DE21721C - Neuerungen an Wäge - Apparaten - Google Patents

Neuerungen an Wäge - Apparaten

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DE21721C
DE21721C DENDAT21721D DE21721DA DE21721C DE 21721 C DE21721 C DE 21721C DE NDAT21721 D DENDAT21721 D DE NDAT21721D DE 21721D A DE21721D A DE 21721DA DE 21721 C DE21721 C DE 21721C
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Germany
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cutting
cutting edges
innovations
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Active
Application number
DENDAT21721D
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English (en)
Original Assignee
TH. williams JUN. in London
Publication of DE21721C publication Critical patent/DE21721C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
    • G01G1/36Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards
    • GPHYSICS
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
THOMAS WILLIAMS jun. in LONDON. Neuerungen an Wägeapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 188a ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Wägeapparate, bei welchen ein Hebelsystem ohne. Zuhülfenahme von Gewichten benutzt wird.
Es kommt hierbei ein Waagebalken zur Verwendung, auf welchem das ,schwere Gewicht hin- und herverschoben wird, und besteht der Waagebalken aus einem Stück Metallrohr, weil das Rohr leicht ist und bequemer mit Eintheilungen versehen werden kann als eine andere Form, wenn man zum Anfertigen der Eintheilungen eine Drehbank verwendet. Mit dem Waagebalken ist ein Uebertragungshebel ver: bunden, welcher mit dem ersteren durch einen Bügel in Verbindung steht. Der Uebertragungshebel ist an dem einen Ende mit umgekehrten Schneiden versehen, welche auf losen, beweglichen Lagern ruhen.
Diese Lager sind in Schalen oder Cüvetten innerhalb eines rechtwinkligen Gestelles (vorzugsweise aus einem Stück gegossen) angebracht. Das Gehäuse bezw. der Rahmen umschliefst sämmtliche Arbeitstheile der Maschine und ist an einer oder beiden Seiten offen, so dafs man leicht zu den verschiebbaren Gewichten gelangen kann. Die beweglichen Lager sind in der Horizontal- sowie in der Verticalebene, in den Cüvetten oder Aussparungen mittelst Schrauben oder auf andere Weise adjustirbar angeordnet. Der Zweck der losen, sich selbst adjustirenden oder beweglichen Lager ist, zu sichern, dafs sie sich stets nach den Schneiden des Uebertragungshebels adjustiren, wenn die Maschine sich in Thätigkeit befindet.
Der Drehpunkt des Uebertragungshebels ist unterhalb des Waagebalkens und ungefähr in der Mitte zwischen dem Drehpunkt des Waagebalkens und dem freien Ende desselben angeordnet, Hierdurch wird jedes Kippen der Maschine vermieden, gröfsere Compactheit erreicht und kann der zu wiegende Gegenstand bezw. das Material in der verticalen, mittleren Linie der Maschine angehängt werden. Die Schneiden, auf welche der Uebertragungshebel wirkt, stehen in umgekehrter Richtung und sind so in dem Hebel befestigt, dafs sie um ein Geringes in die Cüvetten der Lagerung ragen. Die Lager sind etwas in den Cüvetten versenkt, so dafs sie ein gröfseres Quantum OeI aufnehmen können. Die Schneide bezw. die Schneiden, auf welchen die Belastung hängt, stehen durch einen Bügel mit dem Uebertragungshebel in Verbindung. Werden zwei Schneiden angewendet, so steht einer derselben auf jeder Seite des Uebertragungshebels.
Eine geeignete Indexplatte wird in Verbindung mit dem Rohre angewendet und werden die gröfseren Gewichtsverhältnisse auf dem Rohre selbst markirt, während die leichteren Gewichte auf einem zweiten Waagebalken oder einer Indexplatte verzeichnet sind, welche mit dem rohrförmigen Waagebalken in Verbindung steht und ihr eigenes Schiebegewicht trägt.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie 1-2 in Kg· i,
Fig. 3 eine Endansicht des röhrenförmigen Waagebalkens und der Indexplatten nebst Schiebegewichten.
Fig. 4 und 5 zeigen in Verticalschnitt und Oberansicht die Einzelheiten der Lagerschalen für die Schneiden.
A ist ein gufseisernes Gestell oder Gehäuse, ■welches mit einem oder mehreren Lappen α versehen ist, um den Wägeapparat aufhängen zu können. Am oberen' Theile des Gehäuses ist ein Doppelbügel B aufgehängt, in welchem die Schneiden b b des Waagebalkens gelagert sind.
Diese Schneiden sind in den entgegengesetzten Seiten des Theiles C eingepafst. Das innere Ende des Rohres D wird in den Theil C eingeschraubt oder auf andere Weise darin befestigt, c ist eine Schneide, welche auf der Rückseite der Schneiden b b angebracht ist, auf welcher Schneide c ein Haken bezw. Glied E aufgehängt ist. Das untere Ende des Gliedes E steht mit der nach unten gerichteten Schneide d am freien Ende des "üebertragungshebels P in Verbindung. Am entgegengesetzten oder Wiegenende des Hebels F sind zwei Satz Schneiden ε eff angebracht. Die Schneiden e e ragen nach unten und sind senkrecht in dem oberen horizontalen Theil des Üebertragungshebels angebracht. Der Hebel F ist, wie in Fig. 2 dargestellt, von T-förmigem Querschnitt. Die Schneiden e e ruhen auf den losen Lagern g g, welche in den Cüvetten, in den Lappen oder Vorsprüngen h h auf der Innenseite des Gestelles A angebracht sind. Die Lager g g können sich in den Cüvetten drehen und können durch, die Stellschrauben i i in verticaler Richtung adjustirt werden. Die Schneiden e e ragen von der unteren Seite des Hebels F nach unten und treten mehr oder weniger in die Cüvetten so ein, dafs die Oberfläche der Lager g g unterhalb der Cüvettenränder stehen, so dafs letztere ein gröfseres Quantum OeI aufnehmen können. Die Schneiden// sind in horizontaler Richtung im Hebel F angeordnet und ragen nach beiden Seiten des verticalen Theiles desselben hervor, Fig. 2. Diese Schneiden// stehen in gleicher Horizontalebene mit den inneren Schneiden d am freien Ende des Hebels F. Dadurch, dafs die Schneiden e e in verticaler Richtung mit dem horizontalen Theil und die Schneiden ff horizontal mit dem verticalen Theil des Hebelst verbunden werden, können die beiden Satz Schneiden sehr nahe an einander in dem Hebel./7 angebracht werden, so dafs man schwere Gegenstände mit einem verhältnifsmäfsig kurzen Waagebalken wiegen kann:
Der zu wiegende Gegenstand wird durch einen Haken oder auf andere Weise an den Doppelbügel k gehakt, welcher von den horizontalen Schneiden//herabhängt. Das schwere Gewicht /, welches auf dem Waagebalken D hin- und herbewegt wird, ist mit Schneide m, welche in die ringförmigen Einkerbungen oder Eintheilungen des Waagebalkens greift, sowie mit einem Zeiger n, um die schweren Gewichte auf der Indexplatte 0 anzuzeigen, versehen. Die kleineren Gewichte werden durch Verschieben des Gewichtes / auf der mit Eintheilung versehenen Indexplatte q angezeigt. Die beiden Indexplatten ο und q werden durch Schrauben oder auf andere Weise fest mit dem Theil C verbunden, während deren äufsere Enden durch Schrauben mit der Metallplatte r, Fig. 3, verbunden sind. Die Platte r dient dazu, die Indexplatten parallel zum Waagebalken zu halten. Man kann zu dem schweren und leichten Gewichte sowie zur Regulirschraube s leicht gelangen. Die Regulirschraube ί läuft durch einen Schlitz im Theile C und trägt ein kleines Gegengewicht /. Eine geschlitzte Führung u ist an der inneren Seite des Gestelles oder Gehäuses befestigt, um das darin laufende äufsere Ende des Waagebalkens in seiner Bewegung zu begrenzen und um seitliche Bewegung zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hebelwägemaschinen die Anordnung eines aus einem Metallrohr oder einem anderen geeigneten Langtheil hergestellten, mit Eintheilungen versehenen Waagebalkens D mit· dem Uebertragungshebel F, welcher in dem Wiegeende mit nach unten gerichteten Schneiden e e ■ versehen ist, die auf versenkten, beweglichen Lagern gg ruhen und ihrerseits in den am Gestell angebrächten Cüvetten angeordnet sind und wobei der Hebel F mit nach oben gerichteten Schneiden/ zur Aufnahme des Bügels k versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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