DE877836C - Antriebsvorrichtung fuer das Summierwerk von Rechenmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer das Summierwerk von Rechenmaschinen

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DE877836C
DE877836C DER5185A DER0005185A DE877836C DE 877836 C DE877836 C DE 877836C DE R5185 A DER5185 A DE R5185A DE R0005185 A DER0005185 A DE R0005185A DE 877836 C DE877836 C DE 877836C
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DE
Germany
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rack
racks
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wheels
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Expired
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DER5185A
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English (en)
Inventor
Riccardo Buzzi
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Description

  • Antriebsvorrichtung für das Summierwerk von Rechenmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rechenmaschine, die auf völlig neuen Grundgedanken beruht, wobei es Aufgabe der Erfindung ist, die in den früheren Rechenmaschinen üblichen Federn- völlig wegzulassen -und dabei diel .durch solche Federn hervorgerufene Reibung zu vermeiden. Auf diese Weise wird der Aufbau dieser Maschinen vereinfacht, und die Kosten werden wegen der neuartigen, im folgenden beschriebenen Grundlagen wesentlich verringert.
  • In der folgenden Beschreibung ist lediglich das Grundsätzliche unter Bezugnahme auf schematisch- -Zeichnungen dargestellt, die die zur Verwirklichung der Grundgedanken notwendige Grundvorrichtung zeigen-. Dieses Gruindächema kann mit geringen. Abänderungen für Rechenmaschinen der bereits im Gebrauch befindlichen Art, d. h. für Maschinen mit Hebeln oder mit Tastatur mit mehreren oder nur einem Tastensatz, mit und ohne Druckwerk, leicht Anwendung finden.
  • Die Maschine nach der vorliegenden Erfindung weist, ähnlich wie die bekannten Maschinen, ein Summierwerk auf, das aus einer Anzahl von Zahlen tragenden, nebeneinanderliegenden Rädern besteht, mit denen jeweils ein Zahnrad zum Drehen dieser Räder verbunden ist, und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daB. jedes Zahlen tragende Rad des Summierwerks unmittelbar von wenigstens einer Zahnstange angetrieben wird, der eine hin und her gehende Bewegung zwangsläufig durch die Drehbewegung einer gemeinsamen Betätigungskurbel erteilt wird durch eine mit der Kurbel verbundene Stange, die an dem einen Endre einer Schwinge angelt ist, deren anderes Ende mit der Zahnstange verbunden ist, wobei der Drehpunkt der Schwinge entsprechend- der einzustellenden Ziffer längs der Schwinge einstellbar ist.
  • Nach der Erfindung sind ferner Mittel vorgesehen, um die Zahnstangen automatisch und zwangsläufig von denf Rädern: während ihres Rückwärtsganges freizugeben..
  • Bei einer solchen Anordnung sind Sperrmittel für die Zählräder während des Rücklaufs der Zahnstangen vorgesehen, die leicht in bekannter Weise angeordnet werden können.
  • Jedoch wind- nach einer anderen Eigenschaft der Erfindung diese Notwendigkeit dadurch vermieden, daß die Zahnstangen aufs zwei parallelen Teilern bestehen, deren Zahnungen einander .gegenüberliegen und aneinander befestigt sind und: die abwechselnd mit auf ihren entsprechenden Zahlenrädern gegenüberliegenden Punkten zusammenwirken,, wobei die Mittel, die einen der Teile vom Rad lösen, zur gleichen Zeit den Eingriff des anderen Teils bestimmen. Das Vorrücken des Rades kann somit durch -die verbundene Wirkung beider Teile sowohl während des Vorwärts- als. auch während des Rückwärtsganges erhalten werden, während das Rad ständig im Eingriff mit dem einen oder anderen Teil bleibt, so daß die Verwendung von Sperrmitteln für die Räder unnötig- wird. Gleichzeitig findet die vollständige Drehung des Handhebels, dessen nützliche Bewegung auf die Hälfte eines Umlaufs in den gewöhnlichen Maschinen beschränkt ist, während die andere Hälfte für einen anderen Zweck bestimmt ist, vollständige Verwendung, wodurch eine zusätzliche Herabsetzung dkr für seinen Betrieb erforderlichen Kraft .durch dieses Mittel sichergestellt ist.
  • Weitere Eigenschaften der Erfindung ergeben sich klarer aus der folgenden, Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, die in Schematischer Form die wesentlichen Anordnungen einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt., und wobei in Fig. i eine schematische Ansicht einer solchen Anordnung am Ende des Rücklaufs der Zahnstangen fertig für die Einstellung und- in Fig. 2 eine ähnliche Ansicht am Ende des Vorwärtsganges der Zahnstange für eine bestimmte Einstellung dargestellt ist.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, bilden die Zahnstangen. i, i' die beiden Teile einer Zahnstange, die das Zahnrad 2 für jedes Zahlenrad, 3 betätigen und in eine Platte 4 übergehen, deren linkes Ende bei 5 in einem gebogenen Hebel 6 drehbar gelagert ist. Das andere Ende dieses Hebels. ist bei 7 am Ende einer Verbindungsstange; 8, drehbar befestigt, die von einer Betätigungskurbel in einer Weise abhängt, die im folgenden noch näher erläutert wird.
  • Die Hebel 6 werden :durch ein geeignetes Glied 6' der Einstellvorrichtung gestützt, die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Diese Unterstützung erfolgt an einem Punkt zwischen den: Punkten 5 und 7 und -ist entsprechend den einzustellenden Zahlen veränderlich.
  • Die Punkte o, 10, 20 ... 90 zeigen die verschiedenen, Unterstützu@ngspunkfe und entsprechen der Einstellung, der Zahlen von o bis g. Es läßtt sich erkennen, daß beim Übertragen einer hin und her gehenden Bewegung konstanten Ausschlags auf den Punkt 7 in Richtung parallel zu den Zahnstangen der durch diese Zahnstangen bewirkte Gang und damit das Vorrücken des Rades 3 um so größer wird, je näher der Unterstützungspunkt des Hehls 6 am Punkt 7 liegt. Eine solche hin und her gehende Bewegung wird auf dem Punkt 7 durch die Verbindungsstange & übertragen, mit der ein Kurbelstift 9 zusammenwirkt, der an der Betätigungskurbel der Maschine befestigt ist, die sich um die Achse io dreht. Der Kurbelstift 9 gleitet in einem Schlitz i i der Verbindungsstange B. Die Begrenzungsform dieses Schlitzes ist dabei derart, daß eine kurze Unterbrechung der Bewegung der Zahnstangen in Übereinstimmung mit den Totpunkten ihres hin und her gerichteten Ganges sichergestellt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schlitz i i zwei gekrümmte Teile i i' hat, die einander gegenüberliegen und, deren Krümmungen in Übereinstimmung mit der Bahn des Kurbelstiftes 9 bezüglich der Verbindungsstange 8 gestaltet sind, so daß die Bewegung der Verbindungsstange 8 unter der Wirkung des Kurbelstiftes g in diesem Teil Null ist.
  • Nach diesem Schema ist es möglich, ein Verschieben der Platte 4 in Übereinstimmung mit den Totpunkten in einer Richtung quer zur Hinundherbewegung der Zahnstangen vorzusehen, um die Zahnstange i vom Zahnrad 2 zu lösen und an seiner Stelle die Zahnstange i' damit in, Eingriff zü bringen und umgekehrt; zu diesem Zweck ist ein Nocken i2 auf der Welle .der Betätigungskurbel montiert und wirkt mit den- beiden gegenüberliegenden Seiten eines Schlitzes 13 in der Platte 4 zusammen.
  • Diese Bewegungen werden durch Drehpunkte 7 der Verbindungsstangen 8, in wenigstens einem Paar von; Armen 14 sichergestellt, die im Punkt 15 des Rahmens drehbar gelagert-sind, wobei diese Bewegungen mit dem Unterstützungspunkt des Hebels 6 entsprechend der Einstellung der Zahl o übereinstimmen. Das entgegengesetzte Ende der Verbindungsstange 8- weist eine Längsöffnung 16 auf, durch die die Verbindungsstange 8 gelagert und in ihrer Bewegung durch einen im Rahmen befestigten Stift 17 geführt wird.
  • Soll eine Zahl in, das Summierwerk übertragen werden, so werden die entsprechenden Einstellglieder 6° der Einstellvorrichtung in ihre Unterstützungspunkte bezüglich,der die Gesamtzahl bildenden Einzelzahlen, beispielsweise in die in gestrichelten Linien in Fig. I gezeichnete Stellung, gebracht. Darauf wirddie Betätigungskurbel (nicht gezeichnet) in Betrieb gesetzt, die zuerst über den Kurbelstift 9 und die Verbindungsstange 8 die Hebel 6 im Uhrzeigersinn (vgl. Fig. 2) um ihre Unterstützungspunkte schwingen läßt, wobei sich die Zahnstangen in der durch den Pfeil f angedeuteten Richtung bewegen, während der Teil i der Zahnstange im Eingriff mit dem Zahnrad z ist. Auf diese Weise wird ein erster Teil Ader Drehbewegung des Rades 3 bewirkt. Während sich die Betätigungskurbel noch dreht, beginnt der Nocken 12 zu wirken, während die Verbindungsstange 8 in Ruhe bleibt, so daß der Teil i außer Eingriff vom Zahnrad ? kommt und dieses in dien Teil i' einzugreifen beginnt. Unmittelbar darauf undwährend die B-etätigungskurbel noch in derselben Richtung eine Drehbewegung ausführt, kehren die Hebel 6 ihre Bewegungsrichtung um und schwingen entgegengesetzt -dem U'lirzeigersinn, wobei sich die Räder 3 weiterdrehen, bis die durch die gewünschte Einstellung geforderte Bewegung vollzogen, ist, um die Versetzung des Teiles i' in Richtung des Pfeiles f' zu bewirken. Hierbei müssen in nicht dargestellter Weise die Hebel 6 und die Einstellglieder 6' so ausgebildet sein, daß die Hebel 6 auch beim Rückgang der Stangen 8 einen Stfitzpunlct an den Einstellgliedern 6' finden.
  • Dieser Arbeitsvorgang kann dadurch wiederholt «-erden, daß die gleiche Zahl in dem Summierwerk hinzugezählt wird oder, nachdem die Einstellvorrichtung entsprechend betätigt wurde, durch Hinzuzählen einer anderen Zahl zur Vorhergehenden.
  • Aus der Beschreibung und trotz der schematischen. Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geht klar hervor, wie diese Vorrichtung mit einer verringerten Anzahl von Teilen, gegenüber der notwendigen Anzahl irr dien bekannten Maschinen, Hergestellt werden kann, und daß eine Maschine, die eine solche Vorrichtung enthält, glatt und absolut ruhig wegen der Abwesenheit zurückspringender Federn und Sperrglieder läuft. Auf der anderen Seite ist die Einfachheit der die Vorrichtung bildenden Teile derart, daß die Bauweise der Maschine besonders geringe Kosten verursacht.
  • Die praktische Ausführung der Teile kann natürlich in weiten Grenzen verändert werden, da die beschriebene Vorrichtung mit Einstell- und Summierwerken irgendwelcher Art kombiniert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für das Summierwerk von Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Zahlen tragenden Räder (3) des Summierwerks von wenigstens einer Zahnstange angetrieben wird, die zwangsläufig durch die Drehbewegung einer gemeinsamen Betätigungskurbel hin und her bewegt wird durch eine mit der Kurbel verbundene Stange (8), die an, dem einen Ende einer Schwinge (6) angelenkt ist, deren anderes Ende mit der Zahnstange verbunden ist, wobei der Drehpunkt der Schwinge entsprechend der einzustellenden Ziffer längs der Schwinge einstellbar ist und Mittel zur automatischen und zwangsläufigen Lösung der Zahnstangen von den Rädern während ihres Zurückweges vorgesehen sind.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnstange aus zwei parallelen Teilen: (i, i') zusammengesetzt ist, die einander gegenüberliegen und- aneinander befestigt sind und abwechselnd mit -einander gegenüberliegendenPunkten des entsprechenden, Zahlen tragenden Rades zusammenwirken, wobei die i@iittel zum Lösen eines der beiden Teile des Rades (3) gleichzeitig den Eingriff des anderen Teils bestimmen, um auch den Rückweg; der Zahnstange für die erwünschte Vorwärtsbewegung des Zahlen tragenden Rades (3) auszunutzen.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, -ekennzeichnet durch Zallinstangen tragende Platten für jedes Rad des Summierwerks, wobei jede dieser Platten (4.) mit einem Ende (5) mit dem Ende eines Hebels (6) verbunden ist, der uni eine mittlere Auflagestelle schwingt, deren Lage längs dieses Hebels (6) veränderlich und. durch die Einstellv orriditung .einstellbar ist, und dessen anderem Ende durch die Kurbel eine :hin und her gehende Bewegung konstanten Ausschlags erteilt wird, der eine hin und Tier gehen de Bewegung veränderlichen Ausschlags der Zahnstange entspricht.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen Enden der schwingenden Hebel (6) mit dem Ende wenigstens eines Paares von Stangen gelenkig verbunden sind, deren Länge im wesentlichen der Länge der schwingenden Hebel entspricht und deren gegenüberliegende Enden drehbar am Rahmen der Maschine an Punkten gelagert sind, die auf der die Unterstützungszentren der schwingenden Hebel entsprechend dem Anschlag der Zahl o verbindenden Linie liegen.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß- jede Platte außerdem in ihrem Betrieb von einem durch die Kurbelwelle getragenen und in einer Öffnung der Platte wirkenden Nocken abhängig ist, wobei .dieser Nocken so geführt ist, daß er die gewünschte Abweichung der Platte in einer Richtung quer zur Hinundherbewegung der Zahnstangen bestimmt, um die Zahnstangen mit den Rädern am Ende jeder Hinundherbewegung der Zahnstange in Eingriff zu bringen oder von ihnen zu lösen.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch 5, dadurch, gekennzeichnet, daß das untere Ende der schwingenden Hebel: durch das Ende einer Verbindungsstange betätigt wird, deren entgegengesetztes Ende durch eine Gestän5gevorrichtung geführt wird und von der ein mittlerer Punkt durch die Kurbel über einen. in eine Oueröffnung bezüglich dieser Verbindungsstange angetrieben wird, wobei die Öffnung derart ausgebildet ist, daß die Wirkung des Kurbelstiftes im Umkehraugenblick :der Zahnstangen ausgeschaltet wird, wenn diese Zahnstangen mit den Rädern in Eingriff kommen bzw. sich von ihnen lösen.
DER5185A 1950-01-14 1951-01-13 Antriebsvorrichtung fuer das Summierwerk von Rechenmaschinen Expired DE877836C (de)

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