DE894250C - Aus einem Motorfahrzeug und einem Raeumgeraet bestehende Schneeraeummaschine - Google Patents
Aus einem Motorfahrzeug und einem Raeumgeraet bestehende SchneeraeummaschineInfo
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- DE894250C DE894250C DES24642A DES0024642A DE894250C DE 894250 C DE894250 C DE 894250C DE S24642 A DES24642 A DE S24642A DE S0024642 A DES0024642 A DE S0024642A DE 894250 C DE894250 C DE 894250C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H5/00—Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
- E01H5/04—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
- E01H5/08—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements
- E01H5/09—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels
- E01H5/098—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels about horizontal or substantially horizontal axises perpendicular or substantially perpendicular to the direction of clearing
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Description
- Aus einem Motorfahrzeug und einem Räumgerät bestehende Schneeräummaschine Die Erfindung betrifft eine Schneeräummaschine, die aus einem Motorfahrzeug und einem vorgebauten Räumgerät besteht.
- Bei den bis 'heute üblichen Motorfahrzeugen mit vorgebauten Schneeräumgeräten, wie Pflug, Fräse, Schleuder u. dgl., ist das Schneeräumgerät entweder konsolenartig am Vorderteil des Motorfahrzeuges befestigt oder aber auf Rädern oder Kufen abgestützt und vom Motorfahrzeug geschoben. Beide Lösungen haben .den Nachteil, .daß sie die Steuerung des Motorfahrzeuges wesentlich erschweren, und zwar im ersten Fall wegen der starken Gewichtsbelastung der Vorderachse des Motorfahrzeuges und im zweiten Fall wegen der beim Befahren von Kurven auftretenden Querverschiebung der Stützräder bzw. Gleitkufen, die starr am Schneeräumgerät angeordnet waren.
- Die Erfindung behebt diesen Nachteil dadurch, daß das Räumgerät ein eigenes Fahrgestell aufweist, welches mit dem Motorfahrzeug verbunden ist.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und. der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist.
- Fig. i zeigt den Vorderteil eines Motorfahrzeuges mit einem vorgebauten Schneeräumgerät in Seitenansicht; Fig. 2 stellt eine Draufsicht zu Fig. i dar.
- In der Zeichnung ist mit io das Motorfahrzeug bezeichnet, welchem .das Schneeräumgerät i i vorgebaut ist. Ixtzte@res besitzt ein auf zwei Rädern 12 abgestütztes Fahrgestell 13, .das mit dem Rahmen 14. des Motorfahrzeuges i o in bezüglich der Fahrtrichtung starrer Verbindung ist. Zwischen dem Fahrgestell 13 des Schneeräumgerätes und idem Motorfahrzeug befindet sich ein mit horizontaler und quer zur Fahrtrichtung verlaufender Schwenkachse versehenes Gelenk 15, das eine vom Fahrzeug io unabhängige Anpassung des Schneeräumgerätes an etwaige Unebenheiten der Fahrunterlage gestattet. Insbesondere beim Übergang einer bestimmten Straßenstrecke in eine solche anderer Steigung wird durch das Gelenk 15 gewährleistet, daß sowohl die Räder 12 des Sohneeräumgerätes als auch die Vorderräder 16 des Motorfahrzeuges stets gleichzeitig und voneinander unabhängig auf der Straße aufliegen. Die Vorderräder 16 des Motorfahrzeuges io sind in bekannter Weise durch eine waagerechte, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Lenkerstange 17, (die in axialer Richtung verschiebbar ist, miteinander gekuppelt. Auf analoge Art stehen die beiden Räder 12 des Schneeräumgerätes durch eine Lenkerstange 18 miteinander in Verbindung. Ein in der Längsrichtung des Fahrzeuges io verlaufenderLenker i9 greift mit seinen Enden je am einen Arm zweier Winkelhebel 2o und 21 an, deren andere Arme an den Lenkerstangen 17 und 18 angelenkt sind. Mit Hilfe dieses Steuermechanismus 17 bis 21 wird erreicht,' daß sowohl die Räder 12 des Schneeräumgerätes als auch .die Vorderräder 16 des Motorfahrzeuges, stets annähernd parallel zueinander bleibend, gleichzeitig vom Steuerrad 22 des Fahrzeuges io aus gelenkt werden können.
- Soll z. B. eine Rechtskurve befahren werden, so schwenken nicht nur die Vorderräder 16 des Motorfahrzeuges io, sondern gleichzeitig auch die Stützräder 12 des Schneeräumgerätes i i bei der Betätigung des Steuerrades 22 nach rechts. Dadurch wird auch in der Kurve stets ein richtiges Abrollen der Räder 12 und 16 auf der Unterlage erzielt, und die Räder -12 des Schneeräumgerätes sind nicht zu einer Seitwärtsverschiebungauf der Unterlage gezwungen, wie das bei bekannten Schneeräummaschinen bisher der Fall war. Auch wird die Vorderachse des Motorfaihrz,euges io durch das Schneeräumgerät praktisch nicht zusätzlich belastet.
- Mit Vorteil ist die Verbindung zwischen dem Schneeräumgerät und dem Rahmendes Fahrzeuges io lösbar ausgebildet.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schneeräumgerät i i mit Fräsern 23, 24 versehen, die paarweise übereinander angeordnet sind und gegensinnig angetrieben werden. Die Fräser lösen ,den zu räumenden Schnee aus seinem Verband und fördern ihn in .den Bereich von zwei in der Zeichnung selbst nicht sichtbaren Schleuderrädern, welche den Schnee in weitem Bogen durch kaminartige Auswurfkanäle 25,:26 nach beiden Seiten der Fahrbahn ausschleudern.
- Es ist klar, daß das Schneeräumgerät aus anders ausgebildeten und angeordneten Fräskörpern bestehen kann, vorzugsweise z. B. aus Fräskörpern, die nur in einer Querachse zur Fahrbahn nebeneinanderliegen.
- Zur Erhöhung der Stoßkraft können die Räder 12 des Fahrgestelles des Räumgerätes auch vom Motorfahrzeug aus angetrieben werden, und zwar mittels im Kraftfahrzeugbau bekannter Übertragungsorgane, die im Fall -der lösbaren Verbindung des Fahrgestelles mit dem Motorfahrzeug ebenfalls voneinander lösbar sind.
- Selbstverständlich ist die Erfindung nicht an die gezeigte Ausbildung des Schneeräumgerätes gebunden, welches in irgendeiner bekannten Form, beispielsweise auch als einfacher Pflug, ausgebildet sein könnte. Die Stützräder 12 des Schneeräumgerätes könnengegebenenfallsdurch Gleitkufen ersetzt sein, die analog stets parallel zu den Vorderrädern 16 des Motorfahrzeuges io gelenkt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem Motorfahrzeug und einem Räumgerät bestelhende Schneeräummaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumgerät ein eigenes Fahrgestell aufweist, welches mit dem Motorfahrzeug verbunden ist.
- 2. Schneeräummaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Verbindung zwischen dem Räumgerät und dem Motorfahrzeug, durch .die die Räder des Fahrgestelles vom Motorfahrzeug aus lenkbar sind.
- 3. Schneeräummaschine nach den Ansprüchen i und- 2, gekennzeichnet durch eine Verbindung zwischen dem Räumgerät und dem Motorfahrzeug, durch die die Räder des Fahrgestelles vom Motorfahrzeug aus antrei.bbar sind. q..
- Schneeräummaschine nach den Ansprüchen i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die Räder des Fahrgestelles mit Hilfe eines Steuermechanismus untereinander und mit den Vorderrädern des Motorfahrzeuges derart in Verbindung stehen, daß diese Räder, stets annähernd parallel zueinander bleibend, gleichzeitig gelenkt wenden können.
- 5. Schneeräummaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Räder .des Schneeräumgerätes als auch die Vorderräder des Fahrzeuges je durch eine axial verschiebbare, quer zur Fahrtrichtung liegende Lenkerstange miteinander verbunden sind und daß diese Lenkerstangen je am einen Arm von Winkelhebeln angelenkt sind, deren andere Arme .durch einen in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegenden Lenker miteinander in Verbindung stehen.
- 6. Schneeräummaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell des Schneeräumgerätes in bezüglich der Fahrtrichtung starrer, aber lösbarer Verbindung mit dem Rahmen des Motorfahrzeuges ist.
- 7. Schneeräummaschine nach den Ansprüchen i und 6, dadurch gekennzeichnet, .daß in der Verbindung zwischen dem Schneeräumgerät und .dem Fahrzeug wenigstens ein Gelenk vorhanden ist, das eine vom Fahrzeug unabhängige Anpassung des Schneeräumgerätes an etwaige Unebenheiten der Fahrunterlage gestattet.
Applications Claiming Priority (1)
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