AT111499B - Elektrisches Zeitrelais mit einer selbsttätigen Kupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System. - Google Patents

Elektrisches Zeitrelais mit einer selbsttätigen Kupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System.

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AT111499B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches Zeitrelais mit einer selbsttätigen Kupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System. 



   Das Zeitwerk elektrischer Relais besteht häufig aus einer   Dämpfungsvorrichtung,   die beim Ansprechen des Relais in Betrieb gesetzt wird und den Ablauf des Relaismechanismus und damit die Kontaktgabe in   gewolltem   Masse verzögert. Das Zeitwerk ist gewöhnlich zwischen dem treibenden und dem getriebenen System des Relais eingebaut. Da es aber nur beim Ansprechen des Relais verzögernd wirken soll, nicht aber beim Rückgang des Relais in die Bereitschaftsstellung, so ist es bekannt und zweckmässig, dasselbe nur entweder mit dem Antrieb oder mit dem getriebenen Relaisteil, der die Kontaktvorrichtung trägt, betriebsmässig unlösbar zu verbinden, mit dem andern Teil dagegen durch eine Kupplung, die beim Rückgang des Relais selbsttätig gelöst wird.

   Das   Ein- und Ausrücken   der Kupplung erfordert aber verhältnismässig viel Kraft und wurde bisher im allgemeinen mittels der gleichen Relaiselektromagnete bewirkt, die von der das Relais speisenden elektrischen Grösse erregt wurden und das Ansprechen des Relais bewirkten. 



   Nach der Erfindung erfolgt nun die   selbsttätige   Kupplung und Entkupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System des Relais in solcher Weise, dass die Arbeit zum   Ein- und Ausrücken   der Kupplung   ausschliesslich   vom treibenden System aufgebracht wird, während von der das Relais speisenden elektrischen Grösse lediglich die   Auslösearbeit   zu leisten ist. 



   Zum Beispiel besteht das letztere aus einem motorisch angetriebenen Rad, das mindestens ein weiteres, in einer mit diesem Rad gleiehaehsigen Schwinge gelagertes Rad antreibt, so dass durch das Antriebsdrehmoment die Schwinge herumgeschwenkt wird und dadurch das in ihr gelagerte Rad in bzw. ausser Eingriff mit einem weiteren, dem angetriebenen System angehörige Rad bringt. In der Zeichnung ist ein Zeitrelaisgetriebe dieser Art in Aufriss und Grundriss dargestellt. Als Motor bzw. treibende Kraft für das Zeitwerk dient die Feder a, auf deren Achse b das Zahnrad c sitzt und die in der Pfeilrichtung aufgezogen wird.

   Die Achse d des zweiten Radsatzes   e, i ist gleiehfalls   in dem festen Gestell g des Relais gelagert und trägt ein Sperrad h, in das bei nicht oder ungenügend erregtem Relaismagneten i die von der 
 EMI1.1 
 Ansprechen des Relais das Gewicht   x   bis zum Anschlag an den Kontaktapparat   y hochwindet.   



   Das Ansprechen erfolgt, wenn durch entsprechende Erregung des Elektromagneten i die Klinke k aus dem Eingriff mit dem Sperrad h gelöst wird. Dann treibt die Feder a das Räderwerk c.   e. t, p, q, r   an, gedämpft durch den Luftwiderstand des   Windflügels u,   wobei die Drehrichtung der verschiedenen Achsen durch Pfeile angedeutet ist. Nun wird beim Lösen der Verklinkung k, h im ersten Augenblick das ganze Drehmoment des Relais t zur Beschleunigung der folgenden Räder p, q, r und des Dämpferflügels u verwendet und wirkt dadurch gleichzeitig auf den Sehwingrahmen o in dem Sinne. dass dieser   sieh   vom   Anschlag-m   abhebt und das Rad q mit dem   Rad'v in Eingriff   bringt.

   Der Eingriff bleibt bestehen, bis durch Öffnen des Magnetstromkreises (i) infolge Kontaktgabe bei y oder aus anderer Ursache dieSperrklinke k wieder in das Rad   h   eingelegt wird. Dadurch wird das Zahnrad t festgehalten ; infolge seiner kinetischen Energie dreht   sieh   das Bad q weiter und bewegt durch das entstehende Gegenmoment die 

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   Kupplungwippe a aus   dem Eingriff, so dass nunmehr das Gewicht   x   ungehemmt heruntersinkt und das Relais wieder betriebsbereit ist. 



   Ist der Antriebsmechanismus für Betrieb in beiden Drehrichtungen ausgebildet, so ist es möglich, für jeden Drehsinn ein besonderes getriebenes System mit dem Antrieb zu kuppeln. 



   Die Erfindung ist nicht auf Relais mit   Zahnrädergetriebe   beschränkt, vielmehr ist sie auch bei Reibräder-, Schnurgetrieben od. dgl. anwendbar. Statt des Federmotors kann ein anderer Motor beliebiger Art verwendet werden. Der Auslösemechanismus kann in vom dargestellten Beispiel abweichender Weise ausgebildet sein, ebenso das Ansprechorgan und die Verzögerungseinrichtung. Die letztere kann anstatt mit dem Zwischengetriebe auch mit dem getriebenen System verbunden sein. 



     PATENT-ANSRPÜCHE   :
1. Elektrisches Zeitrelais mit einer durch Räderwerk angetriebenen Verzögerungseinrichtung und einer selbsttätigen Kupplung zwischen dem getriebenen System und seinem Antriebsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein-und Ausrückarbeit für die Kupplung ausschliesslich von dem treibenden System aufgebracht wird, während von der das Relais speisenden elektrischen Grösse lediglich die Auslösearbeit zu leisten ist.

Claims (1)

  1. 2. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Radachsen des Zwischengetriebes auf einer Schwinge gelagert ist, deren Schwingachse mit der Achse eines Antriebs- EMI2.1 einrichtung trägt.
    4. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrücken der Kupplung durch Schwenken eines in der Schwinge gelagerten Zahnrades des Zwischengetriebes in den Eingriff mit einem festgelagerten Zahnrad des getriebenen Systems erfolgt.
    5. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb durch einen Federmotor und das Ansprechen durch elektromagnetisches Lösen einer Verkdinkung bewirkt wird.
    6. Zeitrelais nach Anspruch 1, für den Betrieb in beiden Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei getriebene Systeme vorgesehen sind, von denen das eine bei Linksdrehung, das andere bei Rechtsdrehung mit dem Antrieb gekuppelt wird. EMI2.2
AT111499D 1926-12-30 1927-12-27 Elektrisches Zeitrelais mit einer selbsttätigen Kupplung zwischen dem treibenden und dem getriebenen System. AT111499B (de)

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