DE4784C - Selbstthätige Rampe zum Herauf- oder Herabbringen von Wagen oder anderen Fördergefäfsen auf die Schienen von Fördergestellen - Google Patents

Selbstthätige Rampe zum Herauf- oder Herabbringen von Wagen oder anderen Fördergefäfsen auf die Schienen von Fördergestellen

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DE4784C
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DE
Germany
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rails
ramp
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trolleys
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DENDAT4784D
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Original Assignee
H. FISCHER in Nottingham
Publication of DE4784C publication Critical patent/DE4784C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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Description

1878.
Klasse 5.
HENRY FISHER in NOTTINGHAM.
Selbsttätige Rampe zum Herauf- oder Herabbringen von Wagen oder anderen Fördergefärsen
auf die Schienen von Fördergesteilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1878 ab.
Diese Erfindung hat zum Zweck: I.Neuerungen bezw. Verbesserungen in den Mitteln zum Fortbewegen von Wagen und sonstigen Förderungsgefäfsen auf Rampen oder Plattformen in Kohlenbergwerken; 2. die Fort- und Heranschaffung von Wagen oder Gefäfsen von bezw. nach den Rampen um vieles prompter als bisher zu bewerkstelligen.
Gegenwärtig werden die Wagen bei der Horizontalförderung durch Zugkraft von den Rampen oder Gestellen bewegt und gleichzeitig durch Stofsen andere Wagen auf dieselben geschoben. Bei vorliegender Erfindung werden die Schienen der Rampe an ihren Enden oder besser zwischen denselben mit Scharnieren oder Drehzapfen in passenden Lagern an dem einen Ende mit Z-förmigen Hebestützen, am anderen mit Hebestützen und Ketten versehen. Durch diese Vorrichtung können die Schienen der Rampe in eine geneigte Ebene gebracht werden, damit die darauf befindlichen Wagen oder Gefäfse, wenn sich das Gestell in Ruhe befindet, von selbst herabgleiten.
Die Wagen werden auf der Plattform, sobald sie sich hebt, durch Stellkeile festgehalten, die gehoben werden, wenn der Wagen die Rampe verlassen soll.
Die Schienen oder die Rampen drehen sich um Zapfen in Lagern in der Weise, dafs sie aus ihrer eingenommenen Stellung in ihre normale Stellung gebracht werden können. Um den Stofs auf die Rampe, während sie sich in Ruhe befindet, zu vermeiden, können Federn angebracht werden, die auch gegen die Schienen drücken, um sie wieder in ihre ursprüngliche Stellung zu bringen.
In demselben Augenblicke, wo die Rampe still steht und die Schienen sich neigen, wirkt erstere auf die Stange eines Hahnes und hierdurch auf einen Hebel oder eine Kurbel, die mit dem Ende einer Stange in Verbindung steht, deren Ende wieder mit einem Hahne, Ventile oder einer Klappe communicirt. Diese wird geöffnet und gestattet dem Dampfe, comprimirter Luft oder einer anderen comprimirten luftförmigen Flüssigkeit, Eintritt in einen feststehenden oder am besten in Zapfenlagern oscillirenden Cylinder.
Dieser Cylinder hat einen Kolben, dessen Stange durch Gelenke oder ähnlich wirkende Maschinentheile mit den Schienen oder der Plattform verbunden ist, auf welche die Wagen oder die auf das Gestell zu bringenden Gefäfse gefahren werden.
Die Schienen oder die Rampen stehen mit vier (mehr oder weniger) Hebeln in Verbindung, deren Enden in Lagern ruhen, die so angebracht sind, dafs, wenn der Dampf oder die unter Druck befindliche luftförmige Flüssigkeit auf den Kolben wirkt, Hebel und Schienen oder die Rampe nach aufwärts gedreht werden, und zwar in eine geneigte Lage in derselben Linie und unter demselben Winkel, wie das auf Hebestützen ruhende Gestell, so dafs man die Wagen und anderen Beförderungsgefäfse auf die Rampe von ersterem bringen kann.
Der Cylinder ist an seinem Obertheile mit pneumatischen oder elastischen Kissen versehen, um zu verhindern, dafs der Kolben gegen den Cylinderdeckel schlägt.
Wenn die Hebestützen nicht mehr gegen die Rampe oder das Gestell drücken, so fällt oder drückt ein an einem Hebel des Ventils angebrachtes Gewicht bezw. eine Feder gegen den Hebel und schneidet den Dampf- oder Luftzustrom zum Cylinder ab; sie öffnet auch zu derselben Zeit den Dampf kanal, so dafs der Kolben die Schienen bezw. die Rampe zurückziehen kann, um auf das normale Niveau zu kommen und wieder neue Wagen oder andere zu beladende Gefäfse aufzunehmen.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι Seitenansicht der Rampe mit den Maschinentheilen in Ruhe.
Fig. 2 Seitenansicht des Gestelles, welches die Wagen auf die Rampe schafft.
Fig. 3 Grundrifs der Rampe mit den Maschinentheilen.
Fig. 4 Grundrifs des Apparates, welcher die Wagen auf die Rampe schafft.
Fig. 5 Seitenansicht der Rampe, welche die Schienen in der Stellung zeigt, dais die Wagen von der Rampe herablaufen müssen.
Fig. 6 Seitenansicht des Gestelles in einer Stellung, bei der gerade die Wagen auf die Rampe geschafft werden sollen.
Fig. 7, 8, 9, ίο, Ii sind Schnitte nach den Linien A-B, C-D, E-F, G-H, I-J.
Es geht nun aus dieser Erfindung hervor, dafs, wenn die Rampe auf den Hebestützen aaaa steht, die Schenkel b b und die Hebel c c aufgerichtet sind. Diese sind mit den Schienen d d, welche sich in den Schalenlagern e e drehen, verbunden und veranlassen dieselben, sich zu neigen, wodurch die Wagen von selbst hinunter gehen, wie es in der Fig. 5 angegeben ist.
Die Wagen werden in ihrer Stellung auf der Rampe, wenn sie sich hebt, durch Hemmungen //, Fig. ι und 3, gehalten, welche gehoben werden, wenn die Wagen die Rampe verlassen sollen, Fig. 5.
Die Schienen dd der Rampe drehen sich um Schalenlager e e, welch letztere so befestigt sind, dafs die Schienen aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung in die der Fig. 1 übergehen können, wenn die Rampe von den Hebestützen aaaa gehoben wird.
Die Federn h h sind angebracht, um den Stofs auf die Rampe zu vermindern, wenn sie auf den Hebestützen α ruht.
Zu derselben Zeit, wenn die Rampe auf den Hebestützen α α ruht und die Schienen d d eine geneigte Ebene bilden, drückt die Rampe auf ein Gelenk i, mit dem sie in Verbindung steht, und bewegt einen Hebel oder Zapfen J; dieser ist mit einer Stange L verbunden, die wieder mit einem Hahn oder Ventil in Verbindung steht. Hierdurch wird dieses Ventil, welches zu dem Cylinder K gehört, geöffnet. Der oscillirende Cylinder K dreht sich um Zapfen m m und hat einen Kolben,, der durch Dampf, comprimirte Luft oder hydraulische Kraft gehoben wird. Die Kolbenstange 0 ist mit den Schienen q q q q durch ein Gelenk P verbunden. Die Schienen selbst sind mit den Hebestützen r r und π in Verbindung, die sich in den Schalenlagern tt drehen. Diese Lager sind derart angebracht, dafs, wenn der Kolben η durch den Dampf oder jede andere -Kraft in Bewegung gesetzt ist, die Stützen rrss und die Schienen q q in die in Fig. 6 dargestellte Lage gebracht werden, wodurch die Wagen auf die eigentliche Rampe kommen.
Wenn die Rampe von den Hebestützen aaaa gehoben ist, fällt das Gewicht m', welches an einem Arm eines Ventils befestigt ist, und schliefst das Dampfzulafsrohr; zu gleicher Zeit wird das Dampfauslafsrohr geöffnet und die Vorrichtung kommt in die in Fig. 2 dargestellte Stellung.
Die Wagen sind mit den Buchstaben M1M1 Mi M* bezeichnet.
JVJVJVJV sind kleine Balken, 0 0 Pfeiler und ähnliches Mauerwerk.
Anstatt die Schienen oder die Rampe, welche die Wagen oder andere auf die Rampe laufende Gefäfse trägt, zu heben und zwar durch den oben beschriebenen und dargestellten Cylinder mit Kolbenstange, kann man dieselben durch eine Combination von unterstützten Hebeln, die durch die Rampe selbst in Action treten, in Bewegung setzen, so dafs, wenn die Rampe auf den Hebestützen ruht, sie zu gleicher' Zeit gegen einen oder mehrere Hebel drückt, welche mit den Lagern in Verbindung sind, wodurch die anderen Hebelarme die Schienen hoch heben. Hierdurch können Rampe oder Schienen in die gewünschte Stellung bezw. Neigung gebracht werden, damit die Wagen auf die Rampe herauflaufen können.
Anstatt die Schienen oder das Gestell, welches die Wagen trägt, welche auf die Rampe gebracht werden sollen, zu heben, können die Wagen, was bisweilen geschieht, auf eine permanente schiefe Ebene gestellt werden, von; wo sie, wenn gewünscht, auf das Gestell laufen, wenn die Hemmschuhe des Wagens, die vorn angebracht sind, gehoben werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche;
1. Die beschriebenen Anordnungen in ihrer Gesammtheit zum Herauf- oder Herabbringen von Wagen, Wippern oder ähnlichen Fördergefäfsen auf die Rampen oder Fördergestelle von Kohlen- und anderen Bergwerken.
2. Das Neigen der Schienen oder der Rampe bei den Fördergestellen oder Verladeplätzen in Kohlenbergwerken, wodurch die Wagen oder andere Gefäfse das Gestell vermöge ihrer eigenen Schwere verlassen, wie dargestellt und beschrieben.
3. Die hierin beschriebene Vorrichtung, die Schienen oder Rampen oder Verladeplätze selbst zu neigen, auf denen die Wagen oder andere Fördergefäfse aufgestellt sind.
4. Die hierin beschriebene Vorrichtung, die Schienen oder Gestelle zu neigen, auf denen die Wagen oder andere Fördergefäfse aufgestellt sind, bevor sie auf die Schienen oder die Rampe der Verladeplätze etc. kommen,
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4784D Selbstthätige Rampe zum Herauf- oder Herabbringen von Wagen oder anderen Fördergefäfsen auf die Schienen von Fördergestellen Active DE4784C (de)

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DE (1) DE4784C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052689B1 (de) * 1980-11-26 1984-07-25 Firma Carl Freudenberg Stangen- oder Kolbendichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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