DE366458C - Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen - Google Patents

Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen

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DE366458C
DE366458C DEF49855D DEF0049855D DE366458C DE 366458 C DE366458 C DE 366458C DE F49855 D DEF49855 D DE F49855D DE F0049855 D DEF0049855 D DE F0049855D DE 366458 C DE366458 C DE 366458C
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DE
Germany
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guide roller
cable guide
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rope
roller
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DEF49855D
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Maschinenfabrik Hasenclever AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Der Erfindungsgegenstand stellt eine Verbesserung der Seilführungsrolle nach Patent 330552 dar, insofern, als diese imstande ist, nicht nur bei erhöhtem Seildruck, als dem normalen, nachzugeben, sondern auch bei vermindertem Seildruck, wie er sich im Betriebe oft bei Leerlauf der Anlage ergibt. Weiterhin zeigt die dargestellte Rolle eine einheitliche Ausführung sowohl für Kurven- als auch für Tragerollen; dabei ist zur Erhöhung der Betriebssicherheit die unzuverlässige Federkraft der ursprünglichen Rolle durch die sicherer wirkende Schwerkraft ersetzt.
Abb. ι zeigt die Rolle in der Seitenansicht;
Abb. 2 dieselbe in der Vorderansicht, rechts im Schnitt.
Die Seilrolle α ist durch Splinte oder Keile fest an der in dem Gleitstück g versenkt oder verschraubt angebrachten Achse c befestigt. Das aus einer einfachen quadratischen Eisenplatte mit Achsenloch bestehende Gleitstück g wird von dem Schlitten d krampenartig um-
faßt, derart, daß die umgebördelten Teile des Schlittens d eine Gleitbahn bilden, in der sich das Gleitstück g ungehindert nach den beiden Schlittenenden bewegen kann. Zwecks leichten und sicheren Gleitens werden zweckmäßig hierbei Rollenlager verwendet. Die Achse c ist von dem Verstärkungsrohr b zum Schütze und zur Versteifung umgeben. Das Verstärkungsrohr b stößt oben mit einem breiten ίο Wulst fest an das Gleitstück g und unten ebenfalls mit einem starken Wulst fest an das Achsenlager der Seilrolle a. Am unteren Wulst sind seitlich gegenüberliegend zwei Zapfen angebracht, an denen die Laschen * angreifen, die mittels der beiden Winkelhebel e den Seildruck auf die Gewichte / übertragen, und zwar derartig, daß Winkelhebel e und Laschen i Kniehebelwirkung ausüben und der ganze Aufbau als fliegende Scheibe wirkt. Die losen Gelenke zwischen Winkelhebel e und Laschen i sind über die Gewichte f gelegt, um tote Punkte im Hebelgang zu vermeiden. Die Gewichte sind auf den beiden längeren, nach unten zeigenden Armen der Winkelhebel e frei verschiebbar, können jedoch in jeder Lage durch Schrauben o. dgl. festgestellt werden. Die Winkelhebel e finden ihren Drehpunkt an Zapfen am Schlitten d oder am Haltebalken vorn über dem Seilangriffspunkt. Um den Seildruck möglichst horizontal zu übertragen, ist der Angriffspunkt der Laschen i am unteren Wulst des Verstärkungsrohres an der möglichst tiefsten Stelle gewählt, während der obere Wulst ein Kanten der Einrichtung verhindert und ein stets genau vertikales Mitführen der am horizontalen Gleitstück g befestigten Teile bedingt. Hierdurch wird ein stets gleichmäßiges Ausweichen der Rolleneinrichtungen erzielt und eine einseitige Beanspruchung einzelner Teile verhindert.
Der ganze Aufbau wird durch Schrauben an der Grundplatte h oder einer sonstigen horizontalen Verlagerung angebracht. Für die Winkelhebel e sind Hubbegrenzungen und Führungslaschen zweckmäßig, ebenso Kugelbzw. Rollenlager für die bewegten Teile, so daß * Verschleiß, Schmierung und Wartung sehr eingeschränkt werden können. Die Gewichtarme der Winkelhebel e sind mit Skalen versehen, auf denen die Entfernungen vom Drehpunkt in Zentimeter und auch die Drücke in Kilogramm aufgetragen . j τ, 160 150 cm
_- sind, z. B. ; -g5—=—·.
' 900 800 kg
Dadurch ist eine
stetige mühelose Kontrolle der Rollendrücke speziell in Kurven gegeben, und weiterhin wird erzielt, vermöge der verschiebbaren Gewichte, daß man jede Rolle für den jeweiligen Druck ohne Rollenwechsel einstellen kann.
Bei der Inbetriebnahme wird die Rolle derart eingestellt, wie es Abb. 1 zeigt, und zwar bei geringerer Seilgeschwindigkeit als der beabsichtigten normalen. Sinkt nun der Seildruck weiter, so hat die Rolle Spielraum nach rechts in der Pfeilrichtung, um diesem Minderdruck nachzufolgen. Zum Ausgleich des normalen und erhöhten Seildrucks steht der Rolle der ganze übrige Schlittenraum zur Verfügung. Das Einstellen der Rolle selbst geschieht durch Heranrücken an das Seil und Verschieben der Gewichte gleichmäßig, bis die Rolle sich ordnungsmäßig dreht. Ändert sich nun der Seildruck, so folgt die Rolle augenblicklich; bei geringerem Druck weicht sie nach der äußeren, bei erhöhtem Druck nach der inneren Kurvenseite aus, dabei schwingen die Gewichte im ersteren Falle nach unten, während sie andernfalls angehoben werden. Trotz der großen Schwankungen in der Seilbelastung während der Förderung wird das horizontale Ausweichen der Rolle nur einige Millimeter bis höchstens 10 cm betragen nach jeder Seite, demnach werden auch die Hebel der Gewichte kaum über verschwindend kleine Winkel hinausschwingen. In der Regel wird das Schwingen und Ausweichen dem Auge kaum wahrnehmbar sein.
Das Stillsetzen der Rolle geschieht einfach durch Aufheben und Festlegen der Gewichthebel, so daß Reparaturen sofort ohne Stillsetzen der gesamten Förderanlage oder einer sonstigen Betriebsstörung erfolgen können. Auf gleiche Art vermag sich ein Verletzter leicht selbst aus der Rolle zu befreien, so daß anfangs leichte Unfälle nicht verschlimmert werden, welches Übel alle bisherigen Rollen in hohem Maße aufweisen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seilführungsrolle für Förderbahnen nach Patent 330552, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (a) durch Winkelhebel (e) und Gewichte (f) abgestützt ist, die derart auf sie einwirken, daß sie dem regelmäßigen Seildruck widersteht, bei erhöhtem oder vermindertem Druck aber nachgibt.
2. Seilführungsrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (e) mit Skalen versehen sind, die eine Kontrolle der Drücke sowie ein Einstellen auf wechselnde Drücke ermögliehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF49855D 1921-08-02 1921-08-02 Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen Expired DE366458C (de)

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DE1919330552D DE330552C (de) 1921-08-02 1919-06-29 Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen
DEF49855D DE366458C (de) 1921-08-02 1921-08-02 Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen
DEF51600D DE390490C (de) 1921-08-02 1922-04-19 Seilfuehrungsrolle fuer Foerderbahnen
DEM79207D DE391083C (de) 1921-08-02 1922-10-06 Seilfuehrungsrolle

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NL298814A (de) * 1963-01-31

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DE330552C (de) 1920-12-17

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