DE631130C - Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung

Info

Publication number
DE631130C
DE631130C DEL82656D DEL0082656D DE631130C DE 631130 C DE631130 C DE 631130C DE L82656 D DEL82656 D DE L82656D DE L0082656 D DEL0082656 D DE L0082656D DE 631130 C DE631130 C DE 631130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
rocker
drive device
material testing
testing machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL82656D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Marx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority to DEL82656D priority Critical patent/DE631130C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE631130C publication Critical patent/DE631130C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • G01N3/34Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces generated by mechanical means, e.g. hammer blows

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Werkstoffprüfmaschinen mit wechselnder Belastung Es sind Werkstoffprüfmaschinen für wechselnde Belastungen bekannt, bei welchen die Wechselbelastungen durch einen mechanischen Antrieb erzeugt werden, und zwar im allgemeinen mit Hilfe eines Kurbeltriebes. der auf eine Schwinge wirkt. Sofern nun der Probekörper außer der wechselnden Beanspruchung noch einer statischen Vorspannung unterworfen werden sollte, ist dies bei den bekannten Maschinen in der Weise gelöst worden, daß der Antrieb für die Vorspannung und der Antrieb für die Wechsellast an entgegengesetzten Enden .des Probekörpers angriffen. Hierbei aber ergab sich die SchNvierigkeit, eine einwandfreie Kraftmessung durchzuführen, und zwar vor. allem wegen des unvermeidlichen toten (Tanges, der zu einer Verschiebung der Kraftnießeinrichtung, z. 13. des Kontrollstabes, führte. Ferner war es schwierig, bei derartigen Antrieben die zur Hubverstellung erforderliche Bewegung in die sich schnell bewegende Schwinge einzuführen.
  • Gemäß .der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und -zwar dadurch, daß die Antriebsschwinge in einem besonderen Körper drehbar gelagert ist, welcher seinerseits um eine Welle, die mit der Drehachse des Kurbeltriebes zusammenfallen kann, schwenkbar angeördnet ist. Weiterlein wird erfindungsgemäß .die Bewegung des bekannten, zur Einstellung der Größe der Schwinghübe dienenden Gleitsteines beispielsweise durch einen Motor von dein besonderen, relativ festen Körper aus dadurch bewirkt, daß der Antrieb für die sich drehende Schwinge im Drehpunkt der letzteren angreift.
  • Auf ,diese Meise sind der Antrieb für die V orspannung und der Antrieb für die Wechsellast zu einer Einheit zusammengebaut, und da somit beide Antriebe an demselben Ende des Probekörpers liegen, tritt ein Einfluß auf das Meßergebnis infolge toten Ganges nicht mehr ein.
  • In den Abbildungen ist -der Erfindungsgegenstandbeispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Aufriß, Abb. 2 einen Schnitt entsprechend' der Linie b-b der Abb. i und Abb. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie a .-a .der Abb. i. Die Abbildungen zeigen im übrigen die Vorrichtungen an dem Beispiel einer Werkstoffprüfinaschine für Torsionswechselbelastungen. In einem Gehäuse i ist eine Welle 2 gelagert, mit welcher durch den Spannkopf 3 der Probestab 4 verbunden ist. Der Probestab ist an seinem anderen Ende in dem am Gehäuse i fest gelagerten Spannkopf befestigt. Auf der Welle 2 ist ein Hebel 6 befestigt, bei dessen schwingender Bewegung der Probestab wechselnd beansprucht wird. Die schwingende Bewegung des Hebels 6 wird nun auf die nachfolgend beschriebene Weise bewerkstelligt. Im Gehäuse i ist die Welle 7 gelagert. Sie wird durch einen nicht gezeichneten Antrieb in Umdrehung versetzt und mit ihr die Kurbel 8, welche durch die Pleuelstange 9 mit der Schwinge io in Verbindung steht. Die Schwinge io ist andererseits bei ii gelagert. und zwar'in .dem Körper 12. Dieser ist einerseits in der Flucht der Welle 7 im Geh'iuse i schwenkbar gelagert, -,vährend das andere Ende 13 des Körpers 12 gegenüber dem Gehäuse i verschwenkt werden Verstellung dient zur Erzeugung einer @Vorspannung und erfolgt beispielsweise in an sich bekannter Weise mit Hilfe der bei 13 schwenkbar gelagerten Gewindespindel z4., welche in eine mit Kegelrad versebene Mutter eingreift. Diese Mutter 15 ist in dem Teil 16 drehbar gelagert, welcher seinerseits in .der Flucht der Welle 17 wiederum im Gehäuse i schwenkbar befestigt ist. In das Kegelrad der Mutter 15 greift ein nicht gezeichnetes Kegelrad ein, welches mit der Schnecke i8 fest auf einer \@'elle verbunden ist. Das Schneckenrad 18 kann seinerseits durch die Schnecke i9 bewegt werden, welche ihrerseits im Gehäuse i gelagert und in beliebiger Weise, beispielsweise durch einen Motor 2o, angetrieben sein möge.
  • Zur Erzielung verschiedener Hübe kann in der Schwinge io beispielsweise und in an sich bekannter Weise ein Gleitstein 21 verschiebbar sein, und zwar mit Hilfe einer in der Schwinge io .drehbar gelagerten Gewindespindel 22, welche durch das Zahnrad 23 in Umdrehung versetzt werden kann. Das Zahnrad 23 greift in ein weiteres Zahnrad 24 und dieses in ein Rad 25 ein, das mit dem Schnekkenrad 26 auf einer Welle fest verbunden ist. Die Räder 24, 25 und 26 sind an .der Schwinge io gelagert, und zwar beispielsweise an einem mit der Schwinge io verbundenen Arm a7. Das Schneckenrad 26 ist so angeordnet, daß es in der Flucht der Lagerung i i liegt. In der gleichen Flucht befindet sich die Schnecke 28, welche in das Schneckenrad 26 eingreift und in beliebiger Weise, beispielsweise durch den Motor 29, in Unidrehung versetzt werden kann. Dieser Motor 29 und mit ihm die Schnecke 28 sind an denn Körper 12 gelagert, und zwar beispielsweise mittels eines an dem Körper 12 angebrachten Armes 30. In dem Gleitstein 21 ist schließlich mittels der Welle 31 die Pleuelstange 32 gelagert, deren anderes Ende bei 33 mit dem Hebel 6 in gelenkiger Verbindung steht.
  • Wird nun .die Welle 7 in Umdrehung ver-.setzt, so führt die Schwinge io Schwingbewegungen um den Punkt i i aus. Je nach der Stellung des Gleitsteines 21 vollführt dieser nun mehr oder. weniger große Schwinghübe, welche durch die Pleuelstange 32 auf den Hebel 6 und damit auf die Welle 2 und schließlich auf den Probekörper 4 übertragen werden. Durch Drehen der Gewindespindel 22 wird der Gleitstein bewegt und damit die auf Pleuelstange 32 abgegebenen Hübe von Null bis zu einem R#Ia#imum verändert. Die Bewegung der Gewindespindel22 kann während des Betriebes der Maschine erfolgen, weil, wie gesagt, die Übertragung der Bewegungskräfte des am Körper 12 gelagerten Motors 29 auf das an der Schwinge io gelagerte Bewegungsgetriebe der Gewindespindel 22 im Drehpunkt der Schwinge i i erfolgt. An der Übertragungsstelle herrscht also lediglich eine Schwingung des' Schneckenrades 26 um die Längsachsen der Schnecke 28. Wird andererseits der Motor 2o in Betrieb gesetzt, so dreht er über das Getriebe 18, i9 die Mutter 15, verstellt hiermit die Gewindespindel 14 in ihrer Längsrichtung und bewegt dadurch den Körper 12 um den Punkt 7. Hierbei verändert der Punkt 1i, um welchen die Schwinge io schwingt, seine Lage gegenüber .dem Hebel 6, und es wird damit die Mittellage der in der Welle 2 bzw. im Probestab 4 vorhandenen Schwingbewegung verschoben, mithin dem Probestab eine mehr oder weniger große Vorlast erteilt. Diese Vorlast greift an dem gleichen Ende des Probestabes an wie der Antrieb für die dynamischen Belastungen, und es bleibt somit die Einspannvorrichtung 5 des Probestabes frei. Sie kann also in bekannter Weise mit einer Kraftmeßvorrichtung, beispielsweise einem Kontrollstab, in V erbindung gebracht werden, ohne .daß die Messung durch die verschiedenen Antriebsvorrichtungen irgendwie beeinfiußtwürde.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Werkstoffprüfmaschinen, bei welchen der ProbekÖrper einer wechselnden dynamischen Beanspruchung und einer statischen Vorspannung mittels ein und desselben Antriebsorganes in Form einer durch ein Kurbelgetriebe bewegten Schwinge unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsschwinge (io) in einem besonderen Körper (12) drehbar gelagert ist, welcher seinerseits um eine Welle (7), die mit der Drehachse .des Kurbeltriebes zusammenfallen kann, schwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des bekannten, zur Einstellung der Größe der Schwinghübe dienenden Gleitsteines (21) beispielsweise durch einen Motor (29) von dem relativ festen Körper (12) aus dadurch bewirkt wird, daß der Antrieb für die sich bewegende Schwinge (io) im Drehpunkt (i i) .der letzteren angreift.
DEL82656D 1932-12-14 1932-12-14 Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung Expired DE631130C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL82656D DE631130C (de) 1932-12-14 1932-12-14 Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL82656D DE631130C (de) 1932-12-14 1932-12-14 Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE631130C true DE631130C (de) 1936-06-12

Family

ID=7285312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL82656D Expired DE631130C (de) 1932-12-14 1932-12-14 Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE631130C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759264C (de) * 1940-11-16 1950-10-05 Carl Schenck Maschinenfabrik D Dynamische Werkstoffpruefmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759264C (de) * 1940-11-16 1950-10-05 Carl Schenck Maschinenfabrik D Dynamische Werkstoffpruefmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3906862C2 (de)
DE887717C (de) Vorrichtung zur AEnderung des Kolbenhubes bei Kurbeltrieben
DE68923427T2 (de) Scheibenwischeranlage.
AT146547B (de) Vorrichtung zur Bewegung der drehbaren Schaufeln an Schaufelrädern.
DE631130C (de) Antriebsvorrichtung fuer Werkstoffpruefmaschinen mit wechselnder Belastung
CH690190A5 (de) Maschine zum Befestigen der Enden einer Schraubenfeder durch Verknoten.
DE2114432C3 (de) Vorschubvorrichtung an einer Presse
DE2309876B2 (de) Vorrichtung zur umwandlung einer drehbewegung in eine schwingbewegung in bandwebmaschinen
DE473406C (de) Maschine zur statischen und dynamischen Pruefung von Federn, insbesondere von Eisenbahnblattfedern
DE921495C (de) Kardangetriebe fuer den Antrieb von Pumpen
DE1140207B (de) Schaltantrieb fuer die Farbkastenwalze einer Druckmaschine
DE1099830B (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit einstellbarer Antriebseinrichtung fuer den Stoffvorschub
DE1149304B (de) Bodenverdichter mit einem Unwuchtruettler zur Erzeugung gerichteter Schwingungen
DE37684C (de) Verfahren zum Falzen von Papierbogen mittelst sich überschlagender Messer
DE328296C (de) Mit einer Schreibvorrichtung ausgeruesteter Drehkraftmesser fuer Maschinen mit umkehrbarem Drehsinne
DE599375C (de) Getriebeschaltvorrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen, mit durch eine Kurventrommel gesteuerten Geschwindigkeitsstufen
DE674080C (de) Trethebelantrieb fuer Fahrraeder
DE532668C (de) Einstellvorrichtung fuer Abstimmorgane bei Radiogeraeten
DE90249C (de)
DE13155C (de) Neuerungen an Daropfsteuerapparaten
AT10990B (de) Vorrichtung zur raschen Rückbewegung des Werkzeuges an Werkzeugmaschinen mit Wechselbewegung.
DE1959680C3 (de) Schleifmaschine, insbesondere zum bearbeiten der Innenflächen von Stahlwerkskokillen
DE595269C (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer gleichfoermigen Drehbewegung in eine ungleichfoermige
AT147415B (de) Reibungsübersetzungsgetriebe.
DE306030C (de)