DE477173C - Schneidemaschine mit Federpressung - Google Patents

Schneidemaschine mit Federpressung

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DE477173C
DE477173C DEK107368D DEK0107368D DE477173C DE 477173 C DE477173 C DE 477173C DE K107368 D DEK107368 D DE K107368D DE K0107368 D DEK0107368 D DE K0107368D DE 477173 C DE477173 C DE 477173C
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Germany
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KRAUSEWERK AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/02Means for holding or positioning work with clamping means
    • B26D7/025Means for holding or positioning work with clamping means acting upon planar surfaces

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schneidemaschine mit Federpressung Federpressungen zu Schneidemaschinen sind in verschiedener Ausführung bekannt. So ist es bei den Federpressungen bekannt, den Preßbalken selbst als Schnittandeuter zu benutzen. Bei den bekannten Einrichtungen gebraucht man einmal Federn, um das Preßbalkengewicht auszugleichen, d. h. um den Preßbalken im Maschinengestell mit einem geringen Kraftüberschuß nach oben zu ziehen, und ferner die eigentliche Preßfeder, welche beim Arbeitsgang den Preßbalken auf den Stapel nach unten zieht. Es sind auch Federpressungen bekannt, bei denen eine Spannungsänderung der Feder nicht erfolgt, bis der Preßbalken auf dem Stapel Widerstand findet.
  • Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen bringt die Erfindung die neue Lösung, daß Preßbalken- und Schnittandeutergestänge so angeordnet sind, daß die Preßfeder zugleich das Preßbalkengewicht ausbalanciert, wodurch man die Ausgleichsfedern und ihr Stellzeug spart. Zugleich bringt die Erfindung den Vorteil, daß man große Hebelübersetzungen von der Feder bis zum Preßbalken und damit schwache Federn anwenden kann.
  • Die Erfindung ist in den Anlagen beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Alle Teile der Schneidemaschine, die zum Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind, wurden weggelassen.
  • Es zeigen Abb. i das Preßsystern mit gehobenem Preßbalken und Abb.2 das Preßsystem mit aufgepreßtem Preßbalken,.
  • Der Preßbalken i soll sowohl zum Festpressen des Materialstapels 2 als auch in bekannter Weise als Schnittandeuter derart benutzt werden, daß er mittels Fußtritt 3 auf den Stapel heruntergezogen werden kann, worauf er nach Loslassen des Fußes wieder selbsttätig angehoben wird. Im Maschinengestell ist um Bolzen 4 der Rollenhebel 5 mit der Rolle 6 drehbar gelagert. Die Rolle 6 läuft gegen die Preßkurve 7, während vom Maschinenantrieb aus mittels Welle 8 gedreht wird. Am Rollenhebel 5 ist der Federhebel 9 drehbar aufgehängt, und zwar der Einfachheit halber um den Bolzen io der Rolle 6. Dieser Federhebel 9 ist durch die Stange ii mit dem Preßhebel 12 verbunden, und letzterer sitzt drehbar auf dem im Maschinengestell fest gelagerten Bolzen 13. An dem Preßhebel 12 greift die Preßstange 14 an, welche die Verbindung - vom Hebel 12 zum Preßbalken i herstellt. Vom Preßhebel i2 geht eine Stange 15 zum Fußhebel 3.
  • An dem unteren Ende des Federhebels greift bei 16 die Zugfeder 17 an, welche bei 18 am Maschinengestell gehalten ist.
  • Gemäß Abb. i liegt Rolle 6 an Kurve 7 an, und der Federhebel 9 liegt mit seinem unteren, die Feder 17 tragenden Ende am Maschinengestell bzw. an dem im Maschinengestell befestigten Bolzen 4 an. Die Feder 17 wirkt in dieser Stellung so, daß der Federhebel einerseits gegen den Bolzen 4 und andererseits zusammen mit der Rolle 6 gegen die Kurve 7 gedrückt wird. Dabei wird durch die Glieder 11, z2 und 14 der Preßbalken.i hochgehalten. Soll er als Schnittandeuter benutzt, d. h: durch Fußtritt abwärts bewegt werden, so wird durch die gleichen Glieder 14, i2; i i der Federhebel 9 so bewegt, daß er nur noch am Bolzen ¢ anliegt, während sich die Rolle 6 von der Kurve 7 wegbewegt hat. Sobald man den Fußhebel g losläßt; wird- also die Feder 17 die Rolle 6 mit dem Bolze 4 als Drehpunkt wieder zur Anlage an die Kurve 7 bringen wollen, wodurch der Preßbalken i selbsttätig angehoben wird. Soll der Stapel 2 @ zum Schneiden .eingepreßt werden, so dreht sich mit dem Messerantrieb die Welle ä und damit die Kurve 7. Es- gelangt dann der Preßbalken auf den Stapele und wird in seiner Weiterbewegung gehindert. Bei weiterem Drehen der Kurve 7 wird dann der Federheber- von dem Bolzen 4 wegbewegt, und in dieser Lage zieht dann die Feder 17 mit dem Drehzapfen io als Drehpunkt die Stange ii nach rechts und preßt den Stapel fest ein.
  • Durch die Anordnung der Hebel zueinander und durch die Zuordnung der wirksamen Hebelarme ist also erreicht, däß von der gleichen Feder 17 aus sowohl der Preßd'ruck erzeugt wird, als auch der Preßbalken ausgeglichen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneidemaschine, deren Preßbalken unter dem Einfluß eines Hebelgestänges steht, an das einerseits ein zur Schnittandeutung dienender Fußhebel, andererseits das durch eine Preßkurve angetriebene, federbelastete Preßgestänge angreift; dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgestänge aus einem . ungleicharmigen Hebel (9) besteht; an dessen längerem Ende die Preßfeder (i7) angreift und ihn in die Ruhelage gegen einen festen Anschlag (4) preßt, während an dem kürzeren Arm die Verbindungsstange (ii) mit dem zwischen Fußhebel und Preßbalken eingeschalteten Hebelgestänge (i2, 14) angreift und der mittlere bewegliche Drehpunkt. (ro) durch die von der Preßkurve beeinflußte Rolle (6) gebildet wird.
  2. 2. Schneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme des Helbels (9) so gewählt sind, daß bei Anlage des Hebels (9) am Anschlag (4) das Federmoment den Preßbalken anhebt, während bei alleiniger Anlage der Rolle (6) des Hebels (9) an der Kurve (7) das Federmoment den gewollten Preßdi'uelc erzeugt, so- daß- die Feder (i7) je nach Stellung der Maschine nur beide Einwirkungen auf den Preßbalken (i) in der gewollten Weise ausübt.
DEK107368D 1927-12-25 1927-12-25 Schneidemaschine mit Federpressung Expired DE477173C (de)

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