AT157165B - Zentralheizungsgliederkessel. - Google Patents

Zentralheizungsgliederkessel.

Info

Publication number
AT157165B
AT157165B AT157165DA AT157165B AT 157165 B AT157165 B AT 157165B AT 157165D A AT157165D A AT 157165DA AT 157165 B AT157165 B AT 157165B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boiler
central heating
tunnel
firing
coal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Hoefele
Original Assignee
Bernard Hoefele
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernard Hoefele filed Critical Bernard Hoefele
Application granted granted Critical
Publication of AT157165B publication Critical patent/AT157165B/de

Links

Landscapes

  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zentralheizungsgliederkessel. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorfeuerung für Zentralheizungsgliederkessel mit eingebauter
Feuerung. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, sich mit dem im Kessel zu verfeuernden Brennstoff möglichst einfach der jeweiligen Marktlage anpassen zu können. Die gebräuchlichen Zentralheizungsgliederkessel werden überwiegend mit feinstückigem Koks befeuert und sind für die Verfeuerung von stückiger Kohle im allgemeinen nicht geeignet. Für den Fall, dass Kohle billiger am Markt zu haben ist, besteht natürlich ein Interesse, den Kessel auf die Verfeuerung von Kohle umzustellen. 



   Das Problem, Zentralheizungskessel auch für stückige Kohle verwendbar zu machen, ist an sich bekannt. Jedoch machten die hiefür vorgesehenen bekannten Einrichtungen einen erheblichen
Umbau des Kessels erforderlich. Soweit man schon Vorfeuerungen für Zentralheizungsgliederkessel mit eingebauter Feuerung verwandte, waren diese so gross bemessen, dass eine Änderung in der Anordnung der Armaturen sowie der Putztüren des Kessels schwer zu umgehen war. Auch waren Einbauten im Bereich der Feuerung des eigentlichen Kessels erforderlich. Derartige Umbauerfordernisse sind nun so kostspielig, dass dadurch der Anbau der Vorfeuerung überhaupt in Frage gestellt wird. Es ist dabei zu beachten, dass die Zentralheizungsgliederkessel an sich schon kleinere und billigere Kessel darstellen. 



   Gemäss der Erfindung besteht nun die Vorfeuerung aus einem U-förmig gewölbten wassergekühlten Doppelmantel mit einem Rost,   der für die   Verheizung von stückigem Brennstoff, insbesondere   Anthrazit oder Magerkohle, geeignet ist und mit natürlichem Zug betrieben wird. Insbesondere kommt   ein Schrägrost oder Muldenrost in Frage. Seitlich an den Doppelmantel sind Einfüllöffnungen für den Brennstoff vorgesehen. Der Doppelmantel ist in seinem Querschnitt so bemessen, dass er in der Breite und Höhe kleiner als die   Stirnfläche   des eigentlichen Kessels ist. Infolgedessen greift er nicht in den Bereich der im allgemeinen seitlich unten angebrachten Putztüren und der an der oberen Hälfte der Stirnfläche sitzenden Armaturen, wie Wasserstandszeiger, ein.

   Die Bauart der Vorfeuerung ermöglicht es, sie nachträglich in einfachster Weise an den Zentralheizungsgliederkessel anzusetzen oder auch von ihm wieder abzunehmen. 



    FeuerungenmitSchräg-oderMuldenrostsindansiehbekannt. DieErfindungliegtinderLösung   der Aufgabe, eine Vorfeuerung mit einerseits grossem Feuerraum, wie er zur Verheizung der   vorbezeieh-   neten Brennstoffe nötig ist, und anderseits mit kleinen Aussenabmessungen zu schaffen. Diese Aufgabe ist besonders schwierig bei den an sich schon kleinen Zentralheizungsgliederkesseln. Die Anordnung eines   Schräg-oder   Muldenrostes zugleich mit seitlichen Einfüllöffnungen für den Brennstoff ergibt einen einheitlichen grossen Feuerraum und die Verwendung eines wassergekühlten Doppelmantels zum Abschluss dieses Feuerraumes ermöglicht die Geringhaltung der Gesamtwandstärke der Vorfeuerung. 



   Die Vorfeuerung gemäss der Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Hals des oder der Kohlentrichter mit Spiessen zur Regelung oder zum Stoppen der   Kohlenzufuhr   versehen ist. Diese Spiesse sind insofern vorteilhaft, als sie die Brennstoffschicht verhältnismässig leicht durchdringen und als sie im übrigen eine besonders einfache und billige und somit dem Zweck der ganzen Vorfeuerung   angepasste Regelungsvorrichtung   darstellen. 



   Um unter Berücksichtigung dessen, dass die Zentralheizungsgliederkessel im allgemeinen in niedrigen und engen Kellerräumen untergebracht sind, die Aussenabmessungen der ganzen Vorfeuerungsanordnung möglichst klein zu halten, sind der oder die Kohlentrichter so ausgebildet, dass sie einseitig gegen die Längsmittelebene der Feuerung verbreitert sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Bei. der Verfeuerung von Kohle ist im allgemeinen die Zuführung von Sekundärluft zweckmässig. Gemäss der Erfindung wird die Sekundärluftzuführung in besonders einfacher Weise dadurch erreicht, dass der tunnelförmige Doppelmantel am Scheitel Durchbrechungen besitzt, denen unter einem auf der Tunneldecke im Abstand angeordneten Blechmantel an der Tunneldecke entlang die Luft zugeführt wird. In üblicher Weise kann dabei die Luftzufuhr durch Schieber geregelt werden. 



  Um die Betriebsfähigkeit des Vorfeuerungstunnels auf die Dauer zu sichern, sind Vorkehrungen für eine leichte Reinigung getroffen, u. zw. dadurch, dass der tunnelförmige Doppelmantel mit oberen und unteren Schlammstutzen ausgestattet ist. 



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform, die Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Querschnitt durch die dem Gliederkessel vorgebaute Tunnelfeuerung mit Vorderansicht auf den Gliederkessel gemäss Linie II in Fig. 2. 



  Fig. 2 zeigt einen lotrechten Längsschnitt durch Tunnelfeuerung und vorderen Teil des Gliederkessels gemäss Linie 11-il in Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen lotrechten Querschnitt durch den Tunnel gemäss Linie 111-111 in Fig. 4 und Fig. 4 einen lotrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung gemäss Linie IV-IV in Fig. 3. 



  Nach den Fig. 1 und 2 ist der wassergekühlte U-förmig gewölbte Doppelmantel oder Feuertunnel 1 vor die Aschfalltüröffnung 2 des Kessels 3 gesetzt, u. zw. derart, dass der Wasserstand 4 und die Putztüren 5 durch ihn nicht verdeckt werden. Unten verbinden Rohre 6 den Kessel 3 mit dem   
 EMI2.1 
 
Kessel 3. Dabei ist in den Ausführungsbeispielen das Rohr 7 in den Kesselwasserraum oder, wie dar- gestellt, nach dem Vorraum über den Kessel geführt. 



   Der Feuertunnel 1 ist mit dem Doppelschrägrost 10 versehen, dessen Roststäbe 11 mit Wasser- räumen   12   ausgestattet sind. Diese stehen untereinander in Verbindung und sind an dem dem Glieder- kessel zugekehrten Tunnelende mit dem Wasserraum des Kessels und an dem vorderen Ende des Tunnels mit dem Wasserraum des Tunnels 1 verbunden. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 sind diese Verbindungen nicht dargestellt, wogegen sie bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 mit 13 und 14 bezeichnet sind. Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Doppelschrägrost ebenso wie der in den Fig. 3 und 4 dargestellte   Einfachschrägrost   eignet sich besonders für die Verfeuerung von Anthrazit   oder Magerkohle   verhältnismässig grosser Stückgrösse, auch mit kleinerem Korn gemischt (ungefähr
30-100 mm). 



   Der tunnelförmige Doppelmantel 1 umschliesst den Feuerraum an beiden Seiten und oben, wogegen er unten offen ist, so dass also das Feuer unten nur durch die wassergekühlten Roststäbe abgedeckt ist. Ebenso bleiben die Stirnwände von den wassergekühlten Doppelwänden frei. Sie sind 
 EMI2.2 
 



   Durch verschieden tiefes Einführen der Spiesse oder Fortlassung einzelner kann die Brennstoff- zufuhr geregelt werden. 



    An den zum Einführen der Spiesse dienenden Öffnungen sind Klappen 20 angebracht, die die Öffnungen schliessen, wenn die Spiesse herausgezogen sind. Diese können dann an Bolzen 21 auf-   gehängt werden. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2. Sie ist für kleinere Kessel bestimmt.   Mit Rücksicht   auf die geringe   Heizfläche   der Kessel ist auch der Rost kleiner bemessen. Er ist als einfacher Schrägrost ausgebildet. Dem- entsprechend ist auch nur ein Kohletrichter 17 oberhalb des Tunnels angeordnet. 



   Die Putztüren sind an beiden Seiten des Kessels angeordnet, u. zw. sind unten die Deckel 25 und oben die Deckel 26 angeordnet. Will man den Kessel von Flugasche reinigen, so nimmt man die oberen und unteren Deckel vom Kessel ab und wischt mit einer Bürste lotrecht durch die Kesselzüge hindurch. Die Asche fällt dann bei 25 aus dem Kessel heraus. 



   Diese beiden Ausführungsformen der Vorfeuerung können den verschiedensten Kesselzwischen- grössen dadurch angepasst werden, dass mehr oder weniger der Roststäbe 11 durch feuerfeste Abdeckungen oder sonstige luftundurchlässige Abdeekglieder ersetzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


AT157165D 1937-04-05 1937-04-05 Zentralheizungsgliederkessel. AT157165B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157165T 1937-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157165B true AT157165B (de) 1939-10-10

Family

ID=3649224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157165D AT157165B (de) 1937-04-05 1937-04-05 Zentralheizungsgliederkessel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157165B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7633758U1 (de) Ofen
DE617872C (de) Kohlenstaubfeuerung
DE3022933A1 (de) Offene feuerung
AT157165B (de) Zentralheizungsgliederkessel.
DE1166964B (de) OElbeheizter Heizungskessel mit Muellverbrennungsschacht
AT143707B (de) Füllschachtfeuerung.
DE971242C (de) Schmelzfeuerung mit Gewinnung von fluessigem Eisen aus der Brennstoffschlacke
DE910472C (de) Stehender Heizkessel mit ringzylindrischem, von Rauchgaszuegen durchsetztem Wassermantel
DE653944C (de) Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas
DE399558C (de) Einsatz fuer Fuelloefen zum Umstellen derselben auf Braunkohlenfeuerung
DE513476C (de) Schraegrostfeuerung mit einer besonders beschickten Vorfeuerung
AT204741B (de) Zentralheizungskessel
DE718429C (de) Einrichtung an Heizungskesseln mit oberem Abbrand zur Umstellung von Koksbetrieb auf Verfeuerung gasreicher Brennstoffe
DE538620C (de) Kuehleinrichtung fuer die Feuerraumstirnwand von Rostfeuerungen mit mehreren nebeneinanderliegenden Beschickungsvorrichtungen
CH196925A (de) Zentralheizungsgliederkessel.
AT157154B (de) Kessel, insbesondere für Zentralheizungsanlagen.
DE399773C (de) Eingemauerter Warmwasser- oder Niederdruckdampfkessel fuer Zentralheizungen
DE26259C (de) Neuerungen an Dampkesselfeue*-un_ gen
DE809244C (de) Fuellschachteinbau fuer Zentralheizungskessel
AT233156B (de) Kesselfeuerungsanlage
AT145263B (de) Ofen zur Verbrennung von minderwertigen Brennstoffen, wie beispielsweise Müll.
DE681885C (de) Feuerung fuer Dampfkessel, insbesondere Flammrohrkessel, mit einer ueber dem hinteren Rostteil in den Flammenweg eingebauten Stauplatte
DE70988C (de) Feuerung mit nach unten schlagender Flamme
AT153047B (de) Gliederheizkessel.
DE439641C (de) Feuerraumwandung, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung