AT106469B - Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen.

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AT106469B
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AT
Austria
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artificial
motor vehicles
composite
building material
wall made
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Inventor
Robert August Louis Weitzel
Original Assignee
Robert August Louis Weitzel
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  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
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Description


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  Wand aus   li : iinstlicl1em, zusammengesetztem und geformtem BaustoJI :', insbesondere   für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. 
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   Zur Herstellung derartiger Wände wird zunächst eine Form, entsprechend der Gestalt des herzustellenden Gegenstandes, gebildet und diese mit einer Lage 1 aus freien oder verwebten Fasern bekleidet, die durch ein geeignetes erhärtendes Bindemittel miteinander verklebt oder mit einem solchen   überstrichen   werden. Gewöhnlich gibt man dieser Lage eine Stärke von etwa 1 mm. Das Bindemittel kann beispielsweise aus einem Gemisch von Zement und Asbest im Verhältnis von drei Viertel Zement und einem Viertel Asbest bestehen. Auf die Faserlage 1 bringt man Platten 2 aus natürlichem oder künstlichem Kork, die beispielsweise die Form von Rauten von 15-20 mm Stärke und 12-15 cm Seitenlänge haben. Diese   Korkstücke   sind der Form des herzustellenden Gegenstandes angepasst.

   Man kann diese Korkplatten genau aneinanderlegen und sofort eine zweite Faserstofflage von der Art der ersten darauf bringen. 



   Falls eine grössere Festigkeit erforderlich ist, lässt man um jede Korkplatte herum einen Zwischenraum 3 von mehreren Millimetern. Sobald alle Korkstücke fest an der Lage 1 haften, werden die Zwischenräume 3 mit langen Fasern ausgefüllt, die durch ein geeignetes Bindemittel, beispielsweise das vorstehend angegebene, miteinander verbunden sind. Gegebenenfalls werden in diese Fasereinlagen metallische oder vegetabilische Verstärkungen 5 eingebettet, beispielsweise Stahldrahtseile, Röhren, Saiten, Bambusstangen, Rohrstöcke od. dgl. Das auf diese Weise hergestellte Ganze wird mit einer zweiten Faserstofflage 6, ähnlich der Schicht 1 bedeckt.

   Man kann auch, um die Widerstandsfähigkeit der Aussenwände zu erhöhen, an der Aussenseite zwei Lagen 1 anordnen, die man in die Form bringt, auch kann man nur eine Lage 1 vorsehen und diese zur Verstärkung mit einem Metallgewebe verbinden. Die Faserstofflagen 1 oder 6 können durch ein Gewebe oder Metallgewebe von geeigneter Art ersetzt werden, das mit dem vorher erwähnten Bindemittel getränkt ist. Die Aussenseiten können eine Bemalung erhalten. Man kann aber auch das Bindemittel in beliebiger Weise färben und so die Bemalung ersetzen. In diesem Falle genügt es, die   Aussenflächen   abzubimsen, um ihnen das gewünschte Aussehen zu geben. 



   Nach diesem Verfahren kann man Gegenstände von sehr verschiedener Gestalt herstellen, die in allen Industriezweigen verwendbar sind und bezüglich ihrer   Anpassungsfähigkeit, - Leichtigkeit   und Widerstandsfähigkeit vorzügliche Eigenschaften aufweisen. 



   Die Befestigung eines nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Wagenkastens auf dem Fahrzeuggestell geschieht zweckmässig in der in Fig. 4 und 5 dargestellten Art. In Fig. 4 erhalten die langen Fasern   12,   die    in-die Zwischenräume zwischen   die   Korkplatten-M und. M eingebettet   sind, eine gewellte Form, indem die Platten 13, 14 selbst gewellt ausgeführt werden. Sie werden durch einen
Bügel 15 zusammengepresst, durch den ein durch die Längsschiene 17 hindurchgehender Bolzen 16 
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 der Längsschiene 17 fest, wobei die Platten zwischen sich die langen zusammengeklebten Fasern   12.   die Widerstand gegen die Zugbeanspruchung leisten, einschliessen. 
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 Flansch der Längsschiene 24. 



   Die Erfindung ist in vielen Industriezweigen anwendbar, insbesondere für die Herstellung von Aufbauten für Land-, Wasser-und Luftfahrzeuge, zur Herstellung von Möbeln und zu Bauzwecken für Zwischenwände, Türen, Fenster und Kabinen. Dies sind aber nur Beispiele, die die Anwendbarkeit der Erfindung keineswegs erschöpfen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Lage von senkrecht zueinander gelegten freien oder verwebten und durch ein erhärtendes Bindemittel miteinander verbundenen Fasern, einer Lage von natürlichem oder künstliehem Kork, die aus aneinandergelegten Platten gebildet wird, 
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Claims (1)

  1. Bindemittel miteinander verbundene Längsfasern eingebettet sind.
    3. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei oder mehrere Lagen von Korkplatten enthält, deren Fugen gegeneinander versetzt sind.
    4. Wand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Fugen eingebetteten langen Faserbündel Verstärkungseinlagen enthalten.
    5. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Verstärkungsrippen versehen ist, die aus langen, durch ein geeignetes Bindemittel miteinander verbundenen und gegebenenfalls einen Kern aus Kork umschliessenden Faserbündeln bestehen und in Verstärkungen der Korkplatten angeordnet sind.
AT106469D 1923-10-06 1924-09-30 Wand aus künstlichem, zusammengesetztem und geformtem Baustoff, insbesondere für Wagenkasten von Kraftfahrzeugen. AT106469B (de)

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