DE45956C - Automatische Druckbelastung für Gasregulatoren - Google Patents

Automatische Druckbelastung für Gasregulatoren

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DE45956C
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Aug Kloenne GmbH
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die, Erfindung bezieht sich auf automatisch wirkende Belastung ' der Glocken von Gasregulatoren, mögen dieselben nun als Stationsdruckregulatoren oder als sogenannte Consumregulatoren functioniren.
Die Vorrichtung besteht, wenn der Regulatorkegel α nicht parabolisch geformt sein soll, aus dem in ■ Fig. 1 und 2 dargestellten Hebelmechanismus. Die aus Scheibengewichten bestehende Belastung wird auf den Teller b gelegt und theilt sich zunächst drei darunter liegenden Frictionsrollen c mit. Jede von diesen wird von zwei Gelenkstangen d und e getragen, welche unter sich und mit diesen Rollen gelenkig verbunden sind. Die kürzeren Gelenke d sind bei g an der mit dem Regulatorbassin fest verbundenen Traverse β drehbar gelagert, während die grofsen Gelenke e mit einer Führung h gelenkig verbunden sind, die auf der Glockenspindel i sitzt.
Beim Herabgehen der Glocke nimmt nun entsprechend der gröfseren Ventilöffnung der Ausgangsdruck unter der Glocke bei k zu, umgekehrt beim Steigen der Glocke ab. Dieser Zu- bezw. Abnahme des Druckes entspricht eine stärkere oder schwächere Belastung "der Glocke durch den beschriebenen Hebelmechanismus, indem immer das steiler stehende Gelenk den gröfseren Theil der Belastung aufnimmt. Einer verticalen Stellung der Gelenke d entspricht eine horizontale Stellung der Gelenke e, und kommt bei dieser Lage des Mechanismus kein Druck vom Belastungsteller auf die Glocke. Der Wirkungsweise des Mechanismus entsprechend ist der Ventilkegel geformt,, und zwar weicht, wie Fig. 3 zeigt, diese Form lon wesentlich von der Parabelform Imn ab.
Anstatt die Belastungsgewichte nach unten auf die Glocke einwirken zu lassen, kann man auch die Glocke von vornherein schwerer construiren, als dieses gewöhnlich geschieht, und dieselbe nach Fig. 5 entlasten. In dieser Figur bedeuten t Ketten oder Seile, welche, über Rollen laufend, durch Gewichte gespannt werden. Je höher die Glocke steht, desto gröfser ist dann ihre Entlastung.
Soll ein . vorhandener Parabelkegel benutzt werden, so wird der in Fig. 4 dargestellte Mechanismus angewendet. Derselbe besteht aus drei um die Glockenspindel herum angeordneten Gelenken, deren Armej? und q je eine Frictionsrolle tragen, von denen sich die Rolle q gegen eine feste, in diesem Falle auf der Traverse f gelagerte Führung s stützt. Je nach der Stellung der Glocke nehmen die Arme ρ und q eine mehr oder weniger steile Lage an und kommt vermöge der curvenartigen Führung s auf die Glocke ein stärkerer oder geringerer Druck. Die Krümmung dieser Führung s ist an den verschiedenen Stellen eine verschiedene und so gewählt, dafs die Druck-Zu- bezw. Abnahme der Glocke durch die auf den Teller b liegenden Belastungsgewichte der Stärke der Ab- bezw. Aufwärtsbewegung der Glocke direct proportional ist. Einer solchen Druckregelung entspricht bekanntlich ein parabolisch geformtes Ventil. Anstatt die Curvenführung s auf einer Traverse fest zu lagern, läfst sich . auch, wie in Fig. 6 angedeutet, diese Führung an der Glocke befestigen, während die Ge-
wichtshebel am Bassinrand drehbar gelagert sind; die Form der Führung selbst, ist auch hier so gewählt, dafs gleich grofsen Wegen der Glocke gleich grofse Gewichts-Zu- oder Abnahmen derselben entsprechen.
Auch kann man nach Fig. 7 für den Fall, dafs die Curvenführung sich an der Glocke befindet, die Glocke schwerer construiren, als ■ dieses gewöhnlich geschieht und dieselbe mittelst des automatisch wirkenden Mechanismus entlasten; t bedeuten in dieser Figur wieder gespannte Seile oder Ketten.
Die in Fig. 6 und 7 dargestellten Mechanismen sollen ebenfalls in Verbindung mit parabolischen Kegeln benutzt werden; es ist hiermit aber nicht ausgeschlossen, dieselben ebenso wie den in Fig. 4 dargestellten Mechanismus auch für anders geformte Ventilkegel anzuwenden, nur ist dann der Führung ί die entsprechende Form zu geben.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine automatisch wirkende Druckbelastung an Gasregulatoren, bestehend nach Fig. 1 und 2 aus einem Hebelmechanismus d, und e, und den Frictionsrollen c, welch' letztere die Last des Tellers b auf die Gelenke und die Glocke in der Weise übertragen, dafs bei Abwärtsbewegung der Glocke die Belastung derselben von Null an bis zu einem gewissen, von der Gröfse der aufgelegten Belastung abhängigen Betrage wächst, und wobei sich die Gelenke d gegen eine mit dem Bassin fest verbundene Traverse/ stützen, die Gelenke e jedoch gegen die Glockenspindel.
  2. 2. Die in Anspruch 1. gekennzeichnete Vorrichtung nach Fig. 5 dahin abgeändert, dafs anstatt der Frictionsrollen e (Fig. 1) nach oben hin über Rollen laufende Ketten t angebracht sind, und der Hebelmechanismus in die umgekehrte Stellung gebracht ist, so dafs dadurch eine gröfsere oder geringere Entlastung der Glocke je nach dessen Stellung bedingt wird.
  3. 3. Die in Anspruch 1. gekennzeichnete Vorrichtung nach Fig. 4 dahin abgeändert, dafs an Stelle der Gelenke d (Fig. 1) eine mit dem Bassin fest verbundene Curvenführung s (Fig. 4) tritt, welche die Stützwirkung dieser Gelenke übernimmt und gleichzeitig dahin abgeändert sein kann, dafs hierbei die Anwendung eines parabolischen Ventilkegels möglich ist.
  4. 4. Die in Anspruch 1. gekennzeichnete Vorrichtung nach Fig. 6 dahin abgeändert, dafs die mit der Glocke verbundenen Gelenke e (Fig. 1) durch eine mit der Glocke fest verbundene Curvenführung 5 (Fig. 6) ersetzt werden, welche die Stützwirkung jener Gelenke übernimmt, aber gleichzeitig, wenn gewünscht, die Anwendung eines parabolischen Ventilkegels gestattet.
  5. 5. Die in Anspruch 1. gekennzeichnete Vorrichtung nach Fig. 7 dahin abgeändert, dafs die an der Glocke befestigten Curvenführungen s zur Aufnahme eines Zuges nach oben durch die über feste Rollen laufenden und mit einem gemeinschaftlichen ■ Belastungsteller verbundenen Ketten t geeignet gemacht sind, so dafs dabei nicht mehr eine Belastung, sondern eine Entlastung der Glocke eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45956D Automatische Druckbelastung für Gasregulatoren Expired - Lifetime DE45956C (de)

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