DE465839C - Verfahren zum Herstellen einer Senk- oder Plattfusseinlage - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Senk- oder Plattfusseinlage

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DE465839C
DE465839C DEK102560D DEK0102560D DE465839C DE 465839 C DE465839 C DE 465839C DE K102560 D DEK102560 D DE K102560D DE K0102560 D DEK0102560 D DE K0102560D DE 465839 C DE465839 C DE 465839C
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leather
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Senk- oder Plattfußeinlage Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das zum Herstellen einer Senk- oder Plattfußeinlage aus einem Oberleder, einer Zwischenschicht und einem Unterleder dient.
  • Die bisher bekannten Senk- und Plattfußeinlagen bestehen zumeist aus einem starken gewalkten und gehärteten Oberleder als Träger und einer z. B. durch eine Metallbrücke oder einer Korkzwischenlage gebildeten Verstärkung. Die Herstellung solcher Einlagen ist sehr umständlich, weil die Formgebung für Jeden Teil gesondert erfolgen muß. Ferner sind diese Einlagen wenig haltbar, weil die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen und Lagen schlecht ist. Insbesondere leiden solche Einlagen durch Fußschweiß, der das als Träger dienende Oberleder erweicht und dadurch zum Bruch der übrigen Teile führt, sofern diese nicht durch Rost schon vorher zerstört werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß .als Zwischenschicht zwischen Oberleder und Unterleder eine an sich bekannte erhärtende Kunstmasse verwendet wird, die in plastischem Zustand auf ein vorher in die endgültige Form der Einlage gebrachtes dünnes Oberleder in solcher Stärke aufgetragen und dann beim Erhärten mit dem Unterleder durch ihre eigene Klebfähigkeit derart verbunden wird, daß die Zwischenschicht selbst die erforderliche Form zu bestimmen und zu erhalten geeignet ist. Dieses Herstellungsverfahren bietet den Vorteil, daß ein dünnes Oberleder verwendet werden kann, das keiner besonderen Zubereitung durch Walken und Härten bedarf, und daß ein Ausschneiden und Biegen der Zwischenlage wegfällt. Außerdem verbindet sich die Kunstmasse infolge ihrer eigenen Klebfähigkeit sehr innig mit dem Leder, so daß sie sich von ihm auch bei stärkster Biegungsbeanspruchung nicht ablöst. Eine nach der Erfindung hergestellte Einlage ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt.
  • Die Einlage besteht aus einem dünnen Oberleder a, das z. B. durch Auflegen auf einen Leisten oder eine sonstige Form in die endgültige Form der Einlage gebracht wird. Auf das Oberleder a wird eine an sich bekannte Kunstmasse b in plastischem Zustand in solcher Stärke aufgetragen, daß sie nach dem Erhärten eine die erforderliche Form bestimmende und tragende Zwischenschicht bildet. Die Kunstmasse b kann z. B. aus in Aceton gelöstem Celluloid bestehen, dein Korkmehl c und staub- bzw. faserförmige Lederabfäle d beigemengt sind. Auf die Unterseite der Einlage wird ein Stoffbezug oder ein Unterleder e aufgelegt und mit der Zwischenlage durch deren eigene Klebefähigkeit fest verbunden. Außerdem wird dieses Unterleder mit dem Oberleder a an den Rändern durch eine Naht f verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen einer Senk-oder Plattfußeinlage, aus einem Oberleder, einer Zwischenschicht und einem Unterleder bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenschicht eine an sich bekannte erhärtende Kunstmasse (b) in plastischem Zustand auf ein vorher in die endgültige Form der Einlage gebrachtes dünnes Oberleder (a) in solcher Stärke aufgetragen und dann beim Erhärten mit dem Unterleder (e) durch ihre eigene Klebfähigkeit derart verbunden wird, daß diese Zwischenschicht selbst die erforderliche Form zu. bestimmen und erhalten geeignet ist.
DEK102560D Verfahren zum Herstellen einer Senk- oder Plattfusseinlage Expired DE465839C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888748C (de) * 1951-06-17 1953-09-03 Josef Weinand Verfahren zur Herstellung einer Schuheinlage

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