DE471815C - Spruehschutzanordnung fuer Hochspannungsleitungen - Google Patents

Spruehschutzanordnung fuer Hochspannungsleitungen

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Publication number
DE471815C
DE471815C DEB133662D DEB0133662D DE471815C DE 471815 C DE471815 C DE 471815C DE B133662 D DEB133662 D DE B133662D DE B0133662 D DEB0133662 D DE B0133662D DE 471815 C DE471815 C DE 471815C
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DE
Germany
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spray protection
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tube
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Expired
Application number
DEB133662D
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Brasch
Dr Fritz Lange
Curt Urban
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Switzerland
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Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, BBC Brown Boveri AG Switzerland filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB133662D priority Critical patent/DE471815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE471815C publication Critical patent/DE471815C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • H01B17/46Means for providing an external arc-discharge path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Sprühschutzanordnung für Hochspannungsleitungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprühschutzanordnung für Hochspannungsleitungen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Leitungsseil mit Metallrohren zu umgeben, um den Koronaeffekt zu vermeiden. Die bekannten Anordnungen haben den Nachteil, daß sie das freihängende Leitungsseil in seiner Beweglichkeit behindern und die Montage während der Verlegung des Seiles verhältnismäßig schwierig ist. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die einzelnen an ihren Enden abgerundeten Rohreinheiten perlschnurartig auf dem als Träger dienenden Leitungsseil aufgereiht sind. Das Leitungsseil behält trotz der das Seil umgebenden Rohreinheiten seine freie Beweglichkeit, und die Rohreinheiten können bei der Verlegung des Seiles nacheinander aufgeschoben werden, derart, daß die Rohre infolge der Durchhängung des Seiles auf dem Seil entlang-leiten und sich ohne jede Verbindung gegeneinanderlegen. Die abgerundeten oder halbkugelförmigen Enden der' Rohreinheiten verhindern an der Stoßstelle zweier Rohreinheiten die Bildung des Koronaeffektes, da das Feld, wie weiter unten beschrieben, nicht bis an das Seil heranreicht.
  • Die Rohreinheiten können auch in der Achsrichtung geteilt sein und werden dann von beiden Seiten auf das Seil aufgebracht und in geeigneter Weise miteinander verbunden. Bei einer weiteren Ausführungsform kann jede Rohreinheit einen Längsschlitz besitzen, dessen Begrenzungskanten abgerundet sind und in den Innenraum des Rohres selbst hineinragen, wodurch an der Schlitzstelle das Auftreten des Koronaeffektes vermieden. wird. Eine Rohreinheit kann ferner aus einem mittleren zylindrischen Körper bestehen, auf dessen beide Enden die halbkugelförmigen Hohlkörper aufgesetzt und in geeigneter Weise befestigt sind.
  • Um der Durchhängung des Seiles und der dadurch bedingten Annäherung an die Erde Rechnung zu tragen, werden die Rohreinheiten proportional den Feldstärken längs der gesamten Hochspannungsleitung ihren Krümmungsradius verändernd angeordnet, derart, daß an den Stellen -der höchsten Feldstärke die Rohreinheiten den größten Krümmungsradius aufweisen. Die höchste Feldstärke tritt beispielsweise auch an den Stellen auf, wo durch Bodenerhebungen die Hochspannungsleitung in die Nähe der Erde kommt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Rohreinheit.
  • Abb. z ist eine schematische Darstellung des Leitungsseiles mit perlschnurartig aufgereihten Rohreinheiten. Abb. 3 ist ein Schnitt durch zwei auf dem Seil liegende Rohreinheiten, wobei das das Seil umgebende Feld dargestellt ist.
  • Abb. q. ist die Ansicht in teilweisem Schnitt einer anderen Ausführungsform der Rohreinheit.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt der Abb. q.. Abb. 6 ist die schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Rohreinheit.
  • Abb. 7 ist ein Querschnitt der Abb. 6.
  • Mit Bezug auf die Abb. i bis 3 ist mit i das Seil bezeichnet, welches in seinem Querschnitt der zu übertragenden Stromstärke und dem auf das Seil wirkenden mechanischen Zug entspricht. Auf diesem Seil sind vorzugsweise aus dünnwandigem Metall bestehende Rohreinheiten a aneinanderstoßend aufgereiht. Eine solche Rohreinheit besteht aus dem Zylinder 3, der durch die beiden halbkugelförmigen Kappen q. abgeschlossen wird. Die Befestigung der Kappen am Zylinder kann durch Lötung, Schweißung o. dgl. erfolgen. Die Kappen sind mit Löchern 5 versehen, durch die das Seil i hindurchgeht, wie es die Abb.3 zeigt. Das den Leiter umgebende Feld F greift, wie die Abb. 3 zeigt, nicht bis zu der Stoßstelle zweier nebeneinanderliegender Hohlkörper ein, sondern es ergibt sich die auf der Zeichnung ersichtliche Feldverteilung. Es können daher an dieser Stelle keine Sprühbildungen auftreten. Die Anordnung verhält sich vielmehr wie ein das Seil umgebendes ununterbrochenes Rohr.
  • Die Rohreinheit nach den Abb. q. und 5 ist in der Achsenrichtung geteilt und besteht beispielsweise aus den beiden Hälften 6 und 7. Diese Hälften werden, wie die Abb. 5 zeigt, von entgegengesetzten Seiten auf das Seil i aufgesetzt und in geeigneter Weise durch Falzung o. dgl. miteinander verbunden. Die Verbindung erfolgt derart, daß vorspringende Kanten und Spitzen vermieden werden. Die beiden Hälften 6 und 7 endigen ebenfalls wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform in abgerundete Kappen. Die Abb. 6 und 7 zeigen die weitere Ausführungsform einer Rohreinheit, die aus einem Stück besteht und .einen Längsschlitz 8 aufweist. Der Längsschlitz erstreckt sich bis zu den kappenförmigen Enden, so daß diese Rohreinheit in leichter und einfacher Weise auf das Seil aufgelegt werden kann. Die Kanten 9 des Schlitzes sind, wie die Abb.7 zeigt, rund nach innen gebördelt, um nach außen vorspringende scharfe Kanten zu vermeiden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sprühschutzanordnung für Hochspannungsleitungen unter Verwendung metallischer Rohre, die das Leitungsseil umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen an ihren Enden abgerundeten Rohreinheiten perlschnurartig auf dem als Träger dienenden Leitungsseil aufgereiht sind.
  2. 2. Sprühschutzanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohreinheiten in der Achsenrichtung geteilt sind.
  3. 3. Sprühschutzanordnung nach Anspruch i Lind z, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rohreinheit mit einem Längsschlitz versehen ist, dessen Begrenzungskanten abgerundet sind und in den Innenraum der Rohreinheit hineinragen. q..
  4. Sprühschutzanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rohreinheit aus einem zylindrischen Mittelstück und aus zwei auf dessen Enden aufgesetzten halbkugelförmigen Hohlkörpern besteht.
  5. 5. Sprühschutzanordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Rohreinheiten ihren Krümmungsradius proportional den Feldstärken längs der gesamten Hochspannungsleitung derart verändern, daß an den Stellen der höchsten Feldstärke die Rohreinheiten den größten Krümmungsradius aufweisen.
DEB133662D 1927-09-30 1927-09-30 Spruehschutzanordnung fuer Hochspannungsleitungen Expired DE471815C (de)

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DE (1) DE471815C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1640939B1 (de) * 1967-05-26 1971-05-13 Licentia Gmbh Isolationsschirme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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