DE473530C - Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes in Beschickungstrichtern von Feuerungen mit mechanisch bewegtem Rost - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes in Beschickungstrichtern von Feuerungen mit mechanisch bewegtem Rost

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DE473530C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes in Beschickungstrichtern von Feuerungen mit mechanisch bewegtem Rost Damit die Kohle im Feuerraum bessere Verbrennungseigenschaften zeigt, hat man bereits oberhalb des Beschickungstrichters ein Sprengrohr angeordnet und mittels dieses zeitweise die ganze Kohle in dem Trichter angefeuchtet. Hierbei ist darauf zu achten, daß nicht zuviel Wasser verwendet wird, weil der durch den Rost sichernde Wasserüberschuß im Aschenfall die feinere Asche zusammenbacken würde. Insbesondere bei Wanderrosten würde der feinere Durchfall sich an der nassen, zurückwandernden unteren Bahn festsetzen, so daß, abgesehen von dem größeren Verschleiß der Anlage, diese Rostbahnteile beim Zurückkehren in die Feuerkammer verstopft bleiben würden.
  • Auch ist es bei Wanderrosten, selbsttätigen Treppenrosten u. dgl. oftmals vorgekommen, daß der Brennstoff bei langsamem Vorschub in den Kohlentrichter hinein zu brennen anfängt. Die zulässige Anfeuchtung des Brennstoffes, insbesondere einer besseren Kohlensorte, nutzt hier nichts. Es hat sich deshalb, wenn man das Feuer nicht ganz ausgehen lassen will, überall das bekannte Verfahr`n des Fahrens der Kessel mit abgedämpftem »Kopffeuer« eingeführt. Hierbei unterbricht man kurz die Kohlenzufuhr und fährt einen Streifen des Rostes leer, damit sich das Feuer nicht in denKohlentrichterfortpflanzen kann. Hierauf wird das kurze Kopffeuer einige Stunden bei sehr geringem Zuge in Ruhe gelassen. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß sowohl durch den vorderen leeren Roststreifen als auch die hinteren Rostteile ohne Feuer sehr viel kalte Luft in den Feuerraum einzieht, wodurch viel Wärme verlorengeht. Der große Luftüberschuß ist auch deshalb nötig, damit die Kohle nicht durch heiße Strahlung Feuer fängt.
  • Um diesen 'Nachteil zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung das Spreng- oder Berieselungsrohr in dem Unterteil des Beschikkungstrichters in der 'Nähe des Schichtreglers angeordnet und führt dem Brennstoff eine derartige Wassermenge zu, daß diese ein Rückbrennen des Feuers nach dem Beschickungsraum auch beim Stillstand des Rostes verhindert. Dies geschieht in einfacher, zuverlässiger und wirtschaftlicher Weise auch bei voll beschicktem Rost und hochwertiger, also gut brennender Kohle, ohne daß, wie bisher, eine Durchfeuchtung fast des gesamten Brennstoffes im Schütttrichter erforderlich ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt.
  • In Abb. i bezeichnet a den Beschickungstrichter, d. den Kettenrost und 6 den Kohlenschieber. Kurz vor dem Kohlenschieber ist ein Anfeuchtungsrohr io angeordnet und gegebenenfalls durch eine Verkleidung 1z derart geschützt, daß es bei gefülltem Kohlentrichter eingeführt sowie herausgezogen werden kann und daß ferner die feinen Verteilungsöffnungen nicht mit dem Brennstoff in Berührung kommen können. Es wird dadurch nur die Kohle knapp am Kohlenschieber 6 naß gehalten. Außerdem kühlt der sich bildende Dampf noch den Kohlenschieber. Die andere Kohle, die gegebenenfalls für den nächstfolgenden Belastungsstoß in Frage kommt, bleibt vollwertig, trocken.
  • Das durch den Rost sickernde Wasser wird in einer Rinne 1¢ unterhalb des Rieselrohres gesammelt und gelangt durch ein Abflußrohr 16 nach außen. Hier kann das in den Trichter 18 (Abb. 2) fließende Wasser vom Heizer kontrolliert und die Berieselung entsprechend eingestellt werden, da sonst schwer eine Kontrolle des Nichtzurückbrennens möglich ist. Um ein Rückbrennen des Feuers zu verhindern, muß also bei Stillstand des Rostes Wasser dauernd aus dem Rohre 16 mehr oder weniger stark austreten.
  • Mittels des :Rohres 16 sowie eines am anderen Ende der Rinne 14 angebrachten Drehzapfens, kann die Rinne durch den Hebel 20 (siehe Abb.2) gekippt werden, so daß ab und zu die Füllung aus der Rinne entfernt werden kann, damit sich hier nicht zuviel Kohlenschlamm ansammelt, was den Wasserabfluß verhindern würde. Anschläge 22 können die richtige Lage der Rinne 1q. sichern.
  • Die Rinne 14. kann z. B. auch nach Abb. 3 so ausgeführt werden, daß in ihrer ganzen Länge im Boden ein durch ein Dach 28 überdeckter Kanal 26 für das Wasser vorhanden ist, der durch niedersinkenden Schlamm nicht verstopft werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennetoffes in Beschickungstrichtern von Feuerungen mit mechanisch bewegtem Rost, dadurch gekennzeichnet, daß das Berieselungsrohr (io) in dem Unterteil des Beschickungstrichters in der Nähe des Schichtreglers (6) angeordnet ist und dem Brennstoff eine derartige Wassermenge zuführt, daß diese ein Rückbrennen des Feuers nach dem Beschikkungsraum auch beim Stillstand des Rostes verhindert.
  2. 2. Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Berieselungsrohres zwischen dem Wanderrost ein Trog (1q.) eingebaut ist, welcher das überschüssige Wasser auffängt und abführt.
  3. 3. Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog zur Entfernung des Kohlenschlamms kippbar gelagert oder so ausgebildet ist, daß er sich leicht öffnen läßt. q.. Vorrichtung zum Anfeuchten des Brennstoffes nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog mit einem durch die Feuerraumwand hindurchragenden Rohr (16) zum Abführen des überschießendenWassers versehenist.
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