DE581235C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschub des Bohrmeissels - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschub des BohrmeisselsInfo
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- DE581235C DE581235C DES103324D DES0103324D DE581235C DE 581235 C DE581235 C DE 581235C DE S103324 D DES103324 D DE S103324D DE S0103324 D DES0103324 D DE S0103324D DE 581235 C DE581235 C DE 581235C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/084—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with flexible drawing means, e.g. cables
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Description
Die bis jetzt gebräuchlichen Einrichtungen zum selbsttätigen Vorschub des Bohrmeißels
beim Drehbohren sind nur für den elektrischen Abtrieb geeignet. Dadurch wird der Anwendungsbereich
des automatischen Tiefbohrens bedeutend verringert, da z. B, für entfernt gelegene
Untersuchungsgebiete der Antrieb meistens nicht. durch Elektromotoren, sondern
durch Dampfmaschinen oder Verbrennungsmotoren bewirkt wird.
Gemäß der Erfindung kann dagegen das Tiefbohren mit selbsttätigem Vorschub bei
beliebiger Antriebskraft geschehen.
Ähnliche Vorrichtungen sind zwar bereits vorgeschlagen worden, jedoch tritt bei diesen keine
automatische Regulierung der Schnelligkeit des Vorschubes des Bohrmeißels ein, die abhängig
ist von der Härte und der. Struktur des zu bohrenden Bodens. Es ist ferner auch, bereits
eine Vorrichtung zum Bohren" vorgeschlagen worden, die sich auf die Wirkung des Drillometers
gründet, jedoch kann bei diesen Vorrichtungen nur ein Vorschub -des Bohrmeißels
nach unten hin erfolgen ebenso wie eine Bremsung, nicht aber eine Entlastung des Meißels
durch Hebung nach oben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι die Vorderansicht der gesamten Anordnung,
Abb. ι die Vorderansicht der gesamten Anordnung,
Abb. 2 die Seitenansicht,
Abb. 3 die Vorderansicht der Winde und
Abb. 4 eine schematische Ansicht ähnlich der nach Abb. 1. ' .
Abb. 3 die Vorderansicht der Winde und
Abb. 4 eine schematische Ansicht ähnlich der nach Abb. 1. ' .
Das Bohrgestänge mit dem Meißel D hängt während des Bohrens an dem Seili£, dessen
Ende an einem Punkt des Bohrturmes befestigt ist. Das andere Ende dieses Seiles ist auf die
Trommel der Winde gewickelt. ·
Beim Einschalten der Klauenkupplung F1 in
das auf der WeIIeW1 lose sitzende Zahnrad %
der Winde bleibt das ganze Bohrgestänge an der mit dem, Schneckenrad %2 im Eingriff stehenden
Schnecke % unter Zuhilfenahme des Ketten-Zahnrades Z2, und der Gallschen Kette C1. Dabei
wird das Bohrgerät trotz seines großen Gewichtes infolge der Selbstbremsung des Schneckengetriebes X1, X2 so lange unbeweglich
bleiben, wie die Schnecke % nicht angetrieben wird.
Um somit den Vorschub des Bohrmeißels zu bewirken, muß die Schnecke %cin Drehung versetzt
werden. Der Antrieb der Schnecke wird durch die Kette C2 von dem Kettenzahnrad zs
bewirkt, welches auf der oberen Transmissionswelle- W2 sitzt, bzw. durch irgendein anderes
passendes Getriebe, welches- das Zahnrad^ mit seiner Welle w& und der auf derselben unter
Zuhilfenahme einer Keünütverbindung sitzenden Friktionsscheibe i antreibt. Die Schneckenwelle
X1 ist in J)1 gelagert und hat eine Verlängerung
von rechteckigem Querschnitt. Auf dieser Verlängerung ist die kleine Friktionsrolle
0, welche mit der Scheibe i in Berührung steht, beweglich angeordnet.
Das Schneckengetriebe X1, X2 arbeitet in einem
ölbade und bildet zusammen mit dem Friktionsgetriebe i, ο die eigentliche selbsttätige Vorschubvorrightung
für den Bohrmeißel.
Die Drehzahl der Schnecke X1, d. h. die Vorschubgeschwindigkeit
des Bohrmeißels, hängt von der Lage der Rolle ο in bezug auf den Durchmesser
der Scheibe i ab. Beim Übergange der Rolle über den Mittelpunkt der Scheibe i ändert
die Schnecke X1 die Umdrehungsrichtung und spannt das Bohrseil k, wodurch der Druck des
Meißels auf die Bohrlochsohle geschwächt wird. Die Steuerung der Bewegung der Rolle ο in
ίο bezug auf die Scheibe i wird vollständig selbsttätig
durch den Achsendruck des Bohrgerätes auf die Bohrlochsohle bewirkt.
Zu diesem Zweck ist an dem Ende des Bohrseiles K ein Hebel y angeordnet, welcher mit
einem Gegengewicht G1 zum Ausgleich des gesamten Geständegewichtes außer dem Gewichtteil
versehen ist, welcher zur Herstellung des für das Bohren erforderlichen Druckes auf
die Bohrlochsohle nötig ist.
Ein überschüssiger Vorschub ruft eine Entspannung des Bohrseiles K und somit das Senken
des Gewichtes G1, welches durch ein einfaches Gestänge R1, R2, Rs die Verschiebung der
Rolle 0 mittels der ihre Nabe umfassenden Gabel δ der Stange R3 bewirkt, hervor.
Diese Verschiebung ruft eine Verminderung der Drehzahl der Schnecke X1 und somit des
Meißelvorschubes hervor. Beim Durchgang der Rolle 0 durch den Mittelpunkt der Scheibe i
ändert sich der Drehsinn der Schnecke X1, und das Seil if wird gespannt.
Nach einer gewissen Zeit der Spannung des Seiles K wird der MeißelP entlastet; infolgedessen
kommt das Gegengewicht in seine ursprüngliche obere Lage, und die Rolle 0 kommt
unter der Wirkung des Gewichtes G3 in ihre Anfangslage zurück, bei welcher der Meißel seinen
Vorschub gegen die Bohrlochsohle erhält.
Die Größe des Druckes des Meißels auf die Bohrlochsohle kann durch das Auflegen bzw.
das Abnehmen von Zusatzgewichten geregelt werden.
Die Friktionskupplung zwischen der Scheibe i und der Rolle 0 wird mittels des Druckes der
Schrauben i auf die Scheibe h bewirkt und geregelt.
Das Einschalten der Vorschubvorrichtung geschieht mittels der Klauenkupplungen F1 und
.F2 (Abb. 2 und 3). Das Einschalten der Klauenkupplung
F1 geschieht durch das Andrücken des Hebels ex und Zusammendrücken der Feder/.
Das Ausschalten wird durch das Anziehen der Bremsen M der Windentrommel bewirkt. Dabei
treten die Klauen des Zahnrades Z1 aus den entsprechenden Aussparungen der Kupplung ,F1
heraus und veranlassen das selbsttätige Ausschalten der Kupplung JF1 unter der Wirkung
der gespannten Feder/. Daraufhin wird auch die Kupplung F2 ausgeschaltet.
Zum Hochheben des Bohrgerätes von der Bohrlochsohle bei jeweiliger Störung der Antriebsmaschine
wird auf das freie vierkantige Wellenende der Schnecke X1 eine Kurbel S
aufgesetzt, und die Schrauben t werden gelöst. Das Heben geschieht dann durch die Hand. 6g
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen Vorschub des Bohrmeißels, bei der die Bohrseilwinde von einem selbstbremsenden Schnekkengetriebe angetrieben wird, dessen Schnecke in Abhängigkeit von dem axialen Druck des Bohrmeißels auf die Bohrlochsohle eine abwechselnde Drehung in entgegengesetzten Richtungen erhält, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Schnecke ein Reibungsgetriebe (i, o) angeordnet ist, welches aus einer ortsfest rotierenden Scheibe (i) und einer quer über dieselbe verstellbaren Rolle (0) besteht, «o derart, daß bei dem Durchgang der Rolle durch den Mittelpunkt der Scheibe die Drehrichtung der Rolle (0) bzw. der Schnecke (X1) gewechselt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rolle (0) mittels einer ihre Nabe umfassenden Gabel steuernde Hebel (R3) durch ein Gestänge (R2, R1) mit einem den größten Teil des gesamten Bohrgestänges ausgleichenden Gegengewicht (G1), go welches an dem Ende des am Bohrseilende (K) befestigten Hebels (y) hängt, in Verbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Klauenkupplung (F1) zur Ausschaltung der Vorschubvorrichtung beim Anziehen der Bandbremse (M).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES103324D DE581235C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschub des Bohrmeissels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES103324D DE581235C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschub des Bohrmeissels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE581235C true DE581235C (de) | 1933-07-27 |
Family
ID=7525084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES103324D Expired DE581235C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Vorschub des Bohrmeissels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE581235C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974523C (de) * | 1951-09-26 | 1961-01-26 | Andre Stenuick | Druckluftbetriebene Schlagbohrvorrichtung zur Herstellung von Gesteinsbohrloechern |
-
1932
- 1932-02-20 DE DES103324D patent/DE581235C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974523C (de) * | 1951-09-26 | 1961-01-26 | Andre Stenuick | Druckluftbetriebene Schlagbohrvorrichtung zur Herstellung von Gesteinsbohrloechern |
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