DE440822C - Verfahren zur Herstellung von geschweiften, in mehr als einer Richtung gewoelbten Holzwaenden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von geschweiften, in mehr als einer Richtung gewoelbten HolzwaendenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C3/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
- B44C3/08—Stamping or bending
- B44C3/085—Stamping or bending stamping
Landscapes
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Description
- Verfahren zur Herstellung von geschweiften, in mehr als einer Richtung gewölbten Holzwänden. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung geschweifter Holzwände, die in mehr als einer Richtung gewölbt sind. Derartige Holzwände ließen sich bisher nur von Hand des Bildhauers in Einzelexemplaren herstellen und finden sich daher nur in wenigen kostbaren Möbelstücken. Das neue Verfahren bezweckt, solche geschweiften Holzwände mit Krümmungen in mehr als einer Richtung nicht nur für Möbel, sondern auch für die verschiedensten anderen Industriezweige fabrikmäßig herzustellen. Dies läßt sich dadurch verwirklichen, daß man zunächst das gewünschte Objekt in Ton o. dgl. modelliert und danach einen Hartabguß in Gips oder aus anderem harter Material herstellt, welches gestattet, mit Hilfe angenommener Schnittebene auf zeichnerischem Wege ebene Schablonen herzustellen, nach deren Umrissen wiederum Furnierflächen zugeschnitten werden können. Die genannten ebenen Schablonen erhalten derart verlaufende krummlinige Randlinien und Ausschnittlinien, daß beim Wölben der Schablonenfläche oder der danach hergestellten Furnierfläche ein vollflächiger, gehäuseartiger Hohlkörper entsteht. Die Umrißlinien der Schablonen verlaufen teils wie keilförmige Einschnitte und teils wie unrundeAusschnitte von Schnittmustern zu enganliegenden Damentaillen. Auf empirischem Wege werden ferner die Einschnitte und Ausschnitte der Schablonen so angeordnet, daß die Zusammenfügungsränder der aufeinanderliegenden Furnierschichten möglichst nicht streckenweise übereinanderzuliegen kommen, sondern sich nötigenfalls in größerenWinkeln kreuzen. Die Stoßfugen der Furnierschichten sind also gegeneinander versetzt. Ist es erst einmal gelungen, beispielsweise für ein bestimmtes Möbelstück, wie für eine altertümliche Kommode, die Furnierschablonen auf die zuvor beschriebene Art gut passend ein für allemal herzustellen, so ist eine Vervielfältigung dieser Schablonen durch Stanzung leicht möglich.
- Die den Schablonen entsprechenden Furiiierschichten werden alsdann mit Zwischenschichten eines Bindemittels zwischen der entsprechend modellierten Patrize und Matrize einer Gesenkpresse vereinigt und nach dem Erstarren mit einer in gleicher Art schablonierten, politurfähigen Außenfurnierschicht verbunden, in der man die Stoßfugen bei Kenntnis des Verfahrens nur noch durch Beobachtung der Holzaderung feststellen kann, weil die glatte, zusammenhängende Oberfläche der geschweiften Holzwand dann nur noch wie eine sorgfältige Einlegearbeit ohne klaffende Fugen aussieht.
- Das Konstruieren der Umrißlinien der Schablonen geschieht wie die zeichnerische Ermittelung von Schiffsbautformen oder wie das Projektieren von Eisenbahnlinien gleichmäßiger Steigung in Gebirgen, deren Niveauumrisse gleicher Höhenlage bekannt sind.
Claims (2)
- PATPNCANSf'RiJC3-tls: i. Verfahren zur Herstellung von geschweiften, in mehr als einer -Richtung gewölbten Holzwänden, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst mehrere rohe Furnierschichten anfertigt, deren Flächen krummlinige, keilförmige Einschnitte und Ausschnitte nach Art der ebenen Schablonen zu gewölbten Gehäusen aufweisen, wobei die Schnitte von Furnierschicht zu Furnierschicht gegeneinander versetzt angeordnet werden, sodann die Furnierschichten mit Zwischenschichten eines Bindemittels zwischen der entsprechend modellierten Patrize und Matrize einer Gesenkpresse vereinigt und schließlich nach dem Erstarren mit einer in gleicher Art schablonierten politurfähigen Außenfurnierschicht verbindet.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Erzeugung der Einschnitte und Ausschnitte eine nach einem Modell aus Gips o. dgl. hergestellte Schablone verwendet.
Priority Applications (1)
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| DE440822C true DE440822C (de) | 1927-02-15 |
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|---|---|---|---|
| DEW71641D Expired DE440822C (de) | 1926-02-03 | 1926-02-03 | Verfahren zur Herstellung von geschweiften, in mehr als einer Richtung gewoelbten Holzwaenden |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE440822C (de) |
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1926
- 1926-02-03 DE DEW71641D patent/DE440822C/de not_active Expired
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