DE459192C - Schlaegermuehle - Google Patents
SchlaegermuehleInfo
- Publication number
- DE459192C DE459192C DEJ25186D DEJ0025186D DE459192C DE 459192 C DE459192 C DE 459192C DE J25186 D DEJ25186 D DE J25186D DE J0025186 D DEJ0025186 D DE J0025186D DE 459192 C DE459192 C DE 459192C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stop
- arms
- racket
- beater
- crushing chamber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/282—Shape or inner surface of mill-housings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schlägermühlen derjenigen Art, bei der ein mit Schlägerarmen
ausgerüsteter Läufer innerhalb eines Gehäuses vorgesehen ist. Es sind Schlägermühlen
dieser Art bekannt, bei denen die Schlägerarme, die starr befestigt oder auch beweglich angebracht sind., mit einem an
der Vorderseite der oberhalb des Läufers vorgesehenen Brechkammer eingebauten simsartigen
Anschlag zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit geht dabei so vor sich, daß das
zu zerkleinernde Gut zwischen Anschlag und den Wirkflächen der Schlägerarme zerquetscht
wird. Es liegt dies daran, daß die Wirkfläche der Schlägerarme und die Anschlagfläche
unter einem verhältnismäßig spitzen Winkel zueinander angeordnet sind. Bei
dieser Arbeitsweise tritt leicht ein Verstopfen der Schlägermühle auf, der Kraftvsrbrauch
wird gesteigert, ohne daß die Leistung entsprechend wächst.
Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile, indem sie durch entsprechende Anordnung
der wirkenden Teile eine andersartige wirksamere Art der Zerkleinerung
schafft. Erfindungsgemäß ist der simsartige Anschlag mit einer auf dem durch die Kopffläche
der Schlägerarme gelegt zu denkenden Zylinderumfang senkrecht stehenden bis dicht
an den Zylinderumfang heranreichenden Prallfläche versehen. Das in die Brechkammer
eingebrachte und zu zerkleinernde Gut schwimmt gleichsam auf der Zylinderfläche,
die durch die Spitzen der Schlägerarme bei ihrem Umlauf erzeugt wird. Der Anschlag
fängt die auf der Zylinderfläche schwimmenden und in Umlaufrichtung des Läufers bewegten
Kohlestücke auf und läßt sie nach oben und rückwärts zurückfallen, so daß in der Brechkammer eine heftige rüttelnde
Bewegung zur Zerkleinerung der Kohle entsteht. Der Anschlag wirkt also in ganz anderer
Weise als der bei den bekannten Schlägermühle!! angebrachte Anschlag und schafft
durch seine zurückweisende oder zurückw-erfende Wirkung gegenüber den bekannten
Schlägermühlen eine erhebliche Erhöhung der Leistung und eine wirtschaftliche Arbeitsweise
der Schlägermühle. Der Anschlag wird zweckmäßig von einer einstellbaren Wand getragen und kann somit gegenüber dem Läufer
eingestellt werden.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es
zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Schlägermühle,
Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Schlägermühle, derart, daß der simsartige
Anschlag der Läufer in Draufsicht erscheint.
Der Läufer ist auf der Welle 8 angeordnet und setzt sich aus einer Reihe von in. Ab-
ständen angebrachten Scheiben io, die durch Feder 11 mit der Welle 8 verkeilt sind, zusammen.
Die Welle S ist in Lagern 7 geführt, die in zweckmäßiger Weise mit dem Grundrahmen
verbunden sind. Durch den Scheibensatz tritt ein Kreis von Bolzen 12 von
einem zum andern Ende hindurch; zwischen den Scheiben 10 sitzen die Schläger, die durch
die Bolzen 12 gehalten werden. Jeder Schläger
ist als dreiarmiges. aus einer harten Innenlegierung bestehendes Stück gebildet,
seine drei Arme 13, 14 und 15 sind bei 16
gelocht. Zwei Arme eines jeden Schlägers sitzen zwischen Scheiben io, wobei die Bolts
zen 12 durch ihre Löcher 16 treten, während
der dritte Arm radial aus dem Läufer herausragt.
Zwischen je zwei Scheiben sitzen immer nur zwei Schläger einander gegenüber; die
Schläger an den Nachbarzwischenräumen, sind versetzt, so daß sich die aus Abb. 2 ersichtliche
Schraubenanordnung ergibt.
In der Brechkammer 17 oberhalb des Läufers geht die Hauptbrecharbeit vor sich.
Oberhalb und seitlich der Brechkammer 17 ist dann zwecks Vollständigkeit noch die
Speiseeinrichtung der Schlägermühle gezeichnet, die einen Trichter und eine auf einer
senkrechten WeEe sitzende Umlaufscheibe aufweist. Abb. 1 zeigt des weiteren, wie der
senkrechten, die Umlauf scheibe tragenden. Achse durch ein. Schneckenradgetriebe: die
Umlauf bewegung übermittelt wird. Das Gehäuse der Schlägermühle besitzt Stirnwände
18, eine kreisförmig gebogene Seitenwand 19, darüber eine Trichterplatte 20; auf der
entgegengesetzten Seite trägt ein Bolzen 21 mittels Scharnieres eine Platte 22 mit einem
äußeren Arm 23. In einer Mutter 25 arbeitet eine Schraube 24, die auf den Arm 23 zwecks
Einstellung der Platte 22 einwirkt. Die Platten 19 und 22 sind mit hartem Metall ausgekleidet,
und - die Auskleidung 26 auf der Platte 22 trägt einen Vorsprung 27 mit bordartig
radial zum Läufer geneigter Schrägfläche. Dieser Vorsprung 27 wirkt als Prallfläche
für das zu zerkleinernde Gut und kann gegenüber den Schläger spitzen durch die
Schraube 24 eingestellt werden.
Unterhalb des Läufers liegt ein halbkreisförmiger Schirm, der aus passenden Roststäben
28 mit Zwischenräumen zusammengesetzt sein kann. Ein Teil des Schirmes ruht fest
auf Flanschen 30, die mit dem Grundrahmen verbunden sind, während ein anderer Teil
31 mittels Rahmens 32 scharniermäßig an einem Bolzen 33 sitzt. Der Schirmteil 31 wird
in Arbeitsstellung durch Kniearme 34 gehalten und kann für den. Auslaß von Eisenstücken,
u. dgl. durch Drehung dfer Spindel 35 zurückgeschwungen werden.
Durch Änderung der Geschwindigkeit des Läufers kann die Schlägermühle der Härte
bzw. der Bröckeligkeit der Kohle angepaßt werden, so ist eine verhältnismäßig geringe
Geschwindigkeit aufzuwenden, um die Klumpen, in erwünschte kleine Stücke so aufzubrechen,
daß sie durch den Schirm gehen, ohne den Anteil an Grus oder Staub ungebührlich zu erhöhen. Die der Brechkammer
ziTgeführte Kohle bzw. Kohleteile werden, wie in der Einleitung angeführt, durch die Kopfflächen
der umlaufenden Schlägerarme in schwimmender Bewegung erhalten und erfahren durch Aufprallen auf die radial angeordnete
Anschlagfläche des Simsanschlages eine heftig rüttelnde Bewegung, wodurch
eine rasche Zerkleinerung gemäß den Spaltlinien der Kohle erfolgt.
Claims (1)
- !Patentanspruch:Schlägermühle mit einem an seinem Umfange und über seine ganze Länge starr befestigte Schlägerarme oder Vorsprünge tragenden Läufer, die mit einem an der Vorderseite der oberhalb des Läufers vorgesehenen Brechkammer eingebauten simsartigen Anschlag zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (27) mit einer auf dem durch die Kopfflächen (13) der Schlägerarme gelegt zu denkenden Zylinderumfang senkrecht stehenden, bis dicht an den Zylinderurnfang heranreichenden Prallfläche versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB459192X | 1923-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459192C true DE459192C (de) | 1928-04-30 |
Family
ID=10439097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ25186D Expired DE459192C (de) | 1923-10-03 | 1924-09-20 | Schlaegermuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459192C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005813B (de) * | 1955-05-21 | 1957-04-04 | Westfalia Dinnendahl Groeppel | Ausschwenkbare Prallplatte fuer Prallbrecher |
| DE1102532B (de) * | 1956-01-09 | 1961-03-16 | Wilhelm Ahlbrand | Schleudermuehle |
-
1924
- 1924-09-20 DE DEJ25186D patent/DE459192C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005813B (de) * | 1955-05-21 | 1957-04-04 | Westfalia Dinnendahl Groeppel | Ausschwenkbare Prallplatte fuer Prallbrecher |
| DE1102532B (de) * | 1956-01-09 | 1961-03-16 | Wilhelm Ahlbrand | Schleudermuehle |
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