DE479111C - Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Raederwerk angetriebenen Verzoegerungseinrichtung - Google Patents

Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Raederwerk angetriebenen Verzoegerungseinrichtung

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DE479111C
DE479111C DEA49641D DEA0049641D DE479111C DE 479111 C DE479111 C DE 479111C DE A49641 D DEA49641 D DE A49641D DE A0049641 D DEA0049641 D DE A0049641D DE 479111 C DE479111 C DE 479111C
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Räderwerk angetriebenen Verzögerungseinrichtung Das Zeitwerk elektrischer Relais besteht häufig aus einer Dämpfungsvorrichtung, die beim Ansprechen des Relais in Betrieb gesetzt wird und den Ablauf des Relaismechanismus und damit die Kontaktgabe in gewolltem Maße verzögert. Das Zeitwerk ist gewöhnlich zwischen dem treibenden und dem getriebenen System des Relais eingebaut. Da es aber nur beim Ansprechen des Relais verzögernd wirken soll, nicht aber beim Rückgang des Relais in die Bereitschaftsstellung, so ist es bekannt und zweckmäßig, dasselbe nur entweder mit dem Antrieb oder mit dem getriebenen Relaisteil, der die Kontaktvorrichtung trägt, betriebsmäßig unlösbar zu verbinden, mit dem anderen Teil dagegen durch eine Kupplung, die beim Rückgang des Relais selbsttätig gelöst wird. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung erfordert aber verhältnismäßig viel Kraft und wurde bisher im allgemeinen mittels der gleichen Relaiselektromagnete bewirkt, die von der das- Relais speisenden elektrischen Größe erregt wurden und das Ansprechen des Relais bewirkten.
  • Nach der Erfindung erfolgt nun die selbsttätige Kupplung und Entkupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System des Relais in solcher Weise, daß die Arbeit zum Ein- und Ausrücken der Kupplung ausschließlich vom treibenden System aufgebracht wird, während von der das Relais speisenden elektrischen Größe lediglich die Auslösearbeit zu leisten ist. Z. B. besteht das treibende System aus einem motorisch angetriebenen Rad, das mindestens ein weiteres, in einer mit diesem Rad gleichachsigen Schwinge gelagertes Rad antreibt, so daß durch das Antriebsdrehmoment die Schwinge herumgeschwenkt wird und dadurch das in ihr gelagerte Rad in bzw. außer Eingriff mit einem weiteren, dem angetriebenen System angehörigen Rad bringt. In der Zeichnung ist ein Zeitrelaisgetriebe dieser Art in Aufriß und Grundriß dargestellt. Als Motor bzw. treibende Kraft für das Zeitwerk dient die Feder a, auf deren Achse b das Zahnrad c sitzt und die in der Pfeilrichtung aufgezogen wird. Die Achse d des zweiten Radsatzes c,/ ist gleichfalls in dem festen Gestell g des Relais gelagert und trägt ein Sperrad h, in das bei nicht oder ungenügend erregtem Relaismagneten i die von der Feder z angedrückte Sperrklinke k eingreift. Um die Achse d schwingt zwischen zwei Anschlägen m und n der Rahmen o, in welchem zwei weitere Achsen, diejenige, s, des Räderpaares p und g und diejenige, t, des Rades Y, gelagert sind; die letztere Achse t trägt gleichzeitig das dämpfende Windrad u. Oberhalb des Rades g ist ebenfalls im Gestell g das getriebene Rad v mit der Schnurtrommel w angeordnet, die beim Ansprechen des Relais das Gewicht x bis zum Anschlag an den Kontaktapparat y hochwindet.
  • Das Ansprechen erfolgt, wenn durch entsprechende Erregung des Elektromagneten 1 die Klinke h aus dem Eingriff mit dem Sperrrad h gelöst wird. Dann treibt die Feder a das Räderwerk c, e, f, p, g, r an, gedämpft durch den Luftwiderstand des Windflügels u, wobei die Drehrichtung der verschiedenen Achsen durch Pfeile angedeutet ist. Nun wird beim Lösen der Verklinkung k, h im ersten Augenblick das ganze Drehmoment des Rades/ zur Beschleunigung der folgenden Räder p, q, r und des Dämpferflügels u verwendet und wirkt dadurch gleichzeitig auf den Schwingrahmen o in dem Sinne, daß dieser sich vom Anschlag m abhebt und das Rad g mit dem Rad v in Eingriff bringt. Der Eingriff bleibt bestehen, bis durch Kurzschließen des Magnetstromkreises i infolge Kontaktgabe bei y oder aus anderer Ursache die Sperrklinke h wieder in das Rad h eingelegt wird. Dadurch wird das Zahnrad/ festgehalten; infolge seiner kinetischen Energie dreht sich das Rad q weiter und bewegt durch das entstehende Gegenmoment die Kupplungswippe o aus dem Eingriff, so daß, nunmehr das Gewicht x ungehemmt heruntersinkt und das Relais wieder betriebsbereit ist.
  • Ist der Antriebsmechanismus für Betrieb in beiden Drehrichtungen ausgebildet, so ist es möglich, für jeden Drehsinn ein besonderes getriebenes System mit dem Antrieb zu kuppeln.
  • Die Erfindung ist nicht auf Relais mit Zahnrädergetriebe beschränkt, viehhehr ist sie auch bei Reibräder-, Schnurgetrieben o. dgl. anwendbar. Statt des Federmotors kann ein anderer Motor beliebiger Art verwendet werden. Der Auslösemechanismus kann in vom dargestellten Beispiel abweichender Weise ausgebildet sein, ebenso das Ansprechorgan und die Verzögerungseinrichtung. Die letztere kann anstatt mit dem Zwischengetriebe auch mit dem getriebenen System verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Räderwerk angetriebenen Verzögerungseinrichtung und einer selbsttätigen Kupplung zwischen der angetriebenen Schalteinrichtung und ihrer Antriebseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausrückarbeit für die Kupplung (v, g) beim Ingangsetzen der Antriebseinrichtung, sobald die Antriebskraft freigegeben ist, ausschließlich von der antreibenden Einrichtung (a, c) infolge des übertragenen Drehmoments und unabhängig von der Drehzahl aufgebracht wird, während von dem das Relais-(!) speisenden elektrischen Strom lediglich die Auslösearbeit zu leisten ist. ". Zeitrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Radachsen des Zwischengetriebes auf einer Schwinge (o) gelagert ist, deren Schwingachse mit der Achse (d) eines Antriebsrades (e) des Zwischengetriebes zusammenfällt, so daß durch das Antriebsdrehmoment die Schwinge (o) herumgeschwenkt wird und dadurch eines der in ihr gelagerten Räder (g) mit einem weiteren, dem getriebenen System angehörigen Rad (v) in bzw. außer Eingriff gebracht wird. 3. Zeitrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (o) die Verzögerungseinrichtung (u) trägt. ¢. Zeitrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Kupplung durch Schwenken eines in der Schwinge gelagerten Zahnrades (g) des Zwischengetriebes in Eingriff mit einem festgelagerten Zahnrad (v) des getriebenen Systems (w, x) erfolgt. 5. Zeitrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb durch einen Federmotor (a, c) und das Ansprechen durch elektromagnetisches Lösen einer Verklinkung (k, h) bewirkt wird. 6. Zeitrelais nach Anspruch i, für den Betrieb in beiden Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getriebene Systeme vorgesehen sind, von denen das eine bei Linksdrehung, das -andere bei Rechtsdrehung mit dem Antrieb gekuppelt wird.
DEA49641D 1926-12-31 1926-12-31 Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Raederwerk angetriebenen Verzoegerungseinrichtung Expired DE479111C (de)

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