AT116873B - Ventilsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen. - Google Patents

Ventilsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen.

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AT116873B
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Austria
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valve control
shaft
steam engines
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transverse shaft
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Hugo Ing Lentz
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Hugo Ing Lentz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ventilsteuerung für   Lokomotivdampfmaschinen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in einem Schlitten 27, der in einer   Nute'der Scheibe   in Richtung der Längsschlitze 29 verschiebbar gelagert ist. An diesem Schlitten sitzt der Kurbelzapfen 19, der durch den Längsschlitz 29 der Scheibe 
 EMI2.2 
 Fig. 3) gegeben. Ist der Zapfen 19 dem Mittelpunkt der sich drehenden Welle   16   am nächsten, so hat der Kurbelkreis den kleinsten Durchmesser und gibt durch seine Übertragung auf die Schwingdaumen   0-Füllung.   Je mehr sich der Zapfen von diesem Mittelpunkt entfernt, um so grösser ist die Füllung der Maschine bei linearer   Voreinstromung.   



   Die Verstellung des Zapfens erfolgt vom Führerstand aus durch eine Welle 30 od. dgl., die mittels eines Zahnrades 31 in eine Verzahnung 32 eingreift. Diese Verzahnung ist lose auf einer in dem Lagergehäuse 33 verschiebbar gelagerten   HÜlse 84 gelagert. - Sie   wird durch das eingreifende Zahnrad 31 gegen Verdrehung gesichert. Die Hülse 34 ist mit der   Stellstange ? durch Mitnehmer 35,   die durch Längsschlitze 36 der   Hohlwelle-M hindurchgreifen, gekuppelt.   



   Der Antrieb der Steuerung von einer Treibachse erfolgt, wie erwähnt, durch zwei   Schraubenräder-   
 EMI2.3 
 einander gekuppelt sind. Hiebei ist das   Schraubenräderpaar     13, 14   gegenläufig zu dem   Sehraubenräder-     paar. M, n   angeordnet und es ist die Übersetzung der Schraubenräderpaare derart, dass die Welle 9 und 15 gleiche Drehzahlen haben. Infolge dieser Anordnung kann die Antriebswelle 12 infolge des auf die   Treibachse   9 einwirkenden Federspiels der Lokomotive um den Mittelpunkt der Welle 15 schwingen. 



  Die bei dem Schwingvorgang in dem Schraubenrad 11 erzeugte Voreilung wird bei der beschriebenen Anordnung in gleichem Masse wieder dadurch aufgehoben, dass die   Schraube-M   eine nacheilende Verdrehung erfährt, so dass bei jeder Schwinglage die Winkelgeschwindigkeit der Steuerwelle 13 die gleiche bleibt. 



   Zur Klarlegung dieser Wirkung wird auf die Fig. 7 und 8 velwiesen, die schematisch die Wirkungsweise des Winkelausgleiches an Keilversehiebungen erklären. Wird der Keil 37 bei Festhalten des Querkeiles 38 nach rechts verschoben, so wird der Keil 38 angehoben. In gleicher Weise würde bei festem   Schraubenräderpaar 13, 14 eine unerwünschte Winkelverstellung der Steuerwelle eintreten. Wird dagegen   der Keil 37 nach rechts und gleichzeitig der Keil 38 in gleichem Masse nach links verschoben   (Fig.   8), so bleibt der Keil 38 in gleicher Höhenlage. Eine gleichartige Verstellung tritt bei dem. gewählten Antrieb ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Ventilsteuerung für   Lokomotivdampfll1aschinen,   bei der dei Steuerungsantrieb von einer der Treibiadaehsen aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Tieibradaehse und eine am Fahrzeugrahmen gelagerte Welle (15), von   der der Antiieb   der Steuerorgane abgeleitet ist, durch zwei Schraubenräderpaare (10, 11 und   13, 14)   und eine unter der Wirkung des Federspiels sich verstellende Zwischenwelle (12) derart miteinander gekuppelt sind, dass sich die   Schraubenräderpaare   unter der Wirkung des Federspiels stets um den gleichen Drehwinkel gegenläufig zueinander verstellen und dadurch die Wirkung des Federspiels vollkommen aufgehoben wird. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. angeordnet und die Zwischenwelle (12) in dem einen der auf ihr undrehbar gelagerten Schraubräder (1.'3) längsverschiebbar ist.
    3. Ventilsteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der am Fahrzeugrahmen gelagerten Querwelle (15) aus die Steuerungen zweier auf beiden Seiten der Lokomotive angeordneter Dampfzylinder (1) mittels Kurbelzapfen (19) angetrieben und diese Kurbelzapfen durch eine in. der hohlen Querwelle (15) eingebaute Stellvorrichtung eingestellt werden.
    4. Ventilsteuerung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Querwelle (15) verschiebbar gelagerte Stange (22) mittels Steilgewindes ( eine an der Querwelle drehbar gelagerte Zapfenscheibe (25, 26) verstellt, deren Zapfen (26) mittels eines Kulissensteines einen den EMI2.5
AT116873D 1926-03-31 1927-03-31 Ventilsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen. AT116873B (de)

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