DE690022C - Winde - Google Patents

Winde

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Publication number
DE690022C
DE690022C DE1937E0049667 DEE0049667D DE690022C DE 690022 C DE690022 C DE 690022C DE 1937E0049667 DE1937E0049667 DE 1937E0049667 DE E0049667 D DEE0049667 D DE E0049667D DE 690022 C DE690022 C DE 690022C
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DE
Germany
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lever
brake
clutch
rope
control
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DE1937E0049667
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Winde Die Erfindung bezieht sich auf Aufzugswinden jener Art, bei welchen die Arbeitsbewegung durch Betätigung einer Kupplung eingeschaltet wird, während das Anhalten und Abwärtslassen durch Bremsbacken geregelt wird, die an mit der Windentrommel umlaufenden Bremsscheiben angreifen und nach Bedarf angezogen werden- können.
  • Es sind-bereits Winden bekannt, bei welchen die Hebelgestänge für die Schaltung der Aufzugsbewegung und der Bremse über einen Schalthebel an einen gemeinsamen Bedienungshebel angeschlossen sind. Es ist ferner bekannt, das Abschalten des Antriebes nach Aufwinden einer bestimmten Seillänge selbsttätig dadurch zu bewirken, daß am Aufzugsseil ein einstellbarer Anschlag angebracht ist, der im gegebenen Zeitpunkt ein Schaltgestänge betätigt.
  • Die Erfindung betrifft eine besonders einfache, auf kleinem Raum zusammengebaute Winde dieser Art, bei welcher verschiedane an sich bekannte Einzelmerkmale in organischer Weise derart zusammengefäßt sind, daß neben der Irandbedienung der Bremsen -und der Kupplung auch eine selbsttätige Stillsetzung durch einen am Seil beliebig einstellbaren Anschlag über einen zur Steuerung der Kupplung und der Bremse dienenden Hebel erfolgt. Erfindungsgemäß steuert zu diesem Zweck der Seilanschlag über . ein Hebelgestänge eine Sperrklinke, die am Steuerhebel gelagert ist und als Kupplung zwischen denn Hebel. und einem zur Bremse und zur Antriebskupplung führenden Zwischenhebel dient. .Der Anschlag steht über eine Seilführung und das Hebelsystem in kraftschlüssiger Verbindung mit der Sperrklinke, durch welche der Schalthebel während des Betriebes mit dein Bedienungs- oder Steuerhebel gekuppelt, unter. Einwirkung des Anschlages "äber unter Federwirkung- im Sinne einer Abschaltung der Kupplung und eines Anziehens der Bremsen. freigegeben wird.
  • Mit Hilfe dieser -Anordnung kann jederzeit "von= Hand ein. Stillhalten der- TromMelbewegung herbeigeführt, .unabhängig.. davon aber auch ein selbsttätiges Anhalten bewirkt werden, sobald die vorgeschriebene Seillänge abgelaufen ist. Der Handhebel braucht dabei nicht unmittelbar betätigt zu werden, kann vielmehr mit Hilfe eines an ihm angreifenden Bedienungsseiles von einer beliebigen Stelle aus auch durch Fernschaltung bedient werden. Infolge ihrer Gesamtanordnung ist diese Winde außerordentlich anpassungsfähig und kann für die verschiedensten Arbeitsbedingungen verwendet werden, ohne daß irgendeine Änderung an ihr vorgenommen werden muß.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Winde gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt. In dieser zeigt Fig. i einen Aufriß mit Schnitt durch das Gehäuse längs der Linie A-A der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. r, Fig.3 eine Darstellung des Antriebes in Draufsicht.
  • Die mit ihrer Welle r in dem Gehäuse :2 gelagerte Windentrommel 3 wird in bekannter Weise über Stirnräder 4, 5 angetrieben, von welchen ersteres fest- auf der Trommelwelle i, letzteres lose auf der Antriebswelle 6 sitzt, die beispielsweise über eine Riemenscheibe 7 angetrieben wird. Mit der Antriebswelle laufen zwei Kupplungsscheiben 8, g um, von welchen eine unverschieblich, die andere axial verschiebbar auf- der Welle- sitzt, und die mit den Flanken des Zahnrades 5 so in Eingriff gebracht werden können, daß sie dieses durch Reibung mitnehmen. Die Kupplung erfoIgt über eine lose auf der Antriebswelle sitzende Kurvenscheibe io, die durch einen einstellbaren Druckbolzen ii je nach ihrer Winkelstellung die Kupplungsscheibe g gegen das. Rad 5 drückt< oder die Kupplung löst. Die- Verdrehung der Kurvenscheibe ro . im einen oder anderen Sinn erfolgt durch den Hebel r2; der über den Lenker 13 mit dem Schalthebel 14 verbunden ist.
  • Zum Zwecke der Abbremsung der Trornme1:3 sind. an- deren: beulen Seiten Bremsscheiben: 1 5 vorgesehen,. die mit. Bremsbacken 16 zusammenwirken,, welche als, einarmige Hebel. um eine Achse 17 schwenkbar sind, Die: Bremslacken w .erden durch. Druckbolzen 18: angeprelltt,, die mit: Stellmuttern i9 in Längsschlitzen zcr der- Bremswelle 21 so gelagert- sind,. daß sie je nach- Drehung der. Welle- die. Bremsen. anziehen oder- freigeben. Mit. Hilfe der Stellmuttern: tann ein vollständiggleichmäßiges .Angrefen beider Bremsbacken sichergestellt: werden.
  • Die Bremswelle 21 ist über den Hebef22 und- den Lenker 23 sä an den Schalthebel, 14 angeschlossen; daß bei einer Bewegung des Schalthebels; welche. über das Gestänge. 12, z.3 ein Anziehen der Kupplung bewirkt, die 8xeinsen durch. Verdrehung der Bremswelle freigegeben werden, während inngekehrt bei. einer Bewegung des Schalthebels im Sinne einer Lösung der Kupplung gleichzeitig die Bremsen angezogen werden. Dabei wirkt die an dem Hebel 22 angreifende Feder 30 dauernd in Richtung eines Anziehens der Bremsen.
  • ` Der Schalthebel 14 ist auf der Schaltwelle 24 gelagert, auf welcher auch der Steuerhebel 25 drehbar gelagert ist. Durch eine mittels eines- Bolzens 26 am Steuerhebel 25 befestigte Sperrklinke :2- Schalthebel und Steuer-Nebel iin Betriebszustande kraftschlüssig miteinander verbunden: Der Steuerhebel trägt an einem Ende in an sich bekannter Weise ein Gewicht 28, das mit einer Öse 29 zum Einhängen eines Bedienungsseiles o. dgl. versehen ist. Um die Winde aus der in Fig. i gezeigten Nullstellung in die Arbeitsstellung zu bringen, muß man den Hebel 25 mit dem Gewicht- nach oben ziehen, wodurch über den Schalthebel 14 eine Lösung -der Bremsen und ein Einschalten der Kupplung bewirkt wird.
  • Wird die Handbedienungsvorrichtung freigegeben, so bewegt sich der Hebel 25 unter dem Einflusse des Gewichtes 28 nach unten und gelangt durch Wiederanheben in die in Fig. i dargestellte Nullstellung, in welcher sowohl die Kupplung als die Bremsen gelöst sind, so daß die Trommel unter dem Einflusse des Eigengewichtes des Lastaufnahmeorganes, Haken, Zange o. dgl., abrollen kann. In dieser Lage wird der Steuerhebel durch den Bolzen 31 festgehalten, der in die Rast 4o einer an dem Gehäuse-- befestigten Kur-%,enführung 32 einschnappt. Der Bolzen 31 ist zu diesem Zwecke an einem Hebel 41 befestigt, der um einen am Hebel 25 befindlichen. Zapfen 4z schwenkbar ist und durch Zugfedern 43, 44 in seiner Lage gehalten wird;: Wird der Steuerhebel angehoben, so gleitet der Bolzen 4a längs der Kurvenführung nach oben und gibt dadurch den Hebel frei. Wird umgekehrt der Steuerhebel gesenkt, so geht der Bolzen 4o an der, rückwärtigen Seite der Kurvenführung. nach unten bis unter die unterste Spitze der Kurvenführung. (Bremsstellung des Steuerhebels) und beim. Wiederanziehen. an der Vorderseite wieder nach erben, bis er in der Nullstellung in die Rast 4o einschnappt. Diese Kurvenführung ist nicht Gegenstand, der Erfindung.
  • Zum selbsttätigen Ausschalten des Antriebes- und Anhalten der Winde nach Ablauf einer bestimmten vorgeschriebenen Seillänge dient- ein. Anschlag 33; -der beispielsweise aus einer an. der in Frage. kommenden Stelle am Drahtseil. 3.4, festgeklemmten Muffe besteht. Dieser. Anschlag stößt im gegebenen Zeitpunkt gegen eine Seilführung 35; die an einem Lenker 36 befestigt ist, der dadurch so verschoben wird, daA er über einen an ihn angelenkten, auf der Schaltwelle 24 festsitzenden Arm 37 erstere entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers (bei der Darstellung nach Fig. r) verdreht. Dadurch wird auch der starr mit der Schaltwelle verbundene Schaltnocken 38 in gleichem Sinne verdreht und über die an diesen angelenkte Stange 39 die Sperrklinke 27 außer Eingriff mit dem Schalthebel i¢ gebracht. Letztere wird nun unter dem Einflusse der Feder 3o'so verdreht, daß über das Gestänge 22, 23 die angezogen werden und gleichzeitig über das Gestänge 12, 13 die Kupplung gelöst wird. Die Winde wird also unabhängig von der Stellung des Steuerhebels stillgesetzt. Das Wiedereinschalten erfolgt dann von Hand über den Steuerhebel 25_ , wobei die Sperrkl@inke27 unter Wirkung der Feder 45 wieder die kraftschlüssige Verbindung zwischen Steuerhebel und Schalthebel herstellt. Die Auslösevorrichtung für den Schalthebel kannunabhängig von der Richtung des Seiles an beliebiger geeigneter Stelle angebracht werden.
  • Winden dieser Bauart sind verwendbar für Aufzüge aller Art, u. a. auch für Schrägaufzüge, Bauaufzüge u. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Winde, bei der ein und derselbe Hebel zur Steuerung der Kupplung und -der Bremse dient, mit selbsttätiger Stillsetzung durch einen am Seil beliebig einstellbaren Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (33) am Seil über ein Hebelgestänge (3&; 37, 38, 39) eine am Steuerhebel (25) gelagerte, als Kupplung zwischen dem Hebel (25) und. einem zur Bremse und zur Kupplung führenden Zwischenhebel (1q.) dienende Sperrklinke (27) steuert.
DE1937E0049667 1937-04-25 1937-04-25 Winde Expired DE690022C (de)

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ID=7080978

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DE (1) DE690022C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020453B (de) * 1956-06-06 1957-12-05 Albert Lobmeier Verfahrbare Seilrolle, insbesondere fuer Dachaufzuege
DE1126101B (de) * 1956-05-24 1962-03-22 Markus Hotter Dipl Ing Windwerk fuer ohne Steuerseil oder Steuerkabel betriebene Handschrapper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126101B (de) * 1956-05-24 1962-03-22 Markus Hotter Dipl Ing Windwerk fuer ohne Steuerseil oder Steuerkabel betriebene Handschrapper
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