DE46672C - Maschine zur Herstellung von Schnallen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von SchnallenInfo
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- DE46672C DE46672C DENDAT46672D DE46672DA DE46672C DE 46672 C DE46672 C DE 46672C DE NDAT46672 D DENDAT46672 D DE NDAT46672D DE 46672D A DE46672D A DE 46672DA DE 46672 C DE46672 C DE 46672C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
- B21F45/16—Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
: Mechanische Metallbearbeitung.
Die vorliegende Maschine dient zur Herstellung von Schnallen und zeichnet sich von
den bisher im Gebrauch befindlichen Maschinen derselben Art dadurch aus, dafs, nachdem zunächst
die Enden des zur Erzeugung einer Schnalle dienenden Runddrahtes abgeflacht worden sind, die Schnalle durch zwei weitere
Operationen der Maschine, durch Biegen und Sehlagen, fertiggestellt wird.
, In beiliegender Zeichnung ist:
, In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Maschine.
Die Fig. 5, 6, 7 und 8 stellen den Support in Oberansicht, Seitenansicht, im Längs- und
Querschnitt dar. Fig. 9 ist ein Schnitt nach x-x in Fig. 2, und Fig. 10 ein Schnitt nach
y-y. in Fig. 2. Fig. 11 stellt eine Presse dar.
Die Fig. 12, 13 und 14 veranschaulichen die
verschiedenen Formen, die der Draht bei Herstellung von Schnallen nach einander erhält.
Der von der' Rolle kommende Runddraht D passirt, nachdem er in der Richtmaschine R
gerichtet worden ist, die Bremse B, welche den Zweck hat, den Draht während der weiteren
Operationen,, denen er unterworfen wird, in gespanntem Zustande zu halten und das Verschieben
des Drahtes mit zu reguliren. Von der Bremse gelangt der Draht in die Transportzange
T, die den Draht festhält und ihn jedesmal um die zur Herstellung einer Schnalle
nöthige Länge vorschiebt. Hinter der Transportzange ist ein Hebel K gelagert, dessen Stift
den Draht nach jedesmaligem Vorschub festhält, so dafs. also beim Zurückbewegen der
Zange ein Zurückführen des Drahtes unmöglich ist. Der Draht gelangt nun unter den
Kopf des Prefshebels P, durch welchen er auf einem Theil seiner Länge flach geprefst wird.
Dieses flache Stück ist, wie aus Fig. 12 ersichtlich,
doppelt so lang als eines der beiden Enden, und wird der Draht in der Mitte dieser
Abflachung durchgeschnitten. Es werden mithin je zwei zu zwei verschiedenen Schnallen
gehörende Enden gleichzeitig geprefst. Bei weiterem Vorschieben kommt der Draht zwischen
die Backen b der Biegevorrichtung, welche das abgeschnittene, an beiden Enden
abgeflachte Drahtende um einen passenden Dorn d in die Form der Schnalle biegt. Die
Backen sind an ihrer unteren Seite so eingearbeitet, dafs ein Anheben des Drahtes unmöglich
ist. Nachdem der Dorn zurückgezogen, also in die Platte des Gestelles eingetreten ist,
wird der vorgebogene Draht vorwärts geschoben, bis er in die Matrize gelangt. Nunmehr
tritt der Hammer in Function, schlägt die in der Mitte und auf der unteren Seite der
Schnalle befindliche Abflachung und biegt gleichzeitig die beiden Enden der Schnalle in
die in Fig. 14 gezeichnete Form. Ist der Hammer wieder in die Höhe gegangen, so
wirft der Schneller die Schnalle aus der Matrize, welche dann über eine schräge Fläche in
einen untergestellten Kasten fällt. Auf die Richtmaschine R, Bremse B, Transportzange T
und Klemmhebel K wird bei der vorliegenden Construction, da diese Mechanismen, sowie
auch ihre Wirkungsweise allgemein bekannt sind, kein weiteres Gewicht gelegt und dürfte
auch eine nähere Beschreibung dieser Theile,
die durch die Zeichnung genügend erläutert erscheinen, nicht nöthig sein.
Das vorherige Flachpressen von immer zwei Enden, Trennung des Drahtes in der Mitte
dieser Abflachung, Biegen um einen Dorn, Schlagen der mittleren und unteren Abflachung
und gleichzeitiges Biegen der beiden Enden, sowie Auswerfen der fertigen Schnalle nebst
den hierzu erforderlichen Mechanismen bilden das Wesen der vorliegenden Erfindung, und
sollen nun diese Theile erläutert werden.
Sämmtliche Mechanismen werden durch passend geformte, auf der Hauptachse A sitzende
Scheiben angetrieben. Von der Achse A wird mittelst der konischen Räder R R die Bewegung
auf die zweite Achse A' übertragen, die speciell durch die Scheibe t das Hin- und
Herbewegen der Transportzange T vermittelt. Die Presse besteht aus einem um ρ drehbaren
Hebel P, in dessen Kopf ρl ein Stahlstück p2
eingesetzt wird, dessen untere Fläche (s. Fig. 3) der Abflachung der Drahtenden entsprechend
geformt ist. Da die untere Fläche dieses Stückes p2 sich nach der Gröfse der herzustellenden
Schnalle richtet, so mufs dasselbe ausgewechselt werden können, Fig. 11. Der
Draht gelangt aus der Presse durch die Nuth einer Führung/, die nur den Zweck hat, dem
Draht beim Durchschneiden als Widerlager zu dienen, hinter den Dorn d, wo er durch die
auf dem Schlitten S verschiebbar angebrachte Stange s gehalten wird. Dieser Dorn d kann
durch einen Hebel d\ der mittelst eines zweiten Hebels oP, gegen den eine Feder wirkt, bewegt
wird, angehoben und gesenkt werden, so dafs er also entweder über die Platte des Gestelles
vorsteht (s. Fig. 5) oder in derselben liegt. Der Dorn richtet sich natürlich auch nach der
Gröfse und Form der Schnalle und kann ebenfalls ausgewechselt werden. Der Schlitten S
des Supports läfst sich zwischen den Leisten / / hin- und herverschieben. Dieses Verschieben
wird durch einen an 5 angebrachten Winkelarm c, der über eine Scheibe c1 greift, bewirkt.
Auf dem Schlitten S sind die beiden Hebel h drehbar gelagert, an deren vorderen Enden
zwei Backen b eingesetzt, die zum Biegen des Drahtes um den Dorn d dienen und zu diesem
Zwecke an ihren unteren inneren Kanten entsprechend ausgearbeitet sind. Die hinteren
Enden der Hebel h, die durch die Feder /71
immer gegen einander gedrückt werden, sind abgesetzt und besitzen daselbst die Muttern
h2 h2, gegen welche die auf Scheibe c1 angebrachte^
Verstärkungen c2 wirken. Diese Verstärkungen bewirken beim Drehen der Achse A
ein Auseinanderschieben der hinteren und somit ein Nähern der vorderen, mit den Backen b
ausgerüsteten Enden der Hebel h. Der Nocken wx
der Scheibe w dient als Gegenlager für den Hebel h, an dem das Messer e sitzt, damit
dieser Hebel beim Durchschneiden des Drahtes nicht ausweichen kann. Die Scheibe w kann
entsprechend der Gröfse der Drehung des Hebels h auf der Achse A verstellt werden.
An dem Backen b des einen Hebels ist ein Messer e angebracht, welches zum- Durchschneiden
des Drahtes in der Mitte der Abflachung beim Vorschieben des Schlittens dient. Die auf dem Support angebrachte Feder s2
dient dazu, die Stange s immer gegen den Dorn d zu drücken, während die zweite, ebenfalls auf
dem Support gelagerte Feder g zum Niederhalten der auf den Dorn d wirkenden Stütze i
dient. Diese Stütze i kann in einem horizontalen, um o1 drehbaren und passend geführten
Arm 0 verstellt werden. Das Anheben des mit der Stütze i ausgerüsteten Armes 0 erfolgt
durch einen Hebel q, der seine Bewegung von der Scheibe ^1 mittelst eines Doppelhebels q%
erhält. Durch die Scheibe u, die auf einen Hebel ν wirkt, der mit dem Hammer H durch
einen über eine Rolle geführten Riemen r verbunden ist, erfolgt das Anheben des letzteren,
während, nachdem die Wirkung der Scheibe u auf den Hebel ν aufgehoben ist, der Niedergang
des Hammers durch sein eigenes Gewicht erfolgt und hierbei die durch die Stange s mittlerweile
in die Matrize m geschobene vorgebogene Schnalle mit den erforderlichen Abflachungen
und Biegung der Enden versehen wird. Zum Auswerfen der Schnalle aus der
Matrize m dient ein Schneller a, der durch einen Arm a1 mit einem Hebel a1 verbunden
ist, dessen Bewegung in der einen Richtung mittelst der Scheibe a3, in der anderen Richtung
durch die Feder Λ* erfolgt.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Nachdem der Draht in der Presse P abgeflacht ist, wird er seitlich vorgeschoben und
gelangt hinter den Dorn d, gegen den er beim Vorschieben des Schlittens S mittelst der
Stange 5 gehalten wird. Bei diesem Vorschieben wird der Draht durch das Messer e
durchgeschnitten und durch die Backen b, die beim Vorschieben gleichzeitig mittelst Drehung
der Hebel h genähert werden, um den Dorn el
gebogen. Der Dorn wird dann zurückgezogen, so dafs er in die Platte tritt, und der vorgebogene
Draht, Fig. 13, durch die auf ihn mittelst der Feder s2 wirkende Stange s in die
Matrize vorgeschoben. Jetzt geht der Hammer nieder und stellt durch Abflachen und Biegen
der Enden die Schnalle fertig, Fig. 14. Dann erfolgt mittelst des Schnellers das Auswerfen
der Schnalle, worauf die Mechanismen wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückgehen,
um dasselbe zur Fertigstellung einer Schnalle nöthige Spiel zu wiederholen. Das Auswerfen
der Schnalle erfolgt natürlich erst, nachdem der Hammer etwas angehoben ist.
Claims (1)
- Patent-An sp ruch:Eine Maschine zum Anfertigen von Schnallen aus Runddraht, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs durch die Presse P immer je zwei zu zwei verschiedenen Schnallen gehörende Enden gleichzeitig abgeflacht werden und das Festhalten, Abschneiden und Vorbiegen des abgeflachten Drahtes, sowie das Fertigstellen und Auswerfen der Schnallen durch das Zusammenwirken der auf dem verschiebbaren Schlitten S gelagerten Stange s und der drehbaren, mit Messer e, Backen b bf Feder h1 und Muttern h2 h2 ausgerüsteten Hebel h h, sowie des auf- und ab verstellbaren Domes d, der Matrize m, des Hammers H und des Schnellers α erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46672C true DE46672C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46672D Active DE46672C (de) | Maschine zur Herstellung von Schnallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46672C (de) |
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