DE478160C - Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel - Google Patents

Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel

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DE478160C
DE478160C DEP56779D DEP0056779D DE478160C DE 478160 C DE478160 C DE 478160C DE P56779 D DEP56779 D DE P56779D DE P0056779 D DEP0056779 D DE P0056779D DE 478160 C DE478160 C DE 478160C
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LUDWIG PIEPER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins
    • A63D2005/083Threaded pins
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    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/02Apparatus for trapping or lifting the balls; Separate devices for returning the balls

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel Die Vorrichtung des Hauptpatentes hat den Nachteil, daß sie eine genügende Höhe der Kegelbahn erfordert. Bei niedrigen Kegelbahngebäuden, wie dies vielfach der Fall ist, kann diese Vorrichtung oft nur bei baulicher Veränderung verwandt werden. Ferner ist die ganze Antriebsvorrichtung, die beim Hauptpatent über dem Kegelstand angeordnet ist, wenig übersichtlich. Treten durch irgendwelche Umstände einmal Hemmungen ein, so muß man eine Leiter besteigen, die zu diesem Zweck gleich neben der Vorrichtung angebracht ist. Diese erfordert aber viel Raum. Man hat auch die ganze Vorrichtung nicht so vor sich, um bequem etwas reparieren zu können.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird die Vorrichtung des Hauptpatentes durch diese Zusatzerfindung so umgeändert, daß die dort über dem Kegelstande liegende Schaltvorrichtung (Kegelkranz 5) für die zweite Kraftquelle (Laufkugel 24) seitlich vor oder hinter dem Kegelstand in eine zur Kegelbahn etwa lotrecht verlaufenden Ebene hineingebracht wird, so daß neben einfacher gedrängter Bauart große Übersichtlichkeit der Anlage erzielt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform in Seitenansicht.
  • Alles was so bleiben kann, wie im Hauptpatent beschrieben, insbesondere der ganze Antrieb der Kegelschnüre, des Kegelstandrahmens, der Trommeln usw., ist der Einfachheit wegen hier fortgelassen und nur das Neue beschrieben.
  • Ebenso wie beim Hauptpatent werden die Kegel :z durch Kegelschnüre 26, die durch den Kegelstandrahmen 2o hindurchgeführt sind, betätigt. Die Kegelschnüre sind mit einem losen Schnurteil 26a über die Rolle 3o wie beim Hauptpatent zur Trommel 29 geführt.
  • Nach der neuen Erfindung ist nunmehr die das Heben und Senken des Standrahmens und der Kegel, beispielsweise die Schnurtromme129-betätigende Vorrichtung, z. B. der Zahnkranz 5, seitlich vor oder hinter dem Kegelstand i in einer zur Kegelbahn etwa lotrecht verlaufenden Ebene aufgestellt. Auch hier ist der Zahnkranz 5 an Führungsrollen 6 geführt. An Zapfen 11, 12 fassen die Zugorgane 13, 14 zur Betätigung der Trommeln 29 und 15 an. Die zum Heben und Senken des Kegelstandrahmens 2o dienende Trommel 15 ist bei dieser Einrichtung über der Mitte des Rahmens 2o angeordnet.
  • Die nach dem Kegelstand ausgelöste Kraftquelle, beispielsweise die Laufkugel 2q., ist mit der Führungsrinne 23 über dem den Antrieb der Zugorgane 13, 14. bewirkenden Antriebsrad 5 angeordnet. Zur Freigabe der Laufkugel 24 ist der in der Hauptpatentanmeldung angegebene über dem losen Schnurteil 26a liegende schwenkbare Bügel 35, der um die Achse 71 drehbar ist, mittels Hebels 72 mit einem um Zapfen 73 drehbaren Knickhebel 74, 74a verbunden, an dem ein von unten durch den Boden der Laufrinne geschobener, vor der Kugel 24 liegender Anschlag 75 angreift. Beim Hochschwenken des Bügels durch Anziehen der losen Schnurteile 26a wird dann der Knickhebel 74, 74a nach unten bewegt und durch Zurückziehen des Anschlages 75 die Kugel 24 freigegeben.
  • Die Laufkugel läuft gegen einen drehbaren, um den Zapfen 76 gelagerten Arretierhebel 77, der mittels eines unter Federwirkung 78a stehenden Hebels 78 in einem Anschlag 79 verblockt ist, so daß nach Zurückschlagen des Hebels 78 zunächst der Hebel 77 freigegeben und dieser dann durch die Kugelkraft zurückgedrückt wird. Dadurch wird vermittels der Hebelgestängeübertragung 8o, 45 der Nocken 46 zur Freigabe des Radzapfens 56 zurückgezogen. Nunmehr kann durch die Feder 49 die Kuppelung io, io a für den Motor 9 eingeschaltet werden. Dabei wird vermittels der Hebelgestängeübertragung 47 und der Stange 81 der Nocken 46 auf der Stange 45 verschoben.
  • Die Führungsrinne 23 macht nun die in der Hauptpatentanmeldung erwähnte Schwenkung dadurch, daß sie von dem über Rollen 82 laufenden gewichtsbelasteten Zugorgan 83 hochgezogen wird. Dabei wird vermittels der Zugorganverbindung 84 der Nocken 46 auf dem Hebel 45 zurückgeschoben. Sobald die Laufkugel 24 wieder in ihre Anfangsstellung rollt, ist auch der Hebel 77 in Anfangsstellung dadurch gelangt, daß sein freies Ende 77a, das durch einen Schlitz 85 der Führungsrinne 23 hindurchgeführt ist, zurückgeschwenkt wird; dadurch ist zugleich der Nocken 46 wieder in den Bereich des Zahnkranzes 5 gelangt und wird nunmehr von dem Zapfen 57 mitgenommen. Durch Anstoß des Nockens 46 an die Stange 81 wird die Kuppelung ioa nunmehr ausgekuppelt.
  • Durch die Zugorganverbindung 84 ist inzwischen bei Verschiebung des Nockens 46 entgegen der Gewichtswirkung 83a die Laufrinne wieder in die in der Abbildung gezeichnete Lage gelangt, so daß nunmehr die noch nicht durch den Anschlag 75 am Ablauf gehinderte Kugel 24 zum zweiten Mal, wie bei dem Hauptpatent ablaufen kann. In gleicher Weise wird jetzt wiederholt der Hebel 77 und das Gestänge 8o, 45 ausgelöst, dadurch die Kuppelung io des Motors 9 eingeschaltet. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei dem Hauptpatent.
  • Für die Auslösung des Hebels 77 kann ein bis zum Anfang der Kegelbahn über Rollen geführtes Zugorgan 86 Verwendung finden, so daß man den Hebel 77, 78 'von Hand bei größerer Entfernung: auslösen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel, bei welcher die Kegel mit Hilfe von Schnüren und Gegengewichten durch eine Kraftquelle wieder aufgestellt werden, nach Hauptpatent 473392, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Schalten der zweiten Kraftquelle (Laufkugel 24) dienende Vorrichtung (Zahnkranz 5) neben oder hinter dem Kegelstand in einer zur Kegelbahn etwa lotrecht verlaufenden Ebene aufgestellt ist, so daß neben einfacher gedrängter Bauart große Übersichtlichkeit der Anlage erzielt wird.
  2. 2. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch - i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Freigabe der zweiten Kraftquelle, z. B. Laufkugel - (24), der schwenkbare Bügel (35) mittels Hebels (72) die drehbar gelagerten Knickhebel (74, 74a) verstellt und den vor der Kugel liegenden Anschlag (75) zurückzieht.
  3. 3. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch :r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkugel (24) gegen einen drehbar gelagerten, mit federndem Arretierhebel (78) versehenen Hebel (77) anschlägt, durch dessen Bewegung der Nocken (46) vermittels Hebelgestängeübertragung (45, 8o) zurückgezogen wird.
  4. 4. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (46) durch den Zapfen (56) mitgenommen, das Gestänge für den Kupplungshebel (47) der Kupplung (io, ioa) betätigt.
  5. 5. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (23) durch Gewichtsbelastung anhebbar ist und beim Hochgang durch Zugorganverbindung (84) den Nocken (46) zur Ruhestellung zurückbringt.
  6. 6. Selbsttätige Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (77a) des den Nocken (46) betätigenden Hebels (77) durch einen Anschlag der Führungsrinne (23), beispielsweise dadurch, daß der Hebel (77a) durch einen Schlitz (85) der Führurigsrinne (23) faßt, in Ruhelage zurückgebracht ist.
  7. 7. Selbsttätige Einrichtung- zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel nach Anspruch z bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (77) bzw. der Arretierhebel (78) mit einem vom Keglerplatz aus zu bedienenden Handeinrücker versehen ist, der aus einer Zugvorrichtung besteht.
DEP56779D 1927-02-15 1927-12-31 Einrichtung zum Aufsetzen und Anzeigen der umgeworfenen Kegel Expired DE478160C (de)

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