DE914098C - Hydraulische Kniehebelpresse - Google Patents

Hydraulische Kniehebelpresse

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DE914098C DES21567A DES0021567A DE914098C DE 914098 C DE914098 C DE 914098C DE S21567 A DES21567 A DE S21567A DE S0021567 A DES0021567 A DE S0021567A DE 914098 C DE914098 C DE 914098C
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
    • B30B1/16Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by fluid-pressure means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Hydraulische Kniehebelpresse Bei der spanlosen Bearbeitung von Leder und ähnlichen weichen Stoffen, wie Hartpappe, Textilien, Filzen, Asbest und sonstigen Kunststoffen, treten besonders dann erhebliche Schwierigkeiten auf, wenn es sich um Preß- und Stanzflächen größerer Ausdehnung handelt.
  • So müssen z. B. beim Ausstanzen von Karosserieteilen aus Hartpappe oder Hartfaserplatten mehrere sehr unterschiedlich geformte Stanzteile in einem einzigen Werkzeug zusammengefaßt werden, welches sich möglichst über die gesamte zur Verfügung stehende Preß- oder Stanzfläche erstreckt. Infolge der unterschiedlichen Form solcher Stanzteile treten unter Umständen auch große Verschiebungen mit Bezug auf den gemeinsamen Schnittschwerpunkt ein, so daß eine zur Tischführung einigermaßen richtig ausgemittelte Kräfteverteilung in der Maschine in den meisten Fällen nicht möglich ist. Ausschlaggebend ist vielmehr die günstigste Ausnutzung des Stanzgutes im Hinblick auf die äußeren Umrisse der einzelnen Stanzteile. In solchen Fällen ist eine genaue, planparallele Führung der Preß- oder Stanzflächen zueinander von ausschlaggebender Bedeutung. In der Regel müssen daher die üblichen zu Verkantungserscheinungen neigenden SchlittenführungendurchLenker mitkinematisch gesicherter Parallelführung ersetzt werden.
  • Weitere Erschwernisse ergeben sich aus dem Auf- bau solcher Stanzwerkzeuge, die mit Rücksicht auf die geringen Kosten in der Regel aus Bandstahl bestehen, ' welcher in eine gemeinsame Sperrholzplatte eingelasse.n ist. DerartigeWerkzeuge sind-nicht widerstandsf ähig genug, um mit dem sonst üblichen Stanzklotz oder einer ähnlich wirkenden Stanzunterlage zusammenzuarbeiten. In diesen Fällen muß vielmehr unmittelbar gegen eine nach Möglichkeit geschliffene Stahlplatte gestanzt werden. Bei Verwendung des üblichen Stanzklotzes oder einer sonstigen nachgiebigen Stanzunterlage würden derartige Werkzeuge in kurzer Zeit unbrauchbar werden. Derartige Arbeitsverhältnisse machen besondere Einrichtungen der Maschine erforderlich, welche im wesentlichen darauf hinauslaufen, die Hesserschneide bis auf Bruchteile von Millimetern an die geschliffene Stahlplatte heranzuführen, ohne sie jedoch zu berühren. Besonders bei verhältnismäßig harten oder halbharten Werkstoffen wird eine Trennung des Stanzgutes in dieser Weise herbeigeführt, obwohl die Messerschneide theoretisch das Material nicht vollständig durchdringt.
  • Um nun einerseits an jeder Stelle einer ausgedehnten Stanzfläche die völlige Trennung herbeizuführen, aber andererseits auch eine unmittelbare Berührung derMesserschneide mit der geschliffenen Stahlplatte zu vermeiden, sind die Erfordernisse, welche an die genaue Führung der Preß- oder Stanzflächen zueinander gestellt werden müssen, ungewöhnlich schwierig zu erfüllen. So müssen z. B. Vorkehrungen getroffen sein, daß sämtliche Lagerspiele in den Getriebeteilen zur Herbeiführung der Preß- oder Stanzbewegung im Augenblick des Durchstanzens aufgehoben sind. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß der Preß- oder Stanztisch gegenüber einem ortsfesten Oberbalken Querhaupt) angehoben wird. Würde die Stanzbewegung in umgekehrter Weise, also durch Absenkung des Querhauptes erfolgen, so wäre es unmöglich, die Messerschneide nahe genug an die Stanzunterlage heranzuführen, ohne diese nach erfolgter Ab- trennung des Stanzgutes zu berühren. Es würde vielmehr kurz vor Beendigung der Preß- oder Stanzbewegung im Augenblick der Durchtrennung des Stanzgutes der Preß- oder Stanzwiderstand plötzlich so gut wie vollständig aufgehoben sein. Als Folge davon würde das verhältnismäßig schwere Querhaupt mindestens in dem Maße niedersinken (nachfallen), wie es die unvermeidlichen Lagerspiele in den Gelenken der getrieblichen Kette summierenderweise gestatten. Die Messerschneide würde dabei schlagartig auf die Stanzplatte auftreffen und in kurzer Zeit unbrauchbar sein. Demgegenüber ist bei aufsteigender Bewegung des Preß- oder Stanztisches eine derartige Wirkung ausgeschlossen. Durch das Eigengewicht des Preß-oder Stanztisches sowie der anschließenden Glieder seines Antriebes werden die Lagerspiele in den Gelenkverbindungen auch noch über den Zeitpunkt der Auflösung des Preß- oder Stanzwiderstandes hinaus aufgehoben. Eine zerstörende Wirkung auf die Messerschneide kann infolgedessen nicht eintreten.
  • Demgegenüber ist die Beseitigung anderer Ursachen für die frühzeitige Zerstörung des Werkzeuges erheblich schwieriger. So müssen z. B. die Einflüsse aus der unvermeidlichen Formänderung sämtlicher am Preß- oder Stanzvorgang beteiligten Maschinenglieder auf die Messerschneide nach Möglichkeit ausgeschaltet werden, sobald eine Stahlplatte als Stanzunterlage verwendet wird. Die bisher bekannten Einrichtungen zur Beseitigung dieser Erschwernisse bestanden im wesentlichen in einer weitestgehenden Überdimensionierung der im Kraftfluß liegenden Maschinenteile. Die nach solchen Grundsätzen entwickelten Bauformen waren im Vergleich zu den für das Pressen und Stanzen der eingangs aufgeführten Werkstoffe erforderlichen Kräften unverhältnismäßig unförmig und schwer.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß insbesondere die empfindlichen Stanzwerkzeuge innerhalb der Stanzfläche in sich schon unter der Einwirkung ganz geringer Kräfte nachgeben und ohne Schaden zu leiden beim Auftreten des Preß-oder Stanzdruckes sich in gewissen Grenzen absichtlich in geringem Maße verkrümmten Stanzflächen anschmiegen. Außerdem braucht die Schneide des Stanzmessers beim Verarbeiten harter und halbharter Werkstoffe nicht unbedingt messerscharf zu Sein, sondern kann vielmehr in einer wenn auch äußerst schmalen Fläche auslaufen, ohne den Stanzvorgang wesentlich zu erschweren. Nun ist die Schnittlänge eines entsprechend großflächigen und kombinierten Stanzmessers in der Regel ebenfalls verhältnismäßig umfangreich, so daß beim Anschmiegen des Stanzwerkzeuges an eine in geringem Maße vorgekrümmte oder absichtlich vorgespannte Stanzfläche keine Beschädigung der Messerschneide auftreten kann. Es handelt sich also bei der Erfindung darum, die preßwirksamen Stanzflächen im Augenblick des Durchstanzens bz-,v. beim Auftreten des Enddruckes derart gegeneinander abzustimmen, daß durch die unvermeidliche elastische Formänderung der Stanzfläche Beschädigungen des Werkzeuges nicht auftreten können. Zu diesem Zweck wird durch relativ zueinander veränderliche Stützmittel die Aufspannfläche oder Auflagefläche des Stanztisches derart vorgeformt, daß das Stanz- oder Preßwerkzeug in der Endstellung in seiner ganzen Ausdehnung in gleichem Maße und unter annähernd gleicher Belastung der Stanzfläche gegenübertritt.
  • Die Erfindung besteht demnach im wesentlichen darin, daß gegenüber einem Querhaupt mit verhältnismäßig geringer elastischer Formänderung ein genau planparallel verschiebbarer Pressentisch angeordnet ist, welcher im Gegensatz zum feststehenden Querhaupt unter verhältnismäßig geringem Kraftaufwand verformt werden kann. Infolge einer mehrfachen getrieblichen Abstützung wird gegenüber einem besonders biegungs- und verdrehungssteifen Maschinensockel unter Berücksichtigung der jeweils auftretenden Stanz- oder Preßkräfte der Pressentisch einer vorbestimmbaren Formänderung unterzogen, die über die ganze Ausdehnung der Stanzfläche hinweg genau gleichen Abstand und Druck in der Endlage sicherstellt.
  • Um nun die Formänderung den jeweiligen Erfordernissen anzupassen, sind die Stützmittel einzeln und gemeinsam verstellbar. Die Einzelverstellung erfolgt zwecks Korrektur der mit Bezug auf das Stanzwerkzeug jeweils zu erwartenden Formänderung, die gemeinsame Einstellung der Stützmittel dagegen bei Verwendung verschieden hoher Werkzeuge.
  • Der Pressentisch wird gegenüber dem festen Querhaupt im wesentlichen durch Zusammenwirkung eines doppelten Kniehebelgetriebes, welches parallel geschaltet ist, mit einem dritten Kniehebelgetriebe, in dessen Kniegelenk ein durchgehender Führungsbalken eingeschaltet ist, genau parallel geführt. Das dritte Kniehebelgetriebe liegt jedoch gegenüber den beiden anderen Kniehebelgetrieben in Hintereinanderschaltung. Die Anordnung des Führungsbalkens ist derart, daß von ihm aus sämtliche Kniehebelgetriebe angetrieben bzw. gesteuert werden.
  • Der Führungsbalken kann sowohl hydraulisch als auch mechanisch angetrieben sein. Im Fall des hydraulischen Antriebs besteht gegenüber den bisher bekannten Anordnungen der große Vorzug, daß mehrere hydraulische Kolben auf ihn einwirken können, ohne daß bei außermittiger Beanspruchung des Pressentisches Verkantungen auftreten können, d. h. die genaue planparallele Führung gestört würde. In beiden Fällen ist der im dritten Kniehebelgetriebe liegende Führungsbalken außerordentlich zweckmäßig, um mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand und beschleunigter Anstellbewegung des Pressentisches verhältnismäßig große Druckkräfte auf das Werkstück auszuüben.
  • Von besonderem Vorteil ist die Anordnung des durchgehenden Führungsbalkens bei vollhydraulischem Antrieb durch mehrere Druckzylinder. Dabei hebt sich der Führungsbalken schneller an als der Pressentisch und findet seine obere Bewegungsbegrenzung in den Strecklagen der Kniehebelgetriebe durch den Pressentisch selbst. Der Pressentisch erhält auf diese Weise einen zusätzlichen Druck, welcher aber im Vergleich zu dem der beiden Knickstützenreihen verhältnismäßig gering ist. Dadurch entsteht in etwa mittlerer Breite zwischen den beiden Knickstützenreihen eine zusätzliche dritte Stütze, die praktisch über die ganze Länge des Pressentisches hinweg wirksam ist. Etwaige während des Preß- oder Stanzvorganges auftretende Formänderungen werden dadurch beseitigt und bei Verwendung empfindlicher Stanzwerkzeuge die Messerschneiden geschont. Ist der Führungsbalken in Zusammenwirkung mit einer nach der Erfindung möglichen mehrfachen Hy- draulik bereits von großem Vorteil, so kommt seiner zusätzlichen Wirkung als dritte Stütze für den Pressentisch in besonderen Fällen erhöhte Bedeutung zu.
  • Die Anordnung mehrerer parallel geschalteter hydraulischer Druckzylinder an einem durchgehenden Führungsbalken ermöglicht außerdem, die Maschine mit beliebiger Durchgangsbreite zu bauen. , Infolge der einheitlichen, Durchbildung sämtlicher für alle Breiten verwendbaren Grundgetriebe ist gewissermaßen ein Gesamtaufbau nach dem Baukastensystern möglich, wobei sich die baulichen Unterschiede bei verschiedenen Durchgangsbreiten lediglich auf eine entsprechende Vermehrung an sich im wesentlichen gleichbleibender Getriebegruppen beschränken. Dadurch ist im Hinblick auf eine rationelle Herstellung der fertigungsmäßig schwierigsten Bestandteile mit einfachen Mitteln eine weitgehende Anpassung maßlich sehr unterschiedlicher Bedarfsfälle möglich.
  • In Zusammenwirkung mit dem dreifachen Kniehebelgetriebe ist der im Ausführungsbeispiel gewählte hydraulische Antrieb ebenfalls von großem Vorteil, weil innerhalb der Hydraulik mit einfachsten Mitteln Vorsorge getroffen werden kann, den Leerweg des Pressentisches zumindest im Eilgang zudurchlaufen. NurbeibesondersschwierigenPreß-und Stanzarbeiten wird der druckwirksame Teil des Gesamtweges in Abhängigkeit vom Arbeitswiderstand mit geringerer Kolbengeschwindigkeit, dafür aber unter großem Kraftaufwand zurückgelegt. Der Übergang vom Eilgang in den eigentliehen Arbeitsgang vollzieht sich dabei in an sich bekannter Weise völlig selbsttätig.
  • So werden in der nachfolgenden Beschreibung besondere Einrichtungen vorgeschlagen, durch welche bei nur geringem Arbeitswiderstand der gesamte Arbeitshub im Eilgang zurückgelegt wird und der Hub des Pressentisches in einfachster Weise dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt werden kann. Demgegenüber erfolgt in Abhängigkeit des Arbeitswiderstandes selbsttätig eine hydraulische Umschaltung auf geringere Kolbengeschwindigkeit und hohen Druck. Im Ausführungsbeispiel wird vorzugsweise die Anordnung besonderer Eilgang- und Arbeitskolben vorgeschlagen, deren Kolbenflächen in einem zur Kniehebelwirkung besonders abgestimmten Verhältnis stehen. Statt dessen kann natürlich auch mit einer Pumpe gearbeitet werden, die mehrere Druckstufen zuläßt oder entsprechend unterteilt ist.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 4, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 4, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 7, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 7, Fig. 6 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig.:2 in der Knicklage der Kniehebelgetriebe, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 2 in der Strecklage der Kniehebelgetriebe, Fig. 8 eine vergrößerte Einzeldarstellung der Rückholvorrichtung für die Knickstützen in der Knicklage, Fig. 9 eine vergrößerte Einzeldarstellung der Rückholvorrichtung für die Knickstützen in der Strecklage, Fig. io ein Schaltungsschema über die Zusammenwirkung der Hydraulik mit dem Einlösegestänge, Fig. i i eine Prinzi#skizze des Steuerschiebers beim Eilgang, Fig. 12, eine Prinzipskizze des Steuerschiebers beim Arbeitsgang, Fig. 13 eine Prinzipskizze des Steuerschiebers während der Rückbewegung des Pressentisches, Fig. 14 eine Prinzipskizze des Steuerschiebers in der Ruhelage der Maschine, während welcher der durch die Pumpe geförderte Ölstrorn drucklos umgewälzt wird.
  • Das Unterteil A einer Presse oder Stanze ist mit einem Querhaupt B durch die Säulen i fest verbunden (Fig. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7). An den Säulen i gleitet der Pressentisch C auf und nieder, während das Querhaupt B feststeht. Der Pressentisch C wird durch Knickstützenpaare D und E derart bewegt (Fig. 6, 7), daß in jeder Höhenlage des Pressentisches C die Planparallelität der Stanzflächen 2, und 3 sichergestellt ist, die bei entsprechender Einstellung auch als Aufspannfläche für die Preß- und Stanzwerkzeuge dienen können. Während nun das Unterteil A der Presse oder Stanze und das mit ihm fest verbundene Querhaupt B außerordentlich biegungsfest und verdrehungssteif ausgebildet sind (Fig. 2, 3, 6, 7), vermag sich der Pressentisch C unter dem Einfluß der in entsprechender Weise eingestellten Knickstützen D und E den geringfügigen Formänderungen des Querhauptes B und des Unterteils A anzupassen (Fig. 3).
  • Die Knickstützenpaare D und E sind durch ein weiteres, im wesentlichen in der Horizontalebene wirkendes Kniehebelgetriebe F, G, H (Fig. 7) miteinander verbunden, in dessen Kniegelenk ein über die ganze Maschinenbreite durchgehender Führungsbalken G eingeschaltet ist (Fig. 2, 4, 6, 7). Der Führungsbalken G wird durch eine Mehrzahl hydraulischer Preßzylinder 4, 5, 6 auf und ab be- wegt und iist durch besondere Säulen 7, 8 gegen Quer- und Längsverschiebungen gesichert. Seine Aufundabbewegung vollzieht sich außerdem aber auch unter der kinematischen Einwirkung der Kniehebelgetriebe, so daß ein Verkanten in den Führungsbahnen der Säulen 7 und 8 nicht möglich ist. In der unteren kulielage stützt sich der Pressentisch C auf die Säulen 7 und 8, welche seinen Hubweg nach unten begrenzen (Fig. 6). Die Begrenzung nach oben erfolgt in der Regel durch -die Knickstützenpaare D und E, wobei aber der Führungsbalken G in der Strecklage des Kniehebelgetriebes F, G, H die Unterseite des Pressentisches berührt (Fig. 7). Der Steuermer-hanismus für die hydraulische Tischbewegung kann aber auch so eingestellt werden, daß eine Berührung an dieser Stelle nicht stattfindet. In diesem Fall wirkt ein fester Anschlag des Führüngsbalkens G mit einer Abreißklinke zusammen, durch deren selbsttätige Entkupplung mit dem Steuergestänge die Rücklaufbewegung eingeleitet wird. Dieser Schaltvorgang vollzieht sich unabhängig von der Stellung der beiden Einlösehebel 9 und io (Fig. i, io), deren Bedeutung noch näher geschildert wird.
  • Das Unterteil A der Presse oder Stanze besteht vorteilhafterweise aus den seitlichen Holmen i i und 12, die durch eine besondere Bodenplatte 13 miteinander verbunden sind (Fig. 6, 7). Auch die Bodenplatte 13 ist besonders starr und widerstaondsfällig gegen Biegung und Verwindung durchgebildet und bildet gleichzeitig den Ölsumpf für die hydraulische Tischbewegung. Die Oberseite der Grundplatte 13 trägt sowohl die Säulen, 7 und 8 als auch die ebenfalls feststehenden Antriebskelben 14, 15 und 16 für den Führungsbalken G (Fig. 7). Außerdein sind auf der Bodenplatte der Antriebsmotor 17, eine Pumpe 18 und ein Steuerschieber ig befestigt. Die Antriebskolben 14, 15, 16 sind durch Rohrleitungen 20, 21, :22, untereinander und mit dem Steuerschieber ig einerseits sowie durch eige weitere Rohrleitung 23 mit der Pumpe 18 und dem Überdruckventil andererseits verbunden (Fig. 5). Die Wirkungs-,veise des hydraulischen Antriebs wird weiter unten an Hand eines besonderen Schaltungsschemlas (Fig. io, 11, 12, 13, 14) näher erläutert.
  • In nächster Nähe der Befestigungsflächen mit dien seitlichen Holmen ii und 12- des Unterteils A trägt die Bodenplatte außerdem auf beiden Seiten eine Mehrzahl besonders angeordneter Einstellschlitten 2,5, 26 für die Knickstützen D und E. Vorteilhafterweise ist die Bodenplatte 13 an diesen Stellen mit efitsprechenden Schultern 27, 28 versehen, die auf Gegenschultern .29 und 3o der seitlichen Holme i i und 12, aufliegen (Fig. 6, 7). Im wesentlichen dienen die Schulterpaare 2,7, 29 und 28, 30 zur übertragung der hohen Stützkräfte auf die Holme ii und 12, welche ähnlich dem Querhaupt B besonders starr und widerstandsfähig gegen Durchbiegung in senkrechter Richtung ausgebildet sind. Mittels entsprechender Führungsleisten 31, 32 sind die Stützschlitten 25, 26 (Einstellschlitten) in der Bodenplatte 13 längs verschiebbar geführt. Die Einstellschlitten 25 und 26 sind an der Oberseite mit Schrägflächen 33 und 34 versehen, welche die unteren Stützlager 35 und 36 tragen. Die Stützlager 35 und 36 sind in ähnlicher Weise mittels besonderer Führungsleisten 37, 38 an den Einstellschlitten :25 und 26 geführt, wie die letzteren auf der Bodenplatte 13.
  • Sämtliche Einstellschlitten 25 und 26 werden mittels besonderer Gewindespindeln 39, 40 (Fig. 7) gemeinsam auf der Bodenplatte 13 und unter den unteren Stützlagern 35 und 36 längs verschoben. Mit Rücksicht auf die große Genauigkeit in der Parallelführung des Pressentisches C sind die Einstellschlitten :25, 26 den unteren Stützlagern 35, 36 für die Knickstützenpaare D, F einzeln zugeordnet, aber über den jeweils zu einer Knickstützenreihe gehörigen Gewindespindeln 39, 4o relativ zueinander verschiebbar und mittels Ringmutterpaaren 41, 42 auf ihnen voreinstellbar zu befestigen (Fig. 3). Die Gewindespindeln 39, 4o sind an ihren En,den 43, 44 (Fig. 5) in Lageraugen 45, 46 geführt, welche auf der Bodenplatte 13 befestigt und mit Muttergewinden versehen sind. Außerdem besitzen diese Gewinde die genau gleiche Steigung, so daß bei einer Drehung der Gewindespindeln 39 und 40 um gleiche Winkelwege mittels einer entsprechenden Antriebsvorrichtung auf beiden Maschinenseiten sämtliche Einstellschlitten 25 und 26 in gleicher Weise und um den gleichen Betrag längs verschoben werden können (Fig. 3, 5, 6, 7). Die gegenüberliegenden Enden 47, 48 der Gewindespindeln 39, 40 sind mit Nuten versehen, in welchen Federkeile geführt sind, die in die Bohrung der Winkelräder 49, 5o eingesetzt sind. Diese werden in besonderen, zweckmäßigerweise als Gehäuse ausgebildeten Lagerböcken 5 1 und 5.2 drehbar geführt und durch Stellringe 53 und 54 gegen Seitwärtsverschiebung gehalten. Die Winkelräder 49, 50 bilden mit den Winkelrädern 55, 56 Kegelradpaare, welche zweckmäßigerweise von oben her mittels Standwellen 57, 58 angetrieben sind,. Die oberen Enden der Standwellen 57 und 58 tragen ebenfalls zu Kegelradpaaren vereinigte Winkelräder 59, 6o und 61, 62, wobei die Winkelräder 6o und 62 zweckmäßigerweise auf einer gemeinsamen, horizontal liegenden Welle 63 (Fig. 3, 4) befestigt sind, die von beiden Seiten aus durch Handräder 64, 65 betätigt werden kann. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel kann auch statt der Handräder zweckmäßigerweise ein Hilfsmotor angeschlossen sein, welcher mittels Druckknöpfen vorn Bedienungsstand der Maschine etwa. ferngesteuert ist. Wird die gemeinsame Antriebswelle 63 in dieser oder ähnlicher Weise gedreht, so drehen sich auch die Winkelräder 49 und 5o und nehmen dabei die Gewindespindeln 39 und 40 mit. Da aber die letzteren im Ausführungsbeispiel mit ihren abgekehrten Enden in den Muttergewinden der Lageraugen 45 und 46 geführt sind, verschieben, sich die Gewindespindeln 39, 4o dabei in gleichem Maße unter Mitnahme der auf ihr befestigten Einstellschlitten 25 und 26.
  • Ist nun schon beim Zusammenbau der Maschine durch entsprechende Einstellung der Mutterpaare 41 und 4:2 ein entsprechender Ausgleich der zu erwartenden geringen Formänderung der Gestellteile A und B möglich, so wird diese neuartige Einstellmöglichkeit noch verfeinert durch eine weitere nachgeordnete (überlagerte) Einstellmöglichkeit der Stützlager35 und 36 mittels von außen her bequem zugänglicher Exzenterwellen 68, 69 (Fig. i, 3, 6, 7). Im Gegensatz zur ersteren bietet die letztgenannte Einstellmöglichkeit jedoch eine nachträgliche, den jeweils zur Verwendung gelangenden Werkzeugen entsprechende Korrektur in der Höheneinstellung der einzelnen Knickstätzenpaare D, E innerhalb entsprechender, durch die Exzentrizität der an den Exzenterwellen 68, 69 angebrachter Zapfen 70, 71. Die Exzenterzapfen 70, 71 tragen zweckmäßigerweise Gleitsteine 72, 73, welche etwa in prismatischen, senkrecht angeordneten Führungsbahnen der Stützlager 35, 36 auf und nieder bewegt werden können (Fig. 5, 6, 7). Diese Einrichtung kann aber auch durch andere Einrichtungen mit ähnlicher Wirkung, welche von außen her einzeln zugänglich und bedienbar sind, ersetzt werden. Um eine unbeabsichtigte Selbstverstellung der Exzenterwellen 68, 69 (Fig. 6) zu vermeiden, sind an den äußeren Enden Flächen 74, 75 angebrauchte, auf welchen in besonderer Weise ausgebildete Sicherungsflansche 76, 77 abnehmbar aufgesetzt sind. je nach Flächenzahl müssen die Sicherungsflansche als Kreisteilscheiben ausgebildet und entsprechend bemessen sein, beim Ausführungsbeispiel also entsprechend der Anordnung eines Vierkantes mindestens einen Viertelkreis bilden. Dementsprechend sind die Sicherungsflansche 76, 77 mit etwa viertelkreisförmigen Schlitzen versehen, die mit Klemmschrauben 78, 79 zusammenwirken. Überschreitet der Verstellweg die durch die Länge des Bogenschlitzes gegebenen Grenzen, so müssen die Sicherungsflansche 76, 77 von den Exzenterwellen 68, 69 abgezogen und umgesteckt werden.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung liegt in einer neuartigen Einrichtung, um bei der Aufwärtsbewegung des Pressentisches C das Ausheben der Stützlager 35 und 36 (Fig. 7) aus den Schlittenführungen der Einstellschlitten 25 und 26 zu verhindern. Sobald nämlich der Führungsbalken G unter der Einwirkung des hydraulischen Druckes nach aufwärts bewegt wi rd, haben die in der Knicklage befindlichen Stützen das Bestreben, sich unter dem Druck der Lenker F und H anstatt nach auswärts nach einwärts zu bewegen, weil das Eigengewicht des Pressentisches C durch die nach einwärts gerichtete Lage der Kniehebel So, 81 eine ebenfalls nach einwärts gerichtete Komponente der Kniegelenke mit der Gelenkachse 82, 83 (Fig. 4, 6, 7) hervorruft. Durch diese nach einwärts gerichtete Kraftkomponente werden zunächst in den unteren Kniehebelpaaren 84, 85 Zugkräfte wirksam, die die Stützlager 35, 36 zunächst von ihren Schrägflächen 33, 34 abzuheben suchen. Es wäre nun naheliegend, statt der offenen Prismenführungen die Einstellschlitten 25, 26 mit geschlossenen Führungen auszustatten, die das Anheben verhindern. Bei der Vielzahl der einzeln verstellbaren Stütz-'lager wäre aber eine derartige Einrichtung verhältnismäßig umständlich und teuer. Demgegenüber ist die im Ausführungsbeispiel gezeigte Einrichtung äußerst einfach und zuverlässig. Diese neuartige Einrichtung an Kniehebelpressen beruht auf dem Gedanken, die kinernatisch als Koppel wirkenden Lenkerpaare F, H als Niederhalter bzw. als Rückholvorrichtung zu benutzen, indem der Wendepunkt oder eine geeignete Wendestrecke K gegenüber einer Wälzbank W angeordnet ist, an welcher der zur Koppelkurve gehörige Koppelpunkt P zeilzügig (äquidistant) entlang geführt wird (Fig. 7, 8, 9).
  • Zu diesem Zweck sind auf den durchgehenden Gelenkbolzen 82, 83, 86, 87 besonders ausgebildete Lenker (Koppellenker) 88, 89 befestigt, die an einem außerhalb der Lenkerachse gelegenen Koppelpunkt P Rollenbolzen go, gi tragen, auf welchen zum Zweck der Reibungsverminderung besondere Rollen 92, 93 gelagert sind. In der in Fig. 8 dargestellten Knicklage der Kniehebel 81, 85 liegt die Rolle 93 auf einer am seitlichen Holm i i des Maschinengestells 11, 13, 12 (A) befestigten Wälzbank W an. Im Verlauf der Aufwärtsbewegung des Führungsbalkens G durchsehreitet der Koppelpunkt P (Fig. 8) den gekrümmten Kurvenast K über den Wendepunkt hinweg bis zum Endpunkt P' (Fig. 9), wobei er unter Vermittlung der Laufrollen 9:2 und 93 äquidistant zur Wälzbank entlang geführt wird. Die örtliche Lage des Koppelpunktes P zur Lenkerachse der Koppellenker 88, 89 ist nun so gewählt, daß er beim überschreiten des Wendepunktes die Wälzbank verläßt. An dieser Stelle haben aber bereits die Kniehebel 8o, 81 und 84, 85 sich der Strecklage so weit genähert, daß die ursprünglich nach innen gerichtete Bewegungstendenz der Kniegelenke 82, 83 sich zu einer nach außen gerichteten Bewegungstendenz umgekehrt hat. Die obenerwähnte einwärts gerichtete Kraftkomponente hat sich mit anderen Worten an dieser Stelle gewissermaßen von einem negativen Wert in einen positiven umgewandelt, welcher nun seinerseits nicht mehr bestrebt ist, die Stützlager 35, 36 von ihren Stützflächen 33, 34 abzuheben, sondern vielmehr auf die letzteren aufzupressen, so daß von da an der Zwangslauf auch ohne Hilfe der Wälzbank W sichergestellt ist, während kurz zuvor der Paarschluß zwischen den Stützflächen 33, 34 nur in Zusammenwirkung mit der Wälzbank W aufrechterhalten werden konnte.
  • Wie eingangs bereits geschildert, wird der durchgehende Führungsbalken G mittels einer Mehrzahl von hydraulischen Antriebseinheiten auf und - ab bewegt. Im wesentlichen bestehen diese aus an sich bekannten Kolbengruppen 14, 15, 16, die in entsprechend ausgebildeten Zylindern 4, 5, 6 gleiten. Im Ausführungsbeispiel sind die Kolbengruppen 14,15, 16aufderBodenplatte13befestigt(Fig.2,7), währenddieZylinder4,5,6indenFührungsbalkenG mittels besonderer Stützplatten94, 95, 96 mIt allseitigem Spiel eingehängt sind. Diese Art der Aufhängung ist für das einwandfreie Funktionieren besonders bei unterteiltem hydraulischem Antrieb von größter Bedeutung, weil auf diese Weise die Zylinder 4, 5 und 6 sich einzeln und vom Führungsbalken G völlig unabhängig auf der jeweiligen festen Kolbengruppe 14, 15, 16 einstellen und zentrieren können. Dadurch werden von den feingeschliffenen Gleitbahnen Querkräf te irgendwelcher Art und Herkunft ferngehalten und die dort sich bildenden Dichtungsfilme nicht abgequetscht. Um nun unter diesen Bedingungen auch die Druckübertragung der Zylinder 4, 5, 6 auf den Führungsbalken G völlig einwandfrei durchzuführen, muß neben der in solchen Fällen an sich bekannten Anwendung sphärischer Stützflächen 97, 98, 99 Vorsorge getroffen sein, daß die letzteren nicht etwa mit unmittelbar am Führungsbalken G angebrachten Gegenflächen zusammenwirken, sondern daß vielmehr besondere, frei verschiebliche sphärische Zwischenringe ioo, ioi, io2 angeordnet sind. Nur so ist eine einwandfreie, von zusätzlichen Beanspruchungen der Dichtungsflächen völlig befreite Kraftübertragung möglich. Selbstverständlich kann auch in umgekehrter Weise vorgegangen werden, so daß die sphärische Spielraumkapplung nicht wie beim Ausführungsbeispiel am Führungsbalken G, sondern an der Bodenplatte 13 angebracht ist. Die ganze Einrichtung ist so getroffen, daß der Führungsbalken G nur an den Säulen 7 und 8 in Zusammenwirkung mit den Kniehebelgetrieben geführt ist, während die hydraulischen Einheiten (Kolbenmotoren) ausschließlich zum Zweck des Antriebs vorhanden sind. Im Gegensatz hierzu ist im Schaltungsschema nach Fig. io der Führungsbalken G mit den Zylindern 4, 5, 6 aus einem Stück bestehend dargestellt, wie überhaupt auf bauliche Einzelheiten, wie etwa Befestigungsmibtel u. dgl., bei allen Darstellungen verzichtet wurde.
  • In den Schaltungsschemas nach Fig. io, 11, 12, 13, 14 sind zum besseren Verständnis Teile mit übereinstimmender Aufgabe und Wirkung mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden wie in den Fig. 1, :2, 5, 7. Andererseits ist der getriebliche Zusammenhang der Einlösehebel 9, io mit dem Steuerschieber ig und dem Führungsbalken G nur im Schaltungsscherna nach Fig. io erkennbar, weil er für das Verständnis der Erfindungsgedanken von untergeordneter Bedeutung ist. Lediglich die Einlösehebel 9 und io sind in Fig. i als Bestandteile einer Schalttafel 103 angegeben, die der Vollständigkeit halber auch noch eine Kontrollampe io4 und die Druckknöpfe 105 für die Fernsteuerung des Antriebsmotors andeutungsweise enthält.
  • Wie eingangs bereits geschildert, ist der Antriebsmotor 17 (Fig. 5) über eine Kupplung io6 mit einer Zahnradpumpe 18 verbunden, die durch eine Leitung 107 Druckbl aus der als Ölbehälter (Ölsunipf) ausgebildeten Bodenplatte 13 ansaugt. Nun ist im Schaltungsschema, nach Fig. io erkennbar, daß die Pumpe 18 über eine Leitung:23 sowohl Drucköl in den Steuerschieber ig als auch unter den Federkolben eines Überdruckventils:24 fördert, welches durch ein überlaufrohr io8 mit dem Ölsumpf verbunden ist. An den Steuerschiebern ig sind abtriebseitig die Druckleitungen 1 (21), 11 (?-o) und 111 (22) angeschlossen. Die Druckleitungen I führen zu den Ringräumen i og, i i o, i i i und bewirken die Ahwärtsbewegung des Führungsbalkens G (Rückzug). Die Druckleitungen II beaufschlagen die Eilgangkolben i 12, 113, 114, während die Druckleitungen III die Ringräume 115, 116, 117 untereinander und mit dem Steuerschieber ig verbinden. Nach erfolgter Umschaltung durch ein Widerstandsventil i 18 erhalten nicht nur die Eilgangkolben 112, 113, 114 Drucköl, sondern auch die letztgenannten Ringräume i 15, 116, i 17, welche von da an gemeinsam den Führungsbalken G emportragen. Während des Eilgangs dagegen stehen nur die unter den Eilgangkolben 112, 113, 114 befindlichen Druckräume i ig, i2o, 121 unter Druck, während in die Ringräume 115, 116, 117 über ein Rückschlagventil 122 Öl aus dem Ölsumpf nachgesaugt wird und diese an..fülilt.
  • Im Steuerschieber ig bewegt sich ein Steuerkolben 123 auf und ab, welcher durch das Einlösegestänge betätigt werden kann. In der unteren Endlage des Steuerschiebers 123 wird der ölstrom aus der Druckleitung 23 zunächst den Druckleitungen II (2o) zugeführt, die durch Beaufschlagung der Eilgangkolben 112, 113, 114 die Aufwärtsbewegung des Führungsbalkens G einleiten. Sobald nun der FührungsbalkenG einen die Voreinstellung des Umsteuerventils iig (Widerstandsventil) überschreitenden Widerstand. etwa durch das Zusammentreffen des Preß- oder Stanzwerkzeuges mit dem zu bearbeitenden Werkstoff, findet, weicht das Umsteuerventil 118 entgegen der Wirkung einer Feder 124 (Fig. ii bis 1.4) in den Rückflußsammelraum 125 des Stenerschiebers ig zurück, welcher durch die Leitung 126 mit dem Olsumpf verbunden ist. Aus der Kolbenstellung nach Fig. ii wird auf diese Weise die Kolbenstellung nach Fig. 12 hervorgerufen. Sobald nun das Umsteuerventil 118 seine innere Endstellung eingenommen hat, stehen außer den Leitungen II (:2o) auch noch die Leitungen 111 (:22) unter Druck, so daß von da ab die von den Ringräumen 115, 116, 117 beaufschlagten großen Kolbenflächen 127, 128, 1:29 zusätzlich in den Preß- oder Stanzvorgang der Maschine eingreifen. Von nun an ist die Summe sämtlicher an der Aufwärtsbewegung beteiligten Kolben 112, 113, 114, 127, 128, 129 wirksam und übt auf den FührungsbalkenG etwa die zehnfache Druckkraft aus wie bei der Betätigung der Eilgangkolben 112, 113, 114 allein. In Verbindung mit den hintereinandergeschalteten Kniehebelpaaren wird auf diese Weise ein gegen die Endlage des Pressentisches zu in ungewöhnlichem Maße sich steigernder Preßdruck entwickelt, welcher im Vergleich zu der baulich außerordentlich einfachen Niederdruckhydraulik, den größten Anforderungen gewachsen ist. Bei den bisher bekanntgewordenen hydraulischen Pressen sind, um die gleiche technische Wirkung zu erzielen, sehr große und umfangreiche hydraulische Hochdruckanlagen erforderlich.
  • Das den Steuerkolben 123 mit den Einlösehebeln 9 und io verbindende Gestänge nach Fig. io führt zunächst über eine Stange 130 nach einem am Gestell ortsfest und drehbar angebrachten Winkelhebel 131, welcher unter der Wirkung einer Zugfeder 132 das Bestreben hat, den Steuerkolben nach erfolgter Freigabe in die obere Endlage bzw. in die Ruhelage zurückzubewegen (Fig. 13, 14). Nimmt der Steuerkolben 123 die obere Ruhelage nach Fig. 13 ein, so wird der Olstrom aus der DruckleitUng 23 den Druckleitungen 1 (21) zugeleitet, während die Leitungen II und 111 drucklos werden. Im gleichen Augenblick wird auch das Umsteuerventil i 18 drucklos und kehrt in seine untere Ruhelage zurück. Dadurch erhalten die Leitungen 111 mit den Ringräumen 115, 116, 117 freien Abfluß in den Olsumpf, wobei aber gleichzeitig der Rückfluß aus den Leitungen Il bzw. aus den Druckräumen iig, 120, 121 der Eilgangkolben 112, 113, 114 nach Maßgabe der Voreinstellung einer besonderen Drosselmuffe 133 (Fig. 13) freigegeben wird. Durch die Wirkung der Drosselmuffe wird auf diesj# Weise in den Leitungen II (:2o) und folglich auch in den Druckräumen iig, 120, 121 ein geringer Überdruck während des Abflutens in den Ölsumpf erzeugt, welcher ein allzu schnelles Niedersinken des Führungsbalkens G unter der Einwirkung der auf ihm lastenden Eigengewichte des Pressentisches C und der anschließenden Kniehebelgetriebeteile verhindert. Der nach aufwärts gerichtete Arm des Winkelhebels 131 trägt zwei Rollen 134, 135 (Fig. io). Die Rolle 134 wirkt mit einer Abreißklinke 136 zusamrnen, die an einem ebenfalls am Maschinengestell drehbar gelagerten Winkelhebel 137 angelenkt ist. Der waagerechte Arm des Winkelhebels 137 ist mit einer Steuerstange 138 verbunden, die an ihrem unteren Ende in einer Bohrung des Einlösebockes 139 geradegeführt ist. Eine Druckfeder 14o bringt das Einlösegestänge 138, 137, 136 in die durch Anschläge 141, 142 bestimmte obere Ruhelage zurück. Die Anschläge 141, 142 sind zusammen mit weiteren Anschlägen 143 und 144 auf den beiden Zugstangen 145, 146 befestigt, welche ihrerseits die Abwärtsbewegung der Einlösehebel 9 und io nach unten begrenzen. Um zu verhindern, daß die Maschine durch Betätigung nur eines einzigen Hebels eingelöst werden kann, sind die Zugstangen 145 und 146 an einem zweiarrnigen Ausgleichhebel 147 angelenkt, welcher auf der Steuerstange 138 drehbar gelagert ist. Wird nur ein einziger Einlösehebel niederbewegt, so führt die Steuerstange 138 nur den halben Einlöseweg aus. Die zweite Hälfte des Einlöseweges kann dann nur durch Betätigung des zweiten Einlösehebels zurückgelegt werden. Es ist nun ganz gleich, ob die beiden Einlösehebel 9, io gleichzeitig oder nacheinander niederbewegt werden. Sobald die Steuerstange 138 den erforderlichen Gesamtweg durchlaufen hat, erfolgt die Einlösung. Durch besondere Ausbildung der Steueirkanäle im Steuerschieber ig ist Vorsorge getroffen, daß die Einlösung nur etwa am Ende des GesiLmteinlöseweges erfolgen kann. Für den Fall, daß die Zweihändeeinlösung unzulässigerweise durch Festbinden eines der beiden Einlösehebel 9, io unwi ' rksam gemacht werden sollte, ist infolge der Entkupplung der Abreißklinke 136 nur noch ein einziges Mal eine Auslösung des Preß- oder Stanzvorganges möglich, ein zweites Mal dagegen ausgeschlossen. Auf diese Weise werden Unfälle so gut wie unmöglich gemacht.
  • Die Abreißklinke 136 ist an ihrem Ende mit einer Anschlagfläche 148 versehen, die in der Bahn eines Anschlags 149 liegt. Der Anschlag 149 ist am Führungsbalken G derart befestigt, daß er durch Seitwärtsschieben unwirksam gemacht werden kann. Im letzteren Fall läuft der Führ ' ungsbalken G auf die Unterseite des Pressentisches C auf (Fig. 7), was, wie eingangs bereits geschildert, bei Verwendung großer und komplizierter Bandstahlschnitte von Vorteil sein kann. Indiesem Fall bewegt sich der Pressentisch erst nach Freigabe der beiden Einlösehebel 9 und io in seine untere Ruhelage zurück. Ist dagegen der Anschlag 149 wirksam, so trifft er in der Strecklage der Lenker F und H mit der Anschlagfläche 148 der Abreißklinke 136 zusammen und hebt diese von der Rolle 134 ab. Dadurch wird der Winkel#hebel 131 freigegeben und zieht den Steuerkolben 123 unter dem Einfluß der Zugfeder 132 in seine obere Schaltstellung (Fig. 13). Der Flüssigkeitsstrom wird auf diese Weise in die Leitungen 1 (21) umgesteuert und setzt die Ringräume iog, iio, iii unter Druck, wodurch der Rückzug des Führungsbalkens G eingeleitet wird. Dieser Vorgang erfolgt selbsttätig und daher ohne Rücksicht darauf, ob, die Einlösehebel 9 und io noch zu diesem Zeitpunkt niedergehalten sind oder nicht.
  • Bei gewissen Preß- und Stanzarbeiten kann es ferner vorteilhaft sein, den Hub des Pressentisches entsprechend zu vermindern. Im Gegensatz zum mechanischen Antrieb wird bei hydraulischem Antrieb. auf diese Weise erheblich an Arbeitszeit gespart, da die verhältnismäßig schweren Antriebsteile mit dem Pressentisch nicht mehr den gesamten Hubweg immer wieder von neuem durchlaufen müssen. Zu diesem Zweck ist am Führungsbalken G ein weiterer Anschlag i5o angebracht, welcher etwa durch Betätigung einer Schraubenspindel 15 1 in der Höhe verstellt werden kann. Erreicht der Führungsbalken auf seinem Rückweg eine durch den Anschlag i5o vorbestimmte Tieflage, so läuft die Rolle 135 auf dem Anschlag auf und bringt den Winkelhebel 131 und damit den Steuerkolben 12,3 in die Mittelstellung nach Fig. 14 zurück. In dieser Stellung wird der Olstrom mittels einer entsprechenden Bohrung 152 des Steuerkolbens 123 drucklos umgewälzt, indem dieser über den Rückflußsammelraum 125 des Steuerschiebers ig und die Abflußleitung 126 in den Ölsumpf abfließen kann. Im Schaltungsschema nach Fig. io bezieht sich die Darstellung des Einlösegestänges auf die Leerlaufstellung des Steuerkolbens 123. Demnach befinden sich auch die Einlösehebel 9, io in der Mittellage. In der Ruhelage liegen die auf den Zugstangen 45 und 146 sitzenden festen Anschläge 141 und 142 unter der Einwirkung der Druckfeder 14o an den Unterseiten entsprechender Fortsätze 153, 154 des Einlösebockes 139 an.
  • Bevor die eigentliche Arbeit an der Maschine beginnt, wird das Querhaupt B bei erheblichem Unterschied in der Höhe der Preßformen entsprechend eingestellt. Zu diesem Zweck sind (Fig.:2, 3) ober- und unterhalb der Lageraugen 155 Muttern 156 und 157 vorgesehen, die auf einem mit Gewinde versehenen Säulenende 158 sitzen. Bei gewissen Ausführungsformen kann es vorteilhaft sein, die Einstellmuttern 156 und 157 miteinander getrieblich so zu verbinden, daß an sämtlichen Säulen die gleiche Einstellung gesichert ist. In bekannter Weise kann das für die Mutterverstellung vorgesehene Getriebe mit einem besonderen Antriebsmotor gekuppelt werden, welcher vom Bedienungsstand aus ferngesteuert ist. Ist mit Rücksicht auf den oftmaligen Werkzeugwechsel die Einstellbarkeit des Querhauptes B noch weiter zu vervollkommnen, so kann der Antriebsmotor für die Mutterverstellung mit einer automatischen Vorrichtung zum Stillsetzen versehen sein, etwa mit einer an sich bekannten sogenannten thermischen Abschaltvorrichtung. In diesem Fall setzt man nach vorheriger Ausschaltung des Anschlags 149 (Fig. io) die Maschine in der Strecklage der Knickstützen, also in der obersten Stellung des Pressentisches, still und läßt unter Betätigung der Druckknopfsteuerung für den Antriebsmotor der Querhaupteinstellung das QuerhauptB bis zum Aufsitzen auf das Werkzeug ab. Sobald dies geschehen ist, wird der Antriebsmotor für die Querhauptverstellung selbsttätig abgeschaltet.
  • Die Feineinstellung des Pressentisches erfolgt dagegen mittels der Handräder 64, 65 (Fig. 4) oder durch Fernsteuerung eines entsprechenden, mit der Handradwelle 63 gekuppelten Antriebsmotors. In diesem Fall müßten die Kegelradgetriebe und ihre Gehäuse 51, 52, 66, 67 entsprechend umgebildet werden, etwa unter Verwendung von Schnecken und Schneckenrädern.
  • Sind diese Vorarbeiten beendet, so wird an Hand von Probepressungen und Probestanzungen festgestellt, ob eine Korrektur der Feineinstellung durch die Exzenterwelle 69 (Fig. 7) erforderlich ist. In der Regel wird eine solche Korrektur sich nur auf Werkzeuge abnormer Größe und verwickelter Bauformen beschränken können, so daß normalerweise eine entsprechend sorgfältige Einstellung von Haus aus mittels der Einstellinuttern 41 und 4:2 (Fig. 3) ausreicht. Es ist zweckmäßig, die Knickstützen D und E durch entsprechende Verschraubungen gegenseitig so zu verbinden und gegen Verwindung zu sichern, daß etwa durch eine gegenseitige geringe Verschiebung in der Höheneinstellung sich die Verbindungen nicht lösen können.
  • Beim Niederdrücken der beiden Einlösehebel 9 und io (Fig. i) legt sich die Abreißklinke 136 zunächst an die Rolle 134 so an, wie es Fig. io schematisch veranschaulicht. In dieser Stellung wird in den Einlösehebeln 9 und io gewissermaßen ein Druckpunkt spürbar, welcher darauf zurückzuführen ist, daß von nun an außer der Feder 140 auch die Feder 132 zusätzlich wirksam ist, deren Zugkraft beim Durchdrücken der Einlösehebel überwunden werden muß. Dabei gelangt der Steuerkolben 1:23 in die untere Schaltstellung, durch welche bei laufender Pumpe der Olstrom zunächst unter die Eilgangkolben und nach Zusammentreffen des Pressentisches bzw. des Preß- oder Stanzwerkzeuges mit dem Werkstück unter die Arbeitskolben gelangt. Wird durch irgendeinen unvorhergesehenen Umstand der mittels des überdruckventils 24 eingestellte Betriebsdruck der Hydraulik überschritten, so wird die Aufwärtsbewegung des Pressentisches unterbrochen, und die ganze von der Pumpe unter diesem Betriebsdruck geförderte Ölmenge fließt über die Überlaufleitung io8 (Fig. io) in den Ölsumpf zurück. Werden die Einlösehebel aus irgendeinem Anlaß freigegeben, bevor der Pressentisch die Höchstlage erreicht hat, so kehrt der Steuerkolben 123 unverzüglich in die Höchstlage zurück, wodurch im gleichen Augenblick die Rückwärtsbewegung des Pressentisches eingeleitet wird. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Stanzen und Pressen ähnlicher Art wirken demnach die Einlösehebel 9 und io gewissermaßen als Toter-Mann-Hebel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Kniehebelpresse zum Prägen oder Stanzen von Stoffen, wie Hartpappe, Hartfaserplatten, Textilien, Leder und Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Pressentisch (C) einerseits im Mittelteil durch einstellbare hydraulische Mittel (4, 5, 6; 14, 15 16; G) und andererseits durch von diesen angetriebene, gleichwirkende Kniehebelgetriebe (E, D) gegenüber dem Querhaupt (B) genau parallel geführt wird.
  2. 2. Presse nach Anspruch i, 4a4urch gekennzeichnet, daß das Kniehebelgetriebe aus zwei Reihen einstellbarer, gemeinsam angetriebener Knickstützen (D, E) und aus einer dritten zusätzlichen Knickstützenreihe (F, G, H) besteht, die an dem Pressentischrand, etwa außermittig, angreifen. 3. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Mittel aus festen Kolben (14, 15, 16) bestehen, über den Druckzylinder (4, 5, 6) mit unterschiedlichen Druckflächen oder -räumen (i 19, 120, 12 1 und i og, i i o, i i i) gleiten, denen über gesteuerte Zuleitungen (Fig. io) in unterschiedlicher Folge Druckflüssigkeit zugeleitet wird. 4. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (4, 5, 6) in einem Führungsbalken (G) liegen. 5. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebelgetriehe (D, E und F, H) durch gemeinsamen Führungsbalken (G) gesteuert werden. 6. Presse nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke der Knickstützen (E, D, F, H) auf einer gemeinsamen Führungsachse (82, 83) gelagert sind. 7. Presse nach Anspruch 1, 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Knickstützen (E, D, Fig. 7) mit Lenkverbindungen (F, H) gegenüber dem anderen Teil (84,85) mit anderen Lenkverbindungen (88, 89, Fig. 8 und 9) unterschiedlich gesteuert wird. 8. Presse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil der Knickstützen mit Lenkverbindungen (H, F) zwischen den Knickstützen- (E, D) des anderen Teilis in deren Reihe zwischengeschaltet sind (Fig. 4, 5). g. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbalken (G) auf Fundamentsäulen (7, 8) geführt ist. io. Presse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickstützen (Fig. 6, 8, 9) auf einstellbaren Schlitten (:25, :26) ruhen, die durch eine gemeinsame Steuerung (40, Fig. 3) gleichmäßig einstellbar sind. i i. Presse nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützfuß (35, 36) der Stützen (84, 85) auf den Schlitten (25, 26) verstellbar ist. 12. Presse nach Anspruch 7, io, i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Knickgelenk (82, 83) zwangläufig durch eine Lenkvorrichtung (88, 89, gi, 92, W) geführt ist. 13. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführungsleitung (23) der Druckflüssigkeit eine Steuereinrichtung (ig) mit einem Kolbenschieber (123) mit mehreren Steuerflächen angeordnet ist, durch die die Druckflüssigkeit den verschiedenen Druckräumen (i i o, i 2o, i 16, Fig. i o) zugeführt wird. 14. Presse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (ig) durch eine Handsteuerung (9, io) eingestellt wird, wobei die Einstellung durch selbsttätig gesteuerte Sperrglieder (13 1, 136, 149, 1 5o) ausgelöst wird.
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