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THE OLIVER MILL COMPANY LIMITED m LONDON.
Zerklelnerung8ma8ohlne.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Zerkleinerungsmaschine, welche durch Fliehkraft auf das zu zerkleinernde Material einwirkt, und zwar mit Hilfe von 3cblagstäben und Hebedaumen in Verbindung mit feststehend angeordneten Platten, gegen welche das zu zerkleinernde Material geschleudert wird.
Das Neue und die Erfindung kennzeichnende besteht in der Anordnung umlaufender Schläger innerhalb eines Gehäuses, in welchem eine feststehende Stossplatte angeordnet ist, deren Stossssäche normal zur der Richtung Tangentialbewegung des zu zerkleinernden Materiales eingestellt ist, so dass die Zerkleinerungszone in die Nähe der genannten Stossplatte verlegt ist. Hiebei sind die wirksamen Oberteile der Schlagstäbe bezw. Hehedaumen auf biegsamen Stäben untergebracht, welche jedoch in achsialer Richtung eine hinreichende Widerstandsfähigkeit aufweisen, um die Schlägerköpfe in der verlängerten radial gerichteten Stellung unterstützen zu können.
Die im vorstehenden ihren allgemeinen Merkmalen nach gekennzeichnete Zerkleinerungsmaschine soll im folgenden an Hand einer ein Ausführungsbeispiel derselben darstellenden Zeichnung nach Einrichtung und Wirkungsweise näher erläutert werden.
Fig. 1 stellt die Zerkleinerungsmaschine gemäss der Erfindung im senkrechten Querschnitt, Fig. 2 im senkrechten Längsschnitt dar, Fig. 3 ist eine Oberansicht der dargestellten Maschine, Fig. 4,5 und 6 sind Einzelheiten der Schlägervorrichtung.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist das Gehäuse a der Maschine aus einer oder mehreren gewalzten Stahlplatten von geeigneter Stärke ausgeführt, welche entsprechend abgebogen und in den Gestellplatten b untergebracht sind, die ihrerseits auf den Trägern c lagern. Letztere sind miteinander durch die Bolzen d und die röhrenförmigen Verstrebungen e verbunden. Die Innenwandung des Gehäuses ist mit den Platten f aus hartem Metall ausgefüttert, welche in ihrer Lage durch die Winkeleisenstücke g derart festgehalten werden, dass dieselben bei eintretender Abnutzung in leichter Weise ausgewechselt werden können, wobei die Winkeieisenstücke üclce g mit dem Gehäuse durch Verschraubung verbunden sind, um das Auswechseln möglichst zu erleichtern.
In dem oberen
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dreieckigen Querschnitt besitzt, deren eine Seite jedoch entsprechend abgerundet ist, um der Abbieguug der Gehiiusewandung angepasst zu werden, während die zur Aufnahme der Stösse dienende Seite h entweder abgeflacht oder konvex bezw. konkav ausgeführt sein kann. Der Winkel, welchen diese Stossfläche mit der Achse bildet, ist derart bemessen, dass das gegen die Stossfläche geschleuderte Material in diesem Teile des Gehäuses festgehalten wird, bis es genügend zerkleinert ist, um hinter die erwähnte Stossplatte vermittelst des Luftstromes transportiert zu werden, wobei in dieser Weise die Zerkleinerungszone in die Nähe des Stosskörpers gl verlegt wird.
Derselbe ist von den harten Metallplatten h umkleidet, welche mit ihren Enden an dem Hohlkörper festgeschraubt sind und in Verbindung mit dem Hohlkörper durch die durch das Gehäuse a hindurchgeführten Schraubenbolzen i festgehalten werden. Dadurch, dass der Hohlkörper in seiner gesamten Breite durch die einzelnen Metallplatten h umkleidet ist, kann jede einzelne dieser gehilrteten Platten ausgewechselt bezw. es kann im Bedarfsfalle die Erneuerung der Umkleidung an den schadhaften Stellen des Hohlkörpers vorgenommen werden. D as Gehäuse a ist an dem hinteren Ende von der Krej : ;
form in die rechteckige Form übergeführt und an dieser Stelle sind geeignete Vorrichtungen beispielsweise Nuten j vorgesehen, weiche zur Befestigung eines Siebes k dienen, welch letzteres beispielsweise durch Daumenstücke l und Sperrnngen 11 festgehalten wird (Fig. 1 und 3).
Zum Schutze des Siebes k gegen die direkte Stosswirkung des Materiales bei seiner Bewegung nach dem Siebe hin ist eine den Strom des zu zerkleinernden Materiales ableitende Platte m vorgesehen, welche entweder ebenflächig, konkav oder konvex ausgeführt und in dem Gehäuse derart angeordnet sein kann, dass das Material aufgefangen und durch genannte Platte nach dem Oberteil des Gehäuses abgeleitet werden kann, von wo aus dasselbe sodann bei der Umkehr der Bewegung nach dem Siebe abgeleitet wird. Das zu zerkleinernde Material wird der Maschine durch die seitlichen Einlässe n zugeführt.
Die Wände o des Gehäuses bestehen aus Platten von geringerem Gewicht, welche in der Nähe der Achse des umlaufenden Teiles der Maschine in mehrere Abschnitte derart abgeteilt sind, dass die Seitenwandteile in bequemer Weise ausgewechselt werden können und der Innenraum der Maschine leicht zugänglich gemacht wird. Der äussere Mantel a, welcher
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durch die Winkeleisenstucko al oder dgl. versteift ist, ist genügend starr, um ohne jegliche Unterstützung von den seitlichen Platten o aus die senkrechte Stellung einzunehmen.
Die beweglichen Teile der Maschine bestehen aus einer zentral angeordneten Welle p, die in den Lagern q umläuft, welche auf den auf den Trägern c sitzenden Böcken untergebracht sind. Auf dieser Welle sind zwei oder mehrere Scheiben 8 gelagert, welche die elastischen Schäfte t tragen, an deren Enden die Schlagköpfe tl von beliebiger Ausführungsform angeordnet sind. Die Scheiben s sind auf der Welle vermittelst einer Mutter 81, welche gegen eine Hülse 82 wirkt, festgeklemmt, wobei der Abstand zwischen den Scheiben durch die auf die Welle geschobenen Zwischenstücke aufrecht erhalten wird. Vermittelt einer Nut und Feder 84 werden die Scheiben auf der Welle festgekeilt und gleichzeitig die Schlägerköpfe in ihrer relativen Stellung zueinander festgehalten.
Die biegsamen Tragstücke t können in der Form von Drahtseilen ausgeführt sein.
In diesem Falle besteht die Befestigungsanordnung aus mit Schraubengewinde versehenen Hülsen u, welche in die Scheibe s und den Schlagkopf tl eingeschraubt werden können, wobei jede der erwähnten Hülsen eine konische zentrale Öffnung aufweist, welche derart angeordnet ist, dass die Litzen des Drahtseiles durch ein kegelförmiges Daumenstück ? gespreizt werden können, wobei die Enden der Litzen zunächst über das Ende der Hülse umgebogen werden, so dass das Drahtseil beim Aufschrauben der Hülse festgehalten werden kann. Diese Befestigungsvorrichtung ist in Fig. 4 klar zur Darstellung gebracht.
Die Triebwelle p erhält ihren Antrieb durch zwei oder mehrere Zahnräder y, welche mit einer gleichen Anzahl auf der Welle zl gelagerter Zahnräder z in Eingriff stehen.
Die Räder z haben einen grösseren Durchmesser als die Räder y, so dass die Welle p im Verhältnis zur Welle zl schneller umläuft, welch letztere mit einer Scheibe z2 ausgestattet ist, durch welche die Bewegung von einem Motor aus auf die Maschine übertragen werden kann.
Die Einlässe sind in den Seitenwandungen des Gehäuses in einer solchen Stellung in Bezug auf die Stossplatte untergebracht ;. dass beim Auffallen des Materiales und bei der Einwirkung der Schlagköpfe dasselbe gegen die Stossplatte und gegen den dieser benachbarten Teil des Gehäuses geschleudert und von einem dieser Teile nach dem anderen solange zurückgeworfen wird, bis es hinreichend pulverisiert ist, um durch die Einwirkung des Luftstromes hinter der Stossplatte hinweg gegen die Platte m geführt zu werden. Von dieser aus wird das zerkleinerte Material gegen das Sieb hin geschleudert, durch dessen Maschen es bei hinreichender Zerkleinerung hindurchtreten wird.
Die Teile jedoch, welche vom Siebe zurückbehalten werden, fallen in den Bodenteil des Gehäuses herab und werden wieder von den Schlagstäben gegen die Stossplatte und die in der Nähe befindlichen Teile
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zerkleinerungsmaschine, bei welcher das zu zerkleinernde Material infolge der Fliehkraftwirkung der rotierenden Teile behandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Schlagstäben in einem Gehäuse das zu zerkleinernde Material gegen eine feststehende Stossplatte schleudern, deren Stossfläche normal zur Richtung der Tangentialbewegung des von den Schlagstäben in Bewegung versetzten Materiales angeordnet ist.