DE478189C - Wasserstandsregeler - Google Patents

Wasserstandsregeler

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DE478189C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/02Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Wasserstandsregeler Wenn der bekannte Vorratsbehälter zur Erhaltung eines gleichmäßigen Wasserstandes neu gefüllt werden mußte, war eine Störung des Wasserstandes unvermeidlich; ebenso konnte man bisher unerwünscht hochsteigendes Wasser des Flüssigkeitsbehälters im Vorratsbehälter nicht wieder auffangen.
  • Nach vorliegender Erfindung wird der für irgendwelche Zwecke erforderliche, gleichmäßige Wasserstand dadurch dauernd erreicht, daß das unmittelbar unterhalb des Wasserstandes einmündende, schräg ansteigende Verbindungsrohr sich nach oben und unten erweitert und die darauf eingeschliffene, konische, gelenkartige Umfassung mit dem evtl. durchsichtigen Vorratsbehälter auch nach unten umgelegt werden kann, wobei durch seine jetzt übereinandergeschobene Öffnungen sich der Vorratsbehälter ohne Störung des Wasserspiegels im Flüssigkeitsbehälter beliebig oft nachfüllen'läßt. Nach einer anderen Ausführungsart kann die Nachfüllung des seitlich unterhalb des Wasserspiegels evtl. konisch einmündenden, mit einem auf und ab beweglichen Rohr verbundenen Vorratsbehälters vom Flüssigkeitsbehälter aus (evtl. ohne Unterbrechung eines Wasserverschlusses) gefüllt werden, dadurch, daß man den Vorratsbehälter von Hand in die jeweils erforderliche Haltung bringt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsarten dargestellt. Abb. i ist der senkrechte Querschnitt eines teilweise gefüllten Gefäßes (z. B. Gasmesser, elektrisches Element, Weinfüllflasche, Syphonmulde usw.), welches in der Höhe des erforderlichen Wasserspiegels mit denn seitlich vorgesehenen, hier verkröpft einmündenden, kugeligen Vorratsbehälter in Verbindung steht. Die rechtwinklig aufgebogene, stets ansteigende Rohrverbindung ist im Gelenk konisch eingeschliffen, an bestimmten Stellen mit Öffnungen versehen und auf und . ab schwenkbar. Abb. 2 ist der Seitenriß nach Abb. i durch die Mitte des Vorratsbehälters. Abb.3 ist die gleiche Ansicht wie Abb.2, jedoch mit nach unten umgelegtem Vorratsbehälter, wodurch die beiden Gelenk- und Rohröffnungen übereinandergeschoben wurden. Abb. q. ist der senkrechte Querschnitt eines kreisrunden, mit einer luftabschließenden Wasserrinne versehenen Gefäßes (z. B. für Säure, Obstweingärung, Zimmerklosett usw.), in welches der vorspringende (evtl. gezackte) Rand eines Deckels eingreift. Das umlegbare Zuflußrohr nebst Gelenk ist ohne Trichtereinlauf, sonst genau wie bei Abb. r . und 2; die hier evtl. konische Mündung ist in diesem Falle nicht verkröpft, so hoch wie die Wasserschicht in der Rinne und an der tiefsten Stelle der abfallenden Rinne vorgesehen. Wie Abb.5, der horizontale Querschnitt der Abb.4, zeigt, ist die eigentliche Zuflußmündung verlängert und zweckmäßig rechtwinklig gebogen, damit auch bei weitbauchigen Gefäßen das Nach-unten-Umlegen des Vorratsbehälters unbehindert stattfinden kann.
  • Um den Vorratsbehälter nach Abb. i und 2 zu füllen, legt man ihn in Pfeilrichtung nach unten um, wie Abb.3 zeigt. Die obere Öffnung des feststehenden, konischen Zuflußrohres und die (früher) untere Öffnung des Schwenkarmes befinden sich jetzt übereinander und lassen durch den Trichter und die innere Schräge eine 'bequeme Füllung zu. Alsdann zweckmäßig entgegen der Pfeilrichtung wieder nach oben umgelegt und festgestellt, wird bekanntlich durch die aus- bzw. nachströmende Flüssigkeit der gleichmäßige Wasserstand erzielt, hier jedoch dauernd erhalten. Durch die Verkröpfung des schräg ansteigenden Zulaufs wird bei einer späteren Nachfüllung des Vorratsbehälters weder ein luftdichter Syphonverschluß unterbrochen, noch kann bei Gasmessern die geringste Menge Gas entweichen oder das Zählwerk gestört werden. Bei Weinlagerfässern wird die den Luftzutritt verhindernde Füllflasche selbsttätig dauernd nachgefüllt, elektrische Elemente vor Austrocknen dauernd behütet usw. Bei Ausführungen nach Abb. q. bzw. 5 (z. B. Behälter für Säure und leicht verdunstende Stoffe, Obstweingärfässer, Zimmerklosetts usw.) erfolgt die Füllung des nach unten umgelegten Vorratsbehälters durch die evtl. konische Zuflußmündung, evtl. mittels der schräg abfallenden Rinne. Der alsdann nach oben umgelegte Vorratsbehälter füllt bekanntlich die Rinne, erzielt und sichert hier dauernd mit der gleichen Flüssigkeit und beliebig oft den gewünschten Luftabschluß. Legt man den Vorratsbehälter vollständig nach unten um, so entleert sich die Rinne in diesen, und hebt den Luftabschluß auf; der Deckel kann jetzt ohne Überwindung von Luftwiderstand leicht abgehoben werden und tropft nicht mehr, wie früher, ab. Um evtl. auch ohne Unterbrechung des Luftabschlusses den Vorratsbehälter neu zu füllen, hält man diesen erst wagerecht und läßt ihn dann allmählich sinken; auf diese Art läßt sich z. B. auch bei Kochgefäßen etwa unerwünscht hochsteigendes Wasser des Flüssigkeitsbehälters im Vorratsbehälter auffangen. In diesem Falle ist der untere Schlitz im konischen, feststehenden Mittelteil nach Abb. 2 und 3 entsprechend länger heraufgeführt. Enthält der Vorratsbehälter desinfizierende, ätzende, auslaugende, färbende usw. Flüssigkeit, so fließen der vorrätigen Flüssigkeit entsprechende Mengen zu bzw. . bei Rohrverschlüssen nach. Ist aber der Inhalt des Vorratsbehälters spezifisch leichter und mit der durchströmenden Flüssigkeit nicht mischbar, wie z. B. Öl, so überdeckt diese sofort den Wasserspiegel und hält z. B. die äußere Rinne einer Bedürfnisanstalt vollständig geruchfrei. Um so viel, wie die Ölschicht stark sein soll, ist die Zuflußmündung höher wie die Oberkante des eigentlichen Abflußröhres.
  • Es sind auch noch andere, an Apparate, Gefäß-und Rohrverschlüsse anzubringende Ausführungsarten wie die beschriebenen- möglich, um den benötigten, gleichmäßigen Wasserstand evtl. ohne Unterbrechung bei Nachfüllungen, dauernd zu erhalten. Bei einfacheren Ausführungen genügt an Stelle des Schwenkarmes auch ein ganz oder teilweise elastisches Zuflußrohr. Je nach Zweck ist der beliebig große Vorratsbehälter zur leichteren Kontrolle ganz oder teilweise aus durchsichtigem Glas.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜcIiR: z. Wasserstandsregeler an Apparaten, Gefäß- und Rohrverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar unterhalb des Wasserstandes einmündende, schräg ansteigende Verbindungsrohr sich nach oben und unten erweitert und die darauf eingeschliffene, konische, gelenkartige Umfassung mit dem evtl. durchsichtigen Vorratsbehälter auch nach unten umgelegt werden kann, derart, daß sich durch jetzt übereinanderschiebende Öffnungen, evtl. mittels einer trichterförmigen Außenöffnung ohne Veränderung des Wasserstandes im Flüssigkeitsbehälter der Vorratsbehälter nachgefüllt werden kann (Abb. z, 2 und 3).
  2. 2. Wasserstandsregeler nach Anspruch z zur Aufrechterhaltung eines konstanten Wasserstandes bei üblichen Wasserverschlüssen von Gefäßdeckeln (Abb. 4 und 5).
DEST44540D 1928-07-29 1928-07-29 Wasserstandsregeler Expired DE478189C (de)

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