DE658052C - Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen

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DE658052C
DE658052C DEW94829D DEW0094829D DE658052C DE 658052 C DE658052 C DE 658052C DE W94829 D DEW94829 D DE W94829D DE W0094829 D DEW0094829 D DE W0094829D DE 658052 C DE658052 C DE 658052C
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Wurster u Dietz GmbH u Co Maschinenfabrik
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Wurster u Dietz GmbH u Co Maschinenfabrik
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/14Arrangements for raising or lowering the feed rollers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

Vollgatter, die mit mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch bewegten Walzenaufzügen ausgerüstet sind und deren Bewegung durch geeignete, vom Werkstück gesteuerte Vorrichtungen eingeleitet wird, sind bekannt. Weiterhin sind Einrichtungen, die ein Stilllegen der mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch bewegten oberen Walze in ihrer höchsten oder tiefsten Stellung bewirken, bekannte Ausführungen. Die Anordnungen dieser Art weisen jedoch in ihrer Gesamtheit den Nachteil auf, daß die obere Walze nach vollendetem Schneidevorgang nicht selbsttätig und augenblicklich in ihre obere Ruhelage bewegt wird. Sie fällt vielmehr bei einer Ausführungsart zuerst in ihre tiefste Stellung und betätigt dadurch eine Steuerung, die sie in ihre obere Lage zurückbringt, wodurch großer Zeitverlust entsteht und die
ao volle Leistungsfähigkeit der Maschine nicht ausgenutzt werden kann. Andere Ausführungen erfordern eine durch den Bedienungsmann der Maschine vorzunehmende Umsteuerung, um die obere Walze nach vollendetem Schnitt anzuheben, und bringen neben der Tatsache, daß der Arbeiter gezwungen ist, besondere Aufmerksamkeit auf die Bedienung der oberen Walze zu richten, noch die Möglichkeit von Bedienungsfehlern mit sich.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an derartigen Walzenaufzügen, durch die das Heben und Senken der hinteren oberen Walze zwangsläufig durch von der vorderen oberen Walze beeinflußte Steuerungsvorrichtungen eingeleitet wird, und zwar in der Art, daß diese Vorgänge selbsttätig in beliebig zu wählender Reihenfolge aufeinanderfolgen. Durch eine weitere, im Zusammenhang mit der Walzenhebvorrichtung stehende Einrichtung wird bewirkt, daß in dem Augenblick, in dem ein Stamm die untere vordere Walze verläßt, die zugehörige obere Walze in bekannter Weise bis zu einer einstellbaren Höchstlage angehoben wird. Dadurch fällt das vor Einbringen eines neuen Stammes notwendige Anheben dieser oberen Walze weg. Es tritt also ein Zeitverlust bis zum Anheben der Walze und dadurch eine Leistungsminderung des Vollgatters nicht ein. Außerdem ist dem den Vollgatter bedienenden Arbeiter, da er irgendeine Aufmerksamkeit für die Bedienung der Walzenaufzüge nicht mehr aufwenden muß, die Möglichkeit gegeben, sich der Zurichtung des nächstfolgenden Stammes zu widmen; ebenso ist das Auftreten von Bedienungsfehlern vollständig ausgeschlossen.
Vorteilhaft werden zum Heben und Senken der beiden Oberwalzen bei hydraulischer Ausführung der Walzenaufzüge zwei verschiedene Druckerzeuger verwendet, die je einer oberen Walze zugeteilt sind. Da zum Anheben der oberen Walzen ein gleichbleibender, zum Senken und Anpressen derselben auf das Holz ein in weiten Grenzen
stufenlos veränderlicher Druck notwendig ist, sind erfindungsgemäß zum Heben derselben zwei einmalig auf gleichbleibenden Druck eingestellte Druckreglerventile zum Anpressen der Oberwalze ein ge; sam für beide Oberwalzen wirkendes, ~'l veränderlichen Druck einstellbares Drtfcjtf reglerventil verwendet.
Der Erfindungsgegenstand, der auch auf ίο mechanisch und pneumatisch betätigte Ausführungen anwendbar ist, ist in der Zeichnung schematisch an einem Ausführungsbeispiele mit hydraulischer Steuerung erläutert, wobei des besseren Verständnisses halber in den ersten Abbildungen zunächst die Steuerventile und die Druckregelung dargestellt und im Anschluß daran die gegenseitige Abhängigkeit der beiden oberen Einzugswalzen in ihrer Heb- und Senkbewegung voneinander und die Abhängigkeit der Steuerbewegung von der Vorschubgeschwindigkeit des Stammes gezeigt sind.
Im einzelnen zeigt
Abb. ι die beiden oberen Einzugswalzen in oberer Ruhelage bei entsprechender Ventilstellung,
Abb. 2 die vordere obere Einzugswalze während des Anpressens auf einen Stamm, die hintere während des Hochgehens kurz vor Erreichung der oberen Ruhestellung,
Abb. 3 die vordere obere Einzugswalze während des Hochgehens kurz vor Erreichen der oberen Ruhestellung, die hintere beim Anpressen auf einen Stamm, Abb. 4 die Steuerscheibe mit aufgesetzten Kurven nach Einleitung der zum Aufwärtsgang der hinteren Einzugswalze bestimmten Steuerbewegung,
Abb. 5 die Steuerscheibe mit aufgesetzten Kurven nach Einleitung der für den Abwärtsgang der hinteren Einzugswalze bestimmten Steuerbewegung.
Durch ein an beliebiger Stelle in der Nähe des mit dem Walzenaufzug nach vorliegender Erfindung ausgerüsteten Vollgatters aufgestelltes Pumpenaggregat werden die Zylinder, die in geeigneter Weise an den oberen Einzugswalzen befestigt sein können, mit einem Druckmittel, beispielsweise Preßöl, gespeist und dadurch die Aufundabbewegung derselben erreicht. In die Druckleitungen, die das Preßöl je nach der Stellung der Steuerventile über oder unter die Kolben der Hubzylinder bringen, sind Druckreglerventile eingebaut, deren Druck nach Maßgabe der zum Anheben der Oberwalzen 20 und 21 notwendigen Kraft eingestellt wird und die gleichzeitig als Sicherheitsventile wirken.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, wird das Preßöl durch die Leitungen 1 und 2 den beiden Ventilen 3 und.4 zugeführt. Befinden sich die beiden Steuerkolbens und 6 dieser Ventile in der in Abb. ι gezeigten Stellung, die durch federnd angeordnete Rastenstifte 7 und 8 festgelegt ist, so strömt das durch die !!Leitungen 1 und 2 in die Ventilkörper 3 T.tind 4 eintretende Preßöl, ohne Arbeit zu leisten, durch die Leitungen 9 und 10 der für beide Ventile gemeinsamen Abflußleitung 11 zu.
In Abb. 2 ist die vordere obere Walze 20 während des Anpressens auf den Stamm 15, die hintere obere Walze 21 während des Hochgehens kurz vor Erreichung der oberen Ruhestellung gezeigt.
Das durch die Leitung 1 eintretende Preßöl wird durch den in dem Ventil 3 sitzenden Steuerkolben 5 so geleitet, daß es durch die Ölleitung 12 auf die untere Seite des in dem Zylinder 13 gleitenden Preßkolbens 14 geführt wird. Dadurch wird die auf dem Stamm 15 aufliegende obere Walze 20 auf diesen gepreßt, und zwar mit einem durch die Einstellung des stufenlos regelbaren Druckreglerventils 16 bedingten Druck. Das Druckreglerventil 16 ist durch die Druckreglerleitung 17 an die beiden Ventile 3 und 4 angeschlossen. Da für beide Preßzylinder 13 und 23 während des Schneidens Druck in gleicher Höhe notwendig ist, ist ein gemeinsames Druckreglerventil 16 eingebaut, das während des Anpressens der Zylinder auf den Stamm 15 in Tätigkeit treten kann.
Für den Fall, daß die eine der beiden oberen Walzen 20 oder 21 in ihrer oberen Ruhestellung liegt und die Ventilstellung infolgedessen, wie in Abb. 1 gezeigt, derart vorgenommen ist, daß Druck in den dieser in Ruhestellung befindlichen oberen Walze zugeordneten Ölleitungen nicht besteht, ist dafür Sorge zu tragen, daß trotz der gemeinsamen Verwendung des Druckreglerventils 16 für beide Ventile 3 und 4 Druckverlust ausgeschlossen ist. Zu diesem Zweck sind in die beiden Steuerventile 3 und 4 Rückschlagventile 18 und 19 eingebaut.
Die Wirkungsweise dieser beiden Ventile ist folgende:
Das durch die Leitung 1 eintretende Preßöl drückt das Rückschlagventil 18 in die in Abb. 2 gezeigte Stellung. Das zum Aufrechterhalten des in dem Zylinder 13 wirkenden Druckes durch Leitung 1 nachströmende öl kann durch das angehobene Rückschlagventil
18 in der Leitung 17 zu dem Druckreglerventil 16 gelangen. Unmöglich ist es jedoch, daß dieses öl in das Steuerventil 4 eintritt, da es durch das geschlossene Rückschlagventil
19 daran gehindert wird.
Das durch die Leitung 2 eintretende Preßöl wird durch den in dem Ventil 4 sitzenden Steuerkolben 6 so geleitet, daß es durch die
Zuführungsleitung 22 (Abb. 1) auf die obere Seite des in dem Zylinder 23 laufenden Preßkolbens 24 geführt wird, wo es durch die öffnungen 24' (Abb. 1) austreten kann. Die beiden Ölleitungen 32 und 22 sind so ausgeführt, daß die Leitung 32, die einen geringeren Durchmesser als die Leitung 22 aufweist, in diese Leitung 22 eingebaut ist. Zwischen der Außenwand der Leitung 32 und der
ίο Innenwand der Leitung 22 ist jedoch so viel freier Raum, daß er dem lichten Querschnitt der Leitung 32 gleich ist.
Infolge der Durchführung der Ölleitungen 12 und 32 durch die beiden Kolben 14 und 24 wird in bekannter Weise das Preßöl unter diese beiden Kolben gefördert. Die Ölleitungen 22 und 42 sind nur bis an die obere Seite der Kolben 14 und 24 geführt und an ihrem Umfang unmittelbar über den Kolben 14 und 24 in bekannter Weise an mehreren Stellen durchbohrt, so daß das in den Ölleitungen 22 und 42 zugeführte Preßöl aus den Bohrungen 24' (Abb. 1) seitlich herausströmen und auf die obere Seite der Druckzylinder 14 und 24 wirken kann. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß die Kolbenstange, auf der die Kolben 14 und 24 befestigt sind, gleichzeitig zur Zuleitung des Drucköles verwendet werden kann.
Die hintere obere Walze 21, die an dem unteren Flansch 25 des Zylinders 23 angebracht ist, wird so lange hochgehen, bis die in dem oberen Zylinderflansch 26 des Zylinders 23 angebrachte Stoßstange 27 gegen den um den Bolzen 28 drehbaren Winkelhebel 29 stößt und dadurch, über den Lenker 30 und das an dem Kolben 6 angebrachte Kreuzstück 31 hinweg, den Kolben 6 in bekannter Weise so lange in dem Steuerventil verschiebt, bis die beiden Auslässe der Ölleitungen 22 und 32 verschlossen sind und ein Weiterbewegen des Zylinders 23 und damit der Stoßstange 27 infolgedessen nicht mehr stattfindet. Ein weiteres Verschieben des Kolbens 6 würde nach Stillstand der Stoßstange 27 nicht mehr erfolgen, wenn nicht durch den Rastenstift 8, der durch das Verschieben des Kolbens 6 auf der schrägen Fläche dieses Kolbens zum Aufliegen gekommen ist, der Kolben 6 weiter in die in Abb. 1 gezeigte Stellung verschoben würde. Dieses Verschieben des Kolbens 6 in seine Ruhestellung bewirkt, daß in die Ölleitungen 22 und 32 kein öl fließen kann und eine Bewegung der oberen Walze 21 weder nach oben noch nach unten möglich ist. Dagegen kann das in die Ölleitungen 2 fließende Öl, wie eingangs schon beschrieben, ohne Arbeit zu leisten, durch die Leitung 10 zurückfließen.
In Abb. 3 ist die obere vordere Walze 20 während des Hochgehens kurz vor Erreichen des oberen Ruhepunktes, die hintere obere Walze 21 während des Anpressens auf den Stamm gezeigt. Dadurch, daß das Stammende während des Schneidevorganges über die um den Bolzen 33 in bekannter Weise drehbare Klappe 34 hinweggeglitten ist, wird diese Klappe durch die unter dem Hebel 35 angebrachte Druckfeder 36 nach oben gedrückt. Die Bewegung der Klappe 34 wird durch die Schubstange 37 auf den um den Bolzen 38 drehbaren Hebel 39 übertragen, der sie wieder auf die in dem Doppelwinkelhebel 40 wirkende Einstellschraube 41 weitergibt. Dadurch wird der Kolben 5 in dem Ventil 3 so verschoben, daß das in die Leitung ι eintretende Preßöl durch das Ventil hindurch durch die Zuleitung 42 über den Kolben 14 geführt und die obere vordere Walze 20, die in dem unteren Flansch 43 des Zylinders 13 gelagert ist, angehoben wird.
Das Anheben dieser oberen vorderen Walze 20 wird so lange vor sich gehen, bis die in dem Flansch 44 *des Zylinders 13 angebrachte, in der Höhe einstellbare Stoßstange 45 an dem Hebel 39 anstößt. Dadurch wird zuerst über den auf der Schubstange 37 aufgesetzten Stellring 46 (Abb. 3) die Druckfeder 36 zusammengepreßt und die Klappe 34 so weit nach unten gedrückt, daß die Zuführung des nächstfolgenden Stammes ohne weiteres erfolgen kann. Gleichzeitig wird aber auch erreicht, daß die Verschiebung des Kolbens 5 erst dann erfolgt, wenn der Hebel 39 an der an dem Doppelwinkelhebel 40 angebrachten Einstellschraube 47 anliegt. Der Rastenstift 7 muß daher, auf der schrägen Fläche des Kolbens 5 angelegt, nicht gegen die Feder 36 arbeiten, sondern, da zwischen dem Hebel 39 und der Einstellschraube 41 des Doppelwinkelhebels 40 ein freier Raum bleibt, lediglich den Doppelwinkelhebel 40 mit bewegen, und zwar so weit, bis der Kolben 5 sich in der in Abb. 1 gezeigten Ruhestellung befindet.
Während des Hochgehens der oberen vorderen Walze 20 ist das in dem Ventil 3 angebrachte Rückschlagventil 18 geschlossen, während das in dem Ventil 4 liegende Rückschlagventil 19 geöffnet ist und der in dem no Zylinder 23 vorhandene Öldruck durch das Druckreglerventil 16 bestimmt wird. Wie eingangs schon erwähnt, wird der Öldruck, der zum Anheben der Einzugswalzen 20 und 21 notwendig und von dem jeweils erforderliehen, durch das Ventil 16 bestimmten Anpreßdruck verschieden ist, durch besondere, in den Zuleitungen 1 und 2 eingebaute Druckreglerventile 65 und 66 einmalig bestimmt und gleichbleibend gehalten.
Die Abb. 4 und 5 zeigen im einzelnen die Steuervorrichtung, durch welche die Bewe-
gung der hinteren oberen Walze von der Bewegung der vorderen oberen Walze abhängig gemacht wird.
Da der Abstand der beiden oberen Walzen 20 und 21 in der Bewegungsrichtung des Holzes festliegt und die Steuervorgänge für die hintere obere Walze 21 durch die Bewegung der vorderen oberen Walze 20 insofern bedingt sind, als z. B. nach Tiefgehen der vorderen Walze 20 der Stamm 15 eine ganz bestimmte Strecke vorgeschoben werden muß, bis er so unter der hinteren oberen Walze 21 liegt, daß auch diese auf ihn auf trifft, andererseits aber nach Hochgehen der vorderen oberen Walze wiederum von dem Stamm 15 ein ganz bestimmter Weg zurückgelegt werden muß, bis das Ende desselben auch unter der hinteren oberen Walze durchgeschoben sein wird, besteht die Möglichkeit, daß eine ao von der Fördervorrichtung des Stammes aus angetriebene Steuervorrichtung in Abhängigkeit vom Heben bzw. Senken der vorderen oberen Walze 20 die hintere obere Walze 21 steuert. . Dies geschieht dadurch, daß eine as Steuerscheibe 48, die auf der oberhalb der Ventile im Vollgatter rahmen gelagerten Welle 49 lose drehbar angeordnet ist, mit Unterbrechungen, die durch das Heben bzw. Senken der oberen vorderen Walze 20 bedingt sind, 3Q von der vorderen unteren Walze 61 aus in Umdrehung versetzt wird. Dies kann durch ein geeignetes Übertragungsgetriebe, z. B. über Ketten 62, 63 und ein Zwischenvorgelege 64, geschehen (Abb. 4). In dieser Steueischeibe 48 ist eine Eintourenkupplung 50 in bekannter Ausführung und Wirkungsweise eingebaut. Diese Eintourenkupplung 50 greift in das von der Fördervorrichtung aus angetriebene, auf der Welle 49 sitzende Rästenrad 51 in dem Augenblick ein, in dem durch die Schubstange 37, die über den Hebel 35 mit der Klappe 34 verbunden ist, der Hebel 52 angehoben wird und diese Kupplung freigibt. Nunmehr ist eine Verbindung der Nockenscheibe 48 mit dem Rastenrad 51 hergestellt, und die Scheibe 48 -wird sich gemeinsam mit dem Rastenrad 51 und der Welle 49 so lange drehen, bis die Eintourenkupplung 50 an den Winkelhebel 53 anstößt und die Nockenscheibe 48 von dem sich dauernd drehenden Rastenrad 51 gelöst wird. Während der halben Umdrehung, die die Nockenscheibe 48, durch die Verbindung mit dem Rastenrad 51 bedingt, gemacht hat, ist der Nocken 54 in die in Abb. 5 gezeigte Stellung gebracht worden und hat, an dem Bolzen 55 des um die Achse 56 drehbar angeordneten Hebels 57 in bekannter Weise vorbeistreifend, über die Schubstangen 58 und 30 hinweg den Kolben 6 des Ventils 4 so verschoben, daß die obere hintere Walze 2i durch, den Preßzylinder angehoben wird.
Die hochgehende hintere obere Walze 21 verschiebt in der eingangs schon beschriebenen Weise den Kolben 6 so, daß in der oberen Ruhestellung die hintere obere Walze unbedingt sicher festgehalten wird.
Nach Einbringen eines neuen Stammes 15 unter die vordere obere Walze 20 wird diese Walze 20 von dem die Maschine bedienenden Arbeiter durch Umstellen des Ventils 3, d. h. durch Verschieben des Kolbens 5 in diesem Ventil 3 mittels des Handhebels 59 (Abb. 2), nach unten bewegt. Dadurch wird der Doppelwinkelhebel 40, an dem der Kolben 5 des Ventils 3 angebracht ist, in der Pfeilrichtung bewegt und gleichzeitig der Winkelhebel 53 so angehoben, daß die Eintourenkupplung 50 wiederum in das Rastenrad 51 eingreifen kann und die Nockenscheibe 48 in Umdrehung versetzt wird, und zwar so lange, bis die Eintourenkupplung 50 an dem Hebel 52 anstößt, der infolge des Tiefgehens der Schubstange 37 in seine Ruhelage zurückgekehrt ist. Während dieser zweiten halben Umdrehung der Nockenscheibe 48 wird der Nocken 60 hinter den Bolzen 55 des Hebels 57 greifen und den Kolben 6 des Ventils in die in Abb. 4 gezeigte Stellung bringen. Dadurch wird die obere hintere Walze 21 durch den Preßzylinder 23 nach unten auf das Holz gedrückt.
Durch die von der Drehbewegung der vorderen oberen Walze und dadurch von der Fördergeschwindigkeit des zu schneidenden Stammes abhängig gemachte Steuervorrichtung ist erreicht, daß eine Bedienung der hinteren oberen Walze durch das Bedienungspersonal des Vollgatters vollständig überflüssig wird und daß gleichzeitig eine Fehlbedienung dieser Walze 21 ausgeschlossen ist.
Nicht nur eine große Vereinfachung der Bedienung des Vollgatters und dadurch bedeutende Leistungssteigerung, sondern darüber hinaus noch eine unbedingte Sicherheit gegen jeglichen Bedienungsfehler sind durch diese Steuereinrichtung erreicht.

Claims (3)

110 Patentansprüche:
i. Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen mit selbsttätigem Holzeinzug, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Werkstückes betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der hinteren oberen Walze (21) durch eine von der . unteren vorderen Walze (61) angetriebene und von der oberen vorderen Walze (20) beeinflußte Steuervorrichtung (z. B. eine
umlaufende Nockenscheibe 48) bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung mit dem Walzenantrieb durch eine Eintourenkupplung (50, 51) verbunden ist, die während einer Umdrehung an mehreren Stellen außer Wirkung gesetzt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des zum Heben der beiden oberen Walzen (20, 21) notwendigen Druckes unabhängig voneinander wirkende Druckreglerventile (65, 66) vorgesehen sind, während zum stufenlosen Einstellen des Preßdruckes ein gemeinsam für beide Oberwalzen (20, 21) wirkendes Druckreglerventil (16) vorgesehen und zum Verhindern des Überfließens von Drucköl von dem einen nach dem anderen Steuerventil (3, 4) Rückschlagventile (18, 19) angeordnet sind.
4, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (3, 4) mit einer unter Druck stehenden Stellvorrichtung (7, 8) versehen sind, welche die Steuerkolben (S, 6) nach Anheben der Oberwalzen (20, 21) in ihre Mittelstellung verschiebt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEW94829D 1934-08-19 1934-08-19 Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen Expired DE658052C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2788033A (en) * 1954-01-04 1957-04-09 Soderhamns Verkst Er Ab Automatically adjustable gang saw
DE974448C (de) * 1950-01-12 1960-12-29 Eisengiesserei Gatterlinck Besaeumkreissaege

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DE974448C (de) * 1950-01-12 1960-12-29 Eisengiesserei Gatterlinck Besaeumkreissaege
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