DE37357C - Hebelwaage mit Schraubgewicht - Google Patents

Hebelwaage mit Schraubgewicht

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DE37357C
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DENDAT37357D
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F. TENTSCHERT und F. W. MlNCK in Wien
Publication of DE37357C publication Critical patent/DE37357C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Hebelwaage mit Schraubgewicht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Anordnung des Schraubgewichtes von Waagen, bei denen die Verschiebung des Laufgewichtes an dem Waagebalken entlang mittelst einer Schraube erfolgt, dafs die Bildung eines tödten Ganges dadurch verhindert wird.
Der in Frage kommende Th eil der Waage, Fig. i, 2 und 3, besteht wesentlich aus einem rahmenförmigen Waagebalken W, welcher auf dem oberhalb angeordneten Verbindungssteg W1 eine Scala trägt. Im Waagebalken ist eine Schraube s gelagert, durch deren Drehung das Laufgewicht G verschoben wird, um der Belastung der Schale A das Gleichgewicht zu halten. Das Laufgewicht G ist mit dem Zeiger Z durch die Schraubenstifte d (s. Fig. 5) verbunden und führt letzteren bei. einer Verschiebung mit. Da die Seitenflächen des Steges W1 nach unten zu convergiren, so ist infolge der oben erwähnten Verbindung des Laufgewichtes G mit dem Zeiger Z auch ein Emporheben des ersteren nicht möglich. An dem einen Ende der Schraube s, Fig. 1 und 2, ist eine Trommel t1 mit Handrad oder Kurbel k befestigt, und' am äufseren Umfang der Trommel befindet sich die Scala Z1 mit den Gewichtsunterabtheilungen (D ecagram me, Gram m e), während die am Stege W1 befindliche Scala nur die gröfseren Gewichtseinheiten angiebt. Der am Stege W feste Zeiger Z1 dient zur Ablesung der Angaben auf der Scala Z1; die Steigung der Schraube sowie die Eintheilung der Scalen / und Z1 richten sich je nach der Gröfse der Waage und der Bestimmung derselben.
Die Fig. 1 und 2 stellen eine Tafelwaage für eine Höchstbelastung von 10 kg dar.
Am Waagebalken W sind die Zungen η und am Gestell der Waage die Gegenzungen 0 befestigt. Der Schalenträger t ist in seinem unteren Theil mit dem Gestell der Waage durch einen Lenker ρ verbunden, u ist ein durch eine Klemmschraube festgehaltenes Ausgleichsgewicht. Mit Hülfe der Stellschraube e und des Pendels/" (Fig. 8) wird die Waage horizontal gestellt. Die Schraubenstifte r verhindern ein Abheben der schwingenden Theile von einander und vom Gestell der Waage. Die Tragebacken h der Schneiden von t und W sind an beiden Enden mit Seitenschneiden versehen, an welche die am Waagebalken W und Schalenträ'ger t befindlichen verticalen Flächen der Nasen i anstehen, so dafs der Waagebalken W und der Träger t in der Richtung der Schneiden sich nicht verschieben kann.
Um nun die Bildung eines todten Ganges zu verhindern und dadurch eine beständig genaue Wirkung der Waage zu sichern, sind die Lagerschalen der Schraube s vertical getheilt und aufsen auf beiden Seiten mit schiefen Ebenen k (Fig. 1) versehen, welche als Gleitflächen dienen und den Zweck haben, die Abnutzung bei den Anläufen ν der Schraube s und den Anlaufflächen der Lagerschalen auszugleichen, was in der Weise erreicht wird, dafs durch das Eigengewicht der Schraube s eine allmälige Senkung sowohl des Gewichtes G als auch der Schraube s und der Lagerschalen in dem Mafse erfolgt, als die vorerwähnte Abnutzung eintritt. Infolge dieser Anordnung wird der
todte Gang in der Lagerung der Schraube s vermieden.
Damit nun auch in den im Laufgewicht vorhandenen Muttern in kein todter Gang entstehe, sind die Gewinde der Schraube s entweder vom Umfang nach innen zu konisch verjüngt geschnitten (wie in Fig. ι dargestellt), oder sie verbreitern sich gegen den Kern, zu (s. Fig. 3), oder sie sind flachgängig (wie aus Fig. 4 ersichtlich). Im ersten Falle befinden sich die halben Muttern m, welche mittelst der Bolzen b das Laufgewicht G tragen, in der unteren Hälfte der Schraubenspindel, im zweiten Falle in der oberen. Im dritten Falle sind die Muttern m mit schräg zur Bohrung gestellten Gleitbacken C (s. Detail zu Fig. .4) versehen, welche in correspondirenden Nuthen im Laufgewichte G gleiten. Je nachdem nun die Gleitbacken C nach oben oder unten zu convergiren, werden die Muttern m durch das eigene Gewicht des Laufgewichtes zusammen- oder auseinandergeschoben und an die Gewinde der Schraube s ebenso1 wie in den in Fig. 1 und 3 dargestellten Anordnungen angedrückt, während das Laufgewicht G nach Mafsgabe der Abnutzung der Muttern und Gewinde sich herabsenkt.
In jedem der drei dargestellten Fälle ist es somit nicht möglich, dafs ein todter Gang sich bildet, was für die gute Wirkung einer Schraubenwaage von grofser Wichtigkeit ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hebelwaage mit Schraubgewicht, bei welcher der Todtgang zwischen Schraubgewicht und Schraubenspindel, sowie der Todtgang zwischen den Bunden der Schraubenspindel und den Lagern vermittelst des Eigengewichtes des Schraubgewichtes verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37357D Hebelwaage mit Schraubgewicht Expired - Lifetime DE37357C (de)

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