DE330552C - Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen - Google Patents

Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen

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DE330552C
DE330552C DE1919330552D DE330552DD DE330552C DE 330552 C DE330552 C DE 330552C DE 1919330552 D DE1919330552 D DE 1919330552D DE 330552D D DE330552D D DE 330552DD DE 330552 C DE330552 C DE 330552C
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cable guide
guide roller
pressure
knot
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DE1919330552D
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RUDOLF FALK
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RUDOLF FALK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 1920
Die bei der Streckenförderung, namentlich in Bergwerken, verwendete Seilführung besieht in Rollen, welche drehbar und starr über den Gleisen gelagert sind. Der für den Durchlaß des Mitnehmers, des Knotens o. dgl. erforderliche Raum wird dadurch gewonnen, daß das Seil während des Durchlasses seitlich abgedrückt wird. Hierdurch entstehen erhebliche Seitendrücke gegen die Rolle, die zu
ίο großen Verschleißen und Achsbiegungen führen und die Seilknickungen zur Folge haben. Diese nachteiligen Umstände sollen durch die Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Rollen unter der Wirkung eines federnden Widerstandes ausweichen können, so daß also das Seil beim Durchlaß des Mitnehmers in dem ihm einmal gegebenen Zuge verharren kann und die Rolle selbst den für den Durchlaß erforderlichen Raum freigibt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Kurvenrolle,
die Fig. 5 bis 9 eine Tragerolle für glatte Strecken,
Fig. 10 und 11 die Rollenverteilung.
Bei Kurvenrollen ist die Aufhängung der Rolle zweckmäßig so vorgesehen, daß sie seitlich ausschwenken kann. Zu diesem Zwecke ist die Rolle a, die sich um den Bolzen b dreht,
30. auf einem Sockel c angeordnet, der um den Gelenkbolzen d schwingen kann, der aber" seine Ruhelage in senkrechter Stellung hat, indem die Fläche e des Sockels gegen die Grundplatte/ anliegt. Diese Ruhelage wird im Ausführungsbeispiel durch zwei Federpaare g und h gesichert. Der.gesamte Widerstand der Federn ist so zu bemessen, daß der Sockel c die in Fig. 1 gezeichnete Stellung einnimmt, solange das glatte Seil i Führung findet. Tritt aber eine Querschnittserweite- 4c rung, sei es durch einen Seilknoten, sei es durch die mitgenommene Gabel k ein, so soll der Federwiderstand nur so groß bemessen sein, daß die Rolle gemäß Fig. 2 zum Ausweichen kommt. Fig. 3 und 4 lassen die Rolle 4i in beiden Seitenansichten erkennen.
Bei Seiltragerollen, wie sie auf glatter Strecke verwendet werden, ist die Federung der Rolle dadurch bewirkt, daß gemäß Fig. 5 bis 9 die Rolle α in Gleitstücken I mittels Spurzapfen 5c verlagert ist. Diese Gleitstücke sind in Schlitten m, welche sie gemäß Fig. 5 krampenartig umfassen, geführt. Sie tragen an dem der Rolle abgekehrten Ende eine Feder n, welche ihr Widerlager gegen den Sockel 0 5i findet. Der ganze Aufbau wird getragen von den oberen und unteren Stützen ρ. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen den Aufbau in Vorderansicht, Seitenansicht und Grundriß.
Fig. 8 und 9 stellen das herausgezeichnete 6< und abgefederte Gleitstück in Grundriß und Seitenansicht dar.
Wie die Rollen zu verteilen sind, geht aus den Fig. 10 und 11 hervor. Sie können infolge ihrer Federung sowohl bei einspurigen 6; Bahnen (Fig. 10) wie auch bei zweispurigen (Fig. 11) paarweise so nahe aneinandergerückt werden, daß das Seil beim Durchgang des Mitnehmers von der Nachbarrolle völlig unterstützt bleibt, ohne daß diese unter einem 7< unzulässig hohen Druck zu stehen käme.
Es ist selbstverständlich, daß man die RoI-
Ien statt mit Glattlagern auch mit Kugellagern versehen könnte, so daß Verschleiß, AVartung und Schmierung außerordentlich eingeschränkt werden kann, und es ist erkennbar, daß bei der elastischen Lagerung der Rollen und bei richtiger Einstellung des federnden Widerstandes Seilknickungen und unzulässig hohe Seildrücke vermieden werden. Dabei ist die Auswechselung der Teile durchaus gewährleistet auch während des Betriebes.
Die Federung der Rollen kann durch Zug- und Druckfedern, durch Luftpuffer oder durch irgendwelche andere Federungsmittel bewirkt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Unter dem Druck des Seilknotens oder Mitnehmers ausweichende Seilführungsrolle für Kurven in der Streckenförderung, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der offenen Kurvenseite ausweichende Rolle mit einer Federwirkung abgestützt ist, die dem fegelmäßigen Seildruck widersteht, dem erhöhten Seildruck beim Mitnehmer- oder Senknotendurchgang''aber nachgibt.
  2. 2. Seilführungsrolle nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß sie von einem nachgiebigen Sockel (c) getragen ist, der unter der Wirkung von hintereinander geschalteten Zug·- und Druckfedern (g und Ii) steht.
  3. 3. Seilf ührurigsrolle - nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle in Gleitstücken (7) gelagert ist, die im Schlitten gegen einen federnden Widerstand («) geführt sind.
  4. 4. Seilführungsrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zweiseitig derart ausgebildet ist, daß sie nach einseitiger Abnutzung in ihrer Stellung um i8o° gewendet werden kann und deren weit überstehender Voll- oder Zackenkranz das Überschlagen des Seiles nach oben und unten verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919330552D 1921-08-02 1919-06-29 Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen Expired DE330552C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212577B (de) * 1963-01-31 1966-03-17 Heinrich Scharf G M B H Feststehende Zugseilfuehrung, insbesondere fuer in Bergwerken eingesetzte Haengebahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212577B (de) * 1963-01-31 1966-03-17 Heinrich Scharf G M B H Feststehende Zugseilfuehrung, insbesondere fuer in Bergwerken eingesetzte Haengebahnen

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DE366458C (de) 1923-01-06

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