DE469971C - Regel- und Bremsvorrichtung fuer Aufzuege - Google Patents

Regel- und Bremsvorrichtung fuer Aufzuege

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DE469971C
DE469971C DEK97848D DEK0097848D DE469971C DE 469971 C DE469971 C DE 469971C DE K97848 D DEK97848 D DE K97848D DE K0097848 D DEK0097848 D DE K0097848D DE 469971 C DE469971 C DE 469971C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Regel- und Bremsvorrichtung für Aufzüge Die Erfindung betrifft eine Regel- und Bremsvorrichtung für Aufzüge derjenigen Art, bei der außer den den Fahrkorb tragenden Förderseilen Hilfsseile vorgesehen sind. Diese Hilfsseile greifen an einen keilförmigen Körper an und veranlassen dessen Verschiebung, sobald eine Längenveränderung der Arbeitsseile aus irgendeinem Grund eintritt. Derartige Einrichtungen arbeiteten bisher in der Regel in Verbindung mit Keilen, die an den Führungsschienen zur Anlage kommen. Hierdurch wurden verschiedene Nachteile bedingt. Die Keile sind an sich schwer zugänglich und verklemmen sich durch Verschmutzen und Verölen, wie die Erfahrung gelehrt hat, leicht in den Führungen. Außerdem setzen sie sich beim Fangen des Fahrstuhlkorbes häufig so fest, daß der Fahrstuhl nicht ohne Beschädigung der Keile selbst oder, was noch häufiger der Fall ist, der Führungen wieder freigemacht werden kann. Nicht selten ist es erforderlich, in solchem Falle einen Teil der Führungen herauszuschneiden, um den Fahrstuhl überhaupt freimachen zu können. .
  • Alle diese Nachteile sowie auch diejenigen, welche infolge der plötzlichen Wirkung bei jenen Einrichtungen bestehen, bei welchen durch Dehnung der Tragseile ein unter Federspannung stehendes Organ plötzlich freigegeben wird, um die Bremsen anzulegen, werden bei der Erfindung vermieden.
  • Das Wesen derselben besteht nun darin, daß durch die keilförmigen Körper in allmählich wirkender Weise an sich bekannte zangenartig ausgebildete Bremsbalken mit ihren j Bremsbacken zur Anlage an die Fahrschienen gebracht werden, so daß beim Aufhören der Bremsung das Lösen dieser Bremsbacken in einfacher und sicherer Weise erfolgen kann.
  • f Es sind beim Erfindungsgegenstand außerdem noch Regelvorrichtungen vorgesehen, um den Ausgleich in der Längenveränderung der Seile am Gegengewicht vornehmen und eine absichtliche Verschiebung des keilförmigen Körpers bewirken zu können.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt: Abb. i das keilförmige Zwischenstück, Abb. z das Gegengewicht mit der Regeleinrichtung, Abb.3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i, Abb. 4. die Regeleinrichtung in vergrößertem Maßstabe.
  • Mit d ist der Fahrkorb, mit b das keilförmige Zwischenstück bezeichnet, durch dessen oberen Deckel hindurch, und zwar durch die Öffnungen c, die Förderseile hindurchgeführt werden, an denen der Korb a hängt, während durch die Öffnungen d hindurch die Hilfsseile geführt sind, die mit ihren freien Enden am Teile b befestigt sind. Sowohl die Förderseile als die Hilfsseile werden über Seilrollen geführt, die auf einer Achse sitzen, von denen aber die Rollen für die Förderseile mit der Welle fest verkeilt sind, während diejenigen für die Hilfsseile lose auf der Welle laufen. Erfolgt nur aus irgendeinem Grunde eine Verlängerung der Förderseile oder Zar deren Bruch, so treten. sofort die HilfsSex"le in Wirkung und heben das keilförmige Zwischenstück b an. Hierdurch schiebt sich xiasselbe als Keil zwischen die Bremsbalken e und bewirkt durch das Anpressen der Bremebacken e1 an die Führungsstangen f ,ein allmähliches Halten des Förderkorbes u. Die Einrichtung kann hierbei so getroffen werden, daß Rollen m an den Bremsbalken e vorgesehen sind, um eine sonst vielleicht mögliche Klemmwirkung auszuschließen.
  • Außer von den angezogenen Bremsbacken wird der Fahrkorb und das Gegengewicht auch noch von den Hilfsseilen gehalten, die über die losen Seilrollen geführt sind. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, den Fahrkorb mit der darin befindlichen Last ohne Schwierigkeit an die zunächst gelegene Haltestelle zu befördern, indem man .durch die Regelschraube g den Keilkörper b etwas senkt und damit die Bremse löst. Die Hilfsseile, die bei unverletzten Förderseilen unbelastet mitlaufen, bieten auch, wenn bei Förderseilbruch aus irgendeinem Grunde infolge Verkantens o. dgl. die Bremse nicht in gewünschtem Maße wirken sollte, eine Sicherheit gegen Absturz des dann an ihnen hängenden Förderkorbes a, Der Umstand, daß die Hilfsseile über lose Rollen laufen, schließt außerdem auch die Möglichkeit aus, diese Seile etwa mißbräuchlich zur Arbeitsleistung heranzuziehen, solange die eigentlichen Förderseile in Ordnung sind, da die losen Rollen und damit auch die darüberlaufenden Hilfsseile von der vom Motor angetriebenen Welle nicht mitgenommen werden. Es würde die willkürlich. vorgenommene Einschaltung der Hilfsseile, die an sich dadurch möglich wäre, daß der keilförmige Körper b mittels der Regulierschraube g abgedrückt wird, lediglich das Stillsetzen des Fahrkorbes herbeiführen.
  • Die Regelungseinrichtung für die Seillänge, wie sie in Abb. ;¢ veranschaulicht ist, gestattet im Gegensatz zu den bisher üblichen Einrichtungen eine genaue Feststellung der Längenveränderung der Förderseile und gibt damit ein Mittel zur sachgemäßen Beurteilung für ideren weitere Brauchbarkeit. Die Einrichtung des Reglers ist hierbei so getroffen, daß die Förderseile c1 um den Körperh herumgeführt sind, während der die Hilfsseile d1 haltende Körper i mittels der Schraube h zum Ausgleich des Längenunterschiedes verstellbar ist. An dem Regler sitzt das Gegengewicht 1.
  • Es versteht sich, daT3 die Einrichtung im einzelnen beliebige Abänderungen erfahren kann, ohne daß dadurch am Wesen der Erfindung etwas geändert wird. So wäre es insbesondere auch möglich, den gemäß der Beschreibung lediglich mechanisch wirkenden Regler in Verbindung mit einer an sich bekannten elektrischen Vorrichtung zu verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHC: i. Regel- und Bremsvorrichtung für Aufzüge, bei der außer den den Fahrkorb tragenden Förderseilen Hilfsseile vorgesehen sind, die an einem keilförmigen Körper angreifen, der sich bei. Längenveränderungen der Förderseile unter .Wirkung .der Hilfsseile verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß durch den keilförmigen Körper Yangenartig ausgebildete Bremsbalken . mit ihren Bremsbacken zur Anlage an die Fahrschiene gebracht -werden.
  2. 2. Regel- und Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleich in der Längenveränderung der Seile mittels einer von Hand einstellbaren Regelvorrichtung am Gegengewicht erfolgt.
  3. 3. Regel- und Bremsvoxxichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daßeine absichtliche Verschiebung des keilförmigen Kflxpers mittels einer Regelschraube o. dgl. erfolgt.
DEK97848D 1926-02-14 1926-02-14 Regel- und Bremsvorrichtung fuer Aufzuege Expired DE469971C (de)

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