DE474572C - Mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage - Google Patents

Mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage

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DE474572C
DE474572C DEM87398D DEM0087398D DE474572C DE 474572 C DE474572 C DE 474572C DE M87398 D DEM87398 D DE M87398D DE M0087398 D DEM0087398 D DE M0087398D DE 474572 C DE474572 C DE 474572C
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additional
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lever
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DEM87398D
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Maatschappij Van Berkels Patent BV
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Maatschappij Van Berkels Patent BV
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage Die Erfindung -betrifft eine mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage nach Patent 453 744, bei der die Bewegungen eines als Waage ausgebildeten Vorratstisches beim Abnehmen oder Aufsetzen von Gewichten selbsttätig auf eine die jeweilig aufgesetzten Zusatzgewichte anzeigende besondere Skala übertragen werden.
  • Gemäß der Erfindung wirken bei Anwendung der in bekannter Weise zum Aufsetzen der Zusatzgewichte dienenden Hebel diese als Gewichte, die den entsprechenden Zusatzgewichten proportional sind, auf den beweglichen Vorratstisch. Beim Aufsetzen der Zusatzgewichte auf den Waagebalken wird dann durch die gleichzeitige-Belastung des Vorratstisches durch die Hebel die Anzeigevorrichtung für die Zusatzgewichte gesteuert.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung gestattet es, im Gegensatz zu der Anordnung nach dem Hauptpatent, die zusätzliche Wägeeinrichtung im Innern des geschlossenen Wägegehäuses unterzubringen, so daß beabsichtigte und zufällige Eingriffe vermieden werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Beispiel dargestellt. Abb. i zeigt eine Ansicht der Waage mit im Schnitt dargestelltem unteren Wägegeh,äuse. Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 11-II der Abb. i.
  • Die Wägevorrichtung ist in einem mit dem Anzeigegehäuse 2ö verbundenen Gehäuse ig untergebracht. Die in bekannter Weise parallel geführte Wägeschale 1q. stützt sich auf den Waagebalken 21, der mit Schneiden auf den Stützen 22 gelagert ist und am anderen Ende ein Gegengewicht 15 für die Lastschale 1q. trägt. Der Lastschalenträger ist in bekannter Weise durch ein Gehänge 23 mit dem Neigungshebel verbunden, der um den Drehpunkt 24 schwingbar gelagert ist und den Zeiger 16 trägt. Letzterer spielt über einer Skala i7.
  • Auf den Waagebalken z i können die Zusatzgewichte 2 aufgebracht werden, von denen in Abb. 2 vier Stück zu erkennen sind. Diese Zusatzgewichte brauchen bekanntlich nicht untereinander gleich zu sein, damit möglichst weite Meßbereiche erzielt werden können. Z. B. kann man den vier Gewichten die Größen i Kilo, 2 Kilo, 2 Kilo und q. Kilo geben, womit sich unter Zuhilfenahme der für i Kilo ausreichenden Skala 17 ein Meßbereich von insgesamt io Kilo ergeben wird. Bei Anwendung von drei Zusatzgewichten könnten diesen die Größen i Kilo, 2 Kilo und .a. Kilo gegeben werden, womit sich insgesamt ein Meßbereich von 8 Kilo erreichen lassen würde. Die Lagerung der Zusatzgewichte am Waagebalken und ihre Aushil`ung kann in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise erfolgen. Die Zusatzgewichte haben beispielsweise seitliche Zapfen 25, an denen sie von Hebeln 26 erfaßt werden können.
  • Die Hebel26 sind gemäß der Erfindung selbst als Gewichte ausgebildet und ruhen in ihrer tiefsten Lage mit einem Ansatz 27 auf der zusätzlichen Wägeschale 28, die beispielsweise durch federnde Platten 5 mit der Tragleiste 29 verbunden ist, welche fest mit dem Gehäuse r9 in Verbindung steht.
  • Von der zusätzlichen Wägeschale 28 geht ein Halter 3o aus, der an der Zugvorrichtung 31 der zusätzlichen Anzeigevorrichtung angreift. Diese zusätzliche Anzeigevorrichtung besteht aus der um den Zapfen 13 drehbaren Nummernscheibe 12, welche die aufgesetzten Gewichte hinter einem Fenster i8 der Anzeigevorrichtung 2o erscheinen läßt.
  • Wird z. B. nur das Zusatzgewicht von i Kilo auf den Wägebalken gebracht, so erscheint im Fenster 18 die Zahl i. Wird dann das Gewicht von 4 Kilo hinzugefügt, so rückt die Nummernscheibe 12 gleich um 4 Teilungen weiter, so daß die Zahl 5 im Fenster 18 erscheint.
  • In Abb. 2 ist nur ein Hebel 26 dargestellt, während bei der Ausführung für jedes der Zusatzgewichte 2 ein derartiger Hebel vorgesehen sein muß. Der Hebel 26 ruht bei der Darstellung in Abb. i mit dem Ansatz 27 auf der zusätzlichen Wägeschale 28 auf. Ist dies der Fall, so ist der Zapfen 25 des Zusatzgewichtes 2 freigegeben, so daß der Wägebalken 21 zusammen mit dem aufgesetzten Gewichte frei spielen kann. Soll das Zusatzgewicht 2 abgehoben werden, so muß. die Klinke 32 aus der oberen Rast der Stellvorrichtung 33 ausgehoben und der Stellhebel 34 so weit niedergedrückt werden, bis die Klinke 32 in die untere Rast der Stellvorrichtung 33 einspringt.
  • Brei dieser Niederbewegung des um den Zapfen 35 schwingbaren Stellhebels 34 legt sich der Hebel 34 mit dem Ansatz 36 gegen den seitlich vorstehenden Ansatz 37 des Hebels 26 und schwenkt diesen Hebel 26 aufwärts. Bei seiner Aufwärtsbewegung legt sich der Hebel 26 gegen die Zapfen 25 des zugehörigen Zusatzgewichtes 2 und hebt dieses vom Waagebalken 2 i ab.
  • In gleicher Weise erfolgt die Einrückung und Ausrückung - der übrigen Zusatzgewichte.
  • Die Ausbildung der Waage kann natürlich auch in der Weise erfolgen, daß der Hebel 26 nicht unmittelbar die zusätzliche Wägevorrichtung 28 belastet, sondern eine andere Belastungsvorrichtung auslöst. Die Belastung der zusätzlichen Wägevorrichtung 28 durch den Hebel 26 kann also eine unmittelbare oder mittelbare sein.
  • Der Hebel26 kann mit dem Stellhebel 34 aus einem Stück bestehen. Es ist aber ratsamer, zwei getrennte Hebel anzuwenden, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, damit nicht durch Druck auf den Hebel 34 eine zusätzliche Belastung der Wägevorriehtung 28 hervorgerufen und dadurch eine Täuschung verursacht werden kann.
  • An Stelle der Stellhebel 34 kann natürlich auch eine Stehwalze oder eine andere Stellvorrichtung Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Zusatzge-,vichten arbeitende Neigungswaage nach Patent 453 744, bei der die Bewegungen -eines als Waage ausgebildeten Vorratstisches beim Abnehmen oder Aufsetzen von Gewichten selbsttätig auf eine die jeweilig aufgesetzten Zusatzgewichte anzeigende besondere Skala übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung der in bekannter Weise zum Aufsetzen der Zusatzgewichte (2) dienenden Hebel (26) diese derart die Belastung des beweglichen Vorratstisches (28) verändern, daß die mit letzterem verbundene Anzeigevorrichtung (i2) für die Zusatzgewichte entsprechend gesteuert wird.
  2. 2. Neigungswaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Hebel (26) durch eine Stellvorrichtung (32, 34) erfolgt, die nur während des Abhebens der Zusatzgewichte (2) von dem Waagebalken (2r) mit den Hebeln (26) in Verbindung steht.
DEM87398D 1924-12-06 1924-12-06 Mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage Expired DE474572C (de)

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