DE354955C - Antrieb fuer den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen - Google Patents

Antrieb fuer den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen

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DE354955C
DE354955C DES54764D DES0054764D DE354955C DE 354955 C DE354955 C DE 354955C DE S54764 D DES54764 D DE S54764D DE S0054764 D DES0054764 D DE S0054764D DE 354955 C DE354955 C DE 354955C
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DE
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Expired
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DES54764D
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Anonima Ditta Nebiolo & Comp S
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units
    • B41F1/50Inking units supported on carriages for movement in or on runways
    • B41F1/52Carriage driving gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE 38
(S'54764 XIIl 15 a)
Societä Anonima Ditta Nebiolo & Comp, in Turin.
Antrieb für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1920 ab.
Die Erfindung betrifft die Antriebvorrichtung für den die Farbwalzen tragenden Wagen bei Tiegeldruckpressen. Die gleichförmige Drehbewegung der Hauptantrieb-S welle wird gemäß der Erfindung in die ungleichförmige Schwingbewegung der Äntriebwelle für den Walzenwagen mit Hilfe eines Gelenkvierecks umgewandelt, dessen einer Gelenkteil so angeordnet und ausgebildet ist, daß seine Punkte Wättkurven beschreiben.
Bekanntlich haben einige dieser Kurven je nach der Lage des Punktes die Gestalt einer mehr oder weniger gut ausgebildeten 8 und Teile dieser Kurven lassen sich praktisch als Kreisbögen ansehen. Durch richtige Wahl des Ableitungspunktes für die Bewegung kann man einen Leerlaufhub erhalten, auf dem die Bewegungsübertragung unterbrochen ist, und welcher der Haltezeit des Walzenwagens entto spricht, während welcher die Farbwalzen mit den Farbzylindern in Berührung bleiben.
Der Antrieb des Walzenwagens erfolgt für gewöhnlich mit Hilfe von Zahnradgetrieben, Kulissenführungen und Exzentern. Alle diese L5 Antriebvorrichtungen haben den Nachteil, daß beim Hubwechsel Stöße auftreten, durch Spiel zwischen den einzelnen Gliedern die Bewegungen zitterig werden usw.
Nach der Erfindung erfolgt die Bewegungsübertragung mittels drehbarer und gelenkig miteinander verbundener Glieder, also Organe, die ständig gut geführt sind. Da ferner der Antrieb des Walzenwagens von einem Punkte .abgeleitet wird, der einen kleinen offenen Kurventeil durchläuft, kann man den Hub des Walzenwagens leicht ändern.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Antriebvorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt den mit einer Ausführungsform der Antriebvorrichtung ausgerüsteten Teil einer Tiegeldruckpresse in der Seitenansicht, Abb. 2 ist die teilweise im Schnitt gezeichnete Rückansicht der Abb. 1, Abb. 3 und 4 sind der Abb. 1 entsprechende Ansichten zweier Abänderungsformen und Abb. 5 und 6 zeigen in der Seitenansicht und im Längsschnitt ein Exzenter mit veränderlicher Exzentrizität zur Regelung des Walzenwagenhubes.
Wie Abb. 1 und 2 zeigen, ist in dem als Träger für den Rahmen 2 dienenden Gestell 1 | der Maschine die Welle 3 gelagert, der auf irgendeine Weise eine ununterbrochene, gleichförmige Drehbewegung erteilt wird. An einem Ende der Welle 3 ist ein Exzenter 4 angeordnet, durch das ein im Gestell 1 bei 6 ■ drehbar gelagerter Hebel 5 angetrieben wird. Das freie Ende dieses Hebels ist durch ein Gelenkstück 7 an das freie Ende eines bei 9 drehbar gelagerten Hebels 8 angelenkt.
Das Hebelsystem S, 7, 8 bildet ein Gelenk- '. viereck mit den Festpunkten 6 und 9, so daß | bei der Schwingung des Hebels 5 um den : Drehpunkt6 jeder Punkt des Gelenkstücks 7 eine Wattkurve beschreibt. Auf der Zeichnung ist die vollständige Bahn des Punktes 10 des Gelenkstücks 7 mit strichpunktierten Linien dargestellt, wobei der hier benutzte Teil der Kurve stärker ausgezogen ist.
Der Abschnitt I-II dieses Kurventeils ist praktisch ein Kreisbogen mit einem bei il liegenden Mittelpunkt.
Befindet sich daher am Beginn des Hubes der Gelenkpunkt des auf der Welle 13 sitzenden Hebels 12 bei 11 (auf dieser Welle ist der Hebel 14 befestigt, der durch eine Gelenkstange 15 an den die Farbwalze 17 tragenden Wagen 16 angeschlossen ist), und ist der Zapfen des Hebels 12 durch ein Gelenkstück 18 mit dem Zapfen 10 des Gelenkstücks 7 verbunden, so dreht sich, wenn der Zapfen 10 den Bogen I-II durchläuft, das Gelenkstück 18 um 11 und die Bewegung des Gelenkstücks 7 ist ohne Einfluß auf den Hebel 12, der sich also nicht bewegt. Durchläuft dagegen der Zapfen 10 den Bogen II-III, so wird der Hebel 12 durch das Gelenkstück 18 gedreht und der Walzenwagen 16 führt seinen Hub aus.
Diese Hin- und Herbewegung des Walzenwagens findet also statt, während infolge der Schwingung des Hebels 5 der Zapfen 10 des Gelenkstücks 7 den Bogen II-III durchläuft, zuerst in einem Sinne und darauf im entgegengesetzten Sinne. Die Zeit des Stillstandes entspricht der Zeitdauer, in welcher der ' Zapfen 10 den Teil I-II der Kurvenbahn durchläuft.
Man ist daher in der Lage, die Bewegungs-Verhältnisse des Wagens 16 zu ändern, d. h. die Hublänge und die Hubgeschwindigkeit sowie die Dauer des Stillstandes, indem man die Schwingungsweite des Hebels 5 oder die Lage seines Schwingungsbogens ändert. Man benutzt dann einen Kurventeil anderer Länge oder einen anders gelagerten Teil der Kurvenbahn des Zapfens 10 des Gelenkstücks 7 Zur Regelung der Hublänge des Wagens braucht nur die Exzentrizität des Exzenters 4 geändert zu werden. Dies kann mit sehr einfachen Mitteln erreicht werden, z. B. mittels der Vorrichtung nach Abb. 5 und 6, bei der die Exzenterscheibe 22 mit einem inneren Fenster 20 versehen ist, in welchem ein auf der Welle 3 befestigtes Gleitstück 21 verschiebbar gelagert ist. Die Lage des Gleitstückes 21 im Fenster 20 kann mit Hilfe einer in der Scheibe 20 gelagerten und in das Gelenkstück eingreifenden Stellschraube 19 geregelt werden.
Zur Änderung des benutzten Kurvenstücks der Bahn des Zapfens 10 des Gelenkstücks 7 muß die Länge des für die Bewegung des Hebels 5 maßgebenden Hebelarmes geändert werden. Zu diesem Zweck kann die gelenkige Verbindung des Exzenters mit diesem Hebel als Exzenterlager 23 ausgebildet sein, wie Abb. S und 6 zeigen. Die Winkellage dieses Lagers selbst braucht dann nur geändert zu werden. . . .
Man kann daher mit sehr einfachen Mitteln
S54955
die Bewegungsverhältnisse des Walzenwagens ändern. Dies ist insbesondere wichtig, um den Hub verkürzen zu können, wenn die zu färbende Oberfläche wesentlich kleiner als die Öffnung des Rahmens 2 ist.
Die Übertragung der Bewegung auf das Gelenkviereck kann in verschiedener Weise erfolgen und man kann andere Teile der vom Zapfen des Gelenkstücks 7 durchlaufenen to Bahn benutzen, indem man die beiden am Maschinengestell drehbar gelagerten Elemente des Gelenkvierecks miteinander kuppelt. Es ist nur erforderlich, daß der benutzte Kurventeil ein Kreisbogen ist, dessen Mittelpunkt im Schwingungsmittelpunkt des Gelenkstücks 18 Hegt, welches den Zapfen 10 mit dem auf der Welle 13 befestigten Hebel 12 verbindet. In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der die entsprechenden Teile die gleichen Bezugszeichen haben wie in Abb. 1 und 2.
Durch das Exzenter 4 wird in Abb. 3 der bei 6 drehbar gelagerte Hebel 5 angetrieben,-dessen freies Ende durch ein Gelenkstück 7 mit dem freien Ende des bei 9 drehbar gelagerten Hebels 8 verbunden ist.
In diesem Falle benutzt man einen äußersten, vorspringenden Teil der vom Zapfen 10 durchlaufenen Kurvenbahn. Durch ein Gelenkstück 18 ist der Zapfen 10 mit dem Zapfen ir des Hebels 12 verbunden. Der Zapfen 11 befindet sich im Mittelpunkt des Bogens I-II des zuerst benutzten Kurventeiles.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 wird durch die Welle 3 mit Hilfe eines Gelenkstücks 4' ein Doppelhebel 5' angetrieben, der bei 6 drehbar gelagert ist und dessen anderer Arm durch ein Gelenkstück 7 an dem bei 9 drehbar gelagerten Hebel 8 angelenkt ist. Das Gelenkstück 18 schließt sich in diesem Falle an den auf der Welle 13 befestigten Hebel 12 an und ist mit einem Zapfen 10' des Gelenkstücks 7 verbunden, der sich außerhalb der gelenkigen Verbindungen dieses Gelenkstücks mit den Hebeln 5' und 8 befindet. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform.
Im allgemeinen kann man, wenn nur die Lage der Wellen 3 und 13 festgelegt ist, bei geeigneter Anordnung der Schwinghebel und der Gelenkstücke des Gelenkvierecks und bei Befestigung der Kurbel 12 auf der Welle 13 in verschiedenen Winkellagen die Bewegung jedes Punktes des Gelenkstücks 7 und mehr oder weniger großer Teile der von diesem Punkt durchlaufenen Kurvenbahn benutzen.
Die Erfindung kann je nach den vorliegenden Bedürfnissen in verschiedener Weise durchgeführt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Antrieb für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der zum Antrieb des Walzenwagens dienenden Schwingwelle (13) von einem Punkt (10) eines Gelenkstücks (7) eines Gelenksystems abgeleitet ist, dessen Hebel (5, 8) durch die umlaufende Maschinenwelle (3) so in Schwingbewegungen versetzt werden, daß der Ableitungspunkt (10) eine Wattkurve beschreibt.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableitungspunkt (10) zweimal im entgegengesetzten Sinne einen offenen Bogen einer Wattkurve durchläuft, dessen einer Teil praktisch einem Bogen entspricht, dessen Mittelpunkt am Gelenkpunkt (11) des den Ableitungspunkt enthaltenen Gelenkstücks (18) und desl Schwingwellenhebels (12) liegt, wenn dieser sich am Ende des Hubes befindet, welcher der Halteperiode des Walzenwagens entspricht.
3. Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegung der umlaufenden Maschinenwelle (3) auf den ersten Schwinghebel (5) des Gelenkvierecks mittels Glieder erfolgt, deren Hub oder Winkellage regelbar sind, um den Hub und die Geschwindigkeit des Walzenwagens ändern zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DES54764D 1920-11-16 1920-11-16 Antrieb fuer den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen Expired DE354955C (de)

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