DE580056C - Magazinauswerfvorrichtung - Google Patents

Magazinauswerfvorrichtung

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DE580056C
DE580056C DES100135D DES0100135D DE580056C DE 580056 C DE580056 C DE 580056C DE S100135 D DES100135 D DE S100135D DE S0100135 D DES0100135 D DE S0100135D DE 580056 C DE580056 C DE 580056C
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DE
Germany
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magazine
lever
tooth
blocking
locking
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Expired
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DES100135D
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COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E
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COSTRUZIONI MECCANICHE BREDA E
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/59Ejectors for clips or magazines, e.g. when empty

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

  • Magazinauswerfvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auswerfen des Magazins und zum gleichzeitigen Blockieren des Verschlußstückes nach Abschuß der letzten Patrone für selbsttätige Feuerwaffen, bei welcher das Auswerfen und Blockieren dadurch bewirkt wird, daß die unter Federwirkung stehende, die Patronen vorschiebende Druckplatte des Magazins in die Endlage gelangt. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt. Bei den bekannten Vorrichtungen ist an der die Patronen vorschiebenden Druckplatte ein Schwingllebel angebracht, gegen welchen das Verschlußstück stößt, nachdem die Druckplatte in die unterste Lage gelangt ist, bei welcher das Magazin entleert ist. Der Stoß, welchen das Verschlußstück auf den Schwinghebel ausübt, wird von diesem auf ein Hebelsystem übertragen, welches das Auswerfen des Magazins und die Blockierung des Verschlußstückes bewirft. Der Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß die schweren Stöße, welche das Verschlußstück auf die an der Druckplatte angeordneten Hebel ausfibt, häufig ein Zerreißen des Magazins und zum mindesten eine Verbiegung des Schwinghebels zur Folge haben.
  • G°?näß der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und zwar wird bei dem Erfindungsgegenstand nicht die Kraft des Verschlußstückes benutzt, sondern es dienen zum Auswerfen des Magazins und zur Blockierung des Verschlußstückes besondere Federkräfte, welche auf .einen Auswerfer- und einen Blockierhebel wirken und durch Betätigung eines Sperrhebels ausgelöst werden. Um dies zu erreichen, wirkt die Druckplatte, welche die Patronen in dem Magazin vorschiebt, in ihrer Endlage auf einen Sperrhebel ein, der den unter der Wirkung eines eigenen Kraftspeichers (Feder) stehenden Auswerferhebel des Magazins auslöst, so daß dieser das Magazin auswirft und gleichzeitig seinerseits den ebenfalls unter der Wirkung eines eigenen Kraftspeichers (Feder) stehenden Blockierhebel des Verschlußstückes freigibt, so daß letzteres in die Blockierstellung gelangt. Die Kraft, welche die Druckplatte zur Betätigung des Sperrhebels ausüben m.uß, ist nur sehr gering. Nach der Betätigung des Sperrhebels gehen die weiteren Vorgänge unabhängig von der Druckplatte vor sich. .
  • Die Auswerfer- und Blockiervorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet in zuverlässiger Weise, -ohne daß hierbei irgendwelche Teile eine übermäßige Beanspruchung erfahren.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Die drei Figuren der Zeichnung stellen Längsschnitte durch den mittleren Teil einer erfindungsgemäß ausgebildeten Waffe dar, und zwar zeigt Fig. i den Mechanismus in derjenigen Stellung, die er während der Tätigkeit der Waffe einnimmt, wobei das Verschlußstück im Begriff steht, eine Patrone in den Lauf zu stoßen.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere Stellung des Mechanismus, bei der die letzte Patrone aus dem Magazin ausgetreten ist und letzteres ausgeworfen werden soll.
  • Fig. 3 schließlich veranschaulicht eine dritte Stellung des Mechanismus, bei der das Magazin bereits ausgeworfen und das Verschlußstück in seiner Öffnungsstellung blockiert ist.
  • In der Zeichnung ist mit 4 ein Verschlußstück bezeichnet, welches in bekannter Weise jeweils nach seiner Rücklaufbewegung in seine Schließstellung zurückkehrt und hierbei eine Patrone 7 in den Lauf S stößt. Die Patronen 7 treten unter der Druckwirkung eines Vorschuborgans 5 'aus dem Magazin 6 aus, welches in das Verschlußgehäuse o der Waffe eingesetzt ist. Der den Gegenstand der Erfindung bildende Mechanismus besteht aus drei Hebeln 1, 2 und 3, welche schwingbar in einem an dem Verschlußgehäuse o befestigten Gehäuse o' angeordnet sind.
  • Der schwingbare Auswerferhebel i ist um einen festen Drehzapfen io' drehbar und steht unter der Wirkung einer Feder ii. Der Hebel i besitzt zwei Zähne 16, 16'. Der eine Zahn 16 kann auf einen entsprechenden Zahn 61 des Magazins 6 einen Stoß ausüben. Der andere Zahn 16' dagegen kann das Magazin 6 auf der Waffe blockieren, indem er sich auf den Zahn 61 des Magazins legt, wenn der Hebel i in seine aus Fig. i ersichtliche unwirksame Stellung herabgedrückt ist.
  • Der Hebel i besitzt ferner einen Zahn 12, welcher mit einem entsprechenden Zahn 21 des Sperrhebels 2 in Eingriff kommen kann. Ein weiterer Zahn 13 des Hebels i arbeitet mit einem Zahn 31 des Blockierungshebels 3 zusammen.
  • In dem Augenblick, wo ein mit Patronen gefülltes Magazin eingesetzt werden soll, befindet sich der Mechanismus in der in Fig. 3 veranschaulichten Stellung. Bei der Einführung des Magazins drückt der Zahn 61 des Magazins auf den Zahn 16 des Auswerferhebels i, wodurch der Mechanismus in die in Fig. i dargestellte Stellung gebracht wird.
  • In der Stellung gemäß Fig. i ist der Mechanismus blockiert, weil sich in dieser Stellung der Zahn 21 des Sperrhebels 2 mit dem Zahn 12 des Auswerferhebels i in Eingriff befindet und der Zahn 13 des Auswerferhebels i den Zahn 31 des Blockierttngshebels 3 festhält.
  • Nachdem das Vorschuborgan 5 die letzte Patrone aus dem Magazin herausgedrückt hat, sinkt es so weit herab, bis es sich gegen die Rückenfläche des Verschlußstückes 4 legt, welches sich in seiner Schließstellung befindet. Wenn das Verschlußstück 4 nunmehr zurückläuft, wird das Vorschuborgan 5 freigegeben und stößt mit einem Zahn 52 gegen einen Arm 2.5 des Sperrhebels 2. Dadurch wird der Sperrhebel 2 entgegen der Wirkung eines unter Federdruck stehenden Bolzens 22 v erschwenkt. Eine entsprechende Verschwenkung des Sperrhebels 2 könnte auch durch eine willkürliche Betätigung eines an dem Sperrhebel 2 angebrachten Armes 2o' hervorgerufen werden.
  • Die selbsttätig oder willkürlich herbeigeführte Verschwenkung des Sperrhebels 2 hat zur Folge, daß der Ausw erferhebel i freigegeben wird, so daß der Zahn 16 des Auswerferhebels i durch Einwirkung auf den Zahn 61 das Magazin auswirft (Fig. 2). Hierbei gibt der Zahn 13 des Auswerferhebels den Zahn 31 frei, so daß der um den Drehzapfen io' schwingbare Blockierhebel 3 in Tätigkeit treten kann. Der Blockierhebel 3 senkt sich unter der Wirkung eines unter Federdruck stehenden Bolzens 33 und legt sich gegen die Rückenfläche des Verschlußstückes 4, welches in diesem Augenblick seine Rücklaufbe-,vegung ausführt. In dem Verschlußstück ist eine Aussparung 43 vorgesehen, in welche sich ein Ansatz 34 des Blockierhebels 3 legen kann. Die untere Fläche des Ansatzes 34 ist schräg geneigt, indem sich der vordere Teil des Ansatzes von dem Verschlußstück entfernt. Infolgedessen kann das Verschlußstück 4 bei passender Ausbildung der Aussparung 43, trotzdem der Ansatz 34 in die Aussparung 43 eingreift, seine Rücklaufbewegung vollenden. Wenn sich aber sodann das Verschlußstück wieder nach vorn bewegt, um in seine Schließstellung zurückzukehren, so wird es in einer zweckentsprechenden Stellung durch den Ansatz 34 blockiert, dessen hintere Fläche sich gegen die entsprechende Fläche der Aussparung 43 legt (Fig.3). Die Auslösung des Verschlußstückes kann von Hand. mit Hilfe eines Armes 30 des Hebels 3 bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Auswerfen des Magazins und gleichzeitigen Blockieren des Verschlußstückes nach Abschuß der letzten Patrone für selbsttätige Feuerwaffen, bei welcher das Auswerfen und Blockieren dadurch bewirkt wird, daß die unter Federwirkung stehende, die Patronen vorschiebende Druckplatte des Magazins in die Endlage gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (5) durch Betätigung eines Sperrhebels (2) den unter der Wirkung eines eigenen Kraftspeichers (Feder) stehenden Auswerferhebel (r) des Magazins auslöst, so daß der Auswerferhebel (i) das Magazin auswirft, und daß der Auswerferhebel (i) durch die Ausw erfbewegung den ebenfalls unter der Wirkung eines eigenen Kraftspeichers (Feder 33) stehenden Blockierhebel (3) des Verschlußstückes (4) freigibt, so daß der Blockierhebel (3) in die Blockierstellung gelangt.
DES100135D 1931-05-30 1931-08-01 Magazinauswerfvorrichtung Expired DE580056C (de)

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IT580056X 1931-05-30

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ID=11288212

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DES100135D Expired DE580056C (de) 1931-05-30 1931-08-01 Magazinauswerfvorrichtung

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