DE658052C - Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen HolzbearbeitungsmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
- B27B3/02—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
- B27B3/14—Arrangements for raising or lowering the feed rollers
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
Vollgatter, die mit mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch bewegten Walzenaufzügen
ausgerüstet sind und deren Bewegung durch geeignete, vom Werkstück gesteuerte Vorrichtungen eingeleitet wird, sind bekannt.
Weiterhin sind Einrichtungen, die ein Stilllegen der mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch
bewegten oberen Walze in ihrer höchsten oder tiefsten Stellung bewirken, bekannte
Ausführungen. Die Anordnungen dieser Art weisen jedoch in ihrer Gesamtheit den Nachteil auf, daß die obere Walze nach
vollendetem Schneidevorgang nicht selbsttätig und augenblicklich in ihre obere Ruhelage
bewegt wird. Sie fällt vielmehr bei einer Ausführungsart zuerst in ihre tiefste Stellung
und betätigt dadurch eine Steuerung, die sie in ihre obere Lage zurückbringt, wodurch
großer Zeitverlust entsteht und die
ao volle Leistungsfähigkeit der Maschine nicht ausgenutzt werden kann. Andere Ausführungen
erfordern eine durch den Bedienungsmann der Maschine vorzunehmende Umsteuerung, um die obere Walze nach vollendetem
Schnitt anzuheben, und bringen neben der Tatsache, daß der Arbeiter gezwungen ist, besondere Aufmerksamkeit auf
die Bedienung der oberen Walze zu richten, noch die Möglichkeit von Bedienungsfehlern
mit sich.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an derartigen Walzenaufzügen, durch
die das Heben und Senken der hinteren oberen Walze zwangsläufig durch von der vorderen oberen Walze beeinflußte Steuerungsvorrichtungen
eingeleitet wird, und zwar in der Art, daß diese Vorgänge selbsttätig in beliebig zu wählender Reihenfolge
aufeinanderfolgen. Durch eine weitere, im Zusammenhang mit der Walzenhebvorrichtung
stehende Einrichtung wird bewirkt, daß in dem Augenblick, in dem ein Stamm die untere vordere Walze verläßt, die zugehörige
obere Walze in bekannter Weise bis zu einer einstellbaren Höchstlage angehoben wird.
Dadurch fällt das vor Einbringen eines neuen Stammes notwendige Anheben dieser oberen
Walze weg. Es tritt also ein Zeitverlust bis zum Anheben der Walze und dadurch eine
Leistungsminderung des Vollgatters nicht ein. Außerdem ist dem den Vollgatter bedienenden
Arbeiter, da er irgendeine Aufmerksamkeit für die Bedienung der Walzenaufzüge nicht mehr aufwenden muß, die
Möglichkeit gegeben, sich der Zurichtung des nächstfolgenden Stammes zu widmen; ebenso
ist das Auftreten von Bedienungsfehlern vollständig ausgeschlossen.
Vorteilhaft werden zum Heben und Senken der beiden Oberwalzen bei hydraulischer
Ausführung der Walzenaufzüge zwei verschiedene Druckerzeuger verwendet, die je einer oberen Walze zugeteilt sind. Da zum
Anheben der oberen Walzen ein gleichbleibender, zum Senken und Anpressen derselben
auf das Holz ein in weiten Grenzen
stufenlos veränderlicher Druck notwendig ist, sind erfindungsgemäß zum Heben derselben
zwei einmalig auf gleichbleibenden Druck eingestellte Druckreglerventile
zum Anpressen der Oberwalze ein ge; sam für beide Oberwalzen wirkendes, ~'l
veränderlichen Druck einstellbares Drtfcjtf
reglerventil verwendet.
Der Erfindungsgegenstand, der auch auf ίο mechanisch und pneumatisch betätigte Ausführungen
anwendbar ist, ist in der Zeichnung schematisch an einem Ausführungsbeispiele mit hydraulischer Steuerung erläutert,
wobei des besseren Verständnisses halber in den ersten Abbildungen zunächst die Steuerventile
und die Druckregelung dargestellt und im Anschluß daran die gegenseitige Abhängigkeit
der beiden oberen Einzugswalzen in ihrer Heb- und Senkbewegung voneinander und die Abhängigkeit der Steuerbewegung
von der Vorschubgeschwindigkeit des Stammes gezeigt sind.
Im einzelnen zeigt
Im einzelnen zeigt
Abb. ι die beiden oberen Einzugswalzen in oberer Ruhelage bei entsprechender Ventilstellung,
Abb. 2 die vordere obere Einzugswalze während des Anpressens auf einen Stamm,
die hintere während des Hochgehens kurz vor Erreichung der oberen Ruhestellung,
Abb. 3 die vordere obere Einzugswalze während des Hochgehens kurz vor Erreichen
der oberen Ruhestellung, die hintere beim Anpressen auf einen Stamm, Abb. 4 die Steuerscheibe mit aufgesetzten
Kurven nach Einleitung der zum Aufwärtsgang der hinteren Einzugswalze bestimmten
Steuerbewegung,
Abb. 5 die Steuerscheibe mit aufgesetzten Kurven nach Einleitung der für den Abwärtsgang
der hinteren Einzugswalze bestimmten Steuerbewegung.
Durch ein an beliebiger Stelle in der Nähe des mit dem Walzenaufzug nach vorliegender
Erfindung ausgerüsteten Vollgatters aufgestelltes Pumpenaggregat werden die Zylinder,
die in geeigneter Weise an den oberen Einzugswalzen befestigt sein können, mit
einem Druckmittel, beispielsweise Preßöl, gespeist und dadurch die Aufundabbewegung
derselben erreicht. In die Druckleitungen, die das Preßöl je nach der Stellung der
Steuerventile über oder unter die Kolben der Hubzylinder bringen, sind Druckreglerventile
eingebaut, deren Druck nach Maßgabe der zum Anheben der Oberwalzen 20 und 21 notwendigen Kraft eingestellt wird und die
gleichzeitig als Sicherheitsventile wirken.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, wird das Preßöl durch die Leitungen 1 und 2 den beiden Ventilen 3 und.4 zugeführt. Befinden
sich die beiden Steuerkolbens und 6 dieser
Ventile in der in Abb. ι gezeigten Stellung, die durch federnd angeordnete Rastenstifte 7
und 8 festgelegt ist, so strömt das durch die !!Leitungen 1 und 2 in die Ventilkörper 3
T.tind 4 eintretende Preßöl, ohne Arbeit zu
leisten, durch die Leitungen 9 und 10 der für
beide Ventile gemeinsamen Abflußleitung 11
zu.
In Abb. 2 ist die vordere obere Walze 20
während des Anpressens auf den Stamm 15, die hintere obere Walze 21 während des
Hochgehens kurz vor Erreichung der oberen Ruhestellung gezeigt.
Das durch die Leitung 1 eintretende Preßöl wird durch den in dem Ventil 3 sitzenden
Steuerkolben 5 so geleitet, daß es durch die Ölleitung 12 auf die untere Seite des in dem
Zylinder 13 gleitenden Preßkolbens 14 geführt wird. Dadurch wird die auf dem
Stamm 15 aufliegende obere Walze 20 auf diesen gepreßt, und zwar mit einem durch
die Einstellung des stufenlos regelbaren Druckreglerventils 16 bedingten Druck. Das
Druckreglerventil 16 ist durch die Druckreglerleitung
17 an die beiden Ventile 3 und 4 angeschlossen. Da für beide Preßzylinder 13
und 23 während des Schneidens Druck in gleicher Höhe notwendig ist, ist ein gemeinsames
Druckreglerventil 16 eingebaut, das während des Anpressens der Zylinder auf den
Stamm 15 in Tätigkeit treten kann.
Für den Fall, daß die eine der beiden oberen Walzen 20 oder 21 in ihrer oberen
Ruhestellung liegt und die Ventilstellung infolgedessen, wie in Abb. 1 gezeigt, derart
vorgenommen ist, daß Druck in den dieser in Ruhestellung befindlichen oberen Walze zugeordneten
Ölleitungen nicht besteht, ist dafür Sorge zu tragen, daß trotz der gemeinsamen
Verwendung des Druckreglerventils 16 für beide Ventile 3 und 4 Druckverlust ausgeschlossen
ist. Zu diesem Zweck sind in die beiden Steuerventile 3 und 4 Rückschlagventile
18 und 19 eingebaut.
Die Wirkungsweise dieser beiden Ventile ist folgende:
Das durch die Leitung 1 eintretende Preßöl drückt das Rückschlagventil 18 in die in
Abb. 2 gezeigte Stellung. Das zum Aufrechterhalten des in dem Zylinder 13 wirkenden
Druckes durch Leitung 1 nachströmende öl
kann durch das angehobene Rückschlagventil
18 in der Leitung 17 zu dem Druckreglerventil
16 gelangen. Unmöglich ist es jedoch, daß dieses öl in das Steuerventil 4 eintritt,
da es durch das geschlossene Rückschlagventil
19 daran gehindert wird.
Das durch die Leitung 2 eintretende Preßöl wird durch den in dem Ventil 4 sitzenden
Steuerkolben 6 so geleitet, daß es durch die
Zuführungsleitung 22 (Abb. 1) auf die obere Seite des in dem Zylinder 23 laufenden Preßkolbens
24 geführt wird, wo es durch die öffnungen 24' (Abb. 1) austreten kann. Die
beiden Ölleitungen 32 und 22 sind so ausgeführt, daß die Leitung 32, die einen geringeren
Durchmesser als die Leitung 22 aufweist, in diese Leitung 22 eingebaut ist. Zwischen
der Außenwand der Leitung 32 und der
ίο Innenwand der Leitung 22 ist jedoch so viel
freier Raum, daß er dem lichten Querschnitt der Leitung 32 gleich ist.
Infolge der Durchführung der Ölleitungen 12 und 32 durch die beiden Kolben 14 und
24 wird in bekannter Weise das Preßöl unter diese beiden Kolben gefördert. Die Ölleitungen
22 und 42 sind nur bis an die obere Seite der Kolben 14 und 24 geführt und an
ihrem Umfang unmittelbar über den Kolben 14 und 24 in bekannter Weise an mehreren
Stellen durchbohrt, so daß das in den Ölleitungen 22 und 42 zugeführte Preßöl aus
den Bohrungen 24' (Abb. 1) seitlich herausströmen und auf die obere Seite der Druckzylinder
14 und 24 wirken kann. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß die Kolbenstange,
auf der die Kolben 14 und 24 befestigt sind, gleichzeitig zur Zuleitung des
Drucköles verwendet werden kann.
Die hintere obere Walze 21, die an dem unteren Flansch 25 des Zylinders 23 angebracht
ist, wird so lange hochgehen, bis die in dem oberen Zylinderflansch 26 des Zylinders
23 angebrachte Stoßstange 27 gegen den um den Bolzen 28 drehbaren Winkelhebel 29
stößt und dadurch, über den Lenker 30 und das an dem Kolben 6 angebrachte Kreuzstück
31 hinweg, den Kolben 6 in bekannter Weise so lange in dem Steuerventil verschiebt, bis
die beiden Auslässe der Ölleitungen 22 und 32 verschlossen sind und ein Weiterbewegen des
Zylinders 23 und damit der Stoßstange 27 infolgedessen nicht mehr stattfindet. Ein
weiteres Verschieben des Kolbens 6 würde nach Stillstand der Stoßstange 27 nicht mehr
erfolgen, wenn nicht durch den Rastenstift 8, der durch das Verschieben des Kolbens 6 auf
der schrägen Fläche dieses Kolbens zum Aufliegen gekommen ist, der Kolben 6 weiter
in die in Abb. 1 gezeigte Stellung verschoben würde. Dieses Verschieben des Kolbens 6 in
seine Ruhestellung bewirkt, daß in die Ölleitungen 22 und 32 kein öl fließen kann und
eine Bewegung der oberen Walze 21 weder nach oben noch nach unten möglich ist. Dagegen
kann das in die Ölleitungen 2 fließende Öl, wie eingangs schon beschrieben, ohne
Arbeit zu leisten, durch die Leitung 10 zurückfließen.
In Abb. 3 ist die obere vordere Walze 20 während des Hochgehens kurz vor Erreichen
des oberen Ruhepunktes, die hintere obere Walze 21 während des Anpressens auf den
Stamm gezeigt. Dadurch, daß das Stammende während des Schneidevorganges über die
um den Bolzen 33 in bekannter Weise drehbare Klappe 34 hinweggeglitten ist, wird
diese Klappe durch die unter dem Hebel 35 angebrachte Druckfeder 36 nach oben gedrückt.
Die Bewegung der Klappe 34 wird durch die Schubstange 37 auf den um den Bolzen 38 drehbaren Hebel 39 übertragen,
der sie wieder auf die in dem Doppelwinkelhebel 40 wirkende Einstellschraube 41 weitergibt.
Dadurch wird der Kolben 5 in dem Ventil 3 so verschoben, daß das in die Leitung ι eintretende Preßöl durch das Ventil
hindurch durch die Zuleitung 42 über den Kolben 14 geführt und die obere vordere
Walze 20, die in dem unteren Flansch 43 des Zylinders 13 gelagert ist, angehoben wird.
Das Anheben dieser oberen vorderen Walze 20 wird so lange vor sich gehen, bis
die in dem Flansch 44 *des Zylinders 13 angebrachte, in der Höhe einstellbare Stoßstange
45 an dem Hebel 39 anstößt. Dadurch wird zuerst über den auf der Schubstange 37
aufgesetzten Stellring 46 (Abb. 3) die Druckfeder 36 zusammengepreßt und die Klappe 34
so weit nach unten gedrückt, daß die Zuführung des nächstfolgenden Stammes ohne
weiteres erfolgen kann. Gleichzeitig wird aber auch erreicht, daß die Verschiebung des
Kolbens 5 erst dann erfolgt, wenn der Hebel 39 an der an dem Doppelwinkelhebel 40 angebrachten
Einstellschraube 47 anliegt. Der Rastenstift 7 muß daher, auf der schrägen Fläche des Kolbens 5 angelegt, nicht gegen
die Feder 36 arbeiten, sondern, da zwischen dem Hebel 39 und der Einstellschraube 41
des Doppelwinkelhebels 40 ein freier Raum bleibt, lediglich den Doppelwinkelhebel 40
mit bewegen, und zwar so weit, bis der Kolben 5 sich in der in Abb. 1 gezeigten
Ruhestellung befindet.
Während des Hochgehens der oberen vorderen Walze 20 ist das in dem Ventil 3 angebrachte
Rückschlagventil 18 geschlossen, während das in dem Ventil 4 liegende Rückschlagventil
19 geöffnet ist und der in dem no Zylinder 23 vorhandene Öldruck durch das
Druckreglerventil 16 bestimmt wird. Wie eingangs schon erwähnt, wird der Öldruck,
der zum Anheben der Einzugswalzen 20 und 21 notwendig und von dem jeweils erforderliehen,
durch das Ventil 16 bestimmten Anpreßdruck verschieden ist, durch besondere,
in den Zuleitungen 1 und 2 eingebaute Druckreglerventile 65 und 66 einmalig bestimmt
und gleichbleibend gehalten.
Die Abb. 4 und 5 zeigen im einzelnen die Steuervorrichtung, durch welche die Bewe-
gung der hinteren oberen Walze von der Bewegung der vorderen oberen Walze abhängig
gemacht wird.
Da der Abstand der beiden oberen Walzen
20 und 21 in der Bewegungsrichtung des Holzes festliegt und die Steuervorgänge für
die hintere obere Walze 21 durch die Bewegung der vorderen oberen Walze 20 insofern
bedingt sind, als z. B. nach Tiefgehen der vorderen Walze 20 der Stamm 15 eine ganz
bestimmte Strecke vorgeschoben werden muß, bis er so unter der hinteren oberen Walze 21
liegt, daß auch diese auf ihn auf trifft, andererseits aber nach Hochgehen der vorderen
oberen Walze wiederum von dem Stamm 15 ein ganz bestimmter Weg zurückgelegt werden
muß, bis das Ende desselben auch unter der hinteren oberen Walze durchgeschoben
sein wird, besteht die Möglichkeit, daß eine ao von der Fördervorrichtung des Stammes aus
angetriebene Steuervorrichtung in Abhängigkeit vom Heben bzw. Senken der vorderen
oberen Walze 20 die hintere obere Walze 21 steuert. . Dies geschieht dadurch, daß eine
as Steuerscheibe 48, die auf der oberhalb der Ventile im Vollgatter rahmen gelagerten Welle
49 lose drehbar angeordnet ist, mit Unterbrechungen, die durch das Heben bzw. Senken
der oberen vorderen Walze 20 bedingt sind, 3Q von der vorderen unteren Walze 61 aus in
Umdrehung versetzt wird. Dies kann durch ein geeignetes Übertragungsgetriebe, z. B.
über Ketten 62, 63 und ein Zwischenvorgelege 64, geschehen (Abb. 4). In dieser Steueischeibe
48 ist eine Eintourenkupplung 50 in bekannter Ausführung und Wirkungsweise
eingebaut. Diese Eintourenkupplung 50 greift in das von der Fördervorrichtung aus angetriebene,
auf der Welle 49 sitzende Rästenrad 51 in dem Augenblick ein, in dem durch
die Schubstange 37, die über den Hebel 35 mit der Klappe 34 verbunden ist, der Hebel
52 angehoben wird und diese Kupplung freigibt. Nunmehr ist eine Verbindung der Nockenscheibe 48 mit dem Rastenrad 51 hergestellt,
und die Scheibe 48 -wird sich gemeinsam mit dem Rastenrad 51 und der
Welle 49 so lange drehen, bis die Eintourenkupplung 50 an den Winkelhebel 53 anstößt
und die Nockenscheibe 48 von dem sich dauernd drehenden Rastenrad 51 gelöst wird.
Während der halben Umdrehung, die die Nockenscheibe 48, durch die Verbindung mit
dem Rastenrad 51 bedingt, gemacht hat, ist der Nocken 54 in die in Abb. 5 gezeigte
Stellung gebracht worden und hat, an dem Bolzen 55 des um die Achse 56 drehbar angeordneten
Hebels 57 in bekannter Weise vorbeistreifend, über die Schubstangen 58
und 30 hinweg den Kolben 6 des Ventils
4 so verschoben, daß die obere hintere Walze 2i durch, den Preßzylinder angehoben
wird.
Die hochgehende hintere obere Walze 21
verschiebt in der eingangs schon beschriebenen Weise den Kolben 6 so, daß in der
oberen Ruhestellung die hintere obere Walze unbedingt sicher festgehalten wird.
Nach Einbringen eines neuen Stammes 15
unter die vordere obere Walze 20 wird diese Walze 20 von dem die Maschine bedienenden
Arbeiter durch Umstellen des Ventils 3, d. h. durch Verschieben des Kolbens 5 in diesem
Ventil 3 mittels des Handhebels 59 (Abb. 2), nach unten bewegt. Dadurch wird der
Doppelwinkelhebel 40, an dem der Kolben 5 des Ventils 3 angebracht ist, in der Pfeilrichtung
bewegt und gleichzeitig der Winkelhebel 53 so angehoben, daß die Eintourenkupplung
50 wiederum in das Rastenrad 51 eingreifen kann und die Nockenscheibe 48 in
Umdrehung versetzt wird, und zwar so lange, bis die Eintourenkupplung 50 an dem Hebel
52 anstößt, der infolge des Tiefgehens der Schubstange 37 in seine Ruhelage zurückgekehrt
ist. Während dieser zweiten halben Umdrehung der Nockenscheibe 48 wird der
Nocken 60 hinter den Bolzen 55 des Hebels
57 greifen und den Kolben 6 des Ventils in die in Abb. 4 gezeigte Stellung bringen. Dadurch
wird die obere hintere Walze 21 durch den Preßzylinder 23 nach unten auf das Holz
gedrückt.
Durch die von der Drehbewegung der vorderen oberen Walze und dadurch von der
Fördergeschwindigkeit des zu schneidenden Stammes abhängig gemachte Steuervorrichtung
ist erreicht, daß eine Bedienung der hinteren oberen Walze durch das Bedienungspersonal
des Vollgatters vollständig überflüssig wird und daß gleichzeitig eine
Fehlbedienung dieser Walze 21 ausgeschlossen ist.
Nicht nur eine große Vereinfachung der Bedienung des Vollgatters und dadurch bedeutende
Leistungssteigerung, sondern darüber hinaus noch eine unbedingte Sicherheit gegen jeglichen Bedienungsfehler sind durch
diese Steuereinrichtung erreicht.
Claims (3)
110 Patentansprüche:
i. Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung
an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen mit selbsttätigem
Holzeinzug, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Werkstückes betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Heben und Senken der hinteren oberen Walze (21) durch eine von der .
unteren vorderen Walze (61) angetriebene und von der oberen vorderen Walze (20)
beeinflußte Steuervorrichtung (z. B. eine
umlaufende Nockenscheibe 48) bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung
mit dem Walzenantrieb durch eine Eintourenkupplung (50, 51) verbunden
ist, die während einer Umdrehung an mehreren Stellen außer Wirkung gesetzt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen
des zum Heben der beiden oberen Walzen (20, 21) notwendigen Druckes
unabhängig voneinander wirkende Druckreglerventile (65, 66) vorgesehen sind, während zum stufenlosen Einstellen des
Preßdruckes ein gemeinsam für beide Oberwalzen (20, 21) wirkendes Druckreglerventil
(16) vorgesehen und zum Verhindern des Überfließens von Drucköl von dem einen nach dem anderen Steuerventil
(3, 4) Rückschlagventile (18, 19) angeordnet sind.
4, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile
(3, 4) mit einer unter Druck stehenden Stellvorrichtung (7, 8) versehen sind, welche die Steuerkolben
(S, 6) nach Anheben der Oberwalzen (20, 21) in ihre Mittelstellung verschiebt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94829D DE658052C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94829D DE658052C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658052C true DE658052C (de) | 1938-09-02 |
Family
ID=7614202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94829D Expired DE658052C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Hydraulische Walzenheb- und Senkvorrichtung an Vollgattern und anderen Holzbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658052C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2788033A (en) * | 1954-01-04 | 1957-04-09 | Soderhamns Verkst Er Ab | Automatically adjustable gang saw |
| DE974448C (de) * | 1950-01-12 | 1960-12-29 | Eisengiesserei Gatterlinck | Besaeumkreissaege |
-
1934
- 1934-08-19 DE DEW94829D patent/DE658052C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974448C (de) * | 1950-01-12 | 1960-12-29 | Eisengiesserei Gatterlinck | Besaeumkreissaege |
| US2788033A (en) * | 1954-01-04 | 1957-04-09 | Soderhamns Verkst Er Ab | Automatically adjustable gang saw |
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