DE37357C - Hebelwaage mit Schraubgewicht - Google Patents
Hebelwaage mit SchraubgewichtInfo
- Publication number
- DE37357C DE37357C DENDAT37357D DE37357DA DE37357C DE 37357 C DE37357 C DE 37357C DE NDAT37357 D DENDAT37357 D DE NDAT37357D DE 37357D A DE37357D A DE 37357DA DE 37357 C DE37357 C DE 37357C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- screw
- weight
- balance
- lever balance
- screw weight
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- 206010033307 Overweight Diseases 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000002498 deadly effect Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
- 235000020825 overweight Nutrition 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/18—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
- G01G1/26—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Of Balance (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Hebelwaage mit Schraubgewicht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Anordnung des Schraubgewichtes von Waagen,
bei denen die Verschiebung des Laufgewichtes an dem Waagebalken entlang mittelst einer
Schraube erfolgt, dafs die Bildung eines tödten Ganges dadurch verhindert wird.
Der in Frage kommende Th eil der Waage, Fig. i, 2 und 3, besteht wesentlich aus einem
rahmenförmigen Waagebalken W, welcher auf dem oberhalb angeordneten Verbindungssteg W1
eine Scala trägt. Im Waagebalken ist eine Schraube s gelagert, durch deren Drehung
das Laufgewicht G verschoben wird, um der Belastung der Schale A das Gleichgewicht zu
halten. Das Laufgewicht G ist mit dem Zeiger Z durch die Schraubenstifte d (s. Fig. 5)
verbunden und führt letzteren bei. einer Verschiebung mit. Da die Seitenflächen des Steges W1
nach unten zu convergiren, so ist infolge der oben erwähnten Verbindung des Laufgewichtes
G mit dem Zeiger Z auch ein Emporheben des ersteren nicht möglich. An dem
einen Ende der Schraube s, Fig. 1 und 2, ist eine Trommel t1 mit Handrad oder Kurbel k
befestigt, und' am äufseren Umfang der Trommel befindet sich die Scala Z1 mit den Gewichtsunterabtheilungen
(D ecagram me, Gram m e), während die am Stege W1 befindliche Scala
nur die gröfseren Gewichtseinheiten angiebt. Der am Stege W feste Zeiger Z1 dient zur
Ablesung der Angaben auf der Scala Z1; die
Steigung der Schraube sowie die Eintheilung der Scalen / und Z1 richten sich je nach der
Gröfse der Waage und der Bestimmung derselben.
Die Fig. 1 und 2 stellen eine Tafelwaage für eine Höchstbelastung von 10 kg dar.
Am Waagebalken W sind die Zungen η und am Gestell der Waage die Gegenzungen 0
befestigt. Der Schalenträger t ist in seinem unteren Theil mit dem Gestell der Waage
durch einen Lenker ρ verbunden, u ist ein
durch eine Klemmschraube festgehaltenes Ausgleichsgewicht. Mit Hülfe der Stellschraube e
und des Pendels/" (Fig. 8) wird die Waage horizontal
gestellt. Die Schraubenstifte r verhindern ein Abheben der schwingenden Theile von
einander und vom Gestell der Waage. Die Tragebacken h der Schneiden von t und W
sind an beiden Enden mit Seitenschneiden versehen, an welche die am Waagebalken W und
Schalenträ'ger t befindlichen verticalen Flächen der Nasen i anstehen, so dafs der Waagebalken
W und der Träger t in der Richtung der Schneiden sich nicht verschieben kann.
Um nun die Bildung eines todten Ganges zu verhindern und dadurch eine beständig
genaue Wirkung der Waage zu sichern, sind die Lagerschalen der Schraube s vertical getheilt
und aufsen auf beiden Seiten mit schiefen Ebenen k (Fig. 1) versehen, welche als Gleitflächen
dienen und den Zweck haben, die Abnutzung bei den Anläufen ν der Schraube s und den
Anlaufflächen der Lagerschalen auszugleichen, was in der Weise erreicht wird, dafs durch
das Eigengewicht der Schraube s eine allmälige Senkung sowohl des Gewichtes G als auch
der Schraube s und der Lagerschalen in dem Mafse erfolgt, als die vorerwähnte Abnutzung
eintritt. Infolge dieser Anordnung wird der
todte Gang in der Lagerung der Schraube s vermieden.
Damit nun auch in den im Laufgewicht vorhandenen Muttern in kein todter Gang entstehe,
sind die Gewinde der Schraube s entweder vom Umfang nach innen zu konisch
verjüngt geschnitten (wie in Fig. ι dargestellt),
oder sie verbreitern sich gegen den Kern, zu (s. Fig. 3), oder sie sind flachgängig (wie aus
Fig. 4 ersichtlich). Im ersten Falle befinden sich die halben Muttern m, welche mittelst der
Bolzen b das Laufgewicht G tragen, in der unteren Hälfte der Schraubenspindel, im
zweiten Falle in der oberen. Im dritten
Falle sind die Muttern m mit schräg zur
Bohrung gestellten Gleitbacken C (s. Detail zu Fig. .4) versehen, welche in correspondirenden
Nuthen im Laufgewichte G gleiten. Je nachdem nun die Gleitbacken C nach
oben oder unten zu convergiren, werden die Muttern m durch das eigene Gewicht des Laufgewichtes
zusammen- oder auseinandergeschoben und an die Gewinde der Schraube s
ebenso1 wie in den in Fig. 1 und 3 dargestellten
Anordnungen angedrückt, während das Laufgewicht G nach Mafsgabe der Abnutzung
der Muttern und Gewinde sich herabsenkt.
In jedem der drei dargestellten Fälle ist es somit nicht möglich, dafs ein todter Gang sich
bildet, was für die gute Wirkung einer Schraubenwaage von grofser Wichtigkeit ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Hebelwaage mit Schraubgewicht, bei welcher der Todtgang zwischen Schraubgewicht und Schraubenspindel, sowie der Todtgang zwischen den Bunden der Schraubenspindel und den Lagern vermittelst des Eigengewichtes des Schraubgewichtes verhindert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37357C true DE37357C (de) |
Family
ID=313116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37357D Expired - Lifetime DE37357C (de) | Hebelwaage mit Schraubgewicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37357C (de) |
-
0
- DE DENDAT37357D patent/DE37357C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010024231B4 (de) | Rollenpresse mit Momentenwaage | |
| DE2208777C3 (de) | Scherenhebe tisch | |
| EP0501254A2 (de) | Scherenhubtisch | |
| EP0443123A2 (de) | Steinspalter | |
| CH679471A5 (de) | ||
| DE3733528A1 (de) | Saegeblatt fuer motorisch betriebene saegen | |
| DE1772599A1 (de) | Einstellnalterung fuer vielfache Stellungsveraenderungen | |
| DE2746402A1 (de) | Rollmesserschere | |
| EP0667186A1 (de) | Walzenmühle | |
| CH684394A5 (de) | Einwellen-Stanzpresse. | |
| DE3828469C2 (de) | ||
| DE2417728B1 (de) | Federstütze mit gleichbleibender StUtzkraft | |
| DE69105744T2 (de) | Verfahren und vorrichtung um eine fläche bei hin- und hergehender bewegung in eine ebene zu führen. | |
| EP3663079A1 (de) | Feinschneidpresse | |
| DE37357C (de) | Hebelwaage mit Schraubgewicht | |
| DE112006000640T5 (de) | Pressmaschine | |
| DE2223213A1 (de) | Anordnung fuer messmaschinen oder maschinenwerkzeuge | |
| DE3232475A1 (de) | Hoehenverstellbare buehne | |
| DE3134097A1 (de) | Hubbalken | |
| DE2246656C2 (de) | Schneidvorrichtung | |
| DE3301661A1 (de) | Ausgleicheinrichtung fuer eine mechanische presse | |
| DE15315C (de) | Feststellvorrichtung für Dezimal-und Centesimalwaagen | |
| DE147483C (de) | ||
| DE161309C (de) | ||
| DE10129102B4 (de) | Kalander |