DE478125C - Erdbohranlage - Google Patents

Erdbohranlage

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DE478125C
DE478125C DES71858D DES0071858D DE478125C DE 478125 C DE478125 C DE 478125C DE S71858 D DES71858 D DE S71858D DE S0071858 D DES0071858 D DE S0071858D DE 478125 C DE478125 C DE 478125C
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DE
Germany
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drill
brake
turntable
drilling
hoist
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DES71858D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/084Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with flexible drawing means, e.g. cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Erdbohranlage Bei Erdbohranlagen erfolgt häufig der Antrieb des Bohrerdrehtisches und des Hubwerkes durch je einen Elektromotor, wobei diese Motoren durch ein Differentialgetriebe finiteinander gekuppelt sind, um den Vorschub des Bohrers in Abhängigkeit vom Bohrwiderstand selbsttätig zu regeln. Durch Anordnung von zwei Motoren wird aber der Antrieb der Erdbohranlage umständlich, so daß man bereits vorgeschlagen hat, zum Antrieb des Hubwerkes, und des Drehtisches nur einen Motor zu verwenden. Um dies zu ermöglichen, waren bisher jedoch mehrere Differentialgetriebe sowie eine,Reihe weiterer Getriebe ;erforderlich, um die Antriebskraft vom Motor auf das Hubwerk und den Drehtisch in solcher Weise zu übertragen, daß eine Regelung des Bohrervorschubes in Abhängigkeit vom Bohrwiderstand ermöglicht wird.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Erdbohranlage, bei der der Drehtisch und das Hubwerk des Bohrers von einem Motor unter Zwischenschaltung nur eines Differentialgetriebes angetrieben werden. Hierbei sind die Planetenräder des , Differentialgetriebes mit dem den Bohrer in axialer Richtung bewegenden Hubwerk gekuppelt. Gemäß der Erfindung wird nun - das eine Sonnenrad des Differentialgetriebes mit einer Bremse gekuppelt, die beim Anzielen .eine Bewegung des Hubwerkes und damit eine Änderung des Bohrvorsahubes bewirkt, während das andere Sonnenrad mit dem Antriebsmotor und dem Drehtisch gekuppelt ist. Bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Antriebsvorrichtung ist somit neben der selbsttätigen Regelung des Bohrervorsahubes in Abhängigkeit vom Bohrwiderstand auch eine willkürliche Regelung durch Betätigen der Bremse möglich, wobei der Aufbau der -Einrichtung im Ver. gleich zu den bekannten mit mehreren -Differentialgetrieben versehenen Anordnungen äußerst -einfach und betriebssicher ist.
  • Die Regelung des- einen Gliedes des Differentialgetriebes kann dabei beliebig, erfolgen,. z. B. selbsttätig durch eine Magnetbremse o. dgl. oder von Hand, oder es können beide Steuerungsmöglichkeiten gleichzeitig gegeben sein, je nach -der Art der Regelung, die zwischen dem Hubwerk und dem Drehtisch erwünscht ist.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Die Abb. i zeigt dabei eine Gesamtanordnung der Erdbohxanlage nach der Erfindung, während die Abb. 2 eine Teilansicht der Abb. i erkennen läßt, wobei die Bremse zur Regelung des Differentialgetriebes von Hand gesteuert wird.
  • Die Abb.3 zeigt ebenfalls einen Teil der Abb. i, wobei .zur -Regelung des einen Gliedes des Differentialgetriebes sowohl eine: von Hand gesteuerte als auch eine magnetisch wirkende Bremse dienen kann,- während in der Abb.4 die magnetische Bremse nach den Abb. i und 3 urid in der Abb. 5 die Handbremse nach. den Abb. 2 und 3 gesondert dargestellt ist.
  • In der Abb. i ist i ein Drehtisch, der zum Antreiben des Bohrersohaftes ja dient. i ist eine Winde- oder Seiltrommel; die die Bewegung des Bohrwerkzeuges in eialer Richtung des Bohrloches mit Hilfe eines nicht dargestellten Seiles steuert. 3 ist der Antriebsmotor, der auf das eine Glied des Differentialgetriebes 4 einwirkt, während das andere Glied dieses Differentialgetriebes durch die Bremse 5 beeinflußt wird. Sämtliche Einzelvorrichtungen sind durch Zahnräder oder Kettengetriebe -miteinander verbunden.
  • Das Differentialgetriebe besteht aus einem Planetengetriebe 6, das auf die Differentialwelle 7 aufgekeilt ist, die über das Kettenrad 8 und die Kette 9 mit der Welle io der Windetrommel 2 verbunden ist. Der Drehtisch i wird über ,die Antriebswelle i9, den Kettentrieb 1.8, die Welle 1 7 und das Zahnradgetriebe 14 von der Motorwelle 16 angetrieben.
  • Die Einrichtung ist so .getroffen, daß bei normalem Betriebe des Bohrtisches und der Hubtrommel eine Bremswirkung durch die Bremse 5 nicht erfolgt. Dies hat zur Folge, daß die Welle 15 und die Sonnenräder i i und 12 sich ungestört drehen können, so daß das, Planetengetriebe 6 unbeeinflulit bleibt und so der normale Vorschub des Bohrers infolge seines Eigengewichtes durch die Seiltrommel 2 zugelassen wird. Die Hubtrommel 2 läßt dabei deswegen eine Bewegung des Bohrers in Rirlrtung auf das zu bohrende Gut zu, weil ihrer Drehung kein Widerstand entgegengesetzt Wird. Für den Fall, daß nun die Geschwindigkeit des Drehtisches i abnimmt, z. B. infolge einer Zunahme der Belastung des Bohrers, wird auch das Drehmoment des Motors 3 entsprechend zunehmen. Dies hat zur Folge, da.ß die Magnetspule 21 über die Leitung 22 erregt wird, die den Plunger 23 (Abt. 4) und damit den Bremshebel 2o bewegt und so den Bremsklotz 24 zum Anlegen bringt. Dadurch wird die Welle 15 und damit auch, das Sonnenrad i -i verzögert. Die Folge davon ist, daß das Planetengetriebe 6 in einer der normalen Bewegung der Windetrommel2 entgegengesetzten. - Richtung gedreht wird, wodurch die .Vorschubbewegung des Bohrers rückgängig gemacht und so seine Entlastung bewirkt wird. Nach. erfolgtem Zurückziehen des Bohrwerkzeuges wird der Drehtisch wieder eine höhere Geschwindigkeit annehmen und das Motordrehmoment wird sich verringern, und die weitere Folge davon wird sein, äaß sich die Magnetspule 21 entmagnetisiert, wodurch die Bremse die Regelwelle 15 -und damit das Sonnenrad i i freigibt. Das Planetengetriebe 6 - wird dann praktisch ortsfest werden und die Hubtrommel 2 wird sich in jener Richtung bewegen, die den Vorschub des Bohrwerkzeuges auf das zu bohrende Gut gestattet.
  • Auf -diese Weise wird erzielt, daß bereits bei geringen Schwankungen des Bohrdrehmomentes eine wirkungsvolle Vorschubregelung des Bohrwerkzeuges eintritt, wobei das Differentialgetriebe den Vorschub verzögern wird,. ohne dabei die Vorschubrichtung des Bohrers umzukehren: Für den Fall, daß nur eine Handbremse 25 (Abb.2) zur Steuerung des einen Gliedes des Differentialgetriebes vorgesehen ist, ist der Bedienungsmann gezwungen, die Arbeitsweise des Drehtisches zu beobachten. Wenn dann beispielsweise der .Drehtisch i langsamer läuft, dann wird er die. Bremse anlegen müssen, um so die Drehrichtung der Hubtrommel2 umzukehren und den Vorschub des Bohrers zu unterbrechen.
  • .In vielen FOen kann es vorteilhaft sein, sowohl eine magnetisch wirkende als auch eine . von Hand gesteuerte Bremse zu verwenden, wofür die Abb.3 ein Ausführungsbeispiel gibt. Die Einrichtung ist - dabei am besten so getroffen, da.ß die Magnetbremse 5 selbsttätig -bei- Drehmomentschwanküngen - des Antriebsmotors anspricht,: während die von Hand gesteuerte Bremse 25 für Notfälle zur Verfügung steht, z. B. wenn der Bohrer sich festklemmen sollte oder falls die Gefahr besteht, den Bohrerschaft abzudrehen oder die Zähne des Antriebes abzureißen.
  • Die Erdbohranlage nach der Erfindung hat gegenüber den vorgeschlagenen Einrichtungen den Vorteil, daß sie nur wenige Teile umfaßt. Sie stellt zusammen mit den beschriebenen Regelmitteln eine einfache, gedrängte und dauerhafte Bauart dar. Sie ist insbesondere dann. für ,die verschiedensten Betriebsverhältnisse anwendbar, wenn als Antrieb eine besonders geeignete Motorart verwendet wird, die die .gewünschte Regelung der Bremse je nach den verschiedenen Belastungsanforderungen des Bohrers und des Hupwerkes gestattet. Die Erfindung- ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können natürlich verschiedene Änderungen in der, Bauart und in der Anordnung der einzelnen Teile sowie in der Anwendung dieser Teile vorgenommen werden, ohne dabei von dem Prinzip der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PAT ENTANSPRUCH Erdbohranlage, bei der der Drehtisch und das Hubwerk des Bohrers von einem Motor unter Zwischenschaltung nur eines Differentialgetriebes angetrieben werden, dessen Planetenräder mit dem den Bohrer in axialer Richturig bewegenden Hubwerk gekuppelt sind und- bei der der Bohrvorschub in Abhängigkeit vom Bohrdruck selbsttätig geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß- das eine Sonnenrad (i i mit einer - Bremse gekuppelt wird, die beim Anziehen eine Bewegung des Hubwerkes (2) und damit eine Änderung des Bohrvorschubes bewirkt, während das andere Sonnenrad (12) mit dem Antriebsmotor (g) und dem Drehtisch (i) gekuppelt ist.
DES71858D 1924-10-21 1925-10-16 Erdbohranlage Expired DE478125C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US478125XA 1924-10-21 1924-10-21

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Publication Number Publication Date
DE478125C true DE478125C (de) 1929-06-21

Family

ID=21951113

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES71858D Expired DE478125C (de) 1924-10-21 1925-10-16 Erdbohranlage

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