DE4592C - Neuerungen an Hinterladern - Google Patents

Neuerungen an Hinterladern

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DE4592C
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DE
Germany
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lever
locking block
essentially
arm
pin
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Active
Application number
DENDAT4592D
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English (en)
Original Assignee
W. R. FINCH und H. P. FLETCHER in Eureka (California V. St. v. A.)
Publication of DE4592C publication Critical patent/DE4592C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

1878.
jl Klasse. 72.
WILLIAM ROSE FINCH und HORACE P. FLETCHER in EUREKA (California, V. S. A.)·
Neuerungen an Hinterladern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1878 ab.
Der Ausschnitt /, in welchen der Verschlufsblock D pafst, ist dadurch hergestellt, dafs ein Theil des hinteren Endes der Schlofshülse herausgeschnitten wurde, so zwar, dafs noch ein Stück Metall hinter dem Verschlufsblock stehen bleibt. Dieser Ausschnitt ist grofs genug, um das Einführen einer Patrone bei geöffnetem Verschlufsblock zu ermöglichen. Der Verschlufsblock ist ein massiver Metallblock, an seiner oberen Fläche halbcylinderförmig oder auf andere passende Weise geformt. Derselbe ruht mit dem Absatze / auf dem Rande des für ihn hergestellten Ausschnittes der Hülse; die untere Hälfte ist ebenfalls halbcylinderförmig, aber von geringerem Durchmesser, entsprechend der Gröfse der Höhlung der Hülse. Der Verschlufsblock wird auf der einen, am besten auf der linken Seite mit Scharnier befestigt, welches durch die Zapfen g g gebildet wird. Der obere Rand der linken Seite des Ausschnitts hat eine Rinne, in welche die Rippe e hineinpafst, Fig. 4.
An den beiden Seiten des Ausschnittes befindet sich in dem aufwärts gehenden Theile der Hülse ein für die Zapfen g passendes Lager i. Um zu verhindern, dafs die Zapfen aus ihren Lagern heraustreten, dient die seitliche bewegliche Platte J, welche, wenn in die Höhe geschoben, mit ihren Vorsprüngen K das Zapfenlager bedeckt. Die Platte hat an beiden Seiten Ausschnitte, durch welche ein eingeschraubter Stift geht, so dafs die Platte in der Richtung der Ausschnitte sich auf- und abwärts bewegen kann. Ein federnder Knopf L hält die Platte fest, wenn sie in die Höhe geschoben ist. Der Hebel M, durch welchen der Verschlufsblock geöffnet wird, sitzt auf der kurzen Axe η. Der Griff des Hebels liegt unter dem Hahn und ist so lang, dafs er für den Daumen der Hand, welche das Gewehr hält, bequem liegt.
Auf dem Boden des Theiles der Kammer, welcher das Lager des Verschlufsblocks bildet, befindet sich eine Rinne/, in welcher der Auszieher und die Vorrichtung Platz findet, welche den Verschlufsblock in Bewegung setzt. Auf der Axe η sitzt im Innern des Schlosses ein zweiarmiger Hebel, dessen Arm ο in dem Kanal p unter dem Verschlufsblock liegt, während der andere Arm q durch die flache Feder ζ den Hebel in der Ruhelage erhält. Wenn nun der Hebel M nach unten gedrückt wird, so tritt q aus einer entsprechenden Aushöhlung des Verschlufsblockes zurück und macht so den letzteren gerade in dem Augenblick frei, wenn der Hebel 0 sich nach oben gegen den Verschlufsblock bewegt, um diesen zu heben. Der Hebel M hat noch einen Arm S, welcher, wenn der Hebel nach unten gedrückt wird, wider eine' Nase u des Hahns drückt, diesen dadurch ein wenig zurückzieht und in Ruherast setzt. Es hört dann der Druck des Hahns auf den Zündstift auf.
Der Auszieher besteht aus dem Balken a, welcher sich in einer unter dem Lauf hingehenden Verlängerung der Rinne/ bewegt, Fig. 3. Dieser Balken hat unten eine Oese b, welche durch die Stangen" d d' mit dem Arm ο in Verbindung steht. Das Ende der Stange d ist mit Gewinde versehen und durch zwei Schraubenmuttern VV an der Oese des Ausziehers befestigt. Durch Vor- und Zurückschrauben dieser Muttern kann man die Bewegung des Ausziehers reguliren.
Auf dem Boden des Verschlufsblocklagers kann man einen abgeschrägten Stollen anbringen, welcher die herausgezogene Patrone aus dem Lager wirft. Das gleiche wird aber auf noch einfachere Weise durch die Stange dl erreicht. Wenn nämlich die Patronenhülse durch eine plötzliche Bewegung herausgezogen wird, so stöfst sie kräftig wider die geneigte Stange di und wird dadurch aus der Kammer herausgeworfen. Diese plötzliche kräftige Bewegung beim Herabdrücken des Hebels wird veranlafst durch die Wirkung der Feder z. Wird der Hebel M gehoben, um die einzelnen Theile in ihre Lage zurückzuführen, so befördert die Feder z, sobald der Arm q einen kleinen Bogen zurückgelegt hat, auch diese Rückwärtsbewegung. Die Axe η ist an der Stelle, wo sie durch die Stange 0 hindurch geht, abgeplattet und das Axloch in der Stange hat eine solche Form, dafs es, nachdem die Axe den Arm bis zu der Stelle gedreht hat, wo die Feder ζ nach irgend einer Richtung in der oben angedeuteten Weise zur Wirkung kommt, der Stange 0 gestattet,
den Rest des Weges unabhängig von der Axe n und dem Hebel M zurückzulegen.
Die Zapfen g g sind an der Rückseite, welche wider die Ansätze K der Platte J ruhen, etwas abgeplattet, wodurch Kanten entstehen, welche beim Oeffnen und Schliefsen des Verschlufsblockes wider die Ansätze der Platte J drücken. Da diese Platte aus federndem Stahl verfertigt wird, so drückt die elastische Platte, wenn der Verschlufsblock gedreht wird, auf die Kanten der Zapfen, wodurch dem Verschlufsblock bei seinen Bewegungen Führung und Halt gegeben wird.
Um den geöffneten Verschlufsblock festzuhalten, hat der Hebel ο einen seitlichen Ansatz, welcher wider den geöffneten Verschlufsblock drückt und denselben festhält. Eine seitliche Erweiterung des Kanals / in dem Kammerboden nimmt den Ansatz bei geschlossenem Gewehre auf. Da, wo der Hebel auf der Axe sitzt, liegt in einer Ausfräsung die Spiralfeder w, deren eines Ende an dem Hebel befestigt ist, während das andere Ende derselben an der einen Seite des Laufes sitzt. Die Spannung dieser Feder hebt bei dem Auf- und Abwärtsgehen des Hebels das Spiel der Axe η in dem Hebel ο q auf.
Zur Entzündung der Patrone dient ein Zündstift, der aus zwei getrennten Theilen besteht. Der eine, x, welcher die Patrone trifft und sie entzündet, geht der Länge nach durch den Verschlufsblock, der andere, y, durch den hinteren Theil des Schlosses, Fig. i.
Diese Stifte passen so zu einander, dafs sie bei geschlossenem Verschlufsblock conaxial liegen und ein Schlag auf den vorstehenden Theil des Stiftes y letzteren gegen das Ende des Stiftes χ treibt und die Patrone entzündet. Dadurch, dafs sich in dem hinteren Ende des Verschlufsblockes ein Loch befindet, in welches der Zündstift y bei halbgeöffnetem Verschlufsblock eintritt, kommen die zwei Theile des Zündstiftes aufser Verbindung, so dafs das Gewehr gesichert ist.
Die Griffe beim Laden sind folgende:
Man drückt mit dem Daumen der rechten Hand den Hebel M abwärts. Dadurch kommt der Hahn in die Ruherast, hebt den Verschlufsblock, hält denselben offen und entfernt die Hülse der abgeschossenen Patrone. Dann zieht man den Hebel mit der Hand wieder zurück. Dadurch bringt man den Hebel und den Auszieher wieder in die alte Ruhelage. Hierauf bringt man die Patrone in das Schlofs, schliefst den Verschlufsblock und das Gewehr ist wieder zum Feuern bereit.

Claims (11)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Der Verschlufsblock D mit seinen Zapfen gg, welche in dem offenen Lager i ruhen, in Verbindung mit der beweglichen Platte J und deren Ansätzen K sowie dem federnden Knopf /, dem Wesen nach wie oben beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
  2. 2. Der feste Theil des Schlosses E mit dem durch denselben gehenden Zündstift y, welcher den Schlag des Hahnes aufnimmt, in Verbindung mit dem am Zapfen g g beweglichen Verschlufsblock, dem Zündstifte, welcher, wenn das Schlofs geschlossen ist, mit dem Stifte y conaxial liegt, das Loch r in dem Verschlufsblock, in welches der Stift j> bei halbgeöffnetem Verschlufsblock eintritt und dadurch ein zufälliges Entladen des Gewehres verhindert, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  3. 3-. Der auf der horizontalen Axe n sitzende Winkelhebel, welcher unter und hinter dem Verschlufsblocklager liegt, dessen Arm q den Verschlufsblock in seinem Lager festhält, während der andere Arm ο den Auszieher α durch die Stangen d d' bewegt, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  4. 4. Die Stange ο q in Verbindung mit der an dem hinteren Ende des Armes q befestigten Feder z, welche von einem gewissen Punkte an den Hebel in einer bestimmten Richtung in Bewegung setzen kann, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  5. 5. Die Einrichtung, dafs der Hebel 0 q lose auf der abgeplatteten Axe η sitzt, so dafs die Feder ζ die Bewegung des Hebels nach jeder Richtung unabhängig von der Axe vollenden kann. Es wird dadurch die Hülse herausgeworfen und der Hebel ruckweise an seinen Platz zurückbewegt.
  6. 6. In einem Gewehr mit seitlich auf Zapfen sich bewegendem Verschlufsblock der Hebel ο q, welcher auf der Axe η sitzt, welcher durch den Hebel M in Bewegung gesetzt wird und dessen Arm q dazu dient, den Verschlufsblock in seinem Lager festzuhalten, und welcher, wenn durch denselben Hebel M zurückgezogen, das Oeffnen des Verschlufsblockes durch den Arm ο verstattet, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  7. 7. Der Hebel M, durch die Axe η mit dem Druckstück q und dem Hebelarm 0 verbunden, welcher letzterer durch die Stangen dd1 und die Schraubenmuttern V V mit dem Auszieher in Verbindung steht, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  8. 8. Der horizontale Auszieher a in Verbindung mit dem Hebelarm 0 und der Stange d, die, wenn gehoben, geneigt stehen bleibt und dadurch die herausgezogene Hülse auswirft, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  9. 9. Der auf Zapfen sich seitlich bewegende Verschlufsblock in Verbindung mit dem Hebel-
  10. arm ο, welcher einen seitlichen Ansatz hat, durch welchen der geöffnete Verschlufsblock in der Höhe gehalten wird, dem Wesen nach wie beschrieben,
    ιo. Die Axe η mit dem Hebel ο q und dem äufseren Hebel M, in Verbindung mit der Spiralfeder w, dem Wesen nach wie beschrieben und zu dem angegebenen Zweck.
  11. 11. Die Einrichtung, dafs die Zapfen £■ g, aufweichen sich der Verschlufsblock seitlich bewegt, eine Kante haben, auf welche die federnden Ansätze der beweglichen Platte J drücken, wodurch der Verschlufsblock festgehalten und sein Oefmen und Schliefsen erleichtert wird, dem Wesen nach wie beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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