DE464142C - Verfahren zur Herstellung einseitig acylierter Diamine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einseitig acylierter Diamine

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DE464142C
DE464142C DEG60194D DEG0060194D DE464142C DE 464142 C DE464142 C DE 464142C DE G60194 D DEG60194 D DE G60194D DE G0060194 D DEG0060194 D DE G0060194D DE 464142 C DE464142 C DE 464142C
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DE
Germany
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acid
acylated
diamines
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DEG60194D
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Chemische Ind Ges
GESELLSCHAFT fur CHEMISCHE INDUSTRIE
BASF Schweiz AG
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Chemische Ind Ges
GESELLSCHAFT fur CHEMISCHE INDUSTRIE
Gesellschaft fuer Chemische Industrie in Basel CIBA
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einseitig acylierter Diamine Es wurde gefunden, daß man zu einseitig acylierten Diaminen gelangen kann, indem man t. einseitig disubstituierte Alkylendiamine mit Säurehalogeniden oder Säureanhydriden höherer Fettsäuren, gegebenenfalls unter Verwendung von säurebindenden Mitteln, zur Reaktion bringt oder 2. Allcylendiamine mit höheren Fettsäuren oder ihren Estern erhitzt, wobei man zweckmäßig mehr als i Mol. Amin auf i Mol. Säure bzw. Ester einwirken läßt.
  • Die Reaktion erfolgt z. B. nach den Gleichungen: wobei R den Rest einer höheren Fettsäure, R, und R, einwertige Kohlenwasserstoffreste, R3 und R., H oder einwertige Kohlenwasserstoffreste bedeuten.
  • Sie zeigen neben desinfizierenden Eigenschaften hervorragende Schaum- und Emulsionswirkung und sind daher zu mannigfachen technischen und therapeutischen Zwekken verwendbar.
  • Beispiel i.
  • 252 Teile Leinölsäure werden mit 116 Teilen asym. Diäthyläthylendiamin 6 Stunden im Autoklaven oder offen auf i8o bis 2oo° erhitzt. Es bleibt ein dickes 01 zurück, das in Wasser unlöslich, in den üblichen organischen Lösungsmitteln leichtlöslich ist.
  • Beispiele. 25 Teile Stearinsäure werden mit io Teilen Äthylendiaminhydrat 6 Stunden im geschlossenen Gefäß oder am Rückfluß auf i8o bis Zoo ° erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird mit kaltem Alkohol angerieben und das ungelöst gebliebene Distearyläthylendiamiddurch Filtration entfernt. Das Filtrat wird eingedampft und der Rückstand aus Aceton umkristallisiert. Basisch riechende Kristallmasse vom Smp. 1o3°. Das Monostearyläthylendiamid löst sich in Wasser zu einer trüben, stark alkalischen Flüssigkeit. Beispiel 3 25 Teile Ölsäure werden mit io Teilen Äthylendiaminhydrat wie in Beispie12 umgesetzt. Durch Anreiben des butterartigen Reaktionsproduktes mit Aceton und Filtration wird das Di-oleyläthylendiamid entfernt. Das nach dem Verdunsten des Acetons zurückbleibende Mono-oleyläthylendiamid bleibt bei gewöhnlicher Temperatur flüssig und löst sich in Wasser mit stark alkalischer Reaktion. Beispiel q.. 25 Teile Olivenöl werden einige Stunden mit i2Teilen Propylendiaminhydrat am Rückfluß gekocht. Durch Anreiben des halbflüssigen Reaktionsproduktes mit kaltem Aceton und Filtrieren werden geringe Mengen Diacylprodukt entfernt. Das nach dem Verdunsten des Acetons zurückbleibende Gemisch von Stearyl-, Palmityl-, Oleylpropylendiamid besitzt butterartige Konsistenz und zeigt ähnliche Löslichkeitseigenschaften wie die in Beispiel e und 3 erhaltenen Produkte. Beispiel s. i4,i Teile Ölsäure werden mit 6,5 Teilen a)-Amino-N-ät@hylpiperidin q. Stunden auf i8o bis 2oo° erhitzt. Das Oleyipiperidyl-N-äthylamid bildet ein in Wasser unlösliches, in organischen Lösungsmitteln lösliches, bei gewöhnlichem Druck nicht destillierbares 01. Beispiel 6.
  • Zu einer Lösung von 6 Teilen asym. Dimethyläthylendiamin in 5o Teilen Benzol werUen io Teile Stearylchlorid, in etwas Benzol gelöst, zugefügt. Nach dem Verdampfen des Benzols wird der Rückstand aus Aceton -J- Wasser 'umkristallisiert. Das Stearyldimebhyläthylendiamid .bildet bei 71' schmelzende Kristalle, die in Wasser unlöslich, in organischen Lösungsmitteln löslich sind.
  • Beispiel 7.
  • 282 Teile Ölsäure und 116 Teile asym. Diäthyläthylendiamin werden zusammen zehn Stunden entweder offen oder im geschlossenen Gefäß auf Zoo bis 22o° erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird im Vakuum auf ioo° erhitzt, wobei das gebildete Wasser abdestilliert. Das zurückbleibende Oleyldiäthyläthylendiamid kann ohne weitere Reinigung verwendet werden. Das Oleyldiäthyläthylendiamid stellt ein dickes, nicht destillierbares Öl dar, das in Wasser unlöslich, in organischen Lösungsmitteln löslich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einseitig acylierter Diamine,, dadurch gekennzeichnet, daß man i. einseitig disubstituierte Alkylendiamine mit Säurehalogeniden oder Säureanhydriden höherer Fettsäuren, gegebenenfalls unter Verwendung von säurebindenden Mitteln, zur Reaktion bringt oder .
  2. 2. Alkylendiamine mit höheren Fettsäuren oder ihren Estern erhitzt, wobei man zweckmäßig mehr als i Mol. Amin auf i Mol. Säure bzw. Ester einwirken läßt.
DEG60194D 1923-07-17 1923-11-23 Verfahren zur Herstellung einseitig acylierter Diamine Expired DE464142C (de)

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CH464142X 1923-07-17

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890958C (de) * 1940-06-11 1953-09-24 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Sulfonamidverbindungen
DE1033213B (de) * 1953-11-04 1958-07-03 Carlisle Chemical Works Verfahren zur Herstellung als hitzebestaendige Bitumen-Bindemittel geeigneter carbonsaurer Salze von N-Dialkylaminoalkylamiden
US3021296A (en) * 1959-07-01 1962-02-13 Union Carbide Corp Compositions and films comporising polyethylene and n, n'-ethylene bis oleamide and pocess of producing same

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DE890958C (de) * 1940-06-11 1953-09-24 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Sulfonamidverbindungen
DE1033213B (de) * 1953-11-04 1958-07-03 Carlisle Chemical Works Verfahren zur Herstellung als hitzebestaendige Bitumen-Bindemittel geeigneter carbonsaurer Salze von N-Dialkylaminoalkylamiden
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