DE453149C - Vorrichtung zur Umwandlung einer rotierenden Bewegung in eine schwingende - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung einer rotierenden Bewegung in eine schwingende

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DE453149C
DE453149C DEA46829D DEA0046829D DE453149C DE 453149 C DE453149 C DE 453149C DE A46829 D DEA46829 D DE A46829D DE A0046829 D DEA0046829 D DE A0046829D DE 453149 C DE453149 C DE 453149C
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DEA46829D
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Svenska Kullagerfabriken AB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Umwandlung einer rotierenden Bewegung in eine schwingende. An einer großen Anzahl von W erkzeuginaschinen gibt es Teile mit schwingender Bewegung. So werden beispielsweise bei Kugel- und Ringschleifmaschinen entweder das Werkstück oder die Schleifwelle nicht nur in gewöhnlicher Weise umdreht; sie führen vielmehr noch eine schwingende Bewegung um einen festen Mittelpunkt aus, derart, daß sich der Berührungspunkt zwischen Werkstück und Schleifwelle auf einem Kreisbogen bewegt, dessen Mittelpunkt mit dem Schwingungsmittelpunkt des schwingenden Teiles zusammenfällt.
  • Die Vorrichtung zur Erzeugung einer schwingenden Bewegung besteht gewöhnlich aus einer Gelenkstangenvorrichtung oder auch aus einer Umkehrvorrichtung. Im ersteren Fall ist eine Kurbel an einer Triebwelle befestigt, die mittels einer Gelenkstange eine größere Kurbel antreibt, die mit der hin und her zu schwingenden Welle verbunden ist.
  • Bei der Verwendung einer Umkehrvorrichtung befindet sich ein auf der Triebwelle befestigtes Kegelrad an diametral gegenüberliegenden Punkten mit zwei auf der getriebenen Welle sitzenden Kegelrädern in Eingriff bzw. mit einer Zwischenwelle, die ihrerseits mit der getriebenen Welle durch Zahnradübersetzung gekuppelt ist. Die beiden angetriebenen Kegelräder werden durch passende Anschläge und Hebelvorrichtungen o. dgl. wechselweise mit ihrer Welle gekuppelt, so daß diese eine schwingende Bewegung ausführt.
  • Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei denen zwei zusammenarbeitende Glieder zur Bewegungsübertragung verwendet werden, wobei jedes der beiden Glieder eine Bewegung nur in einer Richtung überträgt; z. B. besteht der antreibende Teil aus zwei Kurbeln, welche sich mit gleicher Winkelgeschwindigkeit drehen. Als Verbindungsglieder zwischen den treibenden und den getriebenen Teilen werden dabei Seile o. dgl. verwendet.
  • Alle diese Vorrichtungen besitzen verschiedene Nachteile. Einmal ist der schwingende Teil Kräften unterworfen, die sich sowohl bezüglich ihrer Größe als auch ihrer Richtung erheblich ändern. So wird bei einer Gelenkstangenverbindung die Gelenkstange veränderlichen Zug- und Druckspannungen unterworfen, wodurch wiederum in verschiedenen Richtungen wirkende und veränderliche Lagerdrücke für den schwingenden Teil entstehen. In gleicher Weise werden auch bei Umkehrvorrichtungen große Veränderungen bezüglich -der Richtung der Lagerdrücke hervorgerufen.
  • Auch bei den mit Kurbeln versehenen Umwandlungsgetrieben sind insofern Übelstände vorhanden, als während des Betriebes die Verbindungsseile zwischen den treibenden und getriebenen Teilen Längenänderungen unterworfen sind. Es treten infolgedessen verschiedene Zugbeanspruchungen in diesen Seilen auf, die ihrerseits wiederum Änderungen in der Größe der Lagerdrücke verursachen.
  • Die vorliegende Erfindung überwindet die geschilderten Nachteile im wesentlichen dadurch, daß die Verbindungsglieder zwischen den treibenden und den getriebenen Teilen an einer exzentrischen oder kurvenförmigen Scheibe, die mit dem getriebenen Teil verbunden ist, befestigt werden, wobei die Scheibe derart ausgebildet ist, daß die Entfernung zwischen Triebteil und getriebenem Teil stets gleich oder doch nahezu gleich bleibt, ohne daß die Länge der Verbindungsglieder verändert wird. Der antreibende Teil kann auch in einem Rahmen gelagert werden, der sich in Bezug auf den getriebenen Teil drehen oder bewegen kann und gleichzeitig dem Einfluß eines Gewichtes, einer Feder o. dgl. .ausgesetzt wird, um die in den Verbindungsgliedern auftretenden Spannungen auszugleichen.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind einige gemäß der Erfindung hergestellte Vorrichtungen in beispielsweiser Ausführung schematisch dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht einer gemäß der Erfindung hergestellten Vorrichtung, Abb.3 eine Seitenansicht, Abb. q. eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Antriebskraft wird mittels Schnecke und Schneckenrad auf die beiden Wellen i, 2 übertragen, auf denen.um i8o° gegeneinander versetzte Kurbeln 3, q. befestigt sind. Die Wellen i, 2 werden auf diese Weise gleichmäßig in derselben Richtung gedreht. Sie können jedoch auch in verschiedenen Richtungen umdreht werden, wenn die Kurbeln gleichmäßig auf den Wellen aufgekeilt sind. Der schwingende Teil 5 sitzt auf einer Welle 6 und ist durch Bänder 7, 8, beispielsweise Stahlbänder, mit den Kurbelhohen 9, io der Kurbeln 3, q. verbunden. An Stelle von Bändern können auch andere Verbindungsmittel, beispielsweise Lederriemen, Seile, Drähte, Verbindungsstangen, Zahnstangen o. dgl., verwendet werden. Bei der in Abb. i und 2 schematisch dargestellten Ausführung besteht der schwingende Teil aus einer kreisrunden Scheibe 5 und die Verbindungsglieder aus Drähten 7 und B. Das Schneckenradgetriebe wird in einem Rahmen i i gehalten, der auf der Triebwelle 12 schwingbar gelagert ist und durch ein Gewicht 13, eine Feder o. dgl. beeinflußt wird. Der Rahmen kann selbstverständlich in gleicher Weise in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet werden.
  • Bei der in Abb. 3 und ¢ dargestellten Ausführungsform werden die Veränderungen der Zugbeanspruchung' der Verbindungsglieder dadurch behoben, daß der schwingende Teil 5 auf der Welle 6 exzentrisch befestigt ist. Das gleiche Ergebnis kann naturgemäß auch durch eine passend ausgebildete kurvenförmige Scheibe 5 erzielt werden.
  • Die Erfindung ist nicht an die in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden. So können z. B. Vorrichtungen hergestellt werden, die sowohl die Merkmale der Ausführungsform nach Abb. i und 2 als auch der Ausführung nach Abb.3 und q. besitzen.

Claims (3)

  1. PATr,NTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Umformung einer umlaufenden Bewegung in eine schwingende, bei welcher die Bewegung gleichmäßig umlaufender Kurbeln durch Seile oder- andere geeignete Verbindungsglieder auf eine in Schwingung zu setzende Scheibe erfolgt, gekennzeichnet durch die Anordnung der Vorrichtung, derart, daß entsprechend der Spannung in den Seilen der Abstand zwischen treibendem und getriebenem Teil sich regelt, um die wechselnden Zugbeanspruchungen in den Seilen auszugleichen.
  2. 2. Vorrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil in einem gegenüber dem getriebenen Teil schwingbaren oder beweglichen Rahmen angeordnet ist, der durch ein Gewicht, Federn o. dgl. gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil aus einer exzentrischen oder kurvenförmigen Scheibe besteht.
DEA46829D 1925-02-09 1926-01-21 Vorrichtung zur Umwandlung einer rotierenden Bewegung in eine schwingende Expired DE453149C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192475B (de) * 1961-06-15 1965-05-06 Akad Wissenschaften Ddr Stufenloses Getriebe fuer hohe Untersetzungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1192475B (de) * 1961-06-15 1965-05-06 Akad Wissenschaften Ddr Stufenloses Getriebe fuer hohe Untersetzungen

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