DE1602064A1 - Verfahren zur Herstellung sich allmaehlich verjuengender Walzprofile und Maschine zu seiner Durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung sich allmaehlich verjuengender Walzprofile und Maschine zu seiner DurchfuehrungInfo
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Description
Patentanmeldung der Firma
ENGLISH STEEL CORPORATION LIMITED
River Don Works
Sheffield, 9 / - England -
ENGLISH STEEL CORPORATION LIMITED
River Don Works
Sheffield, 9 / - England -
Verfahren zur Herstellung sich allmählich verjüngender Walzprofile und Maschine zu
seiner Durchführung.
Bei dem heutzutage allgemein üblichen Verfahren' zur Herstellung
sich allmählich verjüngender Walzprofile (taperrolling), bei welchem der auf Schmiedetemperatur erhitzte
Rohling zwischen zwei angetriebene Walzen eingeführt wird, die derart profiliert sind, daß die gewünschte Verjüngung
entsteht, ergibt sich zusätzlich zum Strecken in Längsrichtung, welches zwangsläufig die "Verjüngung" begleitet,
noch ein Materialfluß nach den Seiten. Infolgedessen muß
das ausgewalzte Stück anschließend auf die gewünschte Breite zugeschmiedet werden oder aber das an den Seiten
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über die gewünschte Breite überstehende Material abgetrennt
werden. Dies bedeutet aber eine nicht unwesentliche Erhöhung der Kosten, beim Beschneiden der Seitenkanten
des Walzprofils eine Zertrennung des Korngefüges, bezw. beim Anstauchen der Seitenkanten durch nachträgliches
"Auf Breite schmieden" eine Verdichtung des Korngefüges an
den Seitenkanten, was durchaus unerwünscht sein kann.
Angesichts dieser Nachteile der bisher üblichen Verfahren zur Herstellung sich allmählich verjüngender Walzprofile
hat die Erfindung sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zu schaffen, bei welchem jegliche Neigung des Materials,
nach den Seiten während des Auswalzens "fortzufließen",
praktisch ausgeschaltet wird. Dabei soll das Auswalzen in der Weise erfolgen, daß die gewünschte Verjüngung über die
gesamte Walzlänge sehr genau kontrollierbar und steuerbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren
zum Auswalzen eines in verformbaren Zustand befindlichen Metallrohlings auf sich allmählich verjüngende Stärke
(taper-rolling) vor, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Werkstück zwischen einem Walzenpaar der Länge nach zusammen
mit an ihm anliegenden, dem gewünschten Walzprofil entsprechend allmählich in der Stärke abnehmenden Mutterprofilen
hindurchgezogen wird, sodaß das Werkstück infolge des zusammen mit der Zugkraft einwirkenden Walzendruckes
dem anliegenden Mutterprofil entsprechend flachgewalzt wird.
Vorzugsweise laufen die Walzen leer, sodaß ihre Drehung
sich einzig und allein aus der Relativbewegung zwischen dem Werkstück und den Walzen in Längsrichtung des Werk-
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Stückes ergibt, wobei die Streckung durch den auf das
Werkstück über die Walzen ausgeübten Druck und das Auswalzen durch die Geschwindigkeit der Streckbewegung
gesteuert wird, wobei beide von der in Längsrichtung des Werkstückes ausgeübten Kraft zur Erzeugung der
Streckbewegung abhängeni
Da bei der Herstellung der Verjüngung ein Strecken
beteiligt ist, wirkt sich die dem Werkstück erteilte Querschnittsänderung praktisch nur in einer Veränderung
seiner Dicke aus, während seine ursprüngliche Breite praktisch unverändert bestehen bleibt. Infolgedessen
kann man von einem Rohling ausgehen, welcher die für das Fertigprodukt gewünschte Breite besitzt, wenn die
Verjüngung sich als einfache Streckung des Rohlings
entsprechend dem Ausmaß der Verjüngung erweist.
Als bedeutender Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
ergibt sich, daß infolge der Verjüngung durch einfache
Streckung eines erhitzten Rohlings durch Walzen ohne merkbare Veränderung seiner Breite das KomgefUge über
die gesamte Breite des erhitzten Rohlings parallel zur Längsrichtung desselben erhalten bleibt.
Das Ausmaß der Verjüngung in einem Durchlauf zwischen
den Walzen hängt von dem Ausgleich zwischen der Streckung
und Walzung ab, sodaß die Streckbewegung so oft wiederholt werden kann als dies erforderlieh erscheint, um den Rohling
von seiner ursprünglichen Stärke auf die vom Mutterprofil vorgeschriebene Verjüngung zu reduzieren* wobei der Ausgleich
bei jedem Durchlauf aufrecht erhalten bleibt.
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Um eine einfache Rollwirkung zwischen den Walzen und den Mutterprofilen zu gewährleisten, sollten letztere die
gleiche Stärke wie das Fertigteil besitzen, wobei im Falle einer Heißbearbeitung eine Schrumpfzugabe beachtet
werden sollte, und sie sollten Teile der Walzenoberfläche berühren, welche die gleichen Umrisse haben wie
die Teile, welche die erhitzten Rohlinge berühren.
Im allgemeinen müssen Metallrohlinge, insbesondere Stahlrohlinge auf Schmiedetemperatur erhitzt werden, um für das
kombinierte Strecken und Walzen weich genug zu sein. Zur Herstellung einer Verjüngung, welche mehrere Durchläufe
erfordert, bevor der Rohling die durch die Mutterprofile gesteuerte gewünschte Verjüngung annimmt, sollte das Metall
bei jedem Durchlauf die erforderliche Walztemperatur besitzen.
Oft ist es allerdings möglich, mehrere Durchläufe in einer einzigen Wärme durchzuführen, beispielsweise bei
der Herstellung von sich nach den Enden zu verjüngenden
Federblättern aus entsprechenden Blechen, insbesondere für Fahrzeuge, gleichgültig ob es sich um einzeln sich verjüngende
Federblätter oder Federblätter handelt, welche zu Federpaketen zusammengesetzt werden, wobei die Form der
Verjüngung - gerade, parabolisch oder andersartig - durch entsprechende Formgebung der Mutterprofile gesteuert wird.
Wie nachstehend im einzelnen erläutert wird, lassen sich
durch das kombinierte Strecken und Auswalzen zur Verjüngung
eines Federblattes auch andere eventuell erforderliche Verformungen
des Federblattes am einen oder an beiden Enden des verjüngten Teiles durchführen.
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Eine Maschine zur Durchführung des erfindungsgeraäßen
Verfahrens, bestehend aus einem Unterbau- mit einem am einen Ende quer zu ihm gelagerten Walzenpaar ist gekennzeichnet
durch eine auf die Oberwalze des Walzenpaares einwirkende steuerbare Einrichtung zur Veränderung des
Walzenabstandes, sowie durch wenigstens ein mit seinen beiden sich zueinander verjüngenden an den Walzen anliegenden
Flächen zusammen mit dem neben ihm liegenden Werkstück in Längsrichtung vom dickeren zum dünneren Ende
hin durch den Walzenspalt mittels einer in Längsrichtung f
des Unterbaues wirkenden Zugeinrichtung hindurchführbaren Mutterprofil, wobei außerdem eine Einrichtung zum Pestklemmen
des einen Endes des Werkstückes neben dem dickeren Ende des Mutterprofils vorgesehen sind, sodaß durch die
kombinierte Zugwirkung der Einrichtung und Druckwirkung der Walzen eine Verminderung der Stärke des Werkstückes
entsprechend dem Profil des Mutterprofils erzielbar ist*
Vorzugsweise haben die Walzen keinen Eigenantrieb, sodaß sie sich nur durch die Berührung mit dem Werkstück verdrehen,
welches durch sie hindurchgezogen wird.
Zweckmäßigerweise werden zwei Mutterprofile verwendet, *
welche parallel zueinander in einem derartigen Abstand
voneinander angeordnet sind, daß sie zwischen sich das Werkstück aufnehmen können.
Vorzugsweise steht das Walzenpaar gegenüber dem Unterbau fest, während ein Schlitten, an welchem das dickere Ende
des oder beider Mutterprofile mit Anordnungen zum Befestigen eines Endes des Werkstückes befestigt ist, in Längsrichtung
der Mutterprofile über die Einrichtung zur Erzeugung
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der Relativbewegung zwischen den Mutterprofilen und den
Walzen verfahrbar ist. Dadurch kann bei neben den Walzen liegendem Schlitten und geöffnetem Walzenspalt ein Ende
des Werkstückes durch den Walzenspalt hindurchgeschoben und am Schlitten befestigtwerden, sodaß bei Bewegung des
Schlittens von den Walzen fort nach Schließen des Walzenspaltes
das Werkstück durch den Walzenspalt hindurchgezogen wird, während die Walzen sich nur durch Reibungskontakt
mit den Flächen des Werkstückes drehen und dabei das Werkstück verjüngen.
Zur Herstellung einer Verjüngung, welche mehrere Durchläufe
erfordert, wird der Schlitten nach dem ersten Durchgang und geöffneten Walzen zu den Walzen zurückgeführt
und wiederholt dann seine Streckbewegung nach erneutem Schließen der Walzen, welche dabei erneut auf
den Mutterprofilen aufliegend das Werkstück auswalzen.
Zweckraäßigerweise erfolgt die Bewegung des Schlittens
sowie der Schließdruck der Walzen auf hydraulischem Wege. Auch zum Festklemmen des einen Endes des Werkstückes kann
hydraulischer Druck verwendet werden. Infolgedessen kann das festzuklemmende Ende mit der einen Fläche auf einer
Reibauflage aufliegen, während ein zweites Reibkissen auf die gegenüberliegende Fläche durch hydraulische Druckeinrichtungen
aufgedrückt wird.
Die Fertigform der Verjüngung entspricht der der Mutterprofile,
deren Flächen die Walzen leiten, während sie die Stärke des Werkstückes auf die <Jer Mutterprofile durch so
viel Durchläufe verjüngen wie erforderlich erscheint. Die Walzen können jeglicher Form einer Verjüngung, sei sie nun
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geradlinig, parabolisch oder andersartig, sehr genau folgen. Die Walzen können auch eine oder beide der
Verjüngten Flächen in Krümmungen hinter der Verjüngung
übergehen lassen, vorausgesetzt, daß der gewünschte Übergang keinen kleineren Krümmungsradius als den Radius
der Walzen besitzt. Zur Herstellung einer derart engen Krümmung, d.h. eines derart kurzen Überganges, lässt
sich allerdings ein Vierwalzenwerk verwenden, dessen das Werkstück berührende Walzen einen wesentlich geringeren
Durchmesser haben als die Stützwalzen. Das dickere Ende der ausgewalzten Verjüngung geht dadurch in ein dickeres
Befestigungsteil einer Blattfeder über.
Andererseits kann auch das dünnere Ende dieses verjüngten Werkstückes in ein dickeres Teil übergehen, wie dies zur
Ausbildung eines Federauges erforderlich werden kann. In
diesem Falle muß allerdings die Streckbewegung bei jedem der aufeinanderfolgenden Durchlaufe in der Länge genau
gesteuert werden, um die progressive Streckung vom einen
Durchlauf zum anderen in Betracht zu ziehen. Da bei jedem Durchlauf bis auf den letzten nur eine Teilstreekung erfolgt,
muß die Streckbewegung aufhören, wenn das freie Ende des dickeren Teiles einen bestimmten Abstand von der
Mitte des Walzenspaltes erreicht. Dies lässt sich durch Aufspüren der Position des freien Endes beispielsweise
durch Ultraschall, optische, magnetische oder andere Fühlorgane.,
die in einem entsprechend festgelegten Abstand von dem Spalt angeordnet sind, und Steuerung der Streckbewegung
entsprechend der Annäherung des freien Endes an das Fühlorgan
erreichen. Infolgedessen lassen sich hydraulisch
betätigte Streckeinrichtungen direkt von den Fühlorganen steuern, sodaß unabhängig davon, wieviel Durchläufe er-
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forderlich sind, um die gewünschte Verjüngung zu erreichen,
jegliche Streckbewegung in dem für den Übergang vom dünneren Ende zum dickeren Ende erforderlichen Abstand aufhört.
Ein derartiges dickeres Ende kann beispielsweise zur Ausbildung des Federbolzenauges selbst stärke sein als das
Ansatzteil am dickeren Ende der Verjüngung, da das Ansatzteil durch entsprechende Formgebung der Mutterprofile auf
die gewünschte Stärke gebracht werden kann, welche geringer sein kann als die des ursprünglichen Rohlings, die für die
größere Stärke des Federbolzenauges erforderlich ist.
Die Verjüngung durch das kombinierte Strecken und Walzen lässt sich an jedem Ende eines Blattes in entgegengesetzten
Richtungen und Über die gleiche oder verschiedene Länge von einem gemeinsamen Befestigungsteil aus ausbilden, indem
zunächst das eine Ende verjüngt wird, das Blatt dann umgedreht wird und das andere Ende verjüngt wird, wobei, falls
die Enden nicht identisch sind, geeignete Mutterprofile bei entsprechender Länge der Streckbewegung verwendet werden»
Die Verdicktmgj, ob sie nun am einen Ende, beispielsweise
zur Ausbildung eines Federbolsenauges oder irgendwo anders
wie zur Ausbildung eines Befestigungsteiles liegt, kann sich entweder nur von einer der verjüngten Flächen abheben
oder von beiden, wobei im letzteren Fall diese Verdickung symmetrisch oder auch andersartig gegenüber der Mittelebene
des Blattes verlaufen kann« Falls die Verjüngung mit oder ohne irgendeine derartige mögliche Verdickung symmetrisch
oder doch im wesentlichen symmetrisch gegenüber der Mittelebene verläuft, ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die
beiden Walzen gleichen Durchmesser haben, wenn es auch im
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allgemeinen zweckmäßig ist, Walzen zu verwenden, welche in dieser Beziehung ähnlich oder gleichartig sind. Falls
Jedoch eine Verdickung nur an einer Fläche ausgebildet werden soll, oder eine Verdickung an einer Fläche, welche
gegenüber einer Verdickung einer gegenüberliegenden Fläche unterschiedlich ist, brauchen die Walzendurchmesser nicht
gleichartig zu sein.
Die bevorzugte Hydraulik ermöglicht eine automatische oder halbautomatische Steuerung eines Arbeitstaktes, wobei
sich spezielle Vorteile ergeben, falls mehrere Durchläufe zur Erzielung der gewünschten Verjüngung erforderlich sind.
So kann sich der Beginn einer jeden Streckbewegung unmittelbar an das Anlegen des erforderlichen Preßdruckes an die
Walzen anschließen, wobei die Streckbewegung ihrerseits längenmäßig durch die Fühleinrichtungen, falls diese bei
der Arbeit erforderlich sind, gesteuert werden kann usw. 6is sämtliche Streckbewegungen durchgeführt sind, welche
entweder manuell oder über Nockenwellen oder dergl. gesteuert werden können.
Bei einem mehrere Durchläufe umfassenden BearbeitungsVorgang
brauchen nicht alle Durchläufe gleichlang zu sein. So
können beim ersten Durchlauf die Walzen zunächst den Rohling an einer Stelle innerhalb des dünneren Teiles des Mutterprofiles ergreifen, sodaß die erste Verjüngung lediglich an
einem Teilstück des Rohlings zu seinem eigenen freien Ende hin durchgeführt wird, woran sich ein oder mehrere Durchläufe
größerer Länge anschließen, um den Rohling progressiv auf die Verjüngung des Mutterprofiles zu verjüngen.
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Bei Bearbeitung eines auf Schmiedetemperatur erhitzten Rohlings muß bei Formgebung des Mutterprofils das Schwundmaß
des Fertigproduktes beim Abkühlen berücksichtigt werden. Da es im allgemeinen zweckmäßig ist, daß nur eine der Walzen
sich gegenüber der anderen bewegt, um auf den Rohling zu drücken, sollte eine Fläche des Mutterprofils parallel
zur Richtung der Streckbewegung verlaufen und an der "feststehenden" Walze anliegen, wobei die GesamtVerjüngung sich
durch die andere Mutterprofilfläche, welche an der"Druckwalze"
" anliegt, ergibt.
Wenn es auch im allgemeinen von großem Vorteil ist, die gesamte Arbeit und Steuerung hydraulisch durchzuführen,
so ist weder das Verfahren noch die erfindungsgemäße Maschine auf das zur Durchführung der Arbeit und/oder der
Steuerung verwendete Medium beschränkt. So lässt sich die Streckarbeit, das Festklemmen und/oder die Belastung der
Walzen durch pneumaitschen Druck oder durch mechanische oder elektromechanische Einrichtungen erreichen. Außerdem
lässt sich die Steuerung des Arbeitsganges durch Solenoidbetätigte Ventile oder Schieber oder luftbetätigte Schieber
durchführen, oder es lässt sich irgendeine andere geeignete Kombination von Steuereinrichtungen verwenden. So sind
beispielsweise Solenoid-betätigte Schieber speziell geeignet,
wenn Fühleinrichtungen der vorgenannten Art sowie Grenzschalter verwendet werden, welche auf die Beendigung der
Bewegungen in irgendeiner Richtung der Streckbewegung ansprechen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in den beiliegenden
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles einer mit "Loswalzen" bestückten Maschine im einzelnen
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erläutert; es zeigen:
Figur 1 die Seitenansicht einer Maschine zur Herstellung
sich allmählich verjüngender Walzprofile;
Figur 2 die gleiche Maschine vom einen Ende her gesehen
mit eingesetztem Werkstück;
Figur 3 eine Draufsicht auf die Maschine aus Figur 1 mit
eingesetztem Werkstück;
Figur 4 einen Schnitt durch Figur 1 längs der Linie IV-IV;
Figur 5 einen Schnitt durch Figur 1 längs der Linie V-V;
Figur 6 eine Ansicht der Steuerung zum Einstellen des Walzenabstandes, teilweise im Schnitt;
Figur 7 eine Ansicht der Kantenwalzeinriohtung in der
rechten Seite der Figur 2 mit der Fühleinrichtung in vergrößertem Maßstabe;
Figur 8 eine Endansicht von Figur 7i
Figur 9 eine Draufsicht auf den einstellbaren Anschlagmechanismus, wiederum in vergrößertem Maßstäbe;
Figur IO einen Schnitt durch Figur 9 längs der Linie X-Xj
Figur 11 eine Ansicht des in Figur 1 dargestellten Sehaltmechanismus
wiederum in vergrößertem Maßstabe;
Figur 12 einen Schnitt dureh Figur 11 längs der Linie
XII-XII;
Figur I^ einen Blick auf Figur 11 in Richtung des Pfeiles A;
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Figur l4 einen stark schematisierten Schaltplan eines
elektromechanisch-hydraulischen Steuerkreises, wie er für die Betätigung der Maschine vorgesehen
ist;
Figur 15 einen hydraulischen Leitungsplan zur Betätigung der Maschine im wesentlichen in Übereinstimmung
mit Figur 14;
Figur ΐβΑ - l6c schematisch die Stellung des Werkstückes,
der Mutterprofile und Walzen zueinander in den
verschiedenen Arbeitsstadienj
Figur 17A - 17H schematisch in vertikal übertriebenem
Maßstab verschiedene Querschnitte, welche nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und mit der
beschriebenen Maschine herstellbar sind; und
Figur l8 eine wahlweise einzusetzende Walzenausbildung.
Die in den Figuren 1 - 5 dargestellte Maschine besteht im allgemeinen aus einem langgestreckten Unterbau 1, an dessen
einem Ende ein Walzengehäuse 2 angesetzt ist, welches eine feststehende Walze 3 und eine höhenmäßig einstellbare Walze
4 beherbergt, wobei die letztere durch eine auf diesem Gehäuse befestigte Walzensteuerung 5 bewegbar ist. Wie
Figur 2 zeigt, wirken seitliche Walzeneinrichtungen 6 an Jeder Seitenkante des Werkstückes 7» welches verjüngt werden
soll. Auf einer Seitenwalze 6 ist eine die Annäherung eines Werkstückes feststellende Fühleinrichtung 9 montiert. Die
Oberseite des Unterbaues 1 trägt eine Schiene 9, auf welcher ein Schlitten 10 mittels eines hydraulischen Kolben-Zylinderaggregates
11 verschiebbar ist, welches eine Kolbenstange
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mit einem Gewindestück 13 besitzt, mit welchem die Stange
an einer Halterung 14 mittels Muttern 15 befestigt ist,
die vom Schlitten IO aus herabragt. An dem den Arbeitswalzen nächstgelegenen Schlittenende sitzt an jeder Seite
des Werkstückes eine Leitschiene l6 mit entsprechend dem gewünschten Profil des Werkstückes ausgebildetem Mutterprofil.
Am Vorderende des Schlittens ist eine Klemmeinrichtung 17 montiert, um das Werkstück am Schlitten festzuklemmen.
Ein Anschlagmechanismus 18 ist praktisch über i den restlichen Teil des Schlittens einstellbar, und an ihm
liegt das über die Klemmeinrichtung 17 hinausragende Ende des Werkstückes 7 an. Wie.aus den Figuren 1 und 3 zu sehen
ist, ist an der einen Seite des Unterbaues 1 eine Schalteinrichtung
19 angebracht.
Die Walzensteuerung 5 ist im einzelnen in Figur 6 sowie
teilweise in Figur 4 dargestellt und besteht aus einer an der Oberseite des Walzengehäuses befestigten, auf einer
vertikalen Achse ruhenden Unterplatte 20, einem doppeltwirkenden hydraulischen Kolben- und Zylinderaggregat 21,
einer Kolbenstange 23 und einer Endstange 24, wobei die
erstere nach unten herausragt und am untersten Ende an t
einem Kreuzkopf 25 befestigt ist, welcher Zapfenlager 26
für die einstellbare Walze 4 trägt, während die letztgenannte Stange 24 mit einem Gewindeteil 27 am obersten
Ende nach oben herausragt und auf diesem Gewindeteil eine Anschlagmutter 28 trägt. Auf der Oberfläche 29 des Zylinders
21 ist eine Gewindehülse 30 aufgeschraubt, auf welche eine außen verzahnte Mutter 31 aufgeschraubt ist, die ihrerseits
auf der der Anschlagmutter 26 zunächstliegenden Fläche eine Anschlagplatte 32 trägt und mit ihrer Verzahnung mit
einem Ritzel 33 kämmt, welches auf einer Welle 34 sitzt, die
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von einem Elektromotor 35 in Drehung versetzt wird, der auf einem auf der Grundplatte 2o angeordneten Unterbau
montiert ist. Ein Instrumentenbrett 37 ragt ebenfalls von diesem Unterbau 36 aus nach oben und trägt einen durch
die Anschlagmutter 28 zu berührenden Grenzschalter 38 sowie einen durch die Anschlagplatte 32 zu berührenden
Schalter 39.
Die Kantenwalzeinrichtung und die Püh!einrichtung 8 sind
im einzelnen in den Figuren 7 und 8 dargestellt. Diese Einrichtung ragt durch eine Öffnung in das Walzengehäuse
2 hinein und ist mit diesem verschraubt und besteht aus einem vorgefertigten Traggestell, welches als Ganzes mit
40 bezeichnet ist und sowohl innerhalb wie außerhalb des
Walzengehäuses liegt, wobei das innere Teil eine Schiene
41 für ein im allgemeinen C-förmiges Teil 42 mit Zapfenlagern
33 für die eigentliche Seitenwalze 44 ergibt, während das Außenteil ein Gehäuse für ein hydraulisches
Kolben- und Zylinderaggregat 45 bildet, welches über eine
Kolbenstange 46 dazu dient, die Seitenwalze 44 gegenüber dem Werkstück vorzuschieben oder zurückzuziehen, wobei
eine Grobeinstellung dieses Teiles durch eine durch das äußere Teil des Rahmens 40 hindurchgehende Stange 47
erzielbar ist, auf welcher Einstell- und Sicherungsmuttern
48 angeordnet sind. Die Fühleinrichtungen 8 sind in an sich üblicher Weise als akustische Einrichtungen ausgebildet.
Wie aus den Figuren 1 und 5 ersichtlich ist, besteht die im allgemeinen ringförmig ausgebildete Klemmeinrichtung
aus einer feststehenden Klemmbacke 49 und einer über ein
hydraulisches Kolben- und Zylinderaggregat 51 verschiebbare bewegliche Klaue 50.
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Der einstellbare Anschlagmechanismus l8 ist im Detail in den Figuren 9 und 10 dargestellt und weist zwei
parallele Gleitschienen 52 mit kreisrundem Querschnitt auf, auf denen ein Schlitten 53 verschiebbar montiert
ist, durch welchen ein Schraubbolzen 5^ hindurchgeht,
welcher einen T-förmigen Klemmkopf 55 trägt, der mit
einem entsprechend ausgebildeten Schlitz in der Oberfläche des Unterbaues 1 zusammenwirkt, während eine
Klemm-Mutter 56 und eine Unterlegscheibe 57 auf der Oberseite des Schlittens aufliegen. Am einen Ende der
Gleitschiene 52 ist eine Traverse 58 vorgesehen, welche eine Mittelbohrung 59 aufweist und an deren Außenseite
axial mit dieser Bohrung flüchtend eine Mutter 6O befestigt
ist, durch welche eine Schraube 6l hindurchgeht, die in einem halbzylindrischen Kopf 62 im Schlitten
endet. Am anderen Ende der Gleitschienen 52 sitzt ein
Querstück 63 mit einer Mittelöffnung 64, durch welche ein kreisrunder Ansatz 65 einer Platte 66 hindurchgeht,
die mit diesem Querteil 63 verschraubt ist, wobei der Ansatz 65 eine koaxiale Bohrung 67 aufweist. Das Querteil
63 ist entsprechend ausgearbeitet, sodaß die Platte 66 genau hineinpasst und sauber abschließt. Auf der Oberseite
dieses Querteiles 63 ist eine Querplatte 68 montiert, welche in geeigneter Weise durchbohrt ist, um das
freie Ende eines Jeden von zwei in Längsrichtung verlaufenden Gleitstangen 69 mit rechteckigem Querschnitt
aufzunehmen, deren Längsachsen parallel zu den Gleitschienen 52 verlaufen, wobei das andere Ende einer jeden
Gleitstange 69 mit einem querliegenden, nach unten herabragenden
Querteil 70 verbunden 1st, welches koaxial mit
der Bohrung 67 einen Ansatz 71 mit kreisrundem Querschnitt und derartigem Durchmesser trägt, daß dieser Ansatz gleitend
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in diese Bohrung hineinpasst und auf das eine Ende einer Spiralfeder 72 wirkt, deren anderes Ende am Blindende der
Bohrung 67 anstößt. Auf der einen Gleitschiene 69 ist einstellbar ein Organ 73 angeordnet, während die andere
Gleitschiene 69 ein Organ Jk trägt. Diese Organe 73 und Ik
weisen Anschlagflächen 75 bezw. 76 auf, mit denen sie mit den Armen von Grenzschaltern 77 und 78 in Berührung kommen.
Der erste dieser beiden Grenzschalter 77 dient dazu, den Vorschub des Werkstückes, der passenderweise hydraulisch
erfolgen kann, zu verlangsamen, während der Grenzschalter
78 die Aggregate 51 einschaltet.
Der Schaltmechanismus ist im Detail in den Figuren 11-13
dargestellt und besteht aus einer Welle 79 mit Lagerzapfen 80, die verschiebbar in Lagerungen 8l sitzen. Diese Welle
79 weist zwölf in Längsrichtung verlaufende N-Nuten 82 auf.
In Irgendeiner dieser Nuten sind je nach Erfordernis einstellbare
Mitnehmer 83, 84 eingesetzt, gegen welche ein
Anschlag 85 am Schlitten 10 anschlagen kann. Der Lagerzapfen
80 der Welle 79» welcher an dem Ende der Welle 79 sitzt, welches vom Walzengehäuse 2 fortweist, ragt über
das Lager 81 hinaus in ein weiteres Lager 85 hinein und
ist hinter diesem zu einer Welle 87 abgesetzt, auf welcher
swel Nockenflächen 88 und 89 ausgebildet sind, welche mit
einem örenzschalter 90 bezw. 91 zusammenwirken. Die welle
87 läuft hinter diesen Nockenflächen durch ein weiteres Lager 92 und endet kurz hinter diesem Lager. Zwischen den
Lagern 8l und 86 ist auf dem Wellenstück 80 ein Schaltrad 93 mittels .eines Keils 94 aufgekeilt. Zwischen diesem Schaltrad
93 «nd den Lagern 8l und ,86 ist ein Gestänge 95 verdrehbar mit der Welle verbunden, wobei dies Schaltrad durch eine
federbelastete Klinke 96 verdreht wird, welche an eine Gabel
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angelenkt ist, die ihrerseits am Kolben 98 eines Kolbenzylinderaggregats
99 sitzt, welches venschwenkbar auf einem Tragbolzen 100 am Unterbau 1 befestigt ist. Auf
das "äußerste Ende der Welle 87 hinter der Lagerung 92
ist eine kreisrunde Zählscheibe 101 aufgekeilt, welche entsprechend den zwölf Längsnuten 82 der Welle 79 auf einer
Kreislinie verteilte Löcher 102 sowie ein einzelnes Mitnehmerloch
103 aufweist. In eines der Löcher 102 wird ein Stift 104 eingeschraubt, wobei die Auswahl dieses Loches
von der Anzahl der Durchläufe von einem einzigen bis zu I
maximal zwölf Durchläufen abhängt, die für das speziell
zu behandelnde Werkstück erforderlich sind. In das Einzelloch wird ein Stift 105 eingeschraubt, der mit einem Qrenzschalter
IO6 zusammenwirkt, während der Stift 104 dem örehzsohalter 107 zugeordnet ist.
Nach dieser Erläuterung der einzelnen Teile der Walzmaschine
soll anhand der Figur 14 die zweckmäßige Bedienungsweise der Maschine erläutert werden, wenn auch ein Fachmann ohne
weiteres feststellen kann, daß verschiedene Abwandlungen möglich sind, d.h. beispielsweise die Ausgangslage des
Schlittens sich danach ändern kann, ob die Werkstücke, d.h.
die Rohlinge, von Hand oder automatisch, eingeführt werden.
Bei der nachfolgenden Beschreibung wird davon ausgegangen,
daß die Maschine automatisch unter Verwendung hydraulischer Kolben- und Zylinderaggregate arbeitet.
Bei Inbetriebnahme sind die Kolben- und Zylinderaggregate 21, 45, 51 und 11 alle eingefahren, sodaß der Walzenspalt geöffnet
ist, die Seitenwalzen zurückgezogen sind, die Klemmeinrichtung
geöffnet ist und der Schlitten sich so dicht wie möglich an den Walzen befindet, wobei entsprechend dem
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am Fertigteil gewünschten Profil Mutterprofilschienen 16 in die Maschine eingesetzt sind. Entsprechend der für das
spezielle Werkstück erforderlichen Anzahl von Durchläufen, welche ihrerseits von der Stärke der Querschnittsminderung
gegenüber dem Ausgangsquerschnitt abhängt, werden die Knaggen 83, Bk In eine der zwölf Längsnuten 82 eingesetzt.
Wenn beispielsweise drei Durchläufe erforderlich werden, werden diese Knaggen in die ersten drei Schlitze eingesetzt
und ein Stift 104 in das dritte Loch 102 sowie ein Stift 105 in das LoGh 103. Die Auswahl von zwölf Längsnuten
ist naturgemäß willkürlich, denn es können mehr oder weniger derartiger Längsnuten vorgesehen werden. Es wird
jedoch angenommen, daß zwölf Durchläufe im allgemeinen ausreichen, um in der Maschine das gewünschte Walzprofil
herzustellen. Außerdem muß vorher entschieden werden, welche Querschnittsveränderung bei einem einzigen Durchlauf
erreicht werden soll, sodaß die Mutter 31 durch den Motor 35 über das Ritzel 33 entlang der Hülse 30 verdreht
werden kann, wobei der Betrag durch eine elektronische Zähleinrichtung gesteuert wird, welche dazu dient, die
Abwärtsbewegung der Walzen durch Anschlag der Unterseite der Mutter 28 an der Oberseite der einstellbar angeordneten
Anschlagplatte 32 zu begrenzen.
Nach Einrichtung der Maschine in der vorgenannten Weise wird ein Werkstück 7 durch nicht dargestellte hydraulische
Anordnungen durch die offenen Walzen eingeschoben, bis der Anschlag l8 erreicht ist, wobei die Anlage des Werkstückes am Anschlag die Fläche 75 des Organes 73 dazu
bringt, den Grenzschalter 77 einzuschalten, welcher ein Signal abgibt, um die Leistung der hydraulischen Zuführeinrichtung
herabzusetzen, wobei die Feder 72 eine weitere
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Bewegung des Werkstückes absorbiert, bis die Fläche 76 des Organes 77 den Grenzsehalter 78 betätigt, dessen
Ausgangssignal dann einer. Schalttafel 108 mit einem
Impulszähler eingespeist wird, welcher dann das Solenoid
109 betätigt, um das Kolben- und Zylinderaggregat 51
einzuschalten. Der Druckanstieg in dem Aggregat 51 betätigt eventuell den Druckschalter 110, um das Solenoid
111 einzuschalten, welches seinerseits einen Druckmittelfluß
zu den Kolben- und Zylinderaggregaten 21 und 45 ermöglicht.
Der Druckanstieg in diesen Aggregaten schaltet dann eventuell den Druckschalter 112, welcher das Solenoid
115 betätigt, wodurch das Druckmittel dem Kolben-und Zylinderaggregat
11 zufließt* Wenn der Schlitten 10 sich entlang der Gleitschiene 9 bewegt, werden die Walzen ? und 4 verdreht,
wobei die letztere vom Aggregat 21 unter Druck
gesetzt wird und auf den oberen Flächen der Mutterprofilschleien
herabrollt, um dem Werkstück den gleichen Umriß wie diese Mutterprof11schienen zu erteilen, während die
Seitenwalzen 8 lediglich zum Führen und Ausrichten des zu walzenden Werkstückendes dienen» Falls der Ansehlag 85 an
der Knagge 83 anstößt, drfcht die fortlaufende Bewegung des
Schlittens die Welle 79, 87 in der gleichen Biehtuttg welter, bis die Noekenflache 88 den örenzschalter 90 betätigt, um
eine weitere Bewegung des Schlittens abzustoppen. Der Schalter 90 betätigt auch das Solenoid Il4, welches seinerseits
den Kolben 98 aus dem Aggregat 99 herausdrückt, um das
Schaltrad 96 um eine Kerbe weiterzudrehen. Der Schalter 90 gibt gleichfalls ein Signal an das Solenoid IUA, um die
öffnung der Arbeitswalzen und der Seitenwalzen zu bewerkstelligen
und die Bewegung des Schlittens umzuschalten, wobei ,jedoch, bevor der Schlitten zurücklaufen kann, die
Anschlagmutter 28 in ihrer Aufwärtsbewegung den Grenz-
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schalter 38.berühren muß, um den Stromkreis zu schließen
und dadurch das Solenoid 113A zu betätigen, um die rückläufige Bewegung der Kolbenstange 12 des Aggregats 11
und damit die rückläufige Bewegung des Schlittens zu verursachen. Die rückläufige Bewegung geht so lange vor sich,
bis der Anschlag 85 an der Knagge 84 anschlägt, wobei die
weiterlaufende Bewegung des Schlittens die Welle 79, 87 in umgekehrter Richtung verdreht, bis die Nockenfläche 89
den Grenzschalter 91 betätigt, um eine weitere Bewegung des Schlittens abzustoppen. Diese Wellenstellung ist in
Figur 11 dargestellt. Gleichzeitig schaltet der Schalter 91 das Solenoid 111 ein, welches nochmals den Druckmittelfluß
zu den Kolben- und Zylinderaggregaten 21 und 45 freigibt.
Der.vorgenannten Arbeitsablauf wird dann so oft wiederholt, wie dies durch die Position des Stiftes 104
eingestellt ist und der Schlitten schließlich iifolge eines
Signals vom Grenzschalter IO7, der durch den Stift 104 betätigt wird, in seiner dichtesten Position an den Arbeitswalzen stehenbleibt, sodaß das Walzprofil entnommen werden
kann und die Schalteinrichtung.schließlich In der Ausgangsposition
anhält. Die Rückkehr der Schalteinrichtung in ihre Ausgangsposition erfolgt durch ein Signal vom Grenzschalter
106, welcher durch den Stift 105 betätigt wird, nachdem der Druckbock 99 die Welle zwölfmal weitergeschaltet hat,
unabhängig davon, ob zwölf Durchgänge für das Werkstück erforderlich waren oder nicht.
Weitere Bestandteile des in Figur 14 dargestellten Planes sind der Impulserzeuger 135, die Einstelleinrichtung 136
für die Walztiefe, der Taktbeginn 137 und die Taktwiederholung
138.
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In Figur 15 ist der hydraulische Leitungsplan für die
Maschine dargestellt, wobei Bestandteile, welche in den anderen Figuren dargestellt sind, mit gleichen
Bezugszeichen versehen wurden.
Dieser Leitungsplan weist drei Motore M auf, welche
jeweils eine oder mehrere Pumpen P antreiben.
durch Solenoid-betätigte Schaltventil 114, 126; 109,
126; 111, HlA und 113» 113A betätigt werden, sind dem
Kolben- und Zylinderaggregat 99 der Schalteinrichtung, dem Kolben- und Zylinderaggregat 51 der Klemmeinrichtung,
den Kolben- und Zylinderaggregaten 21 und 45 der Hauptwalzen und Seitenwalzen sowie dem Zylinder- und Kolbenaggregat .11 zur Verschiebung des Schlittens zugeordnet.
Die den Schaltkolben 99 speisende Pumpe 9 pumpt, wenn an diesem Aggregat kein Druck erforderlich ist, hydraulisches Druckmittel über ein Nebenflußventil 116 zu$
Druckmittelbehälter. Bei Betätigung des Schalters wird das Druckmittel dem Aggregat 99 unter eventueller Beta- (
tigung des Druckmittelschalters 99A eingespeist, wodurch
das Solenoid 126 umgeschaltet wird, um das Aggregat zu
entleeren. Gleichartige Ventile, die den anderen Pumpen
zugeordnet sind und in gleicher Weise betätigt werden,
sind in 117, Il8, 119 und 120 mit einem Ruckschlag-Kebenflufl- und Prüfventil 121 dargestellt,
Druckraittelanzeiger für dea Teil des Kreises, der mit dem
Aggregat 11, den Aggregaten 21 und 45, dem Aggregat 51 und
der Schaltleitung verbunden ist, sind in 121, 122, 123, und 125 dargestellt.
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Die in Figur 15 von linkgs gesehen zweite Pumpe P speist
bei Einschalten des Motors H die Schaltleitung zu den
vier Ventilen Vl - V4, wobei diese Leitung wie allgemein üblich einen Filter 133 und ein Rückschlagventil 134 aufweist* die jedem Fachmann ebenso wie andere übliche in
Figur 14 dargestellte Teile bekannt sind.
In dem Teil des Kreises» der mit den Aggregaten 45 zusammenhängt, sind ein Rückschlagventil 127 und ein Druckminderventil 128 vorgesehen, um sicherzustellen, daß die
Seitenwalzen nicht zu stark von der Seite her auf das Werkstück drücken und dieses infolgedessen deformieren
oder knicken usw.
In Figur 15 ist außerdem eine Alternative der Walzensteuerung 5 dargestellt, welche aus Rückschlagventilen
129, 130 und 131 besteht, welche auf veränderliche Drücke mit einem Steuerventil 132 eingestellt sind, um wahlweise
eines dieser drei Ventile in den Leitungskreis einzuschalten und dadurch den Druck in dem Kolben- und Zylinderaggregat 21 zu steuern«
Naturgemäß kann dieser vorbeschriebene hydraulische Leitungskreis Je nach Wunsch abgewandelt werden. Falls beispielsweise die Werkstücke von Hand eingeführt werden
sollen, kann wenigstens der Grenzschalter 77 fortfallen,
und während der Grenzschalter 78 weiterhin die Zufuhr von
Druckmittel zur Klemmeinrichtung steuert, kann auch dieser einfach durch einen vom Bedienungspersonal auch herabzudrückenden Knopf oder dergl. ersetzt werden, möglicherweise
mit einem weiteren Druckknopf 139 (Figur 14) zum Lösen der Klemmeinrichtung. Bei einer derartigen Abwandlung lässt
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sich unter Umständen auch die ringförmige Klemmeinrichtung
durch eine bügeiförmige Klemmeinrichtung ersetzen, sodaß das Werkstück durch das Bedienungspersonal von der Seite
her in die Maschine eingeschoben werden kann statt durch die Hauptwalzen hindurch.
Auf diese Weise kann das Werkstück 7 allmählich sich verjüngend
ausgewalzt werden, wie dies in den Figuren l6A- l6c schematisch dargestellt ist. Figur l6A zeigt schematisch *
die Position der Walzen, der Mutterprofile und des Werkstückes
kurz vor dem Walzvorgang. Bei Figur i6b sind die Mutterprofile und das Werkstück bereits ein Stück durch
die Walzen hindurchgezogen. Man kann hierbei sehen, daß der Druckmitteldruck auf die Walze k den Walzenabstand A
auf den Abstand B vermindert hat, wenn die Walze 4 die
Mutterprofile hinabgerollt ist. Figur l6c zeigt die Mutterprofile, die entsprechende Längenzunahme des Werkstückes
und die Walzen. Wie man sieht, ist das Werkstück bei diesem Durchgang noch nicht auf den gleichen Umriß wie die Mutterprofile
herabgewalz£ worden. Der Grund dafür ist darin zu sehen, daß zu diesem Durchgang der abschließende Walzenabstand
als Abstand C ausgewählt wurde. Dieser Walzenabstand i wird durch Einstellung der Mutter 31 entlang der. Hülse
vorbestimmt. Für einen weiteren Durchlauf müßte die Mutter 31 entlang der Hülse 30 niedergedrückt werden, um ein weiteres
Eindringen· der Oberwalze in das Werkstück zu erreichen, wodurch der Abstand C welter verkleinert werden könnte.
Falls beispielsweise ein Werkstück von 25 mm Stärke auf
12,5 mm Stärke verjüngt werden sollte, ließe sich das in
fünf Durchläufen erreichen, wobei die Eindringtiefe der Oberwalze in das Werkstück folgendermaßen eingeschattet
werden könnte»
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| Durchlauf | 1 | Eindringtiefe | 4,7 | mm |
| κ | 2 | η | 3,1 | mm |
| Il | Il | 2,4 | mm | |
| Il | 4 | Il | 1,5 | mm |
| It | 5 | It | 0,8 | mm |
Die Schaltwelle wird dabei bei Jedem Durchlauf entsprechend
weitergeschaltet, wobei der Stift 104 in das fünfte Loch
von Null aus und die Knaggen 8> und 84 in die ersten fünf
Längsnuten von der Nullnut aus eingesetzt sind. Die Gesamteindringtiefe beträgt dann 12,5 mm.
Vorstehende Erläuterungen beschäftigen sich mit dem Auswalzen einer einfachen geradlinig verlaufenden Verjüngung,
wie sie in Figur 17A dargestellt ist. Andere Verjüngungen wie sie in den Figuren 17B und 17C dargestellt sind, lassen
sich durch entsprechende Formgebung der Mutterprofile erreichen, während Figur 17D verschieden starke Verjüngungen
zeigt, die ineinander übergehen.
Unter Umständen ist es erforderlich, am dünnen Ende der
Verjüngung eine Verdickung auszubilden, beispielsweise zur Herstellung eines Federauges zur Befestigung an einem
Fahrzeugrahmen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schlitten 10 angehalten wird, kurz bevor die gesamte Länge des
Werkstückes die Walzen passiert hat. Dies ist in den Figuren ITE - 170 dargestellt, wobei die Walze 4 in gestrichelten
Linien angedeutet ist. In diesem Falle ist der Steuerkreis derart ausgebildet, daß die Fühleinrichtung manuell eingeschaltet
werden kann, um den Schlitten anzuhalten, statt daß ein Grenzschalter betätigt wird, wenn das Ende des
Werkstückes hinter der Fühleinrichtung aufgespürt wird. Die
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Figuren 1?A - 17H zeigen eine Federblattbildung, welche
als halbelliptische oder viertelelliptische Blattfedern bezeichnet werden könnten. Beide Federarten müssen zur
Anbringung der Feder an einem Fahrzeug ein verdicktes Teil 7X aufweisen, welches bei einer halbelliptischen
Feder in der Mitte bezw. bei einer viertelelliptischen Feder am Federende liegt. Wenn die vollständige Feder
aus zwei oder mehreren Federblättern besteht, kann dieses verdickte Befestigungsteil an einem oder an allen Feder- g
blättern ausgebildet werden.
Falls der Krümmungsradius an den stehengebliebenen dicken Endfceilen 17H, 1?F und IJQ kleiner sein soll, als er durch
die Druckwalze 4 ausgebildet werden kann, werden zweckmäßigerweise
vier übereinander liegende Walzen in der Ausbildung nach der Figur 18 eingesetzt, wobei die Arbeitswalzen
j5A und 4A den gewünschten Krümmungsradius ergeben, welcher wesentlich kleiner ist Als der der Stützwalzen 3B
und 4b.
Ansprüche:
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Claims (1)
- Ansprüche ·1. Verfahren zum Auswalzen eines In verformbaren Zustand befindlichen Metallrohlings auf sich allmählich verjüngende Stärke (taper-rolling), dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (7) zwischen einem Walzenpaar (3, 4) der Länge nach zusammen mit an ihm anliegenden« dem gewünschten Walzprofil entsprechend allmählich in der Stärke abnehmenden Mutterprofilen (16) hindurchgezogen wird, sodaß das Werkstück infolge des zusammen mit der Zugkraft einwirkenden Walzendruckes dem anliegenden Mutterprofil entsprechend flachgewalzt wird·2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (3, 4) leerlaufen.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterprofile (l6) die gleiche Stärke wie das fertige Walzprofil besitzen und Teile der Walzenoberflächen berühren, welche den gleichen Umriß wie die das Werkstück (7) berührenden Walzenteile haben.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3* dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (7) vor dem Auswalzen auf Schmiedetemperatur erhitzt wird, um für das kombinierte Strecken und Walzen welch genug zu sein.5· Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine in mehreren Durchgängen erfolgende Streck- und Walzbehandlung des Werkstückes in einer einzigen Wärme erfolgt.109831/0345-g -6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - % dadurch gekennzeichnet, daß die Streckbewegung abgestoppt wird, sobald das freie Ende des Werkstückes (7) in einem bestimmten Abstand von der Mitte des Spaltes zwischen den Walzen (3, 4) angekommen ist.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Streckbewegung durch in einem bestimm-' ten Abstand vom Walzenspalt angeordnete und das freie Ende des Werkstückes feststellende Ultrasehall-, optische, magnetische oder sonstige Fühlorgane (8) gesteuert wird.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Durchgang des Werkstückes (7) zwischen den Walzen (3, 4) bei an einer Zwischenstelle der Mutterprofile (16) einsetzendem Walzendruck durchgeführt wird, sodaß zunächst nur ein Teil des Werkstückes zum freien Ende hin verjüngt wird, und daß in einem oder mehreren nachfolgenden Durchgängen ständig zunehmender Länge das Werkstück progressiv auf das Profil der Mutterprofile ausgewalzt wird·9· Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-8, bestehend aus einem Unterbau mit einem am einen Ende quer zu ihm gelagerten Walzenpaar, gekennzeichnet durch eine auf die Oberwalze (4) des Walzenpaares (3* 4) einwirkende steuerbare Einrichtung (5) zur Veränderung des Walzenabstandes (A, B, C), sowie durch wenigstens ein mit seinen beiden sich zueinander verjüngenden an den Walzen anliegenden Flächen zusammen mit dem neben ihm liegenden Werkstück (T) in Längsrichtung vom dickeren zum dünneren Ende hin durch den Walzenspalt109831/034616050$4mittels einer in Längsrichtung des Unterbaues (l) wirkenden Zugeinrichtung (11) hindurchführbaren Mutterprofil (16), wobei außerdem eine Einrichtung (17) zum Festklemmen des einen Endes des Werkstückes (T) neben dem dickeren Ende des Mutterprofils ( 16) vorgesehen sind, sodaß durch die kombinierte Zugwirkung der Einrichtung (11) und Druckwirkung der Walzen (3, 4) eine Verminderung der Stärke des Werkstückes entsprechend dem Profil des Mutterprofils erzielbar ist.10· Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5, 4) ohne Eigenantrieb, d.h. als Loswalzen ausgebildet sind.11. Maschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in die Maschine zwei Mütterprofile (16) parallel zueinander und in der Breite des Werkstückes (7) entsprechendem Abstande eingesetzt sind.12« Maschine nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (3, 4) in Längsrichtung des Unterbaues (1) niehtversehiebbar gelagert ist und auf dem Unterbau ein in Längsrichtung durch die Zugeinrichtung (11) verfahrbarer Schlitten (10) angeordnet ist, welcher an seinem dem Walzenpaar nächstgelegenen Ende das Mutterprofil oder die Mutterprofile (l6) an derem dickeren Ende trägt und außerdem eine Klemmeinrichtung (17) zum Einspannen des einen Endes des Werkstückes (?) neben dem einen Mutterprofil bezw. zwischen den beiden Mutterprofilen (l6) aufweist.109831/Q34S13. Maschine nach einem der Ansprüche 9 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Durchführung der Streckbewegung, zur Einstellung des Walzenabstandes und damit des Walzendruckes sowie zum Festklemmen des Werkstückes am Schlitten hydraulische Einrichtungen aufweist.14. Maschine nach einem der Ansprüche 9 - 13» dadurch gekennzeichnet, daß sie ein mit Ultraschall arbeitendes, optisches, magnetisches oder andersartiges Fühlaggregat (8) in einem bestimmten Abstand vom Walzenspalt aufweist.15. Maschine nach einem der Ansprüche 9 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der beiden Walzen (3, 4) gegenüber der anderen in der Höhe verschiebbar 1st.16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Fläche einer Mutterprofilschiene (16) parallel zur Streckrichtung verläuft und auf der "festliegenden" Walze aufliegt, sodaß das Gesamtmaß der Verjüngung durch die an der "Druckwalze" (4) anliegende Gegenfläche der Mutterprofilsohiene bestimmt wird.17. Maschine nach einem der Ansprüche 9 - l6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Seltenkanten des Werkstückes (7) einwirkende Seltenwalzen (6j vorgesehen sind»18. Maschine nach einem der Ansprüche 12 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten (10) ein einstellbarer Anschlag (l8) vorgesehen iet, gegen welchen das über die Klemmeinrichtung (17) hinausragende Werkstückende geschoben wird.109831/034519· Haschine nach einem der Ansprüche 9 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Anzahl der Durchgänge eines Werkstückes (7) durch die Walzen (3, 4) eine Schalteinrichtung (19) vorgesehen ist.Patentanwalt Dr, W. Andrejewski.109831/0345
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ID=9872965
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |