DE458149C - Schiessautomat - Google Patents
SchiessautomatInfo
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- DE458149C DE458149C DEL67889D DEL0067889D DE458149C DE 458149 C DE458149 C DE 458149C DE L67889 D DEL67889 D DE L67889D DE L0067889 D DEL0067889 D DE L0067889D DE 458149 C DE458149 C DE 458149C
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- Germany
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- disc
- shooting machine
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/38—Ball games; Shooting apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
In der Patentschrift 457 142 ist ein Schießautomat mit Münzeinwurf beschrieben, bei
welchem eine mit Durchschußöffnung versehene Scheibe derart kippbar ist, daß sie bei
einem Nichttreffer durch das auf sie auftreffende Geschoß so nach rückwärts umgelegt
wird, daß die hinter ihr gegenüber der Durchschußöffnung angebrachte Treffscheibe verdeckt
wird. Durch die eingeworfene Münze wird die Sperrung der nach rückwärts umgelegten
Scheibe aufgehoben und diese alsdann etwa durch Federkraft wieder in ihre aufrechte
Stellung gebracht. Wenn die mit der Durchschußöffnung versehene Scheibe umgelegt
und dadurch die Treffscheibe verdeckt ist, kann also ein Geschoß an die Treffscheibe
nicht herankommen, so daß ein weiteres Schießen zwecklos ist. Trotzdem erscheint es
wünschenswert, ein Laden und Schießen in diesem Falle unmöglich zu machen, um jedem
Unfug und unnötigem Kugelverbrauch zu begegnen.
Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Vervollkommnung des Schießautomaten
nach der Richtung hin, daß nur bei aufrecht stehender Scheibe, d. h. entweder nach
Münzeinwurf oder nach einem Durchschuß durch die Öffnung der Scheibe, ein Laden des
Luftgewehres möglich ist. Durch die Bewegung der sich aufrichtenden Scheibe wird erfindungsgemäß
die Ladesperrung für das Luftgewehr aufgehoben, und zwar dadurch, daß ein Sperrhaken o. dgl. aus einer innerhalb
des Apparates beweglich gelagerten Zugstange ausgehoben wird, wodurch diese und der mit ihr in Verbindung stehende, aus dem
Apparat herausragende Anschlagbolzen für den beim Laden durchzuknickenden Gewehrschaft
freigegeben wird.
In der Abbildung ist die Neuerung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
Die mit der Durchschußöffnung f versehene Scheibe c ist am oberen Ende des Doppelhebels
e befestigt, welcher fest auf der drehbar gelagerten Achse d angebracht ist. Bei
einem Schuß auf die Scheibe c wird diese durch den Anprall in der eingezeichneten
Pfeilrichtung nach rückwärts umgelegt, wobei sich also auch die auf der Achse d befestigte
Scheibe h etwas nach links dreht. Der auf dem Umfang der letzteren schleifende Sperrhebel
i schnappt durch sein Gewicht mit seiner Nase k in die Einkerbung I der Scheibe ein
und sperrt die Scheibe c in ihrer zurückgeworfenen Stellung.
Außen an der Vorderwand des Apparates ist das Luftgewehr 4 in einem Kugelgelenk 5
gelagert, die Bewegung aber so begrenzt, daß nur die Scheibe c bestrichen werden kann.
Das Laden der Luftbüchse erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß der Gewehrschaft
gegenüber dem Lauf in der eingezeich-
neten Pfeilrichtung um den Bolzen 7 als Drehpunkt um etwa 900 nach unten durchgeknickt
wird. In dem an der Vorderwand angeschraubten Gußstück 8 ist ein Anschlagbolzen 9 hin und her beweglich gelagert,
dessen anderes Ende durch die Vorderwand hindurch in das Gehäuse des Apparates hineinreicht
und mittels des Doppelhebels· 10 mit einer im Apparat in wagerechter Richtung
beweglich gelagerten federnden Zugstange 11 verbunden ist. Das freie Ende dieser Zugstange
ist mit einer Einkerbung 12 versehen. Auf der Drehachse d der Scheibe c sitzt ferner
eine kleine Scheibe 13 mit einem Nocken 14, der auf einen um den Bolzen 15 drehbaren
Doppelhebel 16 wirkt.
In der zurückgeworfenen, gesperrten Stellung der Scheibe c ist der Nocken 14 nicht
mit dem Doppelhebel 16.in Berührung. Der längere, mit dem Sperrhaken 17 versehene
schwerere Hebelteil sinkt etwas abwärts, so daß sich der Haken 17 in die Einkerbung 12
der Stange 11 hineinlögt. Der Anschlagbolzen
9 kann also jetzt nicht nach innen ausweichen, so daß ein vollständiges Durchknicken
des Gewehrschaftes und damit ein Laden der Waffe unmöglich ist. Sobald aber durch die eingeworfene Münze der Sperrhebel
i aus der Kerbe Z der Sperrscheibe h ausgehoben ist und die Feder g· die Scheibe c
aufgerichtet hat, wird durch den Nocken 14 der Doppelhebel 16 so verdreht, daß der
Haken 17 des .genannten Doppelhebels aus der
Einkerbung 12 der Zugstange 11 herausgehoben
wird. Nunmehr kann, wie ohne weiteres ersichtlich, der Anschlagbolzen 9 genügend
nach innen ausweichen und ein Spannen der Büchse bewirkt werden. Bei einem Treffschuß
durch die Öffnung/, wenn also die Scheibe c stehenbleibt und die dahinterliegende
Treff scheibe m getroffen wird, bleibt der beschriebene Sperrmechanismus unbeeinflußt,
so daß ein weiteres Laden und Schießen so lange stattfinden kann, bis die Scheibe c
wieder nach rückwärts umgelegt wird entweder durch einen Schuß auf sie selbst oder
durch die nach dreimaligem Treffen der Scheibe m bewirkte Prämienausgabe.
Claims (2)
1. Schießautomat mit Münzeinwurf und einer Scheibe mit als Ziel dienender
Durchschußöffnung nach Patent 457 142, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Bewegung der nach Einwurf einer Münze sich aufrichtenden Scheibe (c) eine Ladesperrung
für das Luftgewehr aufgehoben wird.
2. Schießautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung
der sich aufrichtenden Scheibe (c) mittels eines auf ihrer Drehachse (d)
sitzenden Nockens (14) ein Sperrhaken (17) aus einer innerhalb des Apparats beweglich
gelagerten Zugstange (11) ausgehoben wird, wodurch diese und der mit ihr
in Verbindung stehende, aus dem Apparat herausragende Anschlagbolzen (9) für den
beim Laden durchzuknickenden Gewehrschaft (6) freigegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL67889D DE458149C (de) | 1927-02-08 | 1927-02-08 | Schiessautomat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL67889D DE458149C (de) | 1927-02-08 | 1927-02-08 | Schiessautomat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458149C true DE458149C (de) | 1928-03-30 |
Family
ID=7281941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL67889D Expired DE458149C (de) | 1927-02-08 | 1927-02-08 | Schiessautomat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458149C (de) |
-
1927
- 1927-02-08 DE DEL67889D patent/DE458149C/de not_active Expired
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