine quer zum Maschinenrahmen liegende Zwischenwelle übertragen und der Antrieb der Nockenwelle, Füllungsänderung und Umsteuerung durch mit Kulissensteuerung versehene Exzenter bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (z7) mit der vom Handhebel (26) gesteuerten Umsteuer-und Füllungsverstellvorrichtung (1g, 20, 21) auf der Zwischenelle (z3) angeordnet sind.
DEK99432D 1925-06-18 1926-06-15 Umsteuervorrichtung fuer Lokomotiven Expired DE479494C (de)

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