DE478360C - Schiessautomat mit Muenzeinwurf - Google Patents

Schiessautomat mit Muenzeinwurf

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DE478360C
DE478360C DEL71108D DEL0071108D DE478360C DE 478360 C DE478360 C DE 478360C DE L71108 D DEL71108 D DE L71108D DE L0071108 D DEL0071108 D DE L0071108D DE 478360 C DE478360 C DE 478360C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/38Ball games; Shooting apparatus

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Description

  • Schießautomat mit 1Vlünzeinwurfi Gegenstand - der Erfindung ist ein Schießautomat mit Münzeinwurf, bei welchem z. B. mit einer Luftbüchse durch die als Ziel dienende Öffnung einer Scheibe hindurchgeschossen und beim Treffschuß eine Prämie ausgegeben werden soll. Man hat bereits vorgeschlagen, hinter der Durchschußöffnung. der Scheibe eine federnde Treffscheibe anzubringen, deren Bewegung beim Treffschuß die Gewinnausgabe auslöst. Erfindungsgemäß besteht die Treffscheibe aus einem gesperrten, federnden Bolzen, dessen Sperrung erst nach Einwurf der Münze und darauffolgender Betätigung eines außen am Apparat befindlichen Handgriffes aufgehoben werden kann. Beim- Treffschuß wird dieser federnde Bolzen durch den Aufprall des Geschosses zurückgeworfen und hebt hierdurch die Sperrung für die Prämienausgabe auf, so daß die Prämie dem Apparat entnommen werden kann. Durch das Zurückweichen des federnden Bolzens beim Treffschuß wird aber ebenso wie durch eine Bewegung der Scheibe beim Fehlschuß die Sperrung für den beweglichen Treffbolzen wieder hergestellt, so daß beim weiteren Schießen der Einwurf eines neuen Geldstückes erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist der Schießautomat in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt. Die Luftbüchse a ist an der nicht gezeichneten Vorderwand eines länglichen Holzkastens b etwa in einem Kugelgelenk so angebracht, daß sie allseitig bewegt werden kann, wobei der Lauf in eine Öffnung dieser Vorderwand hineinragt. Das Schußfeld ist mit Glasscheiben c überdeckt. Die Aufgabe ist, durch die mittlere Öffnung d der in einem Gelenk e aufgehängten Zielscheibe f hindurchzuschießen. Das durch die Öffnung dhindurchfliegende Geschoß trifft auf einen gegenüber dieser Durchschußöffnung hinter der Scheibe wagerecht beweglich gelagerten Treffbolzen g auf und wirft ihn entgegen der Federkraft etwas zurück. Durch diese Bewegung des Bolzens g beim Treffschuß wird der an der Hinterwand des Apparates gelagerte federnde Winkelhebel h, i in der Richtung des eingezeichneten Pfeils gedreht, so daß die am vorderen Ende des Hebelarmes i angebrachte Nase k aus dem Einschnitt l der Zugstange m für die Gewinnausgabe ausgehoben wird. Der an dem Hebelarm i sitzende Stift n legt sich hierbei vor die Nase o des Hebels P, so daß der erwähnte Winkelhebel h, i vorläufig in der ausgeschwungenen Stellung festgehalten wird, auch wenn der Federbolzen g wieder zurückgeht. Zweckmäßig wird dem Schützen der erfolgte Treffschuß etwa durch ein Klingelsignal angezeigt, indem z. B. durch die Drehbewegung des Winkelhebels h, i ein elektrischer Kontakt geschlossen wird. Der Schütze zieht nunmehr mittels eines außen am Apparat befindlichen Handgriffes die Stange m heraus und entnimmt hierdurch in an sich bekannter Weise dem Apparat den Gewinn. Durch das Herausziehen der Stange m wird mittels .des an ihr angebrachten Stiftes q, der auf eine schräge Fläche des Hebels P aufläuft, dieser Hebel so weit angehoben, daß seine Sperrnase o den Stift n des Winkelhebels h, i freigibt. Beim Loslassen der Stange wird sie durch eine Feder s zurückgezogen. Dann fällt die Nase k des Winkelhebels h, i wieder in den Einschnitt l der Stange m hinein, so daß sie wieder gesperrt ist.
  • Die Freigabe des Schießautomaten zur Benutzung erfolgt durch den Einwurf einer Münze. Oberhalb des beweglichen Treffbolzens g ist nämlich ein Winkelhebel t, u gelagert, dessen beide Arme klinkenartig ausgebildet sind. Ein auf der Drehachse dieses Winkelhebels fest angebrachter, nach unten reichender Arm v wird von einer Feder w für gewöhnlich so weit nach links gezogen, daß die Klinke t sich in den Einschnitt x des Treffbolzens hineinlegt und ihn sperrt. Die eingeworfene Münze stellt nun in an sich bekannter Weise zwischen einem außen am Apparat befindlichen Handgriff und dem Zugorgan y eine Kupplung her, so daß nunmehr durch Herausziehen dieses Handgriffes mittels des erwähnten Zugorgans der Winkelhebel t, u in die gezeichnete Stellung gedreht werden kann, in welcher einerseits die Klinke t aus dem Einschnitt des Bolzens herausgehoben ist und anderseits die Klinke u sich vor eine Nase des Hebels z legt. Nunmehr kann durch einen Treffschuß in der vorher beschriebenen Weise ein Gewinn erhalten werden. Erfolgt ein Treffschuß, so wird beim Zurückweichen des Treffbolzens mittels des angebrachten Stiftes 2 der Hebel z etwas angehoben, indem der Stift auf eine schräge Fläche des Hebels aufläuft. Die Spiralfeder w zieht nunmehr mittels des Armes v den Winkelhebel t, u wieder zurück, wobei sich die Klinke t wieder in den Einschnitt x des Treffbolzens hineinlegt und diesen sperrt. Die Sperrung erfolgt aber auch bei einem Fehlschuß, d. h. wenn die Scheibe f selbst getroffen wird. Da sie beweglich aufgehängt ist, weicht sie durch den Aufprall des Geschosses nach hinten aus, und hierbei bewegt ein an der Scheibe angebrachter Arm 3 den Hebel z ebenfalls etwas nach aufwärts. Es wird also in jedem Falle, gleichgültig ob ein Treffschuß oder ein Fehlschuß erfolgt ist, der die Gewinnausgabe betätigende Treffbolzen wieder gesperrt.
  • Durch das nach Münzeinwurf erfolgende Herausziehen des Handgriffes bzw. des Zugorgans y kann aus einem im Innern des Apparates angebrachten Kugelbehälter jedesmal eine Kugel zur Ausgabe gebracht werden. Gegebenenfalls kann zur Vermeidung des 'besonderen Handgriffes die Bewegung des Zugorgans y gleichzeitig durch das Spannen der Luftbüchse erfolgen, da bekanntlich bei solchen Büchsen das Spannen meistens durch ein Knicken des Gewehrschaftes geschieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE z. Schießautomat mit Münzeinwurf, einer Scheibe mit als Ziel dienender Durchschußöffnung und einer hinter der Durchschußöffnungangebrachten, beim Treffschuß durch den Aufprall des Geschosses zurückweichenden und hierdurch die Sperrung für die Prämienausgabe aufhebenden federnden Treffscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Treffscheibe aus einem für gewöhnlich gesperrten und erst nach Einwurf der Münze und darauffolgender Betätigung eines außen am Apparat befindlichen Handgriffs entsperrten Bolzen (g) besteht. a. Schießautomat nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine in einen Einschnitt (x) des Treffbolzens (g) eingreifende Sperrklinke (t), die durch Betätigung des außen am Apparat befindlichen Handgriffes aus diesem Einschnitt ausgehoben und dann in ihrer Stellung festgehalten wird, wenn durch die eingeworfene Münze selbst vorher eine Kupplung zwischen dem Handgriff und einem die Sperrklinke bewegenden Zugorgan (y) o. dgl. hergestellt worden ist. 3. Schießautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (t) in ihrer den Treffbolzen (g) freigebenden, ausgeschwungenen Stellung so lange festgehalten wird, bis entweder beim Treffschuß durch die Bewegung des Treffbolzens (g) oder beim Fehlschuß durch die Bewegung der ausweichbar angebrachten Scheibe (f) die Arretierung der Sperrklinke (t) aufgehoben wird.
DEL71108D 1928-02-21 1928-02-21 Schiessautomat mit Muenzeinwurf Expired DE478360C (de)

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DE478360C true DE478360C (de) 1929-06-24

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