DE458317C - Vorrichtung zum Einstellen der Anhaengerdeichsel in eine zur Laengsmittelebene des Anhaengers geneigte Lage - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Anhaengerdeichsel in eine zur Laengsmittelebene des Anhaengers geneigte Lage

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DE458317C
DE458317C DEE35521D DEE0035521D DE458317C DE 458317 C DE458317 C DE 458317C DE E35521 D DEE35521 D DE E35521D DE E0035521 D DEE0035521 D DE E0035521D DE 458317 C DE458317 C DE 458317C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen der Anhängerdeichsel in eine zur Längsmittelebene des Anhängers geneigte Lage. Zur Bildung voll Lastzügen u. dgl. sind sogenannte Anhängerdeichseln ini Gebrauch, welche in der Regel so eingerichtet sind, daß. der Anhänger stets annähernd oder durch Verstellen der Deichsel im Winkel zur Vorderachse parallel der Spur des Zugwagens folgen muß. Ein Ausbiegen des _@nh:inger s aus der eingestellten Spur ist bei solcher Kupplungsart nicht möglich, da keine Lenkvorrichtung vorhanden ist. Es ist aber bei mechanischer Straßenreinigung, Feldbestellung o. dgl. ein solches Ausbiegen erforderlich, uni eine möglichst breite Fläche der Fahrbahn in einem Zuge zu erfassen. Zum _Itisweichen oder Befahren schmaler Straßen inuß jedoch die schnelle Rückkehr in die Spur des Zugwagens möglich sein. Zu diesem Zwecke sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der Anhänger durch das Obergestell, nicht durch das Vordergestell, an den Zugwagen gekuppelt ist. Bei solcher Art Kupp-Jung läßt sieh das Vordergestell beliebig lenken. Die freie Lenkung des Anhängers durch das Vordergestell hat jedoch den --\'achteil, daß bei Hindernissen auf der Fahrbahn, die nur ein Rad treffen (z. B. vorstellende Steine usw.), der Führer leicht die Gewalt Tiber das Fahrzeug verliert und dadurch Schäden verschiedener Art entstehen können. Eine Lenkung durch geteilte Vorderachse, wie sie bei Kraftwagen üblich ist, ist bei Anhängern nicht zweckmäßig, weil ein sogenanntes Durchlenken oft erforderlich ist. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine sichere Führung des Anhängers von seinem Führersitz aus, in oder seitlich der Spur des Zugwagens, ohne die Durchlenkbarkeit des Anhängervordergestelles wesentlich zu behindern.
  • Abb. i bis 3 stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar.
  • Abb.I zeigt die Draufsicht der Ausführungsform; Abb. 2 zeigt die Rückansicht und Abb, ; die Seitenansicht; Abb. .i -zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Dr ellung des Steuerrades auf ein Zahnstangengetriebe übertragen wird.
  • Durch eine Rechtsdrehung des Handlenkrades c (Abb. i und 2-) wird über die Kegelräderpaare dl und d. das Stirnrad c gedreht, welches die Stirnräder f1 und f2 mitnimmt. Dadurch rollt sich das Drahtseil hl, welches am Kopfe k der Deichsel l befestigt ist und über die Seilrolle il geführt wird, auf die Seiltrommel g1, welche auf dem Stirnrade f1 befestigt ist, auf und das Drahtseil h., welches am Kopfe k der Deichsel l befestigt ist und über die Seilrolle z:" geführt wird, von der Seiltrommel 921 welche auf dem Stirnrade f 2 befestigt ist, ab. Dadurch ändert sich der Winkel, den die Deichsel l mit der Vorderachse bildet, und der Anhängewagen a wird seitlich nach rechts gelenkt, so daß er- sich um die Wagenbreite verschiebt und so zwangläufig gehalten werden kann. Damit der Anhängevagen a zwangläufig dem Zugwagen b folgt, ohne das Handlenkrad zu halten, ist an der Welle nt eine Sperradvorrichtung n vorgesehen.
  • Abb. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, und zwar wird die Drehung des Handlenkrades c anstatt auf Stirnräder, 'wie Abb. i bis 3 zeigt, auf ein Zahnritzel o übertragen und von diesem die Zahnstange p, an deren Enden die Drahtseile hl' und h2 befestigt sind, rechts bzw. links verschoben. Dadurch wird ebenfalls vorerwähnte Lenkung erzielt.
  • Die Zahnstange p kann auch durch eine Gelenkkette ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PA'rENTANSI'RÜC:11L: i. Vorrichtung zum Einstellen der Anhängerdeichsel in eine zur Längsmittelebene des Anhängers geneigte Lage, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel vom Führersitz des Anhängers aus durch ein Handlenkrad einstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Handlenkrades durch ein Kegelr ädergetriebe mit einem Stirnrad in Verbindung steht, das in zwei mit Seitentrommeln starr verbundeneStirnräder eingreift, wobei von jeder Trommel ein Seil über Rollen nach dem anderen Ende der Deichsel geführt und dort befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Handlenkrad ein Zahnrad verbunden ist, das mit einer verschiebbaren Zahnstange oder Gelenkkette in Eingriff steht, an deren Enden Seile angreifen, die an dem vorderen Ende der Deichsel befestigt sind.
DEE35521D 1927-04-13 1927-04-13 Vorrichtung zum Einstellen der Anhaengerdeichsel in eine zur Laengsmittelebene des Anhaengers geneigte Lage Expired DE458317C (de)

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