AT106469B - Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. - Google Patents
Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wand aus li : iinstlicl1em, zusammengesetztem und geformtem BaustoJI :', insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Zur Herstellung derartiger Wände wird zunächst eine Form, entsprechend der Gestalt des herzustellenden Gegenstandes, gebildet und diese mit einer Lage 1 aus freien oder verwebten Fasern bekleidet, die durch ein geeignetes erhärtendes Bindemittel miteinander verklebt oder mit einem solchen überstrichen werden. Gewöhnlich gibt man dieser Lage eine Stärke von etwa 1 mm. Das Bindemittel kann beispielsweise aus einem Gemisch von Zement und Asbest im Verhältnis von drei Viertel Zement und einem Viertel Asbest bestehen. Auf die Faserlage 1 bringt man Platten 2 aus natürlichem oder künstlichem Kork, die beispielsweise die Form von Rauten von 15-20 mm Stärke und 12-15 cm Seitenlänge haben. Diese Korkstücke sind der Form des herzustellenden Gegenstandes angepasst. Man kann diese Korkplatten genau aneinanderlegen und sofort eine zweite Faserstofflage von der Art der ersten darauf bringen. Falls eine grössere Festigkeit erforderlich ist, lässt man um jede Korkplatte herum einen Zwischenraum 3 von mehreren Millimetern. Sobald alle Korkstücke fest an der Lage 1 haften, werden die Zwischenräume 3 mit langen Fasern ausgefüllt, die durch ein geeignetes Bindemittel, beispielsweise das vorstehend angegebene, miteinander verbunden sind. Gegebenenfalls werden in diese Fasereinlagen metallische oder vegetabilische Verstärkungen 5 eingebettet, beispielsweise Stahldrahtseile, Röhren, Saiten, Bambusstangen, Rohrstöcke od. dgl. Das auf diese Weise hergestellte Ganze wird mit einer zweiten Faserstofflage 6, ähnlich der Schicht 1 bedeckt. Man kann auch, um die Widerstandsfähigkeit der Aussenwände zu erhöhen, an der Aussenseite zwei Lagen 1 anordnen, die man in die Form bringt, auch kann man nur eine Lage 1 vorsehen und diese zur Verstärkung mit einem Metallgewebe verbinden. Die Faserstofflagen 1 oder 6 können durch ein Gewebe oder Metallgewebe von geeigneter Art ersetzt werden, das mit dem vorher erwähnten Bindemittel getränkt ist. Die Aussenseiten können eine Bemalung erhalten. Man kann aber auch das Bindemittel in beliebiger Weise färben und so die Bemalung ersetzen. In diesem Falle genügt es, die Aussenflächen abzubimsen, um ihnen das gewünschte Aussehen zu geben. Nach diesem Verfahren kann man Gegenstände von sehr verschiedener Gestalt herstellen, die in allen Industriezweigen verwendbar sind und bezüglich ihrer Anpassungsfähigkeit, - Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit vorzügliche Eigenschaften aufweisen. Die Befestigung eines nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Wagenkastens auf dem Fahrzeuggestell geschieht zweckmässig in der in Fig. 4 und 5 dargestellten Art. In Fig. 4 erhalten die langen Fasern 12, die in-die Zwischenräume zwischen die Korkplatten-M und. M eingebettet sind, eine gewellte Form, indem die Platten 13, 14 selbst gewellt ausgeführt werden. Sie werden durch einen Bügel 15 zusammengepresst, durch den ein durch die Längsschiene 17 hindurchgehender Bolzen 16 EMI2.1 der Längsschiene 17 fest, wobei die Platten zwischen sich die langen zusammengeklebten Fasern 12. die Widerstand gegen die Zugbeanspruchung leisten, einschliessen. EMI2.2 Flansch der Längsschiene 24. Die Erfindung ist in vielen Industriezweigen anwendbar, insbesondere für die Herstellung von Aufbauten für Land-, Wasser-und Luftfahrzeuge, zur Herstellung von Möbeln und zu Bauzwecken für Zwischenwände, Türen, Fenster und Kabinen. Dies sind aber nur Beispiele, die die Anwendbarkeit der Erfindung keineswegs erschöpfen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Lage von senkrecht zueinander gelegten freien oder verwebten und durch ein erhärtendes Bindemittel miteinander verbundenen Fasern, einer Lage von natürlichem oder künstliehem Kork, die aus aneinandergelegten Platten gebildet wird, EMI2.3
Claims (1)
- Bindemittel miteinander verbundene Längsfasern eingebettet sind.3. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei oder mehrere Lagen von Korkplatten enthält, deren Fugen gegeneinander versetzt sind.4. Wand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Fugen eingebetteten langen Faserbündel Verstärkungseinlagen enthalten.5. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Verstärkungsrippen versehen ist, die aus langen, durch ein geeignetes Bindemittel miteinander verbundenen und gegebenenfalls einen Kern aus Kork umschliessenden Faserbündeln bestehen und in Verstärkungen der Korkplatten angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH106469X | 1923-10-06 |
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| AT106469B true AT106469B (de) | 1927-05-25 |
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|---|---|---|---|
| AT106469D AT106469B (de) | 1923-10-06 | 1924-09-30 | Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. |
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1924
- 1924-09-30 AT AT106469D patent/AT106469B/de active
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